der link des tages

  • Jo, entwickeln tut sich das ja schon seit Jahren, vor 2-3 Jahren oder so hatte ich schon von ersten Verzehrversuchen mit "gedrucktem" Fleisch gehört, auch wenn es vom echten Produkt recht weit entfernt gewesen sein soll, zudem eher eingeschränkt genießbar, was Geschmack und Textur angeht.


    Generell interessiert mich aber eher der medizinische Aspekt, speziell Organersatz. Sollte eine synthetische Herstellung/Reparatur ohne embryonale Stammzellen möglich werden, wäre das für sehr viele Menschen die Rettung aus der (tödlichen) Not. Ganz abgesehen von Dingen wie Knorpel- und Knochenimplantaten. Die Krönung meiner Vision wäre die komplett synthetische Erzeugung einer Retina inkl. trainierter Anbindung an den Sehnerv (für Menschen, die erst im Verlauf ihres Lebens erblindet sind).


    Da bin ich ziemlich gespannt drauf was die nächsten Jahrzehnte evtl. noch kommen mag.

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

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  • Irgendwann wird sich das Gott spielen rächen...
    Die Natur lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen.

    (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
    DAFÜR, wenn andere DAGEGEN sind.


    Rebell bis in alle Ewigkeit.

  • Was "Gott spielen" angeht würde ich mir mehr Sorgen um genetisch modifizierte Pflanzen und Futtermittel machen (wie auch Tiere mittlerweile), als um künstlichen Organersatz und Prothesen für den Menschen (z.B. Nieren, Bauchspeicheldrüsen, etc.), wo kein "Ausstrahlen" einer Veränderung zu befürchten ist, wie bei Feldern voller modifizierter aber nach wie vor fortpflanzungsfähiger Pflanzen, die sich dann mit ihrem natürlichen Gegenpart kreuzen.


    Wenn wir mit der Technologie aber Organschäden und -ausfälle behandeln können, und das in biokompatiblerer Form als bisher, dann befürworte ich das.

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  • Man spinne mal etwas weiter:
    Angenommen, das Bioprinting funktioniert irgendwann richtig...
    Man möchte vielleicht sehr gern ein Kind, aber z.B. wegen einer Krankheit ist man eingeschränkt, oder vielleicht sogar unfruchtbar. Was macht man? Man lädt sich das neuste Modell aus dem Netz bei Chip.de herunter und "druckt" sich einfach ein Kind aus. Vielleicht vorher mit ein paar Klicks das Design des Kindes anpassen und den Rest macht der Computer.


    Ethnisch sehr fragwürdig, aber soweit ist das gar nicht mal hergeholt...


    Der Mensch spielt Gott und genau das darf nicht sein. Wenn die Lebenszeit eines Menschen vorüber ist, dann hat er das zu akzeptieren. Punkt. Schwaches Herz? Irgendwann stirbst du daran, ob du willst oder nicht. Nicht einfach Ersatzteile ausdrucken und austauschen, wie bei einem kaputten Gerät. Na ja, zum Glück gibts das Immunsystem, was dann vielleicht das Ersatzteil abstößt und dadurch trotzdem der Exodus eintritt.
    Das ist eine natürliche Grenze und Normalität und jeder von uns ist eines Tages mal dran, dies zu erleben, ob man will, oder nicht.

    (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
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    Rebell bis in alle Ewigkeit.

    Einmal editiert, zuletzt von CryptonNite ()

  • Gemäß deiner Logik müßten wir aber jedwede Medizin verweigern. Das finde ich ethisch ebenso inakzeptabel.

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  • Ist schwierig, da eine ethisch vertretbare Grenzline zu ziehen.
    Bin der Meinung, das vieles, aber nicht alles bis zum Erbrechen, was machbar ist auch versucht werden sollte.
    Allerdings auch nur im sinnvoll vertretbaren Rahmen.


    Was genetisch verseuchte Pflanzen und Tiere angeht, die durchaus andere Lebewesen beeinträchtigen können,
    gerade Pflanzen, wo unabsehbare Folgen auftreten werden - da bin ich absolut dagegen und sehe das als
    Verbrechen an der Natur per se. Dient es doch weniger dem Fortschritt sondern bislang nur der Profitmaximierung.
    Nach uns die Sintflut.. :rolleyes:

  • Jo klar ist das schwer, es darf eben nicht soweit gehen, daß die Sterblichkeit des Menschen an sich in Frage gestellt würde, weil die brauchen wir ja zur Weiterentwicklung der Spezies als ganzes. Die Grenzlinie kann per se sowieso nicht technologisch gezogen werden, das ist eben eine Aufgabe der Ethik. Sterben muß das menschliche Individuum immer können/müssen, das ist klar.


    Es sollte halt darum gehen, die Lebensqualität zu erhöhen, das Leid zu minimieren und Menschen zu helfen, denen mit bisherigen Methoden nicht geholfen werden konnte, sowie verfrühten Tod zu meiden. Die Dinge lebenswerter machen halt.


    Ein Beispiel: Wenn ich z.B. einen Arm oder mein Augenlicht in einem grausigen Unfall verliere für den ich vielleicht gar nichts kann, und es gibt eine solche Technologie um mir das zurückzugeben, dann sollte man - und würde ich - sie auch nutzen.


    Schließlich basiert die Menschheit nicht nur auf Survival of the Fittest, sondern (auch) auf einem ethischen Relativismus.


    Deswegen habe ich auch genetisch veränderte Lebensmittel erwähnt - eine Implementierung von Technologie, die ich persönlich im Gegensatz zur Organherstellung als unethisch erachte. Hierbei kann es im Ernstfall wirklich zur Auslöschung bzw. permanenter Abänderung ganzer Arten kommen, und zu unvorhersehbaren Konsequenzen auf breitem Band.

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  • in der heutigen Wegwerfgesellschaft würd ich mich nich auf industriell gefertigte Organe verlassen.


    ihr wisst doch: was lange hält, das bringt kein Geld ...


    wie schauts eigentlich mit der Gewärleistung aus? muss man sich dann sorgen machen das die neue Pumpe nach 2 Jahren auseinanderfällt? xD

  • @ Amiga
    Das macht man doch heutzutage bei mech. Prothesen, Implantaten bis zum Herzschrittmacher auch schon ;)
    Schlimm wird es, sobald verschiedene Qualitätsstufen je nach Geldsäckel verbaut werden. Das wäre für mich
    absolut inakzeptabel. Siehe Film "in time" - so in der Art.


    Sterben muß das menschliche Individuum immer können/müssen, das ist klar.

    ..und auch DÜRFEN! - insbesondere auf eigenen Wunsch hin.
    Vor allem ohne, daß sich irgend jemand als Richter des letzten Wortes aufspielt und einen Menschen zu weiterer
    Existenz verdammt, welche derjenige selber ablehnt und daß unter teils unzumutbaren Zuständen.
    Jedem Vieh gehts da nach dem Tierschutzgesetz besser, nur Homo Sapiens Sapiens soll sich bis zum Skt.
    Nimmerleinstag herumwinden und zappeln bis nichts mehr machbar ist :mauer: - im Namen Gottes, der "Ethik"..;
    eher einzig zum Wohle der Lebenerhaltungsmaschinerie welche sich im Zuge der Technisierung daherum gebildet hat..


    Gerade unter den angeführten Gesichtspunkten, welche leider allzu oft aus Acht gelassen werden:

    Es sollte halt darum gehen, die Lebensqualität zu erhöhen, das Leid zu minimieren und Menschen zu helfen, denen mit bisherigen Methoden nicht geholfen werden konnte, sowie verfrühten Tod zu meiden. Die Dinge lebenswerter machen halt.


    Was ist verfrüht? M.M.n. fällt das auch ein wenig unter Gleichmacherei und Uniformitätsdrang (ohne Dir das
    vorwerfen zu wollen ;) ), denn Menschen sind nie gleich, manche machens eben kürzer als andere - durch
    welche Lebensumstände und deren gesundheitliche Folgen auch immer.
    Das im gesellschaftlichen Kontext nicht akzeptieren zu wollen ist wohl auch eine Hürde unter der postmodernen
    "Ethikdoktrin" - das Leben und die Dinge nicht ihren Gang gehen lassen, sondern sie auch dem allgemeinen
    Kontrollzwang- und Wahn zu unterwerfen.


    Mal angenommen Menschen würden 200Jahre alt - das hältste mit der aktuellen Politik nicht aus ;)
    Allein der Stress mit langfristiger Planung, etc. - da muß sich ohnhin grundlegens etwas an Haltung und
    Einstellung ändern, akut!, sonst kann man sich nur wünschen, nach 50-80 Jahren fällt der Hammer..
    Es ist gut, daß volle Gesundheit und Lebenszeit endlich sind - so wird diesen im Normalfall ein ganz anderer,
    besonderer Wert beigemessen.

  • Man möge mich nicht mißverstehen - ich halte nichts davon, Menschen zum Leben zu zwingen, bei weitem nicht. Wer ehrlich, aufrichtig und außer Affekt dem Tode begegnen möchte, dem sei es gegeben. Vielleicht aus Leid, vielleicht aber auch einfach nur, weil 100 Jahre Leben reichen.


    Und was heißt "verfrüht" - darüber könnte man ewig diskutieren. Wenn mich ein Irrer auf der Straße anschießt, und ich daraufhin dem Tode nahe komme, dann erachte ich das als verfrüht. Wenn ich mir - auf welchem Wege auch immer - eine Virusinfektion einfange, die mich überlebenswichtige Organe im Alter von 35 kostet, dann erachte ich das als verfrüht. Wenn ich neben einem Spaltkraftwerk wohne, und wundersamerweise auf einmal Leukämie schon als Kind bekomme, dann erachte ich das das verfrüht.


    Wenn ich in Afrika geboren werde, und das unglückseligerweise in einem vom Krieg gebeutelten Land, zu einem Soldaten instrumentalisiert werde, woraufhin mir eine Anti-Personen Landmine beide Beine wegreißt, dann erachte ich das als verfrüht.


    Beispiele könnte man hunderttausende auflisten - und jedes einzelne ist der Grund dafür, warum wissenschaftlich entwickelte Medizin existiert, auch wenn sie heutzutage z.B. durch Pharmakonzerne pervertiert sein mag.


    Klar könnte man meinen, man solle eher die Ursachen bekämpfen - stimmt ja auch - aber das geht eben nicht immer...

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  • Einen kenn ich, der hat sein neues Auto - ein Benziner - Mal mit Diesel vollgelassen. Das Auspumpen war angeblich recht teuer. Grund: Hatte davor halt nur solche Autos, und die Macht der Gewohnheit hatte zugeschlagen.


    Bei mir ist es zwar nicht passiert, aber ich hatte 10-12 Jahre nur Benziner, und aus gegebenen Umständen bin ich danach meinen jetzigen ersten TDI gefahren. Am Anfang hab ich immer schön aufgepasst und extra geschaut beim Tanken, damit ich den Blödsinn nicht nachmache. Aber wenn ich durch irgendwas geistig sehr beschäftigt gewesen wäre grade... würde ich so einen Fehler auch bei mir nicht ausschließen wollen, frisch nach einem Motortypwechsel..

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  • Zitat

    Leipzig: Joggerin nach Vergewaltigung notoperiert - Polizei mahnt zur Vorsicht


    Brutale Tat in Leipzig: Eine über 50 Jahre alte Frau wurde von einem Mann erst verprügelt und dann vergewaltigt. Die Frau musste anschließend notoperiert werden.
    ..--..
    (dpa/cai)
    Teaserbild: © imago / Lutz Winkler

    Teaserbild?? :gadget: :pinch:

  • Als ich für Mercedes gearbeitet habe, hatten wir das andauernd das Leute Benzin in Dieselfahrzeuge getankt haben. Auf den Tank kappen stand Diesel, dann Stands noch auf der füll Kappe und noch an ein paar anderen Stellen. War richtig lustig, da der Spaß bei uns jedesmal $20.000 gekostet hat. Und die Mercedes kann man nicht auspumpen. Musste man also ab bauen, dann alles reinigen. Und die Kunden haben immer die gleiche Ausrede gehabt. Die haben gesagt "Du hast mir nicht gesagt das der Diesel nimmt, also ist das eure Schuld" :mauer: :mauer: