--- Der Small Talk - Thread ---

  • OK...kommst du mit nem Zug vorbei RaVeNsClaw ? :topmodel:


    Also ich träume manchmal von Motherboards...so nach dem Motto "Ach stimmt, dieses geile Teil gab es ja auch noch von ABIT, hatte ich total vergessen". Das sind dann völlig abstruse MBs, die ich unbedingt haben will. Aber dieser Traum war mal wieder die Krönung. xD


    Viele Grüße

    soggi

  • OK...kommst du mit nem Zug vorbei RaVeNsClaw ? :topmodel:


    OK, ich habe auf dem Dachboden noch so eine Spielzeugeisenbahn aus Holz...
    Die packe ich schnell ein und komm vorbei! Um 5 Uhr bin ich da! :bonk:


    Hm, mir wird das jetzt erst bewusst,

    aber ist Voodooalert in echt eine Selbsthilfegruppe für Hardwareabhängige? xD


  • Ich träume immer noch von dem einen Mainboard, dass eine kleine Röhre verbaut hat um den onboard Sound zu verbessern. Witzig, aber irgendwie auch cool.

  • Aus elektrischer Sicht ist das ehrlich gesagt absoluter Quatsch. Und ich sage das als großer Röhrenfan. :P


    Röhren verstärken nur dann einigermaßen linear, wenn ihre Betriebsspannung über 100V liegt. Sonst hat man nur einen Verzerrungs- und Kompressionseffekt. Auf einem Mainboard will man solche hohen Spannungen nicht haben, da man sich die nötigen Sicherheitsabstände auf dem PCB platztechnisch nicht leisten kann. Es wäre auch eine Spannungswandlung von 12V zu der Hochspannung und eine berührungssichere Abschirmung notwendig, was zusätzlichen Platz benötigt.


    Außerdem: PCs sind extreme EMV Verpester. Anders als Transistoren verstärken Röhren auch extrem hochfrequente Signale. Die würden also die FSB oder CPU Frequenz einfangen und mitverstärken. Das würde zu Signalverzerrungen im NF Bereich führen. Man müsste die Röhre also komplett in Metall einhüllen, wodurch man sie nicht mehr sehen kann.


    Gute Soundqualität direkt am PC ist allgemein nur möglich, wenn eine Wandlung von digital zu analog kurz vor der Ausgangsbuchse mit einem hohen Pegel stattfindet. Ansonsten hört man Modemgeräusche im Hintergrund. :P


    Insgesamt ist es also deutlich besser einen externen DAC an den optischen Ausgang der Soundkarte zu hängen. Durch diese Massetrennung bekommt man die Störgeräusche des PC Schaltnetzteils aus der Signalkette. Danach kann man gerne beliebig viele Röhren - in sicherem Abstand zum PC auch störungsfrei - betreiben.

    Ich habe beispielsweise den OTL ECC88 Kopfhörerverstärker von Jogis Röhrenbude nachgebaut. So richtig mit Kaskodenschaltung und stabilisiertem 250V Netzteil. Den Verstärker kann ich nicht einmal neben meinem Monitor betreiben, ohne Einstreuungen vom Schaltnetzteil einzufangen.


    Digitaltechnik und Röhrentechnik beißt sich einfach.

  • Ähm... Man kann im BIOS bis 250 oder 260 V Anodenspannung einstellen, wenn ich mich richtig erinnere.

    Nur: Der verwendete Audiochip ist scheiße :spitze:

    (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
    DAFÜR, wenn andere DAGEGEN sind.


    Rebell bis in alle Ewigkeit.

  • https://www.youtube.com/watch?v=61L1Za5zvPw


    Hab da nix gesehen?
    Ich bezweifle, dass die Spannung über der Schutzkleinspannung von maximal 120V (DC) liegt, da die Schaltung offen auf dem Board und ganz ohne HV Warnung ist.

    Oder wurde das Board in DE nicht vertrieben?


    Die verbauten Teile waren gut. Mir gefällt aber der DC-DC Wandler direkt neben der Röhre nicht.