Schärfere Fotos?

  • Schönen guten Morgen zusammen,


    da ich mich jetzt gut 2 Jahre mit dem Hobby "Fotografie" beschäftige, und natürlich zu Beginn viel gelesen (und gesehen) habe, bin ich gestern "schon" auf die Idee gekommen: "Nicht glauben, sondern ausprobieren" und war etwas überrascht. Es ging mir um das Thema: "Wie beeinflusst die Blende die Schärfe des Fotos?"


    Kurz zu meinem Setup:

    Kamera: Nikon D3300 (Einsteiger APS-C DSLR)

    Objektive getestet: Nikkor 18-105 und Tamron 70-300

    Das alles auf Stativ, damit hier eine Unschärfe durch Verwackler ausgeschlossen werden kann. Das Motiv war einfach eine Lagerhalle mit Wald im Hintergrund, Entfernung zur Kamera ca 20m. Der Wald dahinter ca 100m entfernt.


    Und zwar war ich immer mit dem Spruch "Wenn die Sonne lacht, Blende 8" unterwegs. Bzw. oft wird behauptet, dass man sich bei der Landschaftsfotografie so zwischen f/8 - f/11 bewegen soll. Um so überraschter war ich, als ich mir die Bilder dann am PC anschaute.

    Ich habe erst eine Reihe Fotos mit dem Nikkor auf 24mm gemacht. Blende 5.6, 8, 11 und spaßhalber mal 18. Am verwaschensten waren die Fotos auf f/18. Das habe ich erwartet. Dass die Bilder aber auf f/5.6 am schärften waren, hätte ich nicht erwartet. Sowohl Details am Bildrand, als auch die Bäume in der Bildmitte (feine Äste, Blätter). Alles war einen Tick "knackiger" auf 5.6 als auf 8 oder 11. Also nicht falsch verstehen. Man muss schon reinzoomen, und es sind keine riesen Unterschiede. Aber doch sichtbar im direkten Vergleich,

    Nun stellt sich mir aber die Frage, wieso ist das so? Oder anders gefragt: was hat es mit dem "Blende 8 Spruch" auf sich?

    Dann habe ich nochmal Bilder auf 70mm gemacht, einmal mit dem Nikkor oder einmal mit dem Tamron. Auch verschiedene Blenden. Auch hier war es eigentlich so, dass je offenblendiger, desto schärfer.


    Ich habe natürlich schon gegoogelt um herauszufinden, wieso das so sein könnte, aber eigentlich finde ich immer nur Erklärungen, wieso man bei Landschaftsfotos Blende 8 nehmen sollte:gadget: Klar könnte ich jetzt auch sagen: ich hab's getestet und es ist einfach so. Aber mit "es ist einfach so" bin ich nicht wirklich zufrieden, weil ich schon gern verstehen würde, was hier los ist.


    Und natürlich stellt sich mir jetzt noch allgemein die Frage: Wie bekommt generell schärfere Bilder? Bessere Kamera? Bessere Objektive? Weitere Kameraeinstellungen?


    Ich bin auf euren Input gespannt :)

    Voodoo5-PC: Athlon XP 2600+, Gigabyte GA-7VRXP, Voodoo 5 5500 AGP, 1,5GB RAM


    Realität ist eine Illusion, die durch Alkoholmangel hervorgerufen wird.
    MainPC: AMD Ryzen 7 2700X, 32 GB DDR4-2666 @ 3066 MHz, nVidia GeForce GTX 1080 TI, Samsung 960 Evo NVMe SSD, Thermaltake Smart DPS 700W ( Stand 15.08.18 )

  • Der Spruch "Sonne lacht, nimm Blende Acht" kommt, wie das meiste, aus den analogen Zeiten der Fotografie. Damals waren die Objektive meist qualitativ nicht so besonders gut bei recht offener Blende (es sei denn, man hatte z.B. Objektive von Carl Zeiss Jena) und hatten somit eine leichte Unschärfe. Um die weitgehend zu kompensieren, muss man eine kleinere Blende nehmen. Damit gelangt das einfallende Licht hauptsächlich durch die Objektivmitte, die die wenigsten Verzerrungen verursacht.

    Gerade bei kleinerer Blende nimmt auch die Tiefenschärfe zu, sodaß man viel mehr scharf abbilden kann, was in der Landschaftsfotografie vorteilhaft ist. Bei großer Blende ist die Tiefenschärfe geringer, bei kleiner Blende entsprechend größer. Deshalb hat sich dieser Spruch eigentlich bewährt und wird heute noch gern als Faustregel genutzt.

    Bei Digitalkameras kann, je nach Aufbau und Funktionsprinzip (Spiegel, System usw. ), sich das Resultat jedoch etwas unterscheiden.

    Ich persönlich mache Landschaftsfotografien eigentlich immer mit Blende 11 oder sogar 16. Je nachdem, wie gut das Objektiv ist, hat man keine sichtbaren Qualitätseinbußen.

    Natürlich ist die Belichtungszeit bei offenerer Blende kürzer, was sich auch auf die Schärfe auswirkt. Es gibt ja Wind, der immer ein bisschen geht und den merkt man eben bei längerer Belichtung gerade in der Ferne manchmal recht deutlich.


    Die Entwicklung stand ja auch nicht still und somit kann es gut sein, daß die Objektive heute ihre beste Leistung bei offenerer Blende als 8 erreichen.


    Ich benutze, gerade wenn ich "analog" unterwegs bin, gar keine Belichtungsmessung, sondern halte mich an die "Sunny 16-Regel". Die richtige Belichtungszeit bei schönstem Sonnenschein ist 1/ISO-Wert bei f/16. Bei einem 200er Film bedeutet das also, daß man bei Blende 16 mit 1/200 fotografieren muss, um korrekt belichtete Bilder zu erhalten. Je nach Bedarf und Lichtverhältnissen kann man nun Zeit und Blende variieren und kommt immer zu einem ordentlichen Ergebnis.

    I.: (a + b)² = a² + 2ab + b²

    II.: (a - b)² = a² -2ab + b²

    III.: (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
    DAFÜR, wenn andere DAGEGEN sind.

  • Ich stehe zwar noch am Anfang und lerne ständig dazu, aber für MICH hat die digitale Fotographie v.a. einen großen Vorteil: Man kann wunderbar probieren ohne im Zweifel Geld und Material zu "verschleudern".


    Vieles was man so im Internet liest oder hört erweist sich als deutlich überholt oder schlicht auch falsch. CryptonNite hat das am konkreten Beispiel recht anschaulich beschrieben. Hält man sich an den alten Spruch, wird man nie so richtig glücklich werden, probiert man selbst etwas herum entdeckt man manches Mal erstaunliches.


    Für mich auch sehr wichtig für wirklich schöne Fotos: Zeit! Die Kamera ordentlich positionieren, mehrfach auf den Auslöser drücken und damit mehrere Bilder machen, evtl. noch etwas mit den Einstellungen experimentieren. Ich denke der Faktor Zeit wird heute total außer Acht gelassen, eben weil viele nur noch schnell schnell mit der Handyknipse unterwegs sind.

  • Ist aber auf Basis meiner eigenen, persönlichen Erfahrungen auch ein Problem. Ich will schon bald keine Photos mehr schießen, eben weil es so viel Zeit kostet, was Ordentliches zu produzieren. In manchen Fällen kosten wenige Bilder (10-20) mehrere Stunden an Zeit. Da habe ich schon vieles fallen lassen, weil es mir einfach zuviel Aufwand war, und weil es mit der Zeit dann doch netteres anzufangen gibt. :( Wobei man sagen muß, daß Photographie nie ein reales Hobby von mir war. Ich will einfach nur so schnell und so billig wie möglich so gute Photos wie möglich produzieren.


    Ist halt dummerweise ein Widerspruch in sich. ;)


    Dementsprechend bin ich auch dazu übergegangen, die Bilder einfach am Rechner ein wenig nachzuschärfen. Ist billig, funktioniert in Kombination mit einem Hauch von antialiased Downscale aber recht gut.

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700 (defekt)

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    QotY: Girls Love, BEST Love; 2018 - Lo and behold, for it is the third Coming; The third great Year of Yuri, citric as it may be!

  • Ich stehe zwar noch am Anfang und lerne ständig dazu, aber für MICH hat die digitale Fotographie v.a. einen großen Vorteil: Man kann wunderbar probieren ohne im Zweifel Geld und Material zu "verschleudern".

    Der Vorteil der Digitalfotografie ist, daß es schneller geht, viel Technik viel unterstützt und man extrem viele Bilder eines Motives machen kann. Für blutige Anfänger ist das ideal, denn misslungene Aufnahmen kann man recht schnell aus der Welt schaffen und man lernt recht schnell.

    Nachteilig ist hierbei, daß man sich enorm auf die Technik verlässt.


    Die Filmfotografie ist deutlich langsamer, da hier der Film entwickelt werden muss. Man ist auf eine bestimmte Anzahl von Bildern beschränkt (üblich sind 12, 24 und 36) und so viel Technik ist in der Kamera nicht drin. Viele Modelle besitzen nicht mal einen Autofokus. Dafür steigt die Qualität der Aufnahmen. Zwar nicht unbedingt in Pixeln ausdrückbar, aber vom Motiv her, weil man eben sich mehr Mühe gibt.

    Das ist so nen bisschen "back to the roots". Nachteilig sind die Filmentwicklungskosten und auch die Zeit, die investiert wird. Meine Filme benötigen z.B. eine Woche, bis sie entwickelt wieder da sind.


    Ich persönlich habe wieder Gefallen an der Fotografie mit Film gefunden. Mir gefällt eben das langsamere, genauere Arbeiten und das Gefühl, tatsächlich ein Bild gemacht zu haben. Ich nehme mir eben die fünf Minuten Zeit, das Bild zu "komponieren".


    Für mich auch sehr wichtig für wirklich schöne Fotos: Zeit! Die Kamera ordentlich positionieren, mehrfach auf den Auslöser drücken und damit mehrere Bilder machen, evtl. noch etwas mit den Einstellungen experimentieren. Ich denke der Faktor Zeit wird heute total außer Acht gelassen, eben weil viele nur noch schnell schnell mit der Handyknipse unterwegs sind.

    Goldrichtig! Zeit nehmen, darüber nachdenken.

    I.: (a + b)² = a² + 2ab + b²

    II.: (a - b)² = a² -2ab + b²

    III.: (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
    DAFÜR, wenn andere DAGEGEN sind.

  • Moooin,


    danke ersteinmal für euren Input. Der Punkt "Zeit" ist wohl das A und O.

    Man schaut sich z.B. auf Youtube Fotografen in einem 10 Minuten-Video an, sieht deren beeindruckenden Fotos, und denkt sich dann direkt auch gleich, dass man in 10 Minuten selbst ne handvoll guter Fotos schießen kann. Aber dem ist wohl nicht so.


    Danke auch CryptonNite für die Erklärung der Blende. Das ist echt krass, dass du scharfe Bilder mit f/16 erzielst. Bei mir sehen die Bilder dann enorm verwaschen aus. Das einzige Szenario, bei dem ich weiter abblende als f/11 ist dann, wenn ich mit ND-Filter Langzeitbelichtungen durchführe, um auf noch längere Belichtungszeiten zu kommen.



    Ein weiterer Vorteil der digitalen Fotografie, neben der günstigen laufenden Kosten, dass man direkt das Ergebnis auf dem Bildschirm der Kamera sieht. Aber hier macht mir die Nikon auch einen Strich durch die Rechnung, denn wirklich scharf ist das Display nicht, und man sieht eigentlich erst am PC, ob das Bild gelungen ist oder nicht. Aber für den schnellen Blick "zu hell, zu dunkel,.." reicht es aus.



    @GAT: Ja, das versteh ich, und dank der ganzen Automatik-Modi heutzutage, gerade auch in Smartphones (Stichwort Huawei P20 Pro), kann man das ja auch erstaunlich gut machen :)

    Mir macht das Fotografieren (vor allem in der Natur) deshalb Spaß, weil man sich Zeit nehmen muss. Man könnte esoterisch auch sagen "Entscheunigung des Alltags" :D



    Ich werde mir jetzt am Wochenende mal die größere Nikon meines Schwiegervaters ausleihen (ich glaube es is ne D7100?) und schauen, was damit so geht, bzw ob die Kamera mit meinen Objektiven andere Fotos macht. Dann weiß ich ja, ob meine Kamera, oder meine Objektive das "Problem" sind. Oder vielleicht bin es doch ich :bonk:

    Voodoo5-PC: Athlon XP 2600+, Gigabyte GA-7VRXP, Voodoo 5 5500 AGP, 1,5GB RAM


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    MainPC: AMD Ryzen 7 2700X, 32 GB DDR4-2666 @ 3066 MHz, nVidia GeForce GTX 1080 TI, Samsung 960 Evo NVMe SSD, Thermaltake Smart DPS 700W ( Stand 15.08.18 )

  • Najo, mein Smartphone würde ich aber auch nur zur Not nehmen, wenn ich halt schnell ein Foto brauche (also wirklich brauche), und die Cam ned mit habe. Zumindest meine Smartphone Cam (BB KEYone) reicht nicht annähernd aus, also qualitativ.


    Das meiste mache ich halt indoor. Würde massiv Zeit sparen, wenn ich mehrere Blitze an meiner Nikon V1 anhängen könnte, aber das is bei der Cam leider nicht so einfach. Daher nehme ich Taglichtlampen statt dessen, aber die machen alles schwierig, weil man die Cam nicht mehr in der Hand halten kann. Das geht sich mit der Belichtung nicht aus, auch bei voll offener Blende nicht mehr. Daher muß ich alles mit Stativ(en) lösen. Und da fließt dann die Zeit rein, weil ein Wechsel der Kameraposition halt schon dauert, wenn man am Stativ rumarbeiten muß. Is eh ein superflexibles Teil (Manfrotto 055XPROB), aber dauern tut's halt..

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  • Man kann auch mit einem Handy gute Bilder machen, wenn man weiß wie. Dennoch kommt man nicht an die Qualität einer richtigen Kamera heran, auch nicht an eine Kompaktkamera. Da helfen auch keine unsinnig großen Auflösungen, wie z.B. 40 MPix.

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    II.: (a - b)² = a² -2ab + b²

    III.: (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
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  • Ich bin da jetzt nicht so der Spezi aber ich mach das bei meinen analogen Spiegelreflexkameras immer so: "Blende so klein wie möglich und die Belichtungszeit so kurz wie möglich, abhängig natürlich von den Lichtverhältnissen".

    Die Pixel beschleunigt, die Kanten gefixt, lang leben die Karten von 3dfx! :spitze:

  • Bei den Objektiven meiner V1 hat sich die Blende 1:5.6 als schärfste herausgestellt. Aber sogar dann - bei optimalen Lichtverhältnissen - lohnt sich noch ein leichtes Nachschärfen am Rechner.

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  • Jaaaha, das hab ich auch gesehen.

    Klar, man muss es immer im Verhältnis sehen.

    Ich finde nämlich schon krass, was zT für gute Bilder die kleinen Smartphone-Knipsen, mit ihren kleinen Sensoren, aber mit (realtiv) guter Softwareunterstützung rausholen können - gerade bei guten Lichtverhältnissen.

    Ob "KI-Smartphones" jemals eine DSLR oder EVIL Kamera 100% ersetzen können, halte ich doch für eher unrealistisch. Allein schon, weil man das Objektiv nicht wechseln kann und man in der Hinsicht schonmal eingeschränkt ist.


    Aber egal, das sollte ja gar nicht das Thema sein :D

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  • Kurzes Update von mir.. ich hab keine Ahnung ob das eine richtig blöde Idee ist, oder ob es mir doch was bringt... aber ich hab nun gestern die Sony Alpha 6300 bestellt. Da diese gerade rel. günstig zu haben ist, und im direkten Vergleich zu meiner D3300 einige Vorteile bietet, wage ich nun wahrscheinlich doch den Systemwechsel von Nikon zu Sony.


    Kurze Gegenüberstellung: https://cameracreativ.de/vergl…pha-6300-oder-nikon-d3300

    Mir rel. wichtig waren die Punkte: Größe (Gewicht), Schwenkbares Display, deutlich mehr Autofokus Messpunkte.

    Mein Einstieg in die Fotografie war ja die kompakte Sony RX100, und das Feature, welches ich eigentlich am meisten vermisse (was aber soweit ich weiß gar keine DSLR kann, sondern nur die Systemkameras): Fokus Peaking.

    Auch solche "Cheats" (oder ich nenne es mal: Komfortfeatures) aka "Apps". Mit der App "Smooth Reflection" kann man beispielweise "Fake-Langzeitbelichtungen" ohne Graufilter machen. Ich find sowas klasse. Das Argument meiner Frau "Das ist ja dann kein echtes Foto mehr" lass ich hierbei nicht zählen, denn sobald ich ein RAW im Lightroom bearbeite, z.B. störende Emelente im Bild retouchiere, is das auch kein "echtes Foto" mehr :D


    Wie auch immer, ich hoffe die Cam kommt morgen, dann wäre das Programm für dieses Wochenende für mich geschrieben8)

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  • Ähm, Langzeitbelichtungen lassen sich auch noch anders realisieren. Mache mit Stativ einfach eine Fotoreihe und verrechne die Bilder zum Schluß. Das ergibt den gleichn Effekt.

    Aber ja, ich auch wieder zu Sony zurückgekehrt. Hatte erst meine KoMi Dynax 5D, dann ne Canon EOS 500D und jetzt wieder zwei Alphas mit A-Bajonett.

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    II.: (a - b)² = a² -2ab + b²

    III.: (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
    DAFÜR, wenn andere DAGEGEN sind.

  • Ähm, Langzeitbelichtungen lassen sich auch noch anders realisieren. Mache mit Stativ einfach eine Fotoreihe und verrechne die Bilder zum Schluß. Das ergibt den gleichn Effekt.

    Ganz genau das macht die Kamera mit der App Smooth Reflection ja automatisch ;)

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  • Focus Peaking funktioniert bei DSLRs z.B. durch Magic Lantern.

    I.: (a + b)² = a² + 2ab + b²

    II.: (a - b)² = a² -2ab + b²

    III.: (a + b) x (a - b) = a² - b²


    DAGEGEN, wenn andere DAFÜR sind.
    DAFÜR, wenn andere DAGEGEN sind.

  • Sooo, meine Sony A6300 ist da.. ENDLICH. amazon hat sich ganz schön Zeit gelassen mit dem Versand.

    Egal, Samstag Mittag konnt ich sie bei der Packstation abholen. Dann war erstmal Laden angesagt. Und verdammt läd das Ding lang. Ich hab schon gesehen, dass es Ladeschalen für die Akkus gibt, inkl. Ersatzakkus. Da auch wohl der Akkuverbrauch der Cam recht hoch sein soll, werde ich wohl da nicht herum kommen. Egal, das ist ja nicht das Thema...


    Also konnte ich erst Samstag Abend kurz testen - und joa, Ersteindruck ist gut. Wäre auch schlimm, wenn nicht :D

    Die paar Schnappschüsse die ich gemacht habe, waren gut, im direkten Vergleich zur Nikon evtl n Tick schärfer, aber eigentlich kaum der Rede wert (direkter Vergleich, 100% reingezoomt). Andererseits habe ich bisher auch nur das Sony 16-50mm Kit-Objektiv. Heute kommt noch das Samyang 12mm f/2.0, welches ja so enorm gelobt wird. Ich bin gespannt.

    Was ich auch interessant fand, die Farbtemperatur unterscheidet sich von Sony zu Nikon recht sichtbar. Die Nikon-Bilder sind eher kalt - die Sony im Vergleich rel. warm. Aber gut, ist ja alles in Lightroom nach persönlichem Geschmack anpassbar. Ist mir halt nur aufgefallen.

    Ansonsten strotz die Sony nur so vor Features, die meiner Nikon alle fehlen. Belichtungsreihen (Bracketing), super schnelle Serienaufnahmen (die Nikon hat hat hier deutlich schneller schlapp gemacht, bis der Pufferspeicher vollgeknipst war), Apps installierbar, Verbindung zum iPad oder Smartphone möglich etc pp... da sind auf jeden Fall Features dabei, die das Leben etwas komfortabler machen.


    Und die Filmfunktion habe ich auch kurz angetestet: das hat mich richtig beeindruckt. Da wundert es mich nicht, dass so viele Youtuber auf Sony Alphas setzen. Allerdings bin ich kein Filmer und werds wohl auch nie werden. Testen wollt ich die Funktion trotzdem mal...


    Noch gaz kurz n Wort zur Haptik: Da muss ich sagen, kein Vorteil gegenüber Nikon. Ja die Sony is kompakter und auch leichter, aber das eckige kantige Design.. vielleicht muss man sich daran auch einfach nur gewöhnen.



    Soo, ich hoffe, dass ich die Woche n bisschen zum Knipsen komme... :)

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