Beiträge von Der_Karlson

    Guten Morgen zusammen,


    da ist man mal eine Woche im Urlaub, und schon verpasst man die Reviews der RTX Karten :D

    Kurz und knapp: Ich bin wenig angetan von der neuen Generation. Über die Raytracing-Spieleleistung weiß man aktuell noch gar nix, weil einfach die Spiele fehlen. Und was "aktuelle" Titel angeht, ist mMn die 1080(TI) der bessere Deal - im Vergleich zur 2080. Der Aufpreis zu einer 2080 TI ist und bleibt pervers. Es gäbe für mich lediglich ein Argument, und zwar wenn man wüsste, dass man mit der Karte die nächsten 3-4 Jahre Ruhe hätte, dann könnte ich über so eine Anschaffung nachdenken. Aber was man bisher über die Raytracing-Leistung weiß, sieht es wohl so aus, als sollte man besser auf die RTX 2180(?)Generation warten...


    Ich bin dieses Jahr wirklich auf den Battlefield-Release gespannt. Nicht wegen des Games ansich, sondern wegen RTX on/off Vergleiche.. sowohl Bildqualität als auch Benchmarks.

    Das ist ein guter Punkt. Daran habe ich noch gar nicht gedacht.

    Was ich machen könnte: es ist ein "VGA-Lüfterkabel auf Molex Adapter" dabei. Allerdings wären mit diesem die Lüfter ungesteuert. Entweder ich lasse sie bei 12V voll drehen, oder bei 5V langsamer (was evtl nicht mehr ausreicht).

    Eine andere, externe Lüftersteuerung für den Arctickühler habe ich leider nicht, womit dieser erst separat angeschafft werden müsst :-/

    Hallo zusammen,


    ich wills recht kurz halten und weder 100 Screenshots noch Fotos posten... deshalb kurz in Prosa.


    Hintergrund:

    Vor 2 Wochen habe ich meine GeForce GTX 1080 TI Founders Edition umgebaut und den Referenzkühler gegen den Arctic Accelero Xtreme IV getauscht. Ja, ich weiß, es gibt hier einige Fans der Radiallüfter. Der Hauptvorteil, dass die heiße Luft nach draußen befördert wird, ist mir auch klar. Leider ist der Hauptnachteil, nämlich die Lautstärke, auch nicht wegzureden. Und trotz VaperCamber und angepasster Lüfter-Kurve lief die 1080 TI ins Temperatur-Throttling.

    Wichtig zu wissen, wenn man die Ergebnisse unten sieht: Die Karte war auch schon vor dem Umbau leicht übertaktet. Sprich, die "Vorher fps" sind auch nicht Referenz-Takt. Durchs OC, und somit auch Anpassen der Lüfterkurve des Referenzkühlers, war die Karte unter Last nochmal ein Eck lauter, als es eine unangetastete 1080 TI Founders Edition wäre...


    Ziel:

    Ich habe mir stabile 2 GHz Coretakt erhofft. Dazu natürlich deutlich niedrigere Temps und somit niedrigere Lautstärke und ein stabilerer höherer Takt.


    Umbau / Einbau:

    Bis auf ein kleines Malheur *hust* lief der Umabu rel. problemlos. Gerade die Montage war doch erstaunlich einfach. Wenn ich da an meinen Accelero Xtreme III Umbau der R9 290(X) zurück denke, war das diesmal doch entspannter. Die Anleitung ist mMn auch besser bebildert, so dass man selbst ohne Video-Anleitungen von Youtube zurecht kommen sollte.

    Wo es dann doch noch zu Problemen kam, war der Einbau im Gehäuse. Da mein CPU Kühler, der Thermalright Macho, nicht gerade der schmalste ist, und da der neue VGA Kühler eine rel. hohe Backplate besitzt, wurde es nun verdammt eng zwischen Backplate und Macho. Wobei "eng" noch untertrieben ist, denn beide Kühlkörper berühren sich nun. Wäre der PCIe-Slot noch 1-2mm näher am CPU Sockel, hätte ich auf den unteren PCIe x16 Slot ausweichen müssen.


    Ergebnisse:

    1) Lautstärke + Temperatur

    Der Lüfter ist direkt auf der PCB der GeForce angeschlossen. Somit ist die Lüftersteuerung der Grafikkarte möglich. Ich habe ein Lüfterprofil in MSI Afterburner angelegt - und zwar auf Lautstärke-optimiert. So drehen die Lüfter im Leerlauf bei ~25% und kühlen die Karte auf 27°C runter.

    Bei 65°C sind wir bei ~50% Drehzahl. In diesem Temperaturbereich befinden wir uns übrigens, wenn man spielt. Im Furmark heizt die Karte zwar weiter auf, aber mehr als 75°C erreiche ich auch da nicht. Die Lüfter drehen dann mit ~75% und sind hörbar. Der Ton ist hier aber ein "tiefes rauschen" und kein "föhnen", wie man es vom Referenzkühler kennt. Deutlich angenehmer.

    Die Temperatur mit Referenzkühler war beim zocken übrigens ~80°C. Hier kam es dann auch immer zu Takt-Drosslungen auf ~1880 MHz, so dass die 80°C gehalten wurden.


    2) Takt + Geschwindigkeit

    Direkt vorweg: mein Ziel, die 2GHz stabil zu halten, habe ich nicht erreicht. Da ich mit den ~65°C aber sehr weit vom Temperaturziel entfernt bin, bleibt mir als Erklärung nur das Powerlimit. Da die Foundersedition über eine 6+8 Pin Versorgung (und nicht über 2x 8 Pin) verfügt, denke ich einfach, dass dies der Grund ist, wieso sie bei ~1950 MHz Plus/Minus pendelt. Zwar gibt es laut Afterburner auch mal Peaks auf 2012 MHz, aber diese sind wirklich nur 1 Sekunde lang - danach gehts wieder unter 2000.

    Dennoch läuft die Karte nun ETWAS schneller als vorher weil einfach auf Grund der niedrigeren Temperaturen ein höherer Takt gehalten werden kann.

    Im guten alten Valley-Benchmark äußert sich das in einem Avg.FPS von 92,5 fps auf 95,0 fps und einem Score von 3870 asuf 3974 Punkte. Gerade mal ~2,5% mehr Leistung:whistling:


    Fazit:

    Erstmal bin ich froh, dass die Karte den Umbau überlebt hat :topmodel: Und ich freue mich über eine wirklich deutlich niedrigere Lautstärke der Karte unter Last. Schade, dass ich das Taktziel nicht erreichen konnte. Aber selbst ein 2000+ MHz-Coretakt hätte auch kaum mehr als +3, 4% mehr Leistung bedeutet, wenn man das mal hoch rechnet.

    Würde ich den Umbau nochmal machen? Rational betrachtet: wahrscheinlich nicht. Der Aufwand und das Risiko sind eigentlich zu hoch für den Mehrwert, den man daraus zieht. Bei meiner nächsten Karte werde ich wieder mehr darauf achten, dass sie von Werk aus einen leisen Kühler besitzt...




    Danke für's Lesen und schönen Abend noch :spitze:

    Seh ich auch so.

    Wer zur Zeit ziemlich alles mit Pascal auf 1440p und max. Details flüssig spielen kann, der wird auch die Games, die 2019 kommen, noch mit "hoch" (oder sogar auch noch "max.") spielen können; solange man RT außen vor lässt.

    Und solange sich die Preise nicht in humane Regionen verschieben, ist und bleibt die "RTX-Generation 1" für mich ein technischer Vorreiter, der zeigt wohin die Reise mit RT in den nächsten Jahren hingeht.


    Btw: es wurden mal wieder angebliche Benchmarks geleaked: https://imgur.com/a/s3VBq3h

    Das stimmt, AM4 scheint alles richtig zu machen, was die Aufrüstbarkeit angeht.

    Sagte AMD nicht sogar, dass bis 2020 AM4 per BIOS Updates aktuell bleiben soll?


    Auf jeden Fall schonmal viel Spaß mit der APU ;)

    Allzuviel darfst du nicht erwarten.

    Ich habe ja vor kurzem einen Ryzen 3 2400G PC gebaut und auch gebenched.

    Es kommt halt drauf an: für ne IGP is die Vega genial - aber ernsthaft zocken... außer eSports-Titel wie LoL oder Dota oder CS GO würde ich damit nicht.

    Das ganze erinnert mich wirklich an damals...

    Ich hatte ne GeForce 2 GTS und bin auf eine GeForce 3 Ti200 gewechselt. Der technische Sprung war groß - wie heute mit der RT-Technologie - aber Performance, gerade in den damals aktuellen Spielen, nicht der Rede wert.


    Ich bin der gleichen Meinung: Die RTX 2000er Karten sind technische Vorreiter. RT ist (noch) eine Zukunftstechnologie, die sich aber etablieren wird. Davon gehe ich aus. Dass RT ein "HairWorks 2.0" ist mMn quark.


    Was ich auch auffällig finde: dass man offensichtlich BF5 mit RT-Effekten nur so vollpflastert. Bei den Videos von TombRaider finde ich den RT-Einsatz deutich dezenter... was ich bisher so an Videos gesehen habe. Klar versucht man gerade mit einem AAA-Titel wie BF5 RT den Spielern schnell schmackhaft zu machen. Aber in diesem Ausmaß?

    Und zur Diskussion "Läuft nur auf 1080p flüssig"... da muss ich echt lachen. Ich nutze selbst einen 1440p Monitor zum Zocken. Schon allein deshalb fällt für mich die RTX (Stand heute) sowieso flach.

    Erster Benchmark geleaked...

    https://www.hardwareluxx.de/in…tem-timespy-ergebnis.html


    Ist zwar nur TimeSpy, aber gut.

    Deckt jetzt meine Einschätzung ziemlich. Minimal schneller als ne 1080Ti (mit Referenztakt). Da sich Pascal aber extrem gut OCen lässt (bei Turing muss man das erstmal abwarten), liegen die beiden Karten ja doch rel. gleichauf.

    Bleibt nur noch auf "richtige Spiele" zu warten :)


    EDIT: mal n vergleichswert: meine GTX1080 TI kommt beim GraphicScore auf 10.146 Punkte und wär damit also leicht vor der RTX 2080 :spitze:

    Danke dir für die schnelle Antwort - und vor allem beruhigende Antwort.

    Meine Vermutung war ähnlich, ich habe auch schon ein wenig rumgegoogelt, aber wirklich finden tut man leider nichts Brauchbares - außer Foren-Posts von Leuten, die durch so ein Missgeschick tatäschlich die Karte geschrottet haben...


    Wäre es wirklich ein "kritisches Teil", würde man defekten VRAM doch rel schnell merken (Artefakte, Pixelfehler, etc); so meine Vermutung.


    Von daher lässt mich deine Antwort jetzt heute Nacht doch ruhig schlafen :D

    Hallo zusammen,


    ich habe heute meine 1080 TI Founders Edition umgebaut und zwar habe ich den Accelero Xtreme IV montiert.

    Leider ist mir bei der Demontage des Referenzkühlers ein Missgeschick passiert. Ich habe ein kleines Bauteil abgerissen als ich die Schraube löste (siehe Anhang - Beispielfoto). Die Position ist auf der Rückseite des PCB hinter einem VRAM Chip.

    Ich habe den Umbau direkt pausiert, die Karte wieder eingebaut und getestet - funktioniert auch alles, keine Grafikfehler o.ä.

    Also habe ich mit dem Umbau weitergemacht und abgeschlossen.


    Nun habe ich schon ein paar Stündchen gezockt, Benchmarks laufen lassen und sogar ein paar Minuten Furmark. Ich habe ebenfalls drauf geachtet den VRAM so gut es geht zu füllen (Assassins Creed Origin belegt hier mit über 8 GB VRAM am meisten), da meine Vermutung natürlich ist, dass der VRAM-Chip, zu dem dieses Bauteil gehört, evtl einen Hau bekommen hat. Aber alles läuft einwandfrei und problemlos. Keine Grafikfehler, Artefakte oder sonstiges auffälliges Verhalten.


    Jetzt frage ich mich: Hatte ich einfach richtig Glück? Oder muss ich noch mit Spätfolgen rechnen?

    Neuer Tag, neue News zur RTX...

    Habe eben auch die hier schon genannten Angaben von nVidia gelesen. "RTX 2080 laut Nvidia ~50 % schneller als GTX 1080". Getreu dem Motto: Traue keinem Benchmark den du nicht selbst gefälscht hast :D

    Demnach müsste die 2080 ~20-30% vor der 1080 TI liegen. Abwarten. Vorstellen kann ich mir das nicht, wenn man die technischen Details, und auch gerade Indikatoren die TFlop-Leistung gegenüberstellt.