Beiträge von Chosen_One

    Leider haben die RPi 3 einen lock bei 1600 MHz. Der 3 B+ erreicht die 1600 MHz unter Luft und ist benchable. Der 3 B kann mit 1600 MHz booten, ist aber leider nicht stabil unter dem x264-Benchmark.

    Beide booten aber nicht mit 1601 MHz.


    Subzero bringt beim 3 B zumindest etwas. Der Aufwand steht aber in keinem Verhältnis zum Nutzen :topmodel:

    Ich erwarte in den frühen Morgenstunden das Ergebnis.


    Demnächst wird es auch eine Runde ARMv6 RPi-Durchläufe geben. Hier dauert ein Benchmark aber ca. 14 Tage, das wird dann ohne Kompressorkühlung stattfinden.

    Stock

    0011:14:48.109 | Chosen_One | 1/4/4 | Broadcom BCM2837 (ARM Cortex-A53) @ 1.2 GHz | 1 GB LPDDR2-900 | Raspberry Pi 3 Model B Rev 1.2 | Raspbian Linux (4.14.71-v7), Custom x264 Build 0.155.x (GCC 6.3.0)


    Overclocked
    0009:45:11.238 | Chosen_One | 1/4/4 | Broadcom BCM2837 (ARM Cortex-A53) @ 1.4 GHz | 1 GB LPDDR2-1000 | Raspberry Pi 3 Model B Rev 1.2 | Raspbian Linux (4.14.71-v7), Custom x264 Build 0.155.x (GCC 6.3.0)


    Stock

    0009:53:35.748 | Chosen_One | 1/4/4 | Broadcom BCM2837B0 (ARM Cortex-A53) @ 1.4 GHz | 1 GB LPDDR2-1000 | Raspberry Pi 3 Model B+ Rev. 1.3 | Raspbian Linux (4.14.71-v7), Custom x264 Build 0.155.x (GCC 6.3.0)


    Overclocked

    0008:56:48.817 | Chosen_One | 1/4/4 | Broadcom BCM2837B0 (ARM Cortex-A53) @ 1.6 GHz | 1 GB LPDDR2-1000 | Raspberry Pi 3 Model B+ Rev. 1.3 | Raspbian Linux (4.14.71-v7), Custom x264 Build 0.155.x (GCC 6.3.0)

    Entweder alles oder nichts. Und da man alles nicht erreichen kann, belassen wir es einfach beim nichts.

    Case closed.

    Das hat sich für mich halt so gelesen, als würdest du grade ernsthaft "Alles" wollen, und jedem der es nicht will die Moralkeule überziehen, weil Sarkasmus lese ich da keinen heraus. Darunter schreibst du dann aber, daß es kein "von 100 auf 0" geben kann. Viele deiner Posts lesen sich (für mich) aber so, als würdest du genau das einfordern (nicht nur in dieser Diskussion), und jeden anderen als grundlegend moralisch schlecht hinstellen. Da werde ich nicht ganz schlau draus, wie du die Dinge jetzt wirklich meinst, vor allem wenn dein Ton bissiger wird...

    Dieser Einzeiler ist nicht meine Auffassug, wie man mit dem Thema umgehen muss.

    Das war eine Zusammenfassung (wenn auch etwas arg verkürzt), wie andere das Thema angehen und den Diskurs darüber "gewinnen" wollen.

    Noch mal. Es geht darum die Belastungen nicht von Grenzwert Max auf Null zu drücken. Und ein Verbot von jetzt auf gleich ist utopisch, weil damit (wie du richtig sagst) auch der ÖPNV tlw. zum Erliegen kommen könnte und Unternehmen Dienstleistungen in betroffenen Gebieten nicht anbieten könnten. D.h. die Logistik wäre nicht mehr aufrecht zu erhalten.

    Also muss es Ausnahmen geben. Und diese Ausnahmen kann man dann zurückfahren, damit es kein von 100 auf 0 gibt.


    Und ja, morgen sind die Benziner dran. Und da heute noch die Diesel gepampert werden ist mit morgen in 5 Jahren gemeint. Und heute ist 2 Jahre.


    Das Aufstellen dieser Maximalforderungen ohne Kompromiss führt automatisch dazu, dass man diese nicht umsetzt. Und genau das ist der Grund, warum man diese aufstellt.

    Tolle Sache. Ein extrem komplexes Problem für das es keine einfache Lösung gibt? Puh...ne lass mal stecken.

    Ein Umschwung von heute auf morgen kann es nicht geben. Eine solche Forderung ist illusorisch. Da bin ich voll bei dir.

    Aber die Forderung ist kein Umschwung von jetzt auf gleich, sondern, dass man endlich mal realistische Ziele definiert (und es ist nicht so als ob es da keine Ziele gegeben hätte) und diese nicht sofort zerredet, weil "Wie soll man das denn schaffen?".

    Bzgl. Diesel gibt es Grenzwerte. Diese verdammten Grenzwerte sind nicht neu und sie werden seit Jahren überschritten. Und der Diesel-Skandal ist nicht neu, sondern über 3 Jahre alt! Und wir sind gerade dabei geltende Grenzwerte mit Reserven zu versehen, damit wir Fahrverbote verhindern, die seit Jahren feststehen bzw. durchgesetzt werden müssen. Ob das juristisch klappt? Ich tippe dagegen, aber so können wir sicherlich noch ein Jahr Zeit schinden.

    Die Politker nehme ich hier jetzt mal ausnahmsweise in Schutz. Die hören hier auf das Volk, was scheinbar über Jahre zu beschränkt war und dachte, dass sich das am besten durch Nichtstun und Nichtsändern schon erledigt.


    Und wenn ich Fahrverbote meine, heißt das nicht, dass 100% aller Diesel nicht mehr fahren dürfen, sondern man hier auch Ausnahmen (ÖPNV, Unternehmen, etc.) machen kann. Es geht darum nicht auf 0,0 zu kommen, sondern zu reduzieren. Aber Fahrverbote sind ja immer "ALLES VERBIETEN? - OHNE MICH!!!".


    Don't get me started... :adsh:

    Den Gedankengang geh ich mit, wenn ich aus der Firmensicht schaue, aber nicht aus der Verbrauchersicht. Ich verstehe VW, wenn sie meinen, dass sie aktuell mit Verbrennern mehr Geld erzielen können als mit Elektro. Das ist eine Firma, deren Absicht ist das Erzielen von Gewinnen. Absolut legitim aus wirtschaftlicher Sicht.


    Das heißt aber nicht, dass man als Gesellschaft keine Leitlinien bauen darf, die die Entwicklung in eine andere Richtung lenkt. Als Gesellschaft sollte man auf das long play setzen. Aktuelle Großkonzerne und die Gehaltsstrukturen fördern dies aber nicht unbedingt.

    Die Leitlinien sollen ja auch nicht die Zerschlagung aller Autokonzerne sein, sondern der Weg weg vom Dinosaurier im Tank, hin zu Elektro...natürlich mit all den ganzen Problemen, die solch eine Änderung mit sich bringt. Und die Wende im Automobilbereich ist nur ein Puzzleteil von vielen...

    Aber an den Leitlinien orientieren sich dann die Manager und bauen ihre Produkte, um nicht gegen Gesetze zu verstoßen. Und sie werden damit auch Erfolg haben und Gewinne erzielen.


    Was mich ankotzt ist, dass sich Verbraucher so aufführen, als ob sie Manager bei Shell sind. Die Wissenschaft zeigt auf, dass unser aktueller Weg nicht zum Erfolg führt. D.h. wir müssen uns ändern, jeder von uns. Nicht erst die anderen, weil die ja noch viel schlechter sind als wir, nein alle.

    Wer am Status Quo festhält, der scheißt in meinen Augen auf die Zukunft, vielleicht nicht seine, aber die seiner Kinder und Enkel. Das Festhalten an der jetzigen Stragetie ist wissenschaftlich der falsche Weg.

    Und die Alternative wird nicht zu 100% flauschig werden. Nicht jeder Teilaspekt wird besser. Dafür haben wir in der Vergangenheit zu viel verkackt und uns Eigenarten angewöhnt, die nicht gut sind.



    Ich bin hier mit extrem viel Emotion bei der Sache und meine Ausführungen passen nur bedingt zum Thema des Threads. Automobilkonzerne als Beispiel sind irgendwie nur ein Feigenblatt.

    Voodoo_Freak

    Denk deine Gedanken mal weiter. Ja, dann muss man mehr Öffis nutzen. Aber wer sagt denn, dass die heutige Anzahl in Stein gemeiselt ist? Da müssen mehr Busse, Züge, etc. her. Es ändert sich nicht nur eine Variable, es müssen sich immer Diverse ändern.

    Und die bösen Batterien. Keine Frage, die wachsen nicht auf Bäumen und die Herstellung ist auch dreckig. Die Herstellung von Benzin bzw. fossilen Kraftstoffen ist aber in wie fern besser? Die Effizienz dieser Umweltzerstörung ist halt massiv effizient, was den Output angeht. Batterien sind nicht zu Ende entwickelt. Und wenn man dort weiterdenkt und Sachen wie 2nd life in Haushalten standardisiert und forciert, dann schädigt die Batterie die Umwelt in ihrem Lebenszyklus halt weniger.

    Diese ganze Geschichte nicht im Status Quo verhaftet.


    Die Energiewende war auch eine riesen Chance für Deutschland. Wir sind ein Hochtechnologieland, haben die Gehirne für die fehlenden Teile und genug Geld, um uns Forschung zu leisten. Hätte man das durchgezogen, dann wären wir die Vorlage für alle anderen Länder gewesen. Vorsprung, den man dann verkaufen kann. Wenn wir hier Alternativen gebaut hätten, die den ganzen Scheiß von Kohle und Atom finanziell unattraktiv gemacht hätten, das wäre was gewesen.

    Aber nein...man muss ja erst Not leiden, bis sich was ändert. Wieso denn jetzt schon? Noch geht es doch. Und schau mal da drüben. Die sind ja noch schlimmer als wir. Bevor die dahinten sich nicht bewegen, wieso muss sich dann hier was verändern?


    Es. Kotzt. Mich. So. An.


    Ich warte nur bis die Not endlich da ist und die Leute sich fragen, warum wir keine Lösung haben. Hätte uns doch nur jemand gewarnt!

    Alle bilden sich was auf Deutschland ein, checken aber nicht, dass man dafür was machen muss. Stillstand als Maßstab guten Handelns. Herzlichen Glückwunsch!



    GrandAdmiralThrawn

    Die Gewinnung von Alu ist vom Energieaufwand höher, da hast du recht. Du sparst aber Energie in Form von Benzin/Diesel im Betrieb durch das geringere Gewicht. Ob sich das jetzt aufwiegt auf der Energieseite...keine Ahnung. Wahrscheinlich x Jahren und wenn man sich alle 3 Jahre ein neues Auto kauft, dann wohl eher nicht.


    Mal ein wenig Zahlen, deren Echtheit ich nicht garantieren kann, aber die Quelle schaut nicht allzu unseriös aus.

    Alu vs. Stahl

    Energieaufwand zur Erzeugung von 1t: 15 MWh vs. 5,6 MWh

    Recyclingaufwand für 1t aus Schrott: 750 kWh vs. 450 kWh

    Quelle: Link


    Jetzt müsste man wissen, wie viel Stahl im Auto steckt und wie viel Alu. Und wie viel kostet Edelstahl in der Herstellung und wie viel Sprit verbauchen die beiden Autos...und und und.


    666psycho

    Ich bin in letzter Zeit auch BMW i3 (ohne S) und Opel Amera E gefahren. Der BMW i3 (ohne S) gefällt mir vom Innenraum nicht und die Reichweite ist eher so meh. Der i3S wäre dann wohl eher was. Kostentechnisch finde ich BMW aber zu teuer.

    Der Amera E wäre schon eher was. Sieht zwar auch etwas etwas spacig aus, aber nicht so schlimm. Fährt sich gut und die Reichweite mit 300-400 km ist für meine Belange mehr als ausreichend.

    Wir haben noch mehrere Nissan Leaf 2, da saß ich bisher aber nur drin. Vom Innenraum sehr angenehm, im Gegensatz zum Raumschiff Leaf 1. Den muss ich bei Zeiten noch mal fahren.


    Noch hält meine kleine Alu-Kugel, 2002er Audi A2, vielleicht hat VW bis zum Ableben meines Audis etwas im Angebot. Keine E-SUV oder sonstige Kompensationsprotesen. Ein normales E-Pendlerauto.

    Die Lackierung von Edelstahl ist auch so eine Sache. Alle Versuche, die ich im Kfz-Bereich kenne, wurden nicht lackiert.

    Alu ist bei gleicher Stabilität nur ca. 1/3 so schwer. Die Verarbeitung von Edelstahl im Gegensatz zu "normalen" Stahl (so normal ist der auch nicht) auch schlechter.


    Ich bin Fan von Alu und Verbundwerkstoffen. Geringeres Gewicht und es rostet nicht.