Beiträge von Voodoo_Freak

    Dafür war der Athlon XP aber auch ungleich billiger, sowohl CPUs wie auch Plattformen, vor allem zur Rambuszeit. Ich glaube DAS war der Hauptgrund, warum der Athlon XP als so überlegen wahrgenommen wurde, zusätzlich zur Hitze. Quasi vergleichbare Leistung, aber um weniger Geld, wie Avenger schon sagt...

    Jup. Man hat eben viel Leistung fürs Geld bei AMD bekommen. Für mich als Schüler war der Northwood eine wirklich gewaltige Investition, für die ich lange sparen und arbeiten musste.

    Unterm Strich hat sich das aber schon ausgezahlt, die Plattform hat deutlich weniger Ärger verursacht als vergleichbare (meine) AMD Systeme. War der Northwood lahmer als ein vergleichbarer Athlon XP (hier wurde v.a. auch gern immer finanziell verglichen!)? Soweit ich mich erinnern kann schon, aber eben nicht überall (siehe Links von CryptonNite). Eine ordentliche Grafikkarte hat damals auch extrem viel ausgemacht, aber auch das war immer mit massiven Investitionen verbunden. In meinem Bekanntenkreis gabs damals Rechner die hatten nur nen Athlon XP 1800+, aber eben ne dicke 9800 Pro drin. Da kam meine Kiste dann wieder nicht mit, trotz der 2,8 Ghz CPU.

    Maßgeblich zum Pentium 4 Gejammer hat sicherlich RAMBUS und die lahmen P4s zum Release beigetragen. Auch der SD-Ram Versuch war eher:rolleyes:

    @GAT:

    Nachdem ich auf DE umgestellt hatte, hab ich dann auch die passenden AM4 Kühler gefunden...seltsam das ich das nicht ohne Geizhals gefunden hab...:/

    Bin absoluter Fan von Noctua und selbst zufriedener Besitzer eines Noctua NH-U12S.


    Dann werden wir mal schaun, offensichtlich führt bei einem 2700X kein Weg an diesem Hersteller vorbei oder eben ne Kompaktwakü.

    An die Ryzen Besitzer hier im Thread:

    Welchen CPU Kühler nutzt ihr und wie zufrieden seid ihr damit?


    Hintergrund ist, dass ein Freund von mir sich gerade ne Ryzen-Kiste zusammen stellt. Auf der Suche nach einem guten Kühler sind wir derzeit noch immer. Noctua wäre wohl eine Variante, allerdings muss man hier unverständlicher Weise immer das AM4 Kit nachträglich bestellen, bei den Preisen finde ich das "etwas" befremdlich.

    Das Ding sollte leise, dennoch leistungsstark und nicht zu klobig sein.

    @GAT: Danke für die Aufklärung, war sehr interessant. Hatte das ähnlich im Kopf wie Tweakstone.


    BF5 ist m.E. nach ein ziemlich bescheidenes Spiel um die RTX Technik/ Karten zu präsentieren. In einem Onlineshooter zählen nun einmal FPS und ein niedriger Ping. Grafikspielereien sind da zwar nett, bleiben aber vorrangig nur "nett anzusehen". Das die Performance unterirdisch sein würde, war mir im Prinzip von Anfang an klar.


    Warten wir doch einfach mal das neue Metro ab, dort soll ja auch Ray Tracing zur Anwendung kommen, mal schauen wie da die Performance ist.

    Das hätte mich auch gewundert. Immerhin bekäme man dafür ein zuverlässiges, modernes System, welches 3Dfx so emulieren könnte, wie es die Karten nie konnten und dabei weniger Probleme macht. Oder eben ein Auto, ne tolle Reise, nen Puffbesuch mit AYCF ;)


    Na ja, viel Spaß damit.:)

    Sorry wenn ich hier so rein platze...aber bei "AYCF" musste ich erst Mal nachdenken:spitze:

    Geile Abkürzung:P

    Die Zwangstrennung habe ich schon seit Jahren auf die frühen Morgenstunden gelegt. Das ging schon damals mit meinem gammeligen Netgear Router.


    Das Fritz OS ist zwar sehr umfangreich, d.h. man kann wirklich viel einstellen, allerdings verliert man sich schon hin und wieder in den Menüs. Teils sind die Optionen finde ich auch unlogisch sortiert und benannt. Um Ports frei zu geben, musste ich auch irgendwie ewig suchen. Von daher kann ich die Eingangsfrage schon verstehen.;)

    Am Nervigsten finde ich wie langsam die Software reagiert. Das liegt wohl an der verbauten Hardware, meine 7490 ist eben auch nicht mehr die Neuste.

    Nur noch einmal mein Standpunkt in Kürze zu diesem Thema:

    - E-Autos werden ohne eine ausreichend leistungsstarke und saubere Energiequelle und die passende Infrastruktur das Problem nicht lösen können

    - Daher eine Umweltprämie für Hybridfahrzeuge und von mir aus auch für E-Autos (wer tatsächlich jetzt schon drauf setzen will), aber keine Prämie für den Neukauf eines Verbrenners und erst recht nicht eines Euro 6d Diesels. Gleichzeitig müssen für die Wirtschaft Anreize geschaffen werden hier endlich die Forschung voran zu treiben

    - Den Verkauf von Diesel PKW und SUV Drecksschleudern zum zeitnahen Tag X stoppen (irgendwo muss man anfangen, der Cut wäre kein Weltuntergang, wohl aber ein Schritt in die richtige Richtung)

    - Fahrverbotszonen lehne ich ab, aus Gründen die hier bereits genannt wurden (u.a. auch von GAT, v.a. aber auch weil das ganze Unterfangen kompletter Schwachsinn ist)

    - Die Autohersteller ohne viel wenn und aber in die Pflicht zur Nach- bzw. Umrüstung nehmen, hier wurde mit voller Absicht beschissen


    Warum nun meine Aussage bezüglich des totalen Verbotes von Dieseln in Verbotszonen? Ich sehe es schlicht nicht ein, warum hier einige Leute die meinen sie seien moralisch überlegen weil sie ebensolche fordern und für gut halten, den Privatfahrer ggf. massiv einschränken wollen, gleichzeitig aber ihre Extrawürste um den eigenen Komfort nicht zu gefährden verlangen (bezahlen sollen halt die Anderen!). Hier haben dann "alle etwas von". Evtl. wird dann kapiert was es für z.B. einen Handwerker bedeutet in manche Gebiete nicht mehr einfahren zu dürfen und zwar auch von den Wohlsituierten. Vielleicht entsteht am Ende ja sogar so etwas wie Verständnis für die Privatleute, die aufgrund der hirnrissigen Verbote auf Umfahrungen ewig im Stau stehen.


    €dit zum x-ten:

    Was mir noch einfällt: Evtl. könnte man auch mal wieder die Ampelphasen optimieren? Auf manchen Straßen hier in Berlin habe ich massiv den Eindruck das ein flüssiges Fahren überhaupt nicht erwünscht ist, der Verkehrskollaps inkl. entsprechend hoher Schadstoffbelastung lässt da nicht lange auf sich warten.


    @GAT: Mich würde auch mal interessieren wie die Lage dazu bei euch in Österreich ist? Wie sehen bei euch ggf. Konzepte aus?

    soggi :

    Ich würde es bevorzugen, wenn man das offenkundige Problem (und das Problem sollten weniger irgendwelche EU Grenzwerte sein, sondern die Klimaveränderung ansich) versuchen würde zumindest in Ansätzen zu lösen statt nur an den Symptomen herum zu doktern. Eine Fahrverbotszone, ganz gleich wie groß oder ausgedehnt sie nun sein mag, behebt das Problem der Luftverschmutzung nicht, es verlagert das Problem lediglich. ;) Wird übrigens im Welt Artikel recht anschaulich dargelegt.

    Daher auch meine rigorose Forderung nach totalen Verboten für Dieselfahrzeuge in den Verbotszonen. Das ist dann aber Einigen doch zu viel, denn damit wäre dann die persönliche Komfortzone arg eingeschränkt. Das möchte man dann doch nicht, bezahlen sollen erst mal andere. Verbote ja, aber bitteschön für andere.


    Aus diesem Grunde versuche ich diesbezüglich den Diskurs auch nicht zu "gewinnen", sondern versuche eher das Grundproblem der relativ sinnfreien Symptombekämpfung offen zu legen.


    Bezüglich der Hersteller hast du absolut recht, Opel und BMW sehen das allerdings nicht so:

    https://www.n-tv.de/politik/BM…nden-article20709738.html

    Ein extrem komplexes Problem für das es keine einfache Lösung gibt? Puh...ne lass mal stecken.

    Das man das Problem nicht durch örtlich begrenzte Fahrverbote löst, sollte eigentlich der gesunde Menschenverstand hergeben.

    http://www.spiegel.de/auto/akt…-kommentar-a-1209301.html

    https://www.welt.de/wirtschaft…ngen-nehmen-sogar-zu.html


    Und genau deswegen sind diese Fahrverbote blinder, realitätsferner Aktionismus.

    Entweder alles oder nichts. Und da man alles nicht erreichen kann, belassen wir es einfach beim nichts.

    Case closed.

    Das ist Unfug und das habe ich so auch nicht gesagt. Du willst Fahrverbote? Dann bitteschön für alle Diesel. Wäre ziemlich blöd für z.B. Berlin, weil erneut und völlig kurzsichtig im großen Stil Dieselbusse bestellt wurden. Warum sollte ein solches Verhalten dann nicht auch entsprechend "gewürdigt" werden? Ist doch schon alles lange bekannt.

    Einen in meinen Augen sinnvollen Vorschlag, ohne sinnlose Fahrverbote die den Schadstoffausstoß nur verlagern, habe ich auf Seite 78 gebracht.

    Ist immerhin ne Überlegung wert, bevor man nach Verboten mit Extrawürsten schreit.



    Und nur mal am Rande: Heute sinds die Diesel, morgen die Benziner. Sollte wohl klar sein. Und das alles ohne ein vernünftiges Konzept. Betrifft dann vermutlich auch dich.

    Chosen_One : Unabhängig davon ob die Werte nun seit Jahren überschritten wurden. Wir diskutieren JETZT dieses Problem.


    Als Vielfahrer hatte ich nie eine große Alternative zum Diesel. Ich kann mich aber auch noch wunderbar an Zeiten erinnern, in denen der Diesel aufgrund seines niedrigeren Verbrauches massiv gepusht und gefeiert wurde und zwar auch für Diejenigen die nur morgens schnell zur Arbeit gondeln. Wenn wir also jetzt von Verboten sprechen, gelten diese bitteschön auch für alle.

    An dieser Stelle kann es schlicht nicht angehen das die Bevölkerung zur Kasse gebeten wird und für "Andere" diese Einschränkungen dann wieder nicht gelten sollen.

    Mal davon abgesehen das diese Fahrverbote in bestimmten Gegenden etwas bringen, dafür verlagert sich dann der Schadstoffausstoß auf andere Gebiete.

    Well done. Aber Hauptsache man ist mal aktiv geworden.

    Schöne Worte zum Abend. Top :thumbup:

    Aber eine Prämie hilft nur bedingt.

    Wer ein altes Auto, fährt dieses i.d.R. weil das Geld für ein Neues fehlt. Da hilft keine Prämie, wenn keine Kohle da ist.

    Sie wäre zumindest aber ein Anreiz in die richtige Richtung. Statt weiter fröhlich reine Verbrenner und Schwanzverlängerungen zu verscherbeln.