hab ich von web.de
Nach dem "Beagle" nun US-Roboter "Spirit" vor Mars-Landung
Washington (dpa/WEB.DE) - Das Schweigen des europäischen Mars-Roboters "Beagle 2" hat wenige Tage vor der geplanten Landung des US-Roboters "Spirit" die Nervosität bei der NASA wachsen lassen.
"Wir haben alles menschenmögliche unternommen, um einen Erfolg zu erzielen", sagte der Leiter des bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde zuständigen Labors JPL, Charles Elachi.
Doch zugleich werden NASA-Wissenschaftler nicht müde darauf hinzuweisen, dass der Mars zu den größten Herausforderungen der Raumfahrt gehört. Zwei Drittel aller Marsmissionen sind bisher gescheitert und so mancher Wissenschaftler bezeichnet den Roten Planeten deshalb als Todes-Planeten. Mondlandungen seien vergleichsweise einfach, unter anderem deshalb, weil der Erdtrabant keine Atmosphäre besitzt, die ein Landefahrzeug behindert, erklärten Wissenschaftler der "Los Angeles Times". Die Marsatmosphäre habe dagegen zwar nur ein Prozent der Dichte der Erdatmosphäre, doch reiche dies aus, um eine Sonde zum Verglühen zu bringen oder vom Kurs abzubringen.
Die NASA hofft, dass sie nach zwei spektakulären Pleiten Ende 1999 diesmal alles richtig gemacht hat. Ihr Super-Landeroboter "Spirit", der am 3. Januar nach einer 483 Millionen Kilometer langen Reise landen soll, und "Opportunity", der drei Wochen später folgt, wurden mit allen möglichen High Tech und Schutzmechanismen ausgestattet, um erfolgreich zu landen und dann auf dem Mars nach Spuren von Leben zu suchen.
ich hab gar nicht gewusst das von den usa auch so ein teil unterwegs is. mal sehen was da draus wird.