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Eisfuchs

Sniper Rifle

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121

Freitag, 15. Mai 2015, 22:05

Elektromigration ist der Effekt der Elektrisch gestützten Ionen Diffusion.
Die Degradierung Tritt im Transistordotierungsbereich auf und hängt von Dotierungskonzentrationen und Gate Oxidschichten ab.


Die Ionen Degradierung im P / N Transistor führt zur Verschlechterung der Leitfähigkeit bzw zur Zuname der Notwendigen Schaltspannung für die Einzelnen Transistoren.
Hierbei Nimmt bei dem Einsatz höherer Spannungen die Konzentration der Dotierungsstoffe in der Schaltungsnahen Region schneller ab als bei Normalbetrieb. Die Dotierungsverteilung kann man in Folgender Infografik eines Bipolartransistors sehen.





Kurz gesagt GrandAdmiral Thrawn hat volkommen Recht.


Deshalb nochmal der Verweis :
Für lange Lebensdauer:


1. Undervolting und Kühlung fördert die Chiplebensdauer (Spannung hoch setzen geht im Alter auch)
2. Chips wählen die für diese Umgebung Designed worden sind als bsp. Jasper Forest statt Bloomfield oder Gulftown
3. Nach dem Erscheinen von Chips darauf Achten welche Produktions Lots die Besseren Waren (Stepping)

122

Freitag, 15. Mai 2015, 22:09

Tut mir leid, aber ich kann dein Posting NICHT lesen.
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hutzeputz

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123

Freitag, 15. Mai 2015, 22:30

Immer schön die Ruhe Bewahren ;) :)
x200-21U

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Eisfuchs

Sniper Rifle

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124

Freitag, 15. Mai 2015, 22:31


Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die Intensität des Effekts logarithmisch mit der Spannung verläuft, oder sonstwie, und wie stark sich die Gatebreite wirklich auswirkt, ich habe die Paper nicht gelesen, sage ich gleich dazu. Aber prinzipiell bedeutet das, daß jeder Chip im Betrieb interne Materialverlagerungen erfährt, die irgendwann zum Tod oder zur Instabilität führen müssen. Frage ist nur: Wie schnell geschieht das bei Chips unterschiedlicher Fertigungen beim Betrieb innerhalb der Spezifikationen...

Dieser Alterungsprozess ist Direkt Proportional zum Elektronen / Ladungsfluss.

Da bei Erhöhung der Spannung auch dementsprechend die Leistung des Prozessors zu nimmt kann bei Angenommener Gleich bleibendem Strom Eine direkte Proportionalität Ausgesprochen werden.


Ich würde das ganze mit Folgender Faustregel Herleiten


Annahme 1 X Alterungsgeschwindigkeit bei Normalbetrieb.
Lebensdauer von Overvolting = [ U-OV TDP /[ U Nenn²]] / [TDP / U-Nenn ]
Beispiel:
Pentium 3 = 25W TDP
U Nenn = 1,65V
U OC = 2,4 V


22,04A / 15,15A=1,45


Das dabei noch andere Prozesse Reinspielen Ist natürlich klar aber für kleine Spannungsanhebungen / Senkungen lässt sich das ganze sicherlich abschätzen.
Gerade im Undervolting.


BSP
U UV = 1,5V
13,77/15,15 = 0,91
Also Alterung um 10% langsamer.


Das ganze ist eine Abschätzung meinerseits
Somit möchte ich hinzufügen "was zu beweisen wäre" :thumbsup:

125

Freitag, 15. Mai 2015, 22:41

Long story short: Die 15 Jahre "Haltbarkeit" des Athlon sind definitiv Unfug. Wenn man die Dinger innerhalb ihrer Parameter betreibt. Den Artikel habe ich auch mal gelesen (war ne größere deutsche Seite, afair)
Wenn der Verschleiß von Halbleitern wirklich so extrem wäre, dann würden viele alte Geräte heute schon defekt sein. Die sind aber erfahrungsgemäß die robustesten. Das gilt z.B. auch für alte Rechner.
Röhren verschleißen. Irgendwann ist z.B. das Anodenblech einer EL84 durch das Bombardement (darf man sowas noch schreiben oder kommt da gleich die NSA vorbei?) so beschädigt, daß man es sogar sehen kann.


Wie gesagt ich bin eine Stimme die sagen wollte der alte Slot A läuft noch soweit, nach dem Ablauf dieser Zeitspanne!
Eventuell war das ja eine hochgerechnete Prognose, für 24 Stunden auf 15 Jahre Dauerbetrieb, das räume ich noch ein.

Anderseits war es der Sieger um die 1GHz Krone und es wäre möglich das der alte Hitzkopf durch sein thermische Belastung diese Lebenserwartung prophezeit bekommen hat.

Zum Thema zu der Seite werde ich mich gerade etwas distanzieren, habe sie ja leider nicht wiedergefunden.

Eisfuchs deine Schriftfarbe scheint für beide Themen nicht ideal zu sein ich nutze das selbe Farbschema wie Du und der Kontrast weiß ist einfach zu hell, mit ein dunkleren Kontrast weiß, kämme ich klar aber es würde sich halt immer beißen mit den Leuten die das weiße Thema nutzen.

Kein Angriff auf Dich nur eine kleine Nachfrage, ist es wirklich erforderlich das deine Beiträge sich so von dem der anderen absetzen muss?
Deine Beiträge erreichst Du schnell durch das anklicken deines Profils und zu Orientierung in einer Flut von Beiträge könnte dein Avatar eventuell ausreichend sein, um sich zu orientieren.


:spitze:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »V.F« (15. Mai 2015, 23:11)


126

Samstag, 16. Mai 2015, 05:59

Bei Erhöhung der Spannung STEIGT der Strom in der CPU, da der Elektrische Widerstand der CPU im Moment konstant ist (Ohm'sches Gesetz). Dadurch nimmt die Temperatur zu und der Widerstand sinkt, da Silizium mit steigender Temperatur bis zu einem Punkt (man sagt etwa 150 °C) besser leitfähig wird (es entstehen mehr freie Ladungsträger) --> noch größerer Strom. Darum kann man beispielsweise stinknormale Transistoren wie z.B. BC546 oder auch 2N3055 als Temperaturfühler missbrauchen.
Somit kann bei angehobener Spannung nicht der gleiche Strom wie mit Normalspannung fließen, das ist physikalisch unmöglich.
Aber wem sage ich das. :rolleyes:
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Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »CryptonNite« (16. Mai 2015, 06:43)


Eisfuchs

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127

Montag, 18. Mai 2015, 20:01

OK Leute dann bleib ich bei Orange.

Danke für den Tipp mit den Beiträgen. ;-)

@ Crypto Das das eine GAAANZ starke Vereinfachug ist und in Real der Strom eben nicht konstant ist ist mir klar ^^
Es wurde eben nur nach einer Abschätzung der Lebenszeit gefragt. Aber wenn du eine bessere Idee zur Lebensdauerzunahme / Abnahme wäre ich vielleicht sogar mit einem Eigenen Entwicklungsthread dabei ;-)

Vielleicht finden wir ja die PC OC Weltformel :thumbsup:


Sagmal es gibt doch bei den ganzen OC-ern die Lotweise CPU's verheizen bestimmt eine Statistik bei welchen Spannungen Wieviele CPU's ausfallen / Kaputt gehen.


Damit kann man wenn nicht umbedingt die Lebensdauer herleiten jedoch vielleicht so eine Art Spannungs Alterungskurve Aufstellen.

128

Montag, 18. Mai 2015, 20:15

Ich denke nicht, daß man direkt zur Lebenserwartung eine Aussage machen kann. Allerdings muss die CPU die Garantiezeit mit den vom Hersteller gegebenen Spezifikationen überstehen.
Ob z.B. der wunderbare Centurion mit 5 GHz 15 Jahre übersteht, wäre mal interessant. 1,5 V bei 32 nm ist schon ziemlich krank. Ob das auf Dauer gut geht?
Eine direkte Liste zu CPUs ist mir jetzt nicht bekannt. Ich weiß nicht, ob da schonmal jemand etwas ausgewertet hat. Fakt ist: 1,8 V bei 22 nm und angenommenen 7 GHz sind auf Dauer sicherlich nicht der Lebensdauer zuträglich :spitze:
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129

Montag, 18. Mai 2015, 20:16

V

Derartige Daten ließen sich evtl. beim SNDS erheben (dem Sudden Northwood Death Syndrome), weil es viel Info gab, aber ansonsten dürfte es schwer sein, an die Infos zu kommen, vor allem weil Clocker dazu neigen, die Spannungen oft zu modifizieren. Einen Langzeittest wie meinen wirst also wohl oder übel eher kaum vorfinden.

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130

Montag, 18. Mai 2015, 20:47

hm ich dachte, das Thema ist den meisten hier klar (wenn auch nicht in jedem Detail).
Ich persönlich habe die gleichen Erfahrungen gemacht, wie GAT.
Hatte aber einen stark geOCten E6420 und später einen Q6600 in Betrieb,
die dann nach und nach nur noch mit Taktreduzierungen zuverlässig liefen.

Hier nochmal ein Link dazu, der vielleicht von einigen besser verstanden wird:
http://ht4u.net/old/2003/snd_syndrom/index2.php

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Grindhavoc« (18. Mai 2015, 20:51)


Eisfuchs

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131

Montag, 18. Mai 2015, 23:39

Das Schaltzeiten ohne Spreadspectrum und co funktionen sowie Leitende Schichten mit der zeit einfach schlechter werden ist ja bei allen Chips irgendwo natürlich.
Aber es gibt eben zu Starke Qualitätsschwankungen Innerhalb einer Chipserie dass selbst trots Selektionn sich nicht eine aussage auf den nächsten Chip übertragen lässt.

Jeder Microprozessor ist ein Unikat und einer zieht dann eben das Grosse los ( i5-2500K @ 4 Ghz ohne Voltage Anhebung - mittlerweile 3 Jahre Stabil)

soggi

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132

Dienstag, 19. Mai 2015, 05:57

Eine relativ klare Grenze kann man wohl beim gehäuften Auftreten des Phänomens ziehen. Zumindest mir persönlich ist das Thema erst ab den 130 nm Prozessoren bekannt. Wie ich weiter oben schon erwähnt hatte, betraf des vor allem stark übertaktete Athlon XP(-M) und Pentium 4 Northwood CPUs. Von einem Pentium III habe ich hier (siehe GAT) zum ersten Mal gehört. Die augenscheinliche Zunahme lässt also vermuten, dass die Spannungen nicht entsprechend der Strukturen sinkt und damit der Spielraum für ein langes Betreiben mit OC sinkt. Die immer höheren Ströme dürften sich ebenso negativ auswirken.

Wenn man dafür eine halbwegs ordentliche Statistik aufstellen will, bräuchte man für jeden Core mehrere CPUs, die man unter gleichen Bedingungen übertaktet und dauerhaft unter Voll-Last im OC laufen lässt...das wären tausende, wenn nicht zehntausende CPUs...und die möglichen Streuungen während der Produktion sind damit nicht abgedeckt. -> Meiner Meinung nach ein völlig unmögliches Unterfangen!

Viele Grüße
soggi
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133

Dienstag, 19. Mai 2015, 07:03

Core

Viel wichtiger als der Takt wäre hier noch die Spannung, weil Takt löst kein SNDS aus. Mit Takt alleine würde mein 750E wohl auch heute noch laufen. Es ist die VCore, die die wirkliche Gefahr darstellt, zumindest wenn's darum geht, einen Kern ganz besonders schnell zu degenerieren.

Und 0.13µm (130nm) sind ja eigentlich noch CPUs aus Holz im Vergleich zu dem was wir jetzt haben, mit 22nm..

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134

Dienstag, 19. Mai 2015, 15:05

Allmählich passt das in den News-Thread nicht mehr.... Es geht ja gar nich mehr um die V5-6k und PCGH

Eine Frage werf ich mal in den Raum: Was hat es mit dieser Spread-Spectrum Option im BIOS auf sich?
Dieser Begriff ist ja weiter oben gefallen.
Ist es also generell gut, diese Option zu aktivieren?
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135

Dienstag, 19. Mai 2015, 15:14

Spread Spectrum

Nicht für Übertaktung, nein. Soweit ich die Technik verstehe, schauts so aus: Spread Spectrum kann Taktsignalverschübe auslösen, was die Stabilität reduzieren kann. Beim Spread Spectrum wird versucht, das enge Frequenzband des Taktsignals auszuweiten (über ein breiteres Frequenzband) um die Emissionen auf dem schmalen Band zu reduzieren, sodaß die Interferenz-Grenzwerte für einzelne Frequenzen oder enge Bänder nicht überschritten werden. Je breiter das Spektrum, desto eher kann es aber zu Clock Skew kommen, und das ist der Stabilität nicht zuträglich. Im Prinzip ist das eine billige Methode um Interferenzspezifikationen einzuhalten.

Wennst also takten willst, empfiehlt es sich, Spread Spectrum nicht einzuschalten.

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136

Dienstag, 19. Mai 2015, 15:16

Ich deaktiviere (Clock) Spread Spectrum immer...so hat man etwas mehr Performance und Stabilität, aber dafür schlechtere EMI-Werte (who cares?), siehe auch bios-info.de.

Edit: GAT war etwas schneller. :(

Viele Grüße
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137

Dienstag, 19. Mai 2015, 16:00

Kann ein Moderator das "entgleiste" Thema in einen eigenen Thread packen? :D

138

Dienstag, 19. Mai 2015, 21:17

Ob das nach ca.9 Jahren nötig ist ?