• Bei dem Thema fällt mir auf: Meine Windows 10 Box (nicht OEM) hat 21H1 auch noch nicht angeboten bekommen. Mal reinschaun.


    Edit: Nein, noch immer nicht. Vielleicht eh besser so.

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700 (defekt)

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  • Okay dann werd ich wohl besser mal "Update" drücken auf einem anderen PC gibts nämlich schon 21h1 sonst fehlt am Ende noch etwas weil andere Updates nicht angeboten werden oder sowas. :/

  • Soo eilig ist es auch nicht. In dem Link den ich oben gepostet hatte, siehst Du ja, wie lange zurück MS die Versionen supported. Also so drei Jahre hast Du wohl Zeit ;)

    We are Microsoft of Borg. Assimilation is imminent. Resistance is... Error in Borg.dll. Press OK to abort.

  • Ich bin da voll auf den Stand der ding..., es rennt :-)


    Schlimm war mal nach einer Neuinstallation vor 1 oder 2 Monaten etwas, dwm.exe hat einfach mal das dreifache an Leistung gezogen von der CPU beim task Manager Fenster verschieben. (eine Version nach 2004,oder die danach dann...)... die taugt nix, jedenfalls nicht als Neuinstallation.

    Hatte halt mal appdata und programmordner gesichert, tabularasa gemacht.


    Auch hatte ich bei dieser ersten genannten Neuinstallation das Problem, daß man im firestrike ne Handbremse drin hatte nebst der dwm.exe wie beschrieben, kostet mal locker 2000 Punkte oder so am Ende des benches.


    Blöderweise, hatte ich bis ich das so gemerkt hatte schon was Zeit verschwendet und hatte mich im neu aufgesetzten win10, wieder breitgemaxht ein gutes Stück, appdsat halt, Programme rein, Einstellungen hier und da, hab ich mich geärgert... 😅 😁


    Die 2 aktuellen Versionen kann man aber ruhig updaten/Upgrade soweit ich das seh, gibt es da so nen mumptitz gerade nicht.


    Gruss Dennis

  • Unfassbar, dass Windows 11 noch nirgendwo erwähnt wurde.


    Ich finde es richtig schick. Es wird ja sogar ein wenig entschlackt, z.B. Cortana fliegt raus, dafür Direct Storage rein für schnelle Ladezeiten in Games. Mit den Android Apps bietet man Paroli zu MacOS, dort laufen ja iOS Apps.


    Kontrovers natürlich die Systemanforderungen, hier ein nettes Tool, das euch zeigt warum Win 11 auf eurem PC nicht läuft: rcmaehl/WhyNotWin11: Detection Script to help identify why your PC isn't Windows 11 Release Ready (github.com)

  • Windows 11.. Wenn ich schon sowas wie "schick" sehe.. was juckt mich "schick"? Daraus kann ich mir nichts bauen. Ich will 1.) hohe, komplexe Anpaßbarkeit von GUI und Workflows und 2.) Hohe Dichte an Information und Funktion pro Bildschirmfläche. Die Tools von Mark Russinovich helfen da natürlich sehr viel, speziell die neuen PowerToys. Aber die Basis verliert halt doch nochmals deutlich an Funktion.


    Was ist das OS für mich nach etlichen Tagen des Testens der (zugegebenermaßen sehr frühen) Alpha-Version? Mehr SmartPhone, weniger PC. Wen juckt es bitte, Android Apps auf einem PC (!) zu haben? Das ist wie wenn ich einen Flugzeugträger baue und dann bewerbe, daß ich einen Spielraum voller bunter Gummibälle an Bord hätte, zum Rumkugeln und Kichern drin. wtf?


    Selbst wenn ich Android Entwickler wäre, würde ich in Verbindung mit Google AndroidStudio eher den Android Emulator und/oder echte Telefone an der Dev Maschine per USB nutzen, um eben reale Bedingungen zu simulieren.


    Also wenn ich meine Workstation nicht irgendwann samt installiertem Betriebssystem auf den Müll werfe, werde ich wohl gezwungenermaßen meinen kompletten Softwarestack auf UNIX oder auf irgendein Linux migrieren müssen, weil es tut einfach schon zu sehr weh...


    Da jucken mich die Systemanforderungen noch von allen Dingen am wenigsten, selbst das TPM 2.0 Zeug. Für mich ist das nur ein um ~20% weiter verdummtes Windows 10 mit noch weniger Freiheit und Adaptabilität für den Nutzer.


    Nicht daß Linux nicht auch schon vom selben Wahn erfaßt worden wäre (Gnome 3 usw.), aber da habe ich wenigstens noch eine Wahl, was die Benutzerschnittstelle angeht.


    </rant>

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  • Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Windows schlägt eine Richtung ein, die ich ebenfalls nicht gutheißen kann.

    Eigentlich vermisse ich nur noch die nicht abschaltbaren Werbebanner überall und den Krombacher-Werbespott in mindestens 4K schon beim Bootvorgang des Systems.

    „Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.“

  • Wobei Windows 10 dieses Datensharing mit Microsoft und das Werbezeug (denke ich?) schon im gleichen Ausmaß hatte. Zumindest in dem Sektor sehe zumindest ich erst Mal keinen Unterschied zwischen der aktuellen Alpha und Win10. Auch versucht Win11 hier gleichermaßen, dem Nutzer ein Onlinekonto einzureden. Hierbei wird das Onlinekonto nicht nur beworben, sondern die klassische Benutzerverwaltung auch wieder schlechtgeredet ("Mit Einschränkungen fortfahren"). Das zieht sich auch durch das GUI Design bei der Ersteinrichtung, wo die Bedienelemente für's Onlinekonto wesentlich prominenter auftreten, als jene für das Einrichten klassischer Nutzer. Wie gehabt also, gleich schlecht wie bei Win10.


    Jetzt kann man natürlich sagen, daß es für manche schon ein Vorteil ist, wenn sich Applikationen, nutzerspezifische Einstellungen und so weiter automatisch von Rechner zu Rechner mitziehen, aber bei mir trifft das halt ned zu. Erstens würde ich das sowieso nie in eine mir fremde Cloud synchronisieren wollen - egal ob von Google, Apple oder Microsoft - und zweitens sind meine Konfigurationen eher maschinenspezifisch als nutzerspezifisch. Also keine Box hat die gleiche Konfiguration. Ich hätte nicht Mal einen Nutzen davon, bin also auch nicht "eingeschränkt", wenn ich ein Offlinekonto nutze.


    Davon abgesehen sehe ich halt einfach nicht ein, warum man die Konfigurierbarkeit einfach beschneidet. Was bringt es, wenn die Leute weniger Optionen haben? Z.B. das Entfernen des schlanken Taskleistenmodus, oder die Verschiebbarkeit der Leiste? Warum nimmt man sowas raus... Ist nur ein Beispiel von vielen.


    Ich will mehr Komplexität in Sachen System- und Oberflächenkonfiguration, nicht immer weniger! :topmodel:


    Edit: Alles unter Vorbehalt natürlich. Immerhin ist es eine frühe Alphaversion! Speziell das Installationsprogramm könnte sich ja noch komplett ändern, und damit auch die Online-/Offlinekonto-Geschichte.

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  • Ich will mehr Komplexität in Sachen System- und Oberflächenkonfiguration, nicht immer weniger! :topmodel:

    Das erfordert beim Nutzer eben auch ein mehr an Intelligenz, um das alles zu verstehen und den Überblick zu bewahren.

    Die Entwicklung geht aber dahin, daß die meisten inzwischen ihr Hirn in der Hand tragen und nicht mehr im Schädel und was da nicht explizit steht, begreifen sie nicht. Die schlauen Telefone machen den Besitzer gerade nicht klüger, sondern eher dümmer, hysterischer, sensationsgieriger, verantwortungsloser... also alles in allem ungeeignet für Deine/jedwede Anforderungen.

    Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
    Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:


    Meine Begehren

  • Ah! Da fällt mir wieder etwas ein, jetzt wo du die scheinbare Verdummung der Bevölkerung thematisierst.


    Dafür gibt es eine Lösung. Es ist ja nicht grundlegend falsch auch eine simplifizierte GUI für einfache Nutzung anzubieten. Aber dann gebt's mir den großen "Expertenmodus" Schalter, dem noch eine explizite Warnung vorangeschaltet ist.


    Oder alternativ (Achtung, hier beginnt jetzt das wunschträumende Phantasieren): Man definiere eine GUI API, also eine Schnittstelle für Entwickler, um Zugang zu den ganzen Interna des Systems zu erhalten, verwoben natürlich mit UAC und was es alles braucht. Man dokumentiere diese Schnittstelle im MSDN (so wie es jetzt auch gemacht wird). Die GUI möge diese Schnittstelle verwenden.


    Und dann könnte man GUI 1 einfach wegwerfen und durch GUI 2 ersetzen. Es müßte auch nicht jede GUI jeden Teil der Schnittstelle abbilden, man könnte sich also aussuchen wie mächtig oder wie simpel man sein will. Also... uhm... jo, mehr so wie Linux und andere unixoide halt, Stichworte X11, Wayland. Selbstverständlich kann und soll Microsoft dann für sowas keinerlei Unterstützung und Garantieleistungen mehr anbieten. Das wäre auch Unfug.


    Würde sicher Jahre dauern bis dann was kommt, aber das wäre glaube ich echt interessant. Aber wahrscheinlich ist das aus Marketingsicht einfach nicht gewollt, weil Windows 11 soll halt aussehen wie Windows 11, und nicht wie etwas das der Nutzer vielleicht gerne hätte..

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  • Das erfordert beim Nutzer eben auch ein mehr an Intelligenz, um das alles zu verstehen und den Überblick zu bewahren.

    Und nicht nur beim Nutzer: Mit jeder Option mehr, die man anbietet, macht man halt auch die Software selbst komplexer, und damit schwerer zu warten, fehleranfälliger etc. Da ist es für mich schon verständlich, dass die Unternehmen eher zu starren, simplen Systemen tendieren. (auch rein wirtschaftlich betrachtet: Support und co. werden auch mit jeder Funktion komplexer).


    Am Ende ist es also die Frage, für ein System eigentlich designt wird. Ich glaube Windows wird eher für Casual Endanwender, weniger für Poweruser gebaut.

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  • GrandAdmiralThrawn Was Deine zweite GUI betrifft: Es ist schon seit jeher einer der großen Kritikpunkte an Microsoft Windows, daß GUI und Kernel nicht sauber von einander getrennt sind. Extrem schlimm war das noch zu Zeiten der DOS-basierten Windowsversionen 95, 98, 98SE, Me, als einem ein Absturz der GUI gleich das ganze System mit in den Abgrund riß. :rolleyes: In der NT-Reihe wurde es dann besser, aber auch nicht so perfekt.

    MS glaubt wohl nicht, daß irgend jemand etwas anderes benutzen möchte als das, was der Konzern einem vorsetzt. :rolleyes: Von daher scheint der Austausch der GUI bei Windows wohl nicht ganz so einfach zu sein. Und wie LoB schon erwähnte, wird so etwas nur aufwendiger und teurer.

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  • Issn Argument. Aber man könnte bei dem komplexen Teil (der im Kern sowieso da ist! Nur in der GUI nicht!) auch so vorgehen, daß man darauf einfach keinen Endkundensupport gibt. Ca. so wie es jetzt auch bei den neuen PowerToys für Windows 10 ist (die übrigens auch auf 11 funktionieren, schon getestet). Die sind ja letztens auch nichts anderes als eine Erweiterung der GUI und deren Funktionsumfang.


    Man könnte gleich noch einen Schritt weiter gehen, und eine weitere Idee von den PowerToys übernehmen: Deren [quelloffene Natur] inklusive der freien Softwarelizenz nämlich. Also irgendwelche Leute die sowas ähnliches anstreben wie ich müssen schon auch bei Microsoft sitzen, sonst würde es sowas ja nicht geben... Das sollte wohl nur etwas mehr forciert werden.


    Wobei ich hier natürlich wirklich nur von der Benutzerschnittstelle rede. Die anderen Problemchen a la Datenschutz und so weiter lasse ich Mal außen vor.

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  • Wenn ihr mal so richtig erleben wollt wie alles die Latrine runtergeht, dann versucht mal unter Office 365 irgendwas halbwegs intelligentes mit Power Apps oder Automate zu bauen. Es ist echt erschreckend wie abartig all die Apps zusammengemurkst werden können.

    Ich versuche da aktuell was mit Sharepoint Listen zu bauen, das auch noch unter Einbezug von MS Forms.

    Wer meint VBA sei richtig dreckiges Business hat keine Ahnung was da noch alles in den MS Abgründen lauert, es ist einfach nur grausig.

  • Windows ist kein unixoides System. Es gibt keine strikte Trennung zwischen GUI und Betriebssystem. Selbst für den "Abgesicherten Modus" wird eine GUI geladen und wenn die nur zur Anzeige einer Shell in einem Fenster da ist.

    Das ist etwas, daß UNIX (oder auch Linux) seit jeher besser machen. Für bestimmte Server ist das vielleicht auch interessant. Es spart Leistung und Arbeitsspeicher, wenn man die GUI abschalten kann, also unter Linux z.B. den Runlevel 3 startet.

    „Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.“

  • Wobei das ned so ganz sein kann, weil sonst gäbe es den Windows Server Core nicht, der ohne GUI lebt und nur per PowerShell (soweit ich weiß ist das die Shell von dem Ding) administriert wird. Also so ganz unmöglich kann's jetzt auch nicht sein... Vor allem weil MS ja schon neue GUI Bibliotheken entwickelt hat seit GDI32, also man hätte die Möglichkeiten schon gehabt.


    Ich glaube da fehlt nur eine API Schicht zwischen GUI und den Kernbereichen des Systems. Wobei "nur" ein bissl gewagt ist, das müßte sicher ein ziemlich komplexes Trumm sein.


    OutOfRange : Ich weiß nicht Mal was Power Apps oder Automate sind. Noch nie was mit MS SharePoint zu schaffen gehabt, und auch nicht mit Office 365... Sprich: Alles was du grade gesagt hast entzieht sich meinem Verständnis! ;)

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  • Office 365 ist MS Office... aber im Browser... und damit recht scheisse. Man müsste sich vermutlich dran gewöhnen, ich komme mit der Haptik in Bezug auf die klassische Office Umgebung aber nicht klar.

    MS Sharepoint ist eine mehrbessere Datenablage. Man nimmt den Usern irgendwo mal ein wenig das Problem ab, dass jede Firma ums verrecken die Filer loswerden und irgend ein DMS etabilieren will. Die Implementation ist mal mehr oder weniger gut.

    Sharepoint kann aber eben noch mehr: z.B. Listen im Browser führen für Sachen wie etwa eine automatisierte Aufgabenliste.


    Sagen wir einfach mal, dass du ein Team hast, welches von aussen mit Aufträgen versorgt wird und das direkt aus anderen Teams heraus:

    - Mit MS Forms machst du eine Eingabemaske zur Beauftragung. Gestalterisch bist du eingeschränkt, hast aber verdammt schnell eine Eingabemaske.

    - Power Automate greift das Ganze ab, jagt die Sache durch einen sogenannten Flow und füllt die Daten in eine Sharepoint Liste ab.

    - Outlook wird angekickt und macht die User auf den Eingang eines neuen Auftrags aufmerksam.

    - Jetzt kann man so Perversionen treiben wie etwa den Prozess über weitere Flows in dieser Sharepoint Liste aktiv zu leben.

    - Wenn ich richtig protzen will, stosse ich zusätzlich in MS Teams nun den Planner an, der ist aber bescheiden integriert bisher.

    - Dazu kann ich nun Sharepoint eben auch als Datensammler für alle eingehenden Dokumente brauchen.


    Das alles im Browser und einfach mal eben so... naja... meistens.

    Viele Dinge sind noch nicht reif, die Rechteverwaltung ist gerade bei den Flows ein Desaster, Listen können über JSON oder eine abgewandelte Version des Excel Syntax gestaltet werden (wtf), Dateitransfers sind echt übel gelöst (Forms lädt die Daten via OneDrive des Nutzers welchem der Flow gehört in Sharepoint hoch... Datei für Datei... über die Dateiinhaltsattribute). Dateien von Filern via Flow nach Sharepoint zu bringen benötigt ein sogenanntes Gateway, einfach verschieben ist nicht, selbst wenn alle Rechte eigentlich da sind. Daneben wird viel mit Element-IDs gearbeitet (einmal kann ich einen Ordnerpfad einfach so angeben, andersmal muss ich ihn Parsen und die ID die zurückgegeben wird verwenden).


    Es ist lustig und man kann schnell irgendwas aus Outlook, Office, Teams, Sharepoint etc. zusammenbasteln und im Browser fröhlich laufen lassen.

    Die Community und Doku ist schweinegross und irgendwie findet man zu allem Workarounds, wobei viele Dinge offiziell noch in Entwicklung sind.

    Der Teufel liegt aber im Detail und besonders der Vergabe von Rechten in Bezug darauf, auf welche Nutzer gebundenen Dienste ein Power Automate Flow zurückgreift, man könnte da theoretisch jedem Tür und Tor zum eigenen Account öffnen.

  • Ich schicke einen Auftrag inkl. Dokumente per eMail. Dann gehen ein paar Mails hin und her (wegen Details und Infos) mit CC's.. Und dann wird der Auftrag erteilt. Ende.


    Und wenn es ein Meeting geben muß, mailed man einfach den Link raus...


    Also so leben wir das. Aber unsere gesamte Suborganisation arbeitet auch mit Linux und tlw. anderen Systemen, Windows ist eher eine Randerscheinung hier...

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