Ernährung und dazugehörige Überzeugungen

  • Mein Prof. in Physik hat damals gesagt: Vor Strahlung schützt nur Abstand, will man noch mehr Schutz braucht man noch weiteren Abstand.

    Ich will damit nur sagen, ich würde mich nicht in Sicherheit wiegen und behaupten dass der Betonschutt in Tschernobyl z.B. ein guter Strahlenschutz ist. Würde man sich da 24/7 aufhalten würde das bestimmt gesundheitliche Beeinträchtigung geben, auf längere Zeit bestimmt den Tod.

    Von daher ist diese ganze "Atomkacke" echt undiskutabel, weil der Verfall infinitesimal klein ist und in vielen vielen Jahren keiner mehr weiß wie extrem die Bereiche verseucht sind. Man könnte dort Schilder aufstellen aber wer weiß wie sich unsere Sprache und Symbole in ganz weiter Zukunft verändern!? Nur in der Gegenwart zudenken halte ich für sehr egoistisch und naiv. Leider sehen das die Lobbyisten ganz anders. Klar die Technik hat auch Vorteile aber ist nur bis "jetzt" gedacht. Solange dieses Problem nicht geklärt ist sollte man schleunigst damit aufhören unserer Zukunft in eine solche Gefahr zubringen.

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  • Fissionskraftwerke sind halt einfach ewige Drecksschleudern (wie gesagt: Weit mehr als Atombomben). Und die Energiediskussion hatten wir schon, mit dem Endergebnis, daß ein Ausstieg rein technisch mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde und auch nicht ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt umsetzbar ist. Aber finde Mal Regierungen, die das überhaupt nachhaltig durchziehen. Der große Schwachpunkt unserer Demokratien ist ja, daß jede Nachfolgeregierung erst Mal ALLES schlecht machen muß, was der Vorgänger gemacht hat. ;)


    Wie willst da etwas schaffen, das für Jahrzehnte konsequent beworben und durchgesetzt gehört?


    Wie extrem die Bereiche verseucht sind, kannst aber überwachen. Dazu gibt es eigene Flugdrohnen, die z.B. auch nach der Fukushima-Katastrophe laufend eingesetzt wurden, um die Verteilungen und auch die Bewegungen der Belastungen aufzuzeichnen und vorherzusagen. Also das geht schon.

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

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  • Wie willst da etwas schaffen, das für Jahrzehnte konsequent beworben und durchgesetzt gehört?

    Das stimmt, das ist wirklich ein großer Schwachpunkt unserer Demokratie/Regierung.


    Wie extrem die Bereiche verseucht sind, kannst aber überwachen. Dazu gibt es eigene Flugdrohnen, die z.B. auch nach der Fukushima-Katastrophe laufend eingesetzt wurden, um die Verteilungen und auch die Bewegungen der Belastungen aufzuzeichnen und vorherzusagen. Also das geht schon.

    Klar geht das jetzt noch aber was ist in 1000 Jahren oder auch in 20000 Jahren??

    Bei der Kernspaltung kommt es zu vielerlei Abfallprodukten. Unter anderem zu Plutonium 239, was extrem schädlich ist. Plutonium hat eine Halbwertzeit von 24400 Jahren!

    So... nehmen wir mal an Gaius Iulius Caesar hätte kurz vor seinem Tod 44 v.Chr., 1 kg Plutonium vergraben. Wie viel wären heute, nach 2062 Jahren, noch vorhanden?


    Zerfallsrate a = 0,99997159


    N (0) = N (1 KG) * a2062 Jahre = 0,943 kg => 943 Gramm! Da sind nach der langen Zeit nur popelige 5,7% zerfallen :(

    (Ich habe das jetzt nur mal so schnell dahin geknallt, ich hoffe da ist kein Fehler in der Rechnung aber eigentlich auch egal, denn es wird nicht viel Zerfall nach 2062 Jahren vorhanden sein. Grob sollte es stimmen.)


    Da wir nicht genau wissen was in 2000 Jahren und mehr sein wird, sollten wir schleunigst aufhören nach dem Motto zuleben "nach mir die Sintflut". Leider trifft man in der heutigen Gesellschaft immer mehr auf dieses Motto...

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  • In 1000-20000 Jahren überwachen wir die Problemzonen entweder immer noch gleich wie heute, oder durchleben grade unsere zweite oder dritte Eisenzeit (oder vielleicht grade eine neue Reindustrialisierung)... irgend sowas halt.


    Am bereits entstandenen Schaden kannst eh nichts mehr ändern, außer Schicht um Schicht aus Dämmmaterial zu nutzen. Also bei den AKWs, die hops gegangen sind. Die Spaltkraftwerke in der Jetztzeit ausrollen zu lassen ist und bleibt Aufgabe unserer gediegenen politischen Anführer.

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  • In 1000-20000 Jahren überwachen wir die Problemzonen entweder immer noch gleich wie heute, oder durchleben grade unsere zweite oder dritte Eisenzeit (oder vielleicht grade eine neue Reindustrialisierung)... irgend sowas halt.

    Woher weißt du das? Das sind für mich reine Spekulationen ohne wissenschaftlichen Hintergrund. Da wäre wir wieder beim Thema "sollen sich unsere Nachfolger mit rumschlagen".


    Dämmmaterial: Es gibt nach jetzigem wissenschaftlichen Stand nur einen Schutz, wie bereits erwähnt, Abstand. Produzieren wir mehr von diesem Müll werden die Abstände kleiner. Es gibt zurzeit kein Material was gewährleistet das es bis zum kompletten Zerfall dicht hält ;)


    Ich will hier auch keine Atomkraft, nein danke Aktion starten. Ich selbst sehe mich auch nicht als ein solcher Aktivist aber dennoch finde ich das Thema extrem wichtig und wir alle sollten uns damit beschäftigen, denn es geht uns alle an. Wie ich auch schon erwähnt habe sind AKWs eigentlich richtig gute Stromerzeuger, wenn man die Sache mit der Strahlung außer Acht lässt. Eine saubere Sache (kein CO2), nicht Wetter abhängig und haben einen richtig guten Wirkungsgrad. Sonst wären die Dinger ja auch nicht so attraktiv für unsere politischen Anführer ;)

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  • Ich glaube der Grund warum die so attraktiv für unsere politischen Anführer sind, sind wahrscheinlich eher die Schmiergelder? ;) Das ist natürlich nur eine haltlose, zynische Bemerkung von mir, die jeder Beweisbarkeit entbehrt. :whistling:

    Woher weißt du das?

    Exakt wissen tu ich's nicht, daher sagte ich ja "irgend sowas halt...". Also von "wir überwachen das dann immer noch" bis hin zu "wir haben uns schon zum dritten Mal in die Steinzeit zurückgebombt" ist alles drin, das ging aus der Aussage hervor. Und nach jetzigem wissenschaftlichen Stand ist Abstand nicht der einzige Schutz vor Strahlung, sondern auch die Dämmung ist es. Einer der besten Stoffe dazu wäre bekanntlich Wasser.


    Wenn nur Abstand helfen würde, könnten wir das Zeug ja gleich in den Wald schmeißen, weil "vergraben und einbetonieren eh nichts nützt". Dem ist aber nicht so. Das nützt sehr wohl.


    Daß ein Betonsarkophag natürlich keine 20.000 Jahre zerfallsfrei stehen bleiben wird ist eh klar. Was willst denn? Das gehört natürlich permanent gewartet, geprüft und erneuert. Da reden wir aber auch nicht von einem klassischen Endlager, sondern von einem Reaktor-GAU.


    Es ist FAKT, daß sich unsere Nachfolger damit werden rumschlagen müssen, das läßt sich jetzt leider auch nicht mehr ändern. Das einzige was sich ändern ließe, wäre es, weiteren derartigen Problemen durch stufenweisen Abbau der Spaltenergie vorzubeugen. Sowohl was Endlagerung wie auch in die Luft fliegende Reaktoren angeht.


    Ich lauf auch ned rum und schrei "Scheiß drauf, sollen die sich morgen drum kümmern!".


    Sondern ich sage: "Die werden sich auch morgen noch drum kümmern müssen". Weil das einfach Fakt ist. Wegbekommen tun wir's ja nicht.

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  • Vielleicht hätte ich sagen müssen Abstand ist der einzige Schutz auf langen Zeit ;) Wasser nimmt die Strahlung auf und muss teuer, Energie aufwendig und auf längere Zeit gereinigt werden. Damit man es dann wieder ins Meer pumpen kann, wo es sich dann wieder verdünnt. Ich glaube Jod kann man recht schnell filtern aber Cäsium z.B. muss mehrere hunderte Jahre gefiltert werden. Das ist jetzt auch nicht so die nachhaltigste Lösung.


    In weniger besiedelten Gebieten wird das Zeug wirklich einfach in die Natur geschmissen, ich meine irgendwo in Kasachstan. Ehemalige Atomwaffen.


    Dass das permanent gewartet und geprüft werden muss ist klar, nur kann man das nicht so weit in die Zukunft eingrenzen da man nicht weiß wie sich das Leben auf diesem Planeten weiterhin entwickelt (Naturkatastrophen, Kriege, Bevölkerungsdichte...)

    Das betriff auch Endlagerungen. Ich war mal im AKW in Lingen (Emsland), dort habe die auch ein kleines Lager mit ca. 30 Castoren. Die Dinger kannst du von außen nicht anfassen, die sind bei ca. 60°C, da merkt man was für eine Energie noch in den Dingern steckt.

    Was ich will? Den schnellst möglichen Stop für die weitere Erzeugung dieses Mülls. Das wird nicht von jetzt auf gleich gehen aber man selbst als Verbraucher kann ja auch einiges dagegen tun:

    • weniger Stromverbrauch, man muss z.B. Weihnachten nicht das ganze Haus ausleuchten, da gibt es noch viele weitere Beispiele zur Verringerung des Strombedarfes
    • weniger Müll erzeugen
    • genau schauen welche politischen Anführer man wählt (oder gar nicht wählt, was indirekt auch Auswirkung darauf hat)
    • einfach den eigenen ökologischen Fußabdruck minimieren, alles aufzuzählen würde hier zu weit führen

    Man darf das nicht übertreiben, dann müssten wir uns alle zu Selbstversorgern entwickeln, was viel zu utopisch ist aber wenn jeder nur ein klein wenig darauf Acht geben würde, dann wäre schon einiges in die richtige Richtung dafür getan.

    Man schreit das auch nicht direkt raus: Scheiß drauf! Das passiert eher indirekt wenn man sich damit einfach nicht befasst und den Dingen seinen Lauf lässt.

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