CD-Player Qualität

  • eine frage in die Runde:


    Wie kann es unterschiedliche Qualität beim wiedergeben von CDs geben?

    Die frage geht mir nicht mehr aus dem Kopf seid dem ich meinen CD-Recorder von TEAC (ging kaputt) gegen einen gebrauchten 20 Jahre alten MARANTZ-CD-PLayer-Rekorder getauscht habe.


    Die Klang Unterschiede sind enorm!

    Das haut einen richtig vom Stuhl.


    Für mein Verständnis :

    CD wird digital abgetastet und das Signal wird an den Verstärker über Cinch Buchse weiter gegeben.

    Aber wie kann die Musik dann unterschiedlich gut klingen?


    Verstärker / Kabel und Boxen sind gleich geblieben.

    (daran liegt es nicht)

  • Naja wenn es über Cinch geht, findet ja eine Wandlung von Digital auf Analog statt. Und genau dort wird es liegen - die D/A Wandler werden einfach nur von unterschiedlicher Qualität sein.

  • Richtig.

    Die Signalaufbereitung im Gerät ist unterschiedlich und somit auch der Frequenzgang und die Verzerrung (die tritt immer auf). Das wirkt sich minimalst auf den Klang aus, wobei ein Klirrfaktor von vielleicht 0,05% nicht wahrnehmbar ist. Messbar ja, aber hörbar nicht.


    Allerdings:

    Wenn man eine mit dem Gerät gebrannte CD auf dem Gerät abspielt, so verstärken sich die Verzerrungen, da sie sowohl beim Aufzeichnen erzeugt werden und rückwärts beim Wiedergeben auch. Das ist prinzipbedingt. Die CD selbst, oder das Material der CD, hat auf den Klang keinerlei Auswirkungen, da die Informationen digital gespeichert sind.

    Ob die CD mehr oder weniger Jitter (Abweichungen) enthält, hat auf die Wiedergabe keine Auswirkungen. Auch Lesefehler, wie z.B. ein kleiner Kratzer ist nicht hörbar, so lange wie die Fehlerkorrektur ihn ausgleichen kann.

  • Also bringt es wirklich Subjektiv was ein, wenn man beim CD-Recorder mehr Geld auf den Tisch legt.


    Jetzt hat man nur das Problem das es eben nur TEAC gibt die CD-RECORDER herstellen.

    Oder man greift auf ein altes Gerät zurück, wo man mit der Ersatzteil Beschaffung Probleme haben wird.....


    Also hoffe ich mal Marantz Geräte sind wenig fehlerbehafftet.....

  • Bei alten Geräten besteht eher ein Mangel an mechanischen Ersatzteilen, als an elektronischen Bauteilen.

    Besonders Laufwerksmechaniken müssen regelmäßig mal gewartet werden, sonst können die anfangen zu spinnen.

    „Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.“

  • Ich denke die Qualität, welche von CD kommen soll, hängt auch von der Aufnahme ab. Wenn da nichts "gutes" vorliegt,

    dann wird die CD qualitativ auch nicht mehr wiedergeben können.


    Es gibt doch die ganzen Unterscheidungen, welche auch meist auf der CD aufgedruckt sind (oder sogar immer). Diese

    drei Buchstaben Kombination, z. B. AAD, oder oft bei Deutsche Grammaphon DDD! Glaube das "A" steht für Analog und

    das "D" dann natürlich für Digital!


    Dann gibts natürlich noch die "SuperCD", hab ich aber noch nie hören dürfen!


    Denke etwas klanglich verbessernd ist auch noch, ob man nen top loader hat, Schublade, etc. Ferner schwören einige auch

    auf blaue laser! Ich durfte bei nem Kumpel mal ein bischen was hören auf einen 1200,-- Euro CD-top-loader-player mit

    blauem laser.... war heftig! Glaube es war ein "MHZS66"!


    Hatte auch mal nen CD-Palyer vom Deutschländer Manfred (modded PS1) und einen Luxman... heftige Unterschiede. Jetzt

    nutze ich nur noch einen Yamaha DVD-Player zum CD hören!


    Nachtrag:


    SPARS Code nennt sich das...


    https://de.wikipedia.org/wiki/SPARS_Code

  • Auch wenn es esoterisch wirken mag: Manche Kombinationen scheinen mir "besser" miteinander zu harmonieren als andere. Hab das irgendwann mal mit ein paar Geräten getestet und jedes Mal klang es ein bisschen anders.

  • Kann ich nachvollziehen...


    Ich vergleiche das mal mit meinen Plattenspieler:


    Der 731Q ist zwar 40 Jahre alt aber trotzdem einer der besten überhaupt.

    Aber Klassik ab einer bestimmten Lautstärke klingt nicht mehr ganz so gut, als ob er die höhen zu sehr betont.

    Was ja gar nicht geht, ... aber ich höre es! Und konnte es auch in einen Test zu dem Schallplattenspieler nach lesen, das es die Tester von der Zeitschrift auch hören konnten. Aber nachvollziehen kann man das nicht. Bei jeder anderen Musikrichtung tritt das Problem nicht auf ;)


    Im Familien / Freundeskreis schütteln alle den Kopf, die hören das nicht... :topmodel:

  • Das ist oftmals auch rein psychisch: Du hast eine bestimmte Vorstellung, wie der Klang sein soll;) Der Glaube versetzt oft Berge. Deswegen sagen dann andere zu dir, daß sie gar nix hören, weil sie die Vorstellung nicht haben.


    Wobei:

    Die Klangkurve verändert sich minimal mit der Lautstärke, weil der Lautstärkesteller ein Potentiometer ist und das meist per Kondensator gleichstrommäßig entkoppelt ist. Somit hat man aber einen RC-Filter und beeinflusst indirekt den Klang des Geräts. Je nach Aufnahmepegel und Empfindlichkeit des Verstärkers kann es aber auch zu minimalen Clipping (die Spannung reicht für Abbildung des Signals nicht aus) kommen, was oft auch als "höhenbetont", oder auch als "gesättigt" empfunden wird.


    Wenn man es natürlich messen kann, dann ist dein Klangeindruck auch real.

    „Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.“