• Dafür haben Brennstofzellen Autos Probleme mit dem Kraftstoff. Wasserstoff zu lagern ist gar nicht so einfach da die Atome sehr winzig sind. also mal eben Volltanken und 6 Monate über den Winter in der Garage parken kannst vermutlich knicken. Und ganz ungefährlich ist das auch nicht, da der Wasserstoff noch erheblich reaktionsfreudiger ist als Lithium im Akku. Also da musst schon einen fetten Sicherheitstank verbauen, was Platz und Gewicht kostet zuzüglich dem geringeren Volumen was dieser Tank dann fassen kann (im Verhältniss zu einem gleich dimensionierten Benzin oder Diesel Tank)


    E-Autos sind schon gut, wenn man sich auf die stärken der Technik fokussieren würde. Ein Flotte kleiner Fahrzeuge mit max 200km Reichweite. Ein Fahrzeug für 500km braucht einen deutlich größeren Akku was deutlich mehr Gewicht und Preis verursacht. Und natürlich auch mehr Müll bei der Produktion und später bei der Entsorgung. In China gibt es sowas in großer Zahl zu günstigen Preisen. wenn hier jemand sowas für 8-10 Tausend anbieten würde und damit das Heer der Pendler versorgen würde wäre der Umwelt deutlich mehr geholfen als eine handvoll Luxus e-Autos die sich keiner leisten kann....


    zB der neue VW ID3 mit fast 1,9t Leergewicht. (wo ist der Facepalm Smiley)


    In Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegt der gleichauf wie Ein Porsche Chayenne Turbo

  • Stimmt. Die Flüchtigkeit ist ein Problem. Die besteht nicht mehr, wenn man z.B. Wasser nimmt, denn der Vorgang selbst ist beliebig umkehrbar.

    Vom Wirkungsgrad her sind Brennstoffzellenautos schlechter, das ist auch wahr, aber sie sind wirtschaftlicher.

    200 km Reichweite? Nein, danke. Das ist bei mir im Winter nicht mal nen Arbeitstag. Wenn die Reichweite 700 km im Winter betragen würde, dann würde ich mir den Kauf überlegen. Davon sind die Dinger aber leider noch Lichtjahre entfernt.

    „Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.“

  • Stimmt. Die Flüchtigkeit ist ein Problem. Die besteht nicht mehr, wenn man z.B. Wasser nimmt, denn der Vorgang selbst ist beliebig umkehrbar.

    Ach was. die Frage ist nur wo unterwegs die Energie herkommt um aus deinen 20l Wasser den Wasserstoff abzuspallten, damit Du mit dem Wasserstoff dann Dein Auto antreiben kannst :D

  • E-Autos sind schon gut, wenn man sich auf die stärken der Technik fokussieren würde. Ein Flotte kleiner Fahrzeuge mit max 200km Reichweite. Ein Fahrzeug für 500km braucht einen deutlich größeren Akku was deutlich mehr Gewicht und Preis verursacht.

    Das ist halt das Problem mit einer unflexiblen, einprogrammierten Denkweise. Die Menschen wollen alle den Maximaleventualbedarf gedeckt sehen: Sie wollen In 5 Minuten losfahren können und dann 1000km abreißen können. Dabei soll die ganze Großfamilie Platz haben


    Dass die durchschnittliche Fahrstrecke pro Tag ca. 30 km sind, und nur 1.4 Personen drin sitzen, geschenkt.


    Flexible Mobilität (gerade auch mit Sharingmodellen) wird die Zukunft sein. Dann muss nicht jeder völlig übermotorisiert (und auch platzverschwenderisch) unterwegs sein.

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  • Wenn ich auch mal meinen unqualifizierten Senf dazu geben darf....


    ....solange ich die Strecke Berlin - Stuttgart nicht mit einer Füllung/Ladung zurücklegen kann bzw. mit einem Ladestop von max. einer Stunde ist das für mich absolut indiskutabel.


    Ich stell mir nicht noch n sechstes Auto hin, nö! :topmodel::topmodel::topmodel:

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    CUSL2-C, PIII 933MHz, 512MB, Millennium II AGP 4MB, 2x Monster II 12MB, SB Live!
    CUSL2-C, PIII 933MHz, 512MB, Millennium II AGP 4MB, 2x 3D Blaster Voodoo² 12MB, SB Live!
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  • Zur CO2-Rechnung von eAutos vs.Verbrennern waren in den letzten Jahren viele Fehlinformationen im Umlauf. Eine schwedische Studie hatte sich (neben anderen Schwachpunkten) auf viel zu hohe Emissionswerte bei eAutos festgelegt, und darauf haben sich viele Folgestudien bezogen, obwohl die Scheden ihre Zahl mittlerweile korrigiert haben.

    Ergebnis von einer der neuesten Studien: Nach 30.000 km ist die Bilanz von eAutos besser als von Verbrennern - INCL. der Herstellung. Bei Graustrom.


    https://www.auto-motor-und-spo…-co2-bilanz-elektroautos/

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  • Stimmt. Die Flüchtigkeit ist ein Problem. Die besteht nicht mehr, wenn man z.B. Wasser nimmt, denn der Vorgang selbst ist beliebig umkehrbar.

    Ach was. die Frage ist nur wo unterwegs die Energie herkommt um aus deinen 20l Wasser den Wasserstoff abzuspallten, damit Du mit dem Wasserstoff dann Dein Auto antreiben kannst :D

    Aus der Pufferbatterie, die sowieso verbaut ist.

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  • Also Du ziehst aus Deiner PufferBatterie zB. 1 KWh Strom um damit Wasserstoff herzustellen, den Du direkt im Anschluss in einer Brennstoffzelle in max 0,8KWh umzuwandeln??? (Verluste bei der Umwandlung) um damit dann Deinen E-Motor anzutreiben????


    Da brauchst Du aber ne große Batterie. Denn eins ist mal Sicher, Du benötigst mehr Energie um das Wasser aufzuspalten als Du hinterher in der Brennstoffzelle daraus gewinnst...

  • Ein E-Auto macht nur Sinn wenn Du es mit dem Solarstrom von Deinem Hausdach und vom Carport laden kannst. Das schließt Mietezahler schon mal aus. Schon mal ein Problem!


    Es wird sicher eine Weile dauern bis sich die Kosten für die Solaranlage und den eGolf amortisieren. Meine Frau träumt tatsächlich davon, die Statik vonne Hütte würde das zulassen.
    Aber das Baukindergeld kommt ja zuverlässig, vielleicht ist das dann doch mal eine Überlegung wert.

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  • Also Du ziehst aus Deiner PufferBatterie zB. 1 KWh Strom um damit Wasserstoff herzustellen, den Du direkt im Anschluss in einer Brennstoffzelle in max 0,8KWh umzuwandeln??? [...]

    Habe grade nachgelesen, weil's mich interessiert hat. Aber da hat er scheinbar Recht, der Energieaufwand für die Elektrolyse zur Gewinnung von 1kg Wasserstoff beträgt bestenfalls 50kWh. Bei der Verbrennung des gewonnenen Wasserstoffs werden aber nur so um die 40kWh pro gewonnenem kg frei.


    Geht sich also leider echt nicht aus (was nicht so selbstverständlich für mich war, daß die Trennung des Moleküls teurer sein würde als die Verbrennung einer der Einzelkomponenten).


    Es sei denn es gibt eine moderne und mir noch nicht bekannte Technologie die das ganze effizienter macht?

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700 (defekt)

    [//wp.xin.at] - No RISC, no fun!

    QotY: Girls Love, BEST Love; 2018 - Lo and behold, for it is the third Coming; The third great Year of Yuri, citric as it may be! Edit: 2019 wasn't too bad either... Edit: 2020... holy crap, we're on a roll here~♡!

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  • trotzdem ist eines niemals zu unterschätzen:



    Öl / Diesel Benzin ist ein endlicher Kraftstoff den wir nicht "unendlich haben".

    Und durch die Herstellung von Benzin und Diesel "Hausgemachte Umweltschäden" dürft ihr bei euer "Pro Verbrennungsmotor Gesprächsrunde" nicht vergessen.


    Selbst Rudolf Diesel war davon überzeugt das ein Verbrennungsmotor der mit Diesel oder Benzin angetrieben wird keine Lösung ist sondern nur eine "Brücke“ bis man mit Regenerativen Energiegewinnung das ersetzen kann. Bzw. die Umweltschäden dürfen nicht zu groß werden durch „ÖL“, besser gesagt nicht noch größer!

  • Wobei man ja auch Biodiesel herstellen kann, aber da macht man die nächste Dose Würmer auf wenn man das in großem Stil betreibt... Flächenbedarf, riesige Monokulturen usw.


    Bei fossilen Brennstoffen ist's klar, daß die limitiert sind. Ewig geht es nicht. Aber Langzeitplanung ist dem modernen Menschen leider etwas fremd. Fremder, je höher in der Entscheidungshierarchie er/sie sitzt, so scheint es. ;)


    Heißt aber nicht, daß die Produktion riesiger Lithium-Sondermüllberge super wäre. Ich bin auch schon seit vielen Jahren für eine Förderung (R&D) der Brennstoffzelle, aber da passiert einfach nichts, oder zuwenig?


    Das Ladeproblem ist ein reales, denke ich. Ob es jetzt so großartig ist, mehr Spaltkraftwerke aufzubauen um den Bedarf zu bedriedigen darf auch bezweifelt werden. Und erneuerbare Energien haben immer noch das Speicherproblem. Die Sonne scheint halt nachts nicht (wo die meisten Autos laden werden), und der Wind bläst auch nicht immer wenn man ihn braucht. Und dann? Netzzusammenbruch? Oder wie?


    Diese Migration hin zu einer Vollelektrisierung bei Kraftfahrzeugen muß mir erst Mal jemand schlüssig erklären. Also, wenn wir weitermachen mit den Akkus. Das hat irgendwie auch noch keiner klar aufgeschlüsselt (oder ich weiß nur nichts davon, kann auch sein). Also was Mal los ist, wenn sagen wir 100-200 Millionen E-Autos in der EU rumfahren würden, und auch geladen werden wollten.

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  • Ich würde darüber nachdenken mir eine billige E-Pissflitsche für den Arbeitsweg zuzulegen.

    200km Reichweite wären auch in Ordnung, wenn der Unterhalt billig ist. (Nen Diesel als Zweitwagen, wäre dann noch eine Option).

    Allerdinge wohne ich quasi direkt an der Strasse und muss auf der gegenüberliegenden Seite parken.

    Also keine Chance das Fahrzeug hier zu laden...

  • Das ist ein Problem, das mich auch betrifft. Der betuchte Eigenheimbesitzer kann daheim laden (infrastrukturelle Probleme Mal ausgeklammert). Aber was macht der Mensch im Wohnblock? Und das sind die meisten Menschen, rein zahlenmäßig.


    Daß jeder ewig weit irgendwo hin fährt um zu laden (während man viel Zeit beim Warten darauf verliert) ist einfach nur unrealistisch. Dazu ist Zeit einfach zu wertvoll. Aus vielen Blickwinkeln.

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  • Geht sich also leider echt nicht aus (was nicht so selbstverständlich für mich war, daß die Trennung des Moleküls teurer sein würde als die Verbrennung einer der Einzelkomponenten).


    Es sei denn es gibt eine moderne und mir noch nicht bekannte Technologie die das ganze effizienter macht?


    Naja, es gilt den Energieerhaltungssatz bla bla, und die Elemente bleiben ja auch bestehen.

    Wenn man jetzt dur 1kwh Spaltenergie soviel Wasserstoff herstellen könnte um zB 2kwh Energie per Brennstoffzelle zu erzeugen... könnte man damit dann die doppelte Menge Wasserstoff erzeugen usw....


    Dann würde sich die Energie vermehren was physisch schon gar nicht möglich ist. Bestenfalls eine Verlustfreie Umwandlung, was aber schon ein Perpeto Mobile wäre....


    Jede Umwandlung "verbraucht" unweigerlich Energie, man muss IMMER mehr Chemisch gebundene Energie hineinstecken als am anderen Ende herauskommt.

  • Da brauchst Du aber ne große Batterie. Denn eins ist mal Sicher, Du benötigst mehr Energie um das Wasser aufzuspalten als Du hinterher in der Brennstoffzelle daraus gewinnst...

    Tja, nichts funktioniert mit nem Wirkungsgrad von 1. Das ist korrekt. Wäre ja auch zu schön.

    Hab ich wohl mit dem Stirlingmotor verwechselt. Den stößt man an und der Prozess läuft so lange weiter, wie Treibstoff vorhanden ist.

    Moderne Brennstoffzellen sollen einen Wirkungsgrad von über 0,65 haben. kann sein. Das ist gegenüber der Batterie natürlich ein Nachteil.


    Meine Brennstoffzelle hier hat nen Wirkungsgrad von rund 15 %, wenn ich mich richtig erinnere. Sie ist nur ein Modell. Die Technik dahinter ist so simpel wie beeindruckend. 10 Minuten per Solarzelle "Laden", also Wasser in seine Bestandteile im Maßstab 2:1 aufteilen und dann genau die selbe Anordung dazu verwenden um den Prozess umzukehren, also aus den beiden Gasen wieder Wasser machen. Ich kanns ja mal demonstieren.


    Fakt ist: Wasserstoffautos haben das Reichweitenproblem nicht und man kann sie schnell betanken. Sie haben auch das Problem der hohen Spannung nicht, wenn sie brennen, man kann es also auch löschen. Wasserstoff ist flüchtig.

    Batteriefahrzeuge haben einen höheren Wirkungsgrad und sind billiger herzustellen. Das ist ihr Vorteil.

    Wenn sie brennen, kann man nur schlecht löschen, weil die Akkus eine hohe Spannung führen, damit der Strom beherrschbar bleibt. Das ist ähnlich zu Solaranlagen.


    Bei beiden Technologien besteht im Brand- bzw. Unfall-Fall (geile Konstruktion) akute Explosionsgefahr.


    Vielleicht sollte man beim Kauf solcher Fahrzeuge einfach auf die Bedürfnisse achten. Wer Reichweite braucht, der sollte zum Wasserstoff greifen. Wer nur wenige Kilometer am Tag zurücklegt, der sollte zur Batterie greifen.

    Ich selbst müsste mir ein Wasserstoffauto kaufen, da ich nirgends eine Ladestation habe, aber witzigerweise zwei Wasserstoffzapfsäulen.

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  • Das Ladeproblem ist ein reales, denke ich. Ob es jetzt so großartig ist, mehr Spaltkraftwerke aufzubauen um den Bedarf zu bedriedigen darf auch bezweifelt werden. Und erneuerbare Energien haben immer noch das Speicherproblem. Die Sonne scheint halt nachts nicht (wo die meisten Autos laden werden), und der Wind bläst auch nicht immer wenn man ihn braucht. Und dann? Netzzusammenbruch? Oder wie?


    Diese Migration hin zu einer Vollelektrisierung bei Kraftfahrzeugen muß mir erst Mal jemand schlüssig erklären. Also, wenn wir weitermachen mit den Akkus. Das hat irgendwie auch noch keiner klar aufgeschlüsselt (oder ich weiß nur nichts davon, kann auch sein). Also was Mal los ist, wenn sagen wir 100-200 Millionen E-Autos in der EU rumfahren würden, und auch geladen werden wollten.

    Da gehst Du aber von unrealistischen Voraussetzungen aus, nämlich dass morgen plötzlich alle gleichzeitig ein eAuto kaufen (und bekommen... :topmodel:)

    Die Umstellung in der Realität ist aber ein langwieriger Prozess, über die Lebensdauer von Autos hinweg, also praktisch über Jahrzehnte. Und in der Zeit wächst die Energieinfrastruktur mit. Eneuerbare ausbauen, Speicherlösungen ausbauen, Trassen ausbauen.


    Der zusätzliche Strombedarf durch eMobilität würde bei der vollständigen Flotte bei +25 % liegen. Das ist stemmbar, zumal über Jahrzehnte.

    Schon heute ist die Technologie vorhanden, um drosselbare Ladeanschlüsse zu vergeben. Nächster Schritt wird wohl, dass eAutos selbst als Pufferspeicher genutzt werden...

    Dass nur nachts geladen würde ist auch eine Annahme, die nicht stimmen muss. Es wird viel an Park and Ride geladen, und viel auf Firmenparkplätzen. Das gilt es auszubauen.

    Das Problem, dann nur Eigenheim-Besitzer eine Ladesäule haben, wird in Deutschland voraussichtlich durch ein Recht auf Ladestrom für Mieter gelöst.

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  • [...] Das Problem, dann nur Eigenheim-Besitzer eine Ladesäule haben, wird in Deutschland voraussichtlich durch ein Recht auf Ladestrom für Mieter gelöst.

    Da bin ich aber Mal gespannt, wie man das technisch statt nur rechtlich lösen will. ;) Da kommt dann sicher sowas raus wie: Ok, da sind Ladestationen (egal ob vollends überfüllt) innerhalb von 50km ab Wohnort vorhanden, also alles ok... wird schon passen!


    Das wäre zumindest die "Österreichische Lösung" des Problems, keine Ahnung wie die Deutsche aussähe.


    Und bitte gehe einmal auf die Müllproblematik ein, was die LiOn Zellen angeht. Das ist nämlich der Punkt, der mich am meisten an der Technologie zweifeln läßt. Die "Lösung des Energiespeicherproblems" kommt da knapp dahinter auf Platz 2. In Österreich geht das ja noch, weil wir viele Berge und viel Wasser haben, sprich, Pumpspeicher. Gut, die zerstören teilweise Ökosysteme, gleich wie Stauseen, aber das ist noch begrenzt. Was machst du in der Ebene? Speziell in trockenen Gegenden? Riesige Batteriearrays für noch riesigere Solararrays bauen für noch mehr Giftmüll?


    Wie genau sieht deiner Meinung nach die globale Lösung (im Detail in Bezug auf regionale Unterschiede) für die nächsten 100-500 Jahre aus? Energie speichern ist schließlich nicht so einfach, soweit ich es als Nicht-Elektriker zumindest weiß, oder zumindest glaube zu wissen.


    Ich mein, ich weiß schon, daß es fossil nicht ewig geht. Mir vollends klar. Ich glaube nur nicht so ganz, daß der aktuelle Kurs der bestmögliche ist...

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  • Vielleicht sollte man nicht alles auf einmal übers Knie brechen.

    Ein erster wichtiger Schritt wäre es das Gewicht der Fahrzeuge drastisch zu verringern.

    Weniger Gewicht, weniger Reibung, weniger Verbrauch, weniger Ausstoß.


    Das Automobil hat sich fast 30Jahre in die falsche Richtung entwickelt.

    Ein Audi 80 B3 wog knapp unter 1t (1.8s), hatte genug Platz und hatte ein Luftwiderstandsbeiwert von 0.29.

    Ein Audi A4 B8 wiegt 1,5 - 1,8t und hat ein schäbigen Luftwiderstandsbei wert von 0.31.


    Jetzt ersetzt am Audi 80 sämtliche Karosserieteile duch CFK und GFK und verkleidet das Fahrzeug von unten.

    Gibt dem Auto einen kleinen 3Zylinder Diesel mit ALU- Block, ein Schaltgetriebe mit langer Übersetzung und schon

    kommen wir in einem Bereich von unter 3L Verbrauch.


    Keine Lösung aber ein Anfang.