Voodoo 2 Speicher Upgrade

  • Hi,

    ich wollte mal gerne basteln und an einer Voodoo 2 den Speicher von 8 MiB auf 12 MiB upgraden.

    Die Karte wurde mir 2009 oder 2010 als 3dfx Typhoon 3D Max II verkauft, ist laut den Bildern von tdfx aber eine Colormaster Voodoomania II.

    Der Speichertyp lautet M118416256A-25J von EliteMT.

    Ich finde aus China solche Chips, nur der Schriftzug des Herstellers sieht anders aus.

    Auch die anderen kleinen Zahlen sind anders.

    Ist das egal und gibt es noch etwas zu beachten?

    Retro PC

    MB : MSI MS-6309 OEM (Retail BIOS)
    CPU: Intel Pentium III 933 @466 MHz
    RAM: 128 MiB SD-RAM 133 MHz @66 MHz
    GPU: Matrox Mystique 220 4 MiB
    3D : Gainward 3Dfx Voodoo² 12 MiB
    SFX: Sound Blaster Vibra 16XV WavEffects CT4170 ISA
    NET: Realtek RTL8029AS
    HDD: IBM 40 GB IDE
    CDD: Mitsumi CRMC-FX400D Quad Speed IDE
    CDB: HP CD-Writer Plus 7200i IDE
    FDD: OEM
    NT : 200 W OEM
    OS : Windows 98SE

  • Hey :)


    Um sicher zu gehen kannst Du Dir die Datenblätter der Hersteller ansehen und vergleichen, ob die Organisation des Speichers identisch ist.

    Generell aber ist es egal welchen Hersteller Du wählst. Die können auch intermixed betrieben werden. Das gibt es sogar im Originalzustand, das die Kartenhersteller unterschiedliche Speicher auf einer Komponente aufgesetzt haben.


    Wenn Du es optisch einheitlich haben willst würde ich gleich alle wechseln, dann sind alle neu. Das ist bei den V2 Karten recht unkritisch.


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    Auch wenn der Marschtakt der Tage mir in den Ohren dröhnt,

    noch habe ich mich an nichts gewöhnt.

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  • Alles klar.

    Muss ich mir mal überlegen, ob ich dann alle Speichertipps tausche.

    Das Löten ist nicht das Problem, eher das ablöten. =O

    Werde mal gucken, welche Speicherchips ich verwende.

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  • Ablöten bitte nur mit Heißluft und ggf. etwas Flussmittel.

    Alles andere geht schief oder belastet das PCB, bzw. die Pads.


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  • Ablöten bitte nur mit Heißluft und ggf. etwas Flussmittel.

    Alles andere geht schief oder belastet das PCB, bzw. die Pads.

    Genau deswegen.

    Hatte schonmal Pads bei einem BIOS Chip abgerissen und musste das wieder beheben.

    Da müsste ich mir erstmal eine Heißluftpistol kaufen, oder jemanden fragen, wer mir den RAM ablöten kann.


    Die M118416256A-25J scheinen von der Verfügbarkeit und Preis am besten zu sein.

    Die Chips von anderen Herstellern waren etwas schwieriger zu finden oder teurer.

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  • Mmh..

    Da müsste ich mir erstmal eine Heißluftpistol kaufen, oder jemanden fragen, wer mir den RAM ablöten kann.


    Das brauchst Du nicht.

    Wie weit bist Du von Hannover entfernt? Sonst komm einfach kurz rum, ich habe vernünftige Werkzeuge dafür.

    Helfen werden wir Dir auf jeden Fall irgendwie. :)


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  • Hm...

    Man kann das auch mitm Lötkolben machen.

    Man braucht dazu aber viel Lötzinn, Hitze und Erfahrung.

    Hab auf Arbeit auch immer so Schaltkreise ausgelötet.

    Mit Heißluft gehts aber besser und man verschwendet kein Zinn.

    3dfx Voodoo 5 5500 AGP @ Dualatin


    Alles schwingt, nur der Oszillator nicht.

  • Ja, das geht auch.

    Dafür hatte ich damals eine Kupferne schmale, lange, flache Spitze. Flach an alle Pins mit viel Zinn. Genau... ^^ lange her.



    Die auszubauenden Teile leiden zwar mehr, aber wenn die ohnehin in die Tonne gehen,... so what. ;)

    Die Speicher der V2's sind allesamt recht solide, zumindest sind sie bei Heißluft nicht so gefährdet durch die Aktion zu versterben.


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  • Wenn die Chips für die Tonne sind, kann man doch gleich die Pins vom Chip mit einer scharfen Cutermesserklinge bündig vom Gehäuse trennen. Die Pads dürfte es so auch nicht belasten, weil die Pins lang genug sind. Hab so mal einen BIOS-Chip "abgelötet". :topmodel:

  • Die Chips wurden heute verschickt und es wird wohl einige Wochen dauern, bis die ankommen.

    Ich werde aber eh erstmal den Upgrade durchführen.

    Wenn das geklappt hat, wird der Tausch vorgenommen.


    Wie weit bist Du von Hannover entfernt? Sonst komm einfach kurz rum, ich habe vernünftige Werkzeuge dafür.

    Helfen werden wir Dir auf jeden Fall irgendwie. :)

    Das ist lieb, aber ich wohne etwa 250 km entfernt und ich bin eh nicht mobil.


    Man braucht dazu aber viel Lötzinn, Hitze und Erfahrung.

    Die Erfahrung habe ich nicht. :D

    Ich löte zwar schon über 10 Jahre, aber nur 1 bis 2 Mal im Jahr.

    Aber ich mache es eigentlich gerne.


    Wenn die Chips für die Tonne sind, kann man doch gleich die Pins vom Chip mit einer scharfen Cutermesserklinge bündig vom Gehäuse trennen.

    Das klingt zu brutal.

    Am liebsten wäre mir mit Heißluft.

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  • Also ich benutze dafür ja dieses Teil:



    Hat nur einen Nachteil: Man braucht für jede Abmessung ein anderes (anfangs neu zu beschaffendes :rolleyes:) Lötspitzenpaar. Ansonsten funktioniert das prima: Maximal 30 sec bei 280-340 °C und der Chip ist weg. :topmodel:

    Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
    Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:


    Meine Begehren

  • Ah, Entlötzange.


    Du kommst damit zurecht - Respekt. :thumbup:

    Ich habe es mehrmals versucht, aber ich bin damit nie so recht klar gekommen.

    Am Ende doch Heissluft.


    Vorteil - sehr lokale Hitze.


    Anakin94

    Wo, bzw. worüber hast Du RAMs bestellt?

    Ggf. Link?



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  • Lotosdrache

    Sieht nach einer Alternative aus, scheint aber nichts für mich zu sein.

    Trotzdem interessant neue Lötwerkzeuge kennenzulernen.


    Backfire

    Über ebay.

    10pcs m11b416256a-25j m11b416256a integrierter Schaltkreis IC

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  • Die "Abschneid-Methode" geht natürlich auch. Braucht aber nen ruhiges Händchen und ebenfalls Erfahrung.

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  • @Entlötzange

    Mein erster Versuch damit war auch eine Katastrophe. Über den Chip stülpen, zudrücken, aber nicht zu fest, leicht kreisen, um alle Beinchen gleichmäßig zu erhitzen, immer wieder mal leicht ziehen, um zu testen, ob der Chip schon lose ist, das waren zu viele koordinative Bewegungen. :steinigung:


    Aber zum Glück hat das Ding zwei Einstellrädchen: Mit dem rechten regelt man die maximale Öffnungsweite (verhindert das Absäbeln benachbarter Bauteile), mit dem linken begrenzt man die Kraft beim Schließen (verhindert das Brechen der Keramikheizelemente). Damit stell ich das Teil dann so ein, daß es leicht stramm an den Chipbeinchen anliegt. So muß ich keine Kraft mehr in den Fingern aufwenden und kann mich voll auf das gleichmäßige Erhitzen mit leicht kreisenden Bewegungen konzentrieren. Sobald der Chip rutscht, muß ich ihn nur noch abziehen und mit einer Pinzette auf einer feuerfesten Unterlage wieder herausdrücken. Fertig. :)

    Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
    Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:


    Meine Begehren

  • Die Abschneid-Methode habe ich nie versucht. Hatte bisher immer Muffe das PCB darunter zu verletzen, wenn das Messer dann plötzlich durch geht.


    Aber wie auch mit der Löt-Pinzette/Zange ist es offenbar Übungssache.

    Du hast das sehr schön bildhaft und nachvollziehbar beschrieben. ich hatte auch mal so ein Ding, nur nicht die Geduld. Tonne, gone for good. (Oder das Ding war Mist)

    Dann eben erst mit Heatgun, später dann mit Weller Heißluftstation, was deutlich besser ist.


    Es gibt auch noch so ein bei niedriger Temperatur schmelzendes Metall, Roses-Metall (Bismut), womit man wohl recht schonend entlöten kann weil eine Schmelze entsteht, die alle Pins erreicht und nicht so viel Hitze braucht.


    Hat das schon einmal jemand versucht?


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  • Hatte bisher immer Muffe das PCB darunter zu verletzen, wenn das Messer dann plötzlich durch geht.

    Ich schneide ja nicht so, wie man andere Dinge schneidet, z.B. ein Paket auf oder einen Teppich. Ich drücke die Klinge flach auf den Pins liegend da durch. Und bei dieser Art Pins landet die Klinge nicht auf dem PBC (sofern man sie nicht völlig schief hält) sondern in den Haken der Pins.

  • Richtig, bei dieser Art Pins geht das gefahrlos.

    Was nimmst Du dafür? Cut-Messer, oder diese dreieckigen Schnitzmesserchen mit Aluminium-Halter?


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  • Ich nehme da einfach die Klinge aus einem Teppichmesser heraus. Ist zwar gefährlicher für die Finger, jedoch habe ich bessere Kontrolle über die Klinge, als wenn ich sie im Griff belasse. Zumal das Ende, wo sie am Schieber haftet, oft lange noch am schärfsten ist, da die Stelle kaum genutzt wird.