Energiepreise

  • Also ich möchte den Holz-Heizern hier in der Stadt eigentlich immer an die Gurgel gehen, denn die verpesten hier regelmäßig die Umgebung. D.h. Fenster gekippt lassen oder aufmachen zum lüften kann man vergessen...

    Auf dem Land, mit genügend Abstand zu einander, alles kein Thema, aber hier in der Stadt kann das mal echt nicht die Lösung sein!

  • Lotosdrache: Beides völlig richtig.

    Ich meinte beides nur in Relation zu fossilen Energieträgern:


    Fossile Energieträger halten CO2 von vor Millionen von Jahren gespeichert. Holz das von den letzten x Jahrzehnten. Bei der Verbrennung von Holz geht daher kein "neues" CO2 in die Atmosphäre, Holz/Kohle etc. schon.


    Auch dass die Verrottung langsamer vonstatten geht, ist natürlich richtig. In Zeitaltern/Jahrmillionen gedacht, aus dem Vergleich zu fossilen, halte ich das für vernachlässigbar.


    Dass es nicht genügend Restholz gibt, sehe ich auch so. Ich halte Holzheizen auch für keine gute Idee. Lediglich im Vergleich zu fossilen ist es klar besser. Aber wenn es nach mir geht, endet das Zeitalter der Verbrennung allgemein. Wir haben bessere Technologien.

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  • Na ja, auch die "erneuerbaren Energien" (diese Bezeichnung widerspricht dem Energieerhaltungssatz) haben ihre Probleme.

    Keiner weiß, welche Auswirkungen es haben wird, wenn wir der Strömung des Gasmeeres der Erde ständig Energie entziehen. Die ist letzten Endes übrigens auch Atomkraft.

    Mit der Nutzung von Solarzellen schaffen wir große, dunkle Flächen. Die werden heiß...

    Auch Fluß- und Gezeitenkraftwerke beeinflussen die Natur nachhaltig...

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    Alles schwingt, nur der Oszillator nicht.

  • Fossile Energieträger halten CO2 von vor Millionen von Jahren gespeichert. Holz das von den letzten x Jahrzehnten. Bei der Verbrennung von Holz geht daher kein "neues" CO2 in die Atmosphäre, Holz/Kohle etc. schon.

    Welchen Unterschied macht es, ob der Kohlenstoff, der jetzt durch Verbrennung als CO2 wieder in die Atmosphäre gelangt, vor Millionen Jahren aus dieser entfernt wurde oder erst vor Jahrzehnten/Jahrhunderten? Die Wirkung ist genau dieselbe. Die Unterscheidung zwischen "altem" und "neuem" CO2 ist reine Augenwischerei.


    Wenn ich keine Kohle/Öl/Gas verbrenne, brauche ich mehr Holz - jedenfalls solange ich bei Verbrennung zur Wärme-/Energieerzeugung bleibe - ergo weniger Wald und Pflanzen, die das CO2 wieder binden können. Wenn ich kein Holz verbrenne, brauche ich mehr Kohle/Öl/Gas, habe aber noch den Wald als CO2-Senke/-Verbraucher. Die Entwaldung der Erde ist mit ein Hauptfaktor für die Erwärmung, da dadurch jedes Jahr weniger CO2 der Atmosphäre entzogen wird und die Bodenqualität sich verschlechter. Das Minusgeschäft wird also von Jahr zu Jahr größer. Insgesamt gingen weltweit betrachtet seit 1990 mehr als 1,2 Mio km² Wald verloren ( https://data.worldbank.org/ind…ST.K2?year_high_desc=true ), was zeigt, daß eine nachhaltige Bewirtschaftung zur Zeit schlicht nicht möglich ist.


    "erneuerbaren Energien" (diese Bezeichnung widerspricht dem Energieerhaltungssatz)

    Die Sonne ist der Verlierer dabei ~4,3 Mio Tonnen/sec. Aber dagegen kann man nun wirklich nichts machen. ;)

    Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
    Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:


    Meine Begehren

  • Welchen Unterschied macht es, ob der Kohlenstoff, der jetzt durch Verbrennung als CO2 wieder in die Atmosphäre gelangt, vor Millionen Jahren aus dieser entfernt wurde oder erst vor Jahrzehnten/Jahrhunderten? Die Wirkung ist genau dieselbe. Die Unterscheidung zwischen "altem" und "neuem" CO2 ist reine Augenwischerei.

    Es geht darum, dass die Gesamtmenge CO2, die sich im Umlauf befindet, beim Verbrennen von fossilen vergrößert. Das CO2, was in Kohle und Öl steckt, ist ohne unser Eingreifen aus dem Kreislauf raus. Das wird nie wieder in die Atmosphäre gelangen, wenn wir es nicht verbrennen.


    Das CO2 aus Bäumen kommt wieder in den Kreislauf rein, durch Verbrennen oder Verrotten. Bei Verbrennen passiert es nur, wie Du richtig anmerkst, schneller.


    Aber ich bin komplett bei Dir. Natürliche(!) Wälder, von denen wir ja leider kaum noch welche in Deutschland haben, sollten Brennholzerzeugung auf jeden Fall vorgezogen werden.

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  • Ob die Kohle und andere auf Kohlenstoff basierende Stoffe und Stoffgemische den Kohlenstoff jemals wieder in die Atmosphäre abgeben ist ungewiss. Zu behaupten, es wird niemals geschehen, ist falsch. Wir wissen nicht, was mit der Erde passieren wird. Sie kann in 100 Millionen Jahren völlig anders aussehen und auch andere Prozesse beherbergen. Wir können nicht mal das Wetter länger als drei Tage voraussagen, woher sollen wir dann wissen, was mit dem Planeten passiert?

    Das einzige, das wir wirklich wissen, ist, daß unsere Taten sehr lange nachweisbar bleiben werden. Sehr lange bedeutet lange im Laufe eines Planetenlebens.

    Schon allein der ganze Atommüll ist ein großes, unlösbares Problem für Millionen Jahre. Da sich die Erde ständig verändert, gibt es wohl kaum einen "Sammelplatz" für das ganze Zeug.

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  • Es geht darum, dass die Gesamtmenge CO2, die sich im Umlauf befindet, beim Verbrennen von fossilen vergrößert. Das CO2, was in Kohle und Öl steckt, ist ohne unser Eingreifen aus dem Kreislauf raus. Das wird nie wieder in die Atmosphäre gelangen, wenn wir es nicht verbrennen.

    Dummerweise ist für die Erderwärmung nicht die "im Umlauf befindliche CO2-Gesamtmenge" entscheidend - sofern eine solche Unterscheidung überhaupt Sinn macht - sondern nur der Anteil, der sich in der Atmosphäre befindet. Man könnte ruhig alles an Kohle/Erdöl/Erdgas verbrennen, sofern man genügend autotrophe Lebewesen hätte, die das CO2 wieder aufnehmen und in Biomasse umwandeln. Haben wir aber nicht mehr! Eine solche Betrachtung, wie Du sie beschreibst, als Grundlage für das Handeln heranzuziehen, macht also nur Sinn, wenn

    1. die Konzentration in der Atmosphäre ein Maß erreicht hat, daß sich die Jahresdurchschnittstemperatur über einen eher kürzeren statt längeren Zeitraum betrachtet wieder auf ein vernünftiges Maß einpendelt, wo auch immer man das sehen mag, und

    2. sich Zufuhr und Entzug von CO2 im Gleichgewicht befinden würden.

    Beides ist aber nicht der Fall, wie die seit Jahren steigende Konzentration in der Luft zeigt! Das, was im Holz steckt, ist ebenfalls ohne unser Zutun aus dem Kreislauf raus. Einfach irgendwo luftdicht wegkippen und in ein paar Millionen Jahre haben wir wieder Kohle/Öl/Gas je nach herrschenden Zersetzungsbedingungen. Zu denken, das könne man wieder in die Luft blasen, weil es ja erst vor 100 Jahren entzogen wurde, funktioniert im jetzigen Zustand des Ökosystems und des Klimas einfach nicht.

    Braunkohle liegt stellenweise sehr dicht unter der Oberfläche. Ob die wirklich dauerhaft dem natürlichen Kreislaufen entzogen ist und nicht wieder als CO2 in die Atmosphäre gelangt, ist eine gewagte Hypothese. Auch Erdöl und Erdgas treten an einigen Stellen aus der Erdkruste aus und gelangen somit wieder in den Kreislauf. Fakt ist, geologische Prozesse lassen sich nicht vorhersagen. Von daher erscheint mir Deine Betrachtungsweise reichlich künstlich konstruiert oder anders gesagt an den Haaren herbeigezogen zu sein. Das ist alles ein einziger Kreislauf!


    Schon allein der ganze Atommüll ist ein großes, unlösbares Problem für Millionen Jahre. Da sich die Erde ständig verändert, gibt es wohl kaum einen "Sammelplatz" für das ganze Zeug.

    Da bin ich ganz bei Dir. Alles an einem Ort zu lagern und dann möglichst auch noch unterirdisch, ist, gelinde gesagt, purer Wahnsinn. Die Mengen, die es im Katastrophenfall zu bergen gilt, sind viel zu groß und die technischen Schwierigkeiten möglicherweise unbeherrschbar. Sinnvoller wären mehrere kleinere, oberirdische Lagerstätten an unterschiedlichen Orten. Die hätten dann jeweils weniger radioaktives Material, ließen sich besser überwachen und würden das Risiko auf eine viel größere Fläche verteilen. Wenn bei einer etwas schiefgeht, kann man bei den anderen nachbessern. Außerdem käme man zu Forschungszwecken besser ran, sollte man doch mal einen Weg finden, das Zeug noch sinnvoll zu verwenden. Natürlich würde das die Kosten für Bau, Unterhalt und Bewachung erhöhen, aber es wäre meiner Meinung nach sicherer.

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  • Lotosdrache: Ich sehe das genauso. Nur das einfache "Freisetzen" von Öl oder Kohle ist für das Klima erst Mal kein Problem. Nur weil irgendwo Kohle rumliegt, gelangt ja kein CO2 in die Luft. Anders halt beim Holz.

    Ich denke, wir sind gar nicht groß anderer Meinung, nur in der Detailbetrachtung, und da auch nur im Vergleich Fossil oder Holz.

    Dass wir von BEIDEM weg müssen, entspricht komplett meiner Meinung.


    Es ist OK für mich, wenn Du meine Detail+Meinung da nicht verstehst oder teilst.

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  • So ist also eine Sache festzuhalten:

    Seit Ende des 19. Jahrhunderts weiß man, daß sich die Erde u.a. durch das Kohlenstoffdioxid galoppierend erwärmt. Das erkannten damals einige Wissenschaftler. Seit der Industrialisierung im 18 / 19 Jhd. steigt der Gehalt der Treibhausgase an. Das sind 250 Jahre und mehr. Man hätte also seit den 1880er Jahren oder ab 1900 etwas tun können. Man hat es entweder geleugnet (da gibts auch heute noch genügend Idioten), oder mit der "Bis dahin bin ich tot"-Haltung abgetan.


    Die echten Verbrecher sind leider unsere Vorfahren, also Großeltern und Urgroßeltern. Bis in die 70er Jahre hätte man noch richtig handeln und die Katastrophe verhindern können. Man hat es immer wieder vor sich hergeschoben, wie einen unangenehmen Besuch bei der Tante als Kind.

    Jetzt, wo es zu spät ist, heult und jammert man rum und versucht es mit der sprichwörtlichen Brechstange.


    Auch diese riesigen Ozeandampfer und auch der Flugverkehr sind Dreckschleudern. Es ist nicht nur das Auto, nein es sind auch diese riesigen Stahlmonster, die mit ihrer Luftverpestung dafür sorgen, daß wir z.B. in Europa am Luxus und Reichtum ersticken und immer das neuste Smartphone und Computerschrott haben können.

    Auch selten dämlich ist das Transportieren der Waren per LKW auf der Straße. Nur mal so...


    Weiterhin kommt noch dazu, daß das aufgeschreckte Handeln einiger Staaten, wie z.B. Deutschland, daß wie ein Priester im Gotteshaus zwanghaft eine Reduktion des Kohlenstoffdioxids herunterbetet, ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Selbst wenn wir damit eine Verringerung um 2% erreichen würden, könnten z.B. die Chinesen einfach ein paar Fabriken mehr bauen und die Einsparung löst sich im Nichts auf.

    Es müssten ALLE etwas dagegen tun. Aber das ist eine Sache der Politik, da irgendetwas zu bewirken. Wenn wir so weitermachen wie im 20. Jhd., wo es nur um Geld, Macht und Kriege ging, ändert sich nie etwas. Diese ganzen "Klimagipfel" und "Protokolle" und "Abkommen" sind eigentlich nur LMAA-Gebahren und völlig nichtsbringend. Und na ja, wir sind im Weitermachen gut dabei...


    Das musste ich mal loswerden.

    3dfx Voodoo 5 5500 AGP @ Dualatin


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    Edited once, last by CryptonNite ().

  • Nur das einfache "Freisetzen" von Öl oder Kohle ist für das Klima erst Mal kein Problem. Nur weil irgendwo Kohle rumliegt, gelangt ja kein CO2 in die Luft. Anders halt beim Holz.

    Wieder falsch:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlebrand

    https://www.scinexx.de/dossier…ndung-oder-brandstiftung/


    Mit steigender Umgebungstemperatur wird die Selbstentzündung immer wahrscheinlicher. Es ist also mitnichten für ewig dem Kreislauf entzogen.

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  • Ich denke nicht, dass es die Industrialisierung per se ist.

    Es ist die kapitalistische Geldmacherei unter dem Vorwand einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Lösung.


    Seit Jahren machen Konzerne einen riesigen Haufen Geld mit irgendwelchen Energieprodukten und -zertifikaten, die weder uns noch der Natur bisher wirklich etwas gebracht haben. Die aktuelle Situation ist nichts anderes als die blanke zur Schaustellung, dass bisher in keiner Weise wirklich irgendwas langfristig funktionierendes geschaffen wurde.


  • Ich rufe Mal (auch selber nicht unschuldig seiend) LoB's teils fettgedruckten Vermerk im Eröffnungsbeitrag in Erinnerung:

    [...] Bevor ich das beantworte, eine erste eindringliche Bitte: Ich möchte hier keinerlei politische, parteipolitische, energiepolitische Diskussion. Ich möchte nur über die Ausmaße der Kosten und den persönlichen Umgang damit reden. Die politische Betrachtung birgt mir zu viel Sprengstoff. Macht dafür gerne einen eigenen Thread auf, wenn Ihr das diskutieren möchtet.


    !

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    QotY: Girls Love, BEST Love; 2018 - Lo and behold, for it is the third Coming; The third great Year of Yuri, citric as it may be! Edit: 2019 wasn't too bad either... Edit: 2020... holy crap, we're on a roll here~♡!

    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Ja und?

    Einfach Augen zu und alles ist gut oder was?

    Es ist keine politische Diskussion und es handelt sich hierbei nur um Anmerkungen.

    3dfx Voodoo 5 5500 AGP @ Dualatin


    Alles schwingt, nur der Oszillator nicht.

  • Sorry für die energiepolitischen Ausschweife.


    Trotzdem ein kleiner Lacher für zwischendurch: Wir Schweizer haben nun auch unsere Empfehlungen vom Bundesrat erhalten.

    Mit dabei: Bitte mit Deckel auf der Pfanne kochen :topmodel: Mahlzeit!


  • Ich rufe Mal (auch selber nicht unschuldig seiend) LoB's teils fettgedruckten Vermerk im Eröffnungsbeitrag in Erinnerung:

    Danke GAT :) Ich muss mir da auch selbst an die eigene Nase fassen.

    Ich hatte aber auch den Eindruck, die Ideen zu Energie und Geld sparen waren langsam zuende gegangen. Aber falls noch jemandem mehr einfällt, sehr gerne her damit!

    We are Microsoft of Borg. Assimilation is imminent. Resistance is... Error in Borg.dll. Press OK to abort.

  • Ja und?

    Einfach Augen zu und alles ist gut oder was?

    Es ist keine politische Diskussion und es handelt sich hierbei nur um Anmerkungen.

    Nein, einfach separaten Thread für den Schwerpunkt Energiepolitik eröffnen.


    Außerdem: Klar ist es politisch geworden. ;) Lies dir Mal die Gesamheit durch. Generell ist alles politisch, wenn man Prozesse und Inhalte anspricht, die halt viele oder alle Menschen in der Gesellschaft angehen. Auch wenn die Inhalte an sich naturwissenschaftlich oder technisch sein mögen. Sozialpolitische Kommentare ohne starken persönlichen Bezug sind auch genauso dabei, wenn auch nicht von dir.


    Also, ich habe jetzt die Lichtquellen weiter reduziert (weniger geht nicht mehr, außer Taschenlampe), koche mit bereits vorhandenen Gaskartuschen weil's halt da sind, reduziere generell stark meine Ausgaben für Lebensmittel und plane eben nicht oder nur minimalst zu heizen diesen Winter.


    Ein Vorschlag von Bier an mich war, ich solle zur Not einfach eine der beiden Prozessorkarten aus dem Server ziehen, was die Rechenleistung ca. halbieren würde, aber um die 80W sparen dürfte. Die Idee macht mich nicht ganz glücklich muß ich sagen, aber eine Option ist es.


    Ansonsten gibt es noch einen - wenn auch nur bedingt klugen, weil nicht dauerhaft wirksamen - Weg: Dinge die ich entbehren kann und hinreichend was wert sind verkaufen, und den Erlös halt in Energie und stabile Rücklagen stecken (so das möglich ist).


    Wirklich Energie sparen kann ich abseits davon fast nur mehr durch Komplettabschaltung meiner IT Infrastruktur. Najo, eventuell noch des ohnehin schon geschrumpften Kühlschranks. Im Winter. Spielemaschine ist schon aus, die wird nur alle 2-3 Wochen Mal für wenige Stunden betrieben.


    PS.: OutOfRange: "Kochts halt mit Deckel auf'm Topf" wurde auch uns von unserer politischen Führung ernsthaft als Problemlösung öffentlich empfohlen. Unglaublich... Als ob man das nicht eh schon als Kind gelernt hätte.


    Was ich halt nicht beeinflussen kann sind nötige Reparaturkosten und generell erhöhte Leistungen für medizinische Versorgung, weil die Krankenkasse leider nicht alles nötige abdeckt. Luxus läßt sich natürlich einschränken, keine Spiele kaufen, keine Bücher kaufen, keine sinnfreie (=unprofitable) Hardware kaufen, kein Zierrat oder sonstig unkritisches.


    Mit den Büchern hadere ich noch, das tut am meisten weh, was Luxus angeht...

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Dieses Thema hat einfach viel zu viel Angriffsfläche, gerade beim Thema Klimawandel.

    Übrigens wurde der Waschlappen in Deutschland vor kurzem politisch xD

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  • Ansonsten gibt es noch einen - wenn auch nur bedingt klugen, weil nicht dauerhaft wirksamen - Weg: Dinge die ich entbehren kann und hinreichend was wert sind verkaufen, und den Erlös halt in Energie und stabile Rücklagen stecken (so das möglich ist).

    Ich find den Vorschlag nicht unklug. Es ist halt eine Zeit, wo man dann noch mal Dinge hinterfragt ("brauche ich das wirklich") und vielleicht ein wenig gesundschrumpft.


    Quote

    PS.: OutOfRange: "Kochts halt mit Deckel auf'm Topf" wurde auch uns von unserer politischen Führung ernsthaft als Problemlösung öffentlich empfohlen. Unglaublich... Als ob man das nicht eh schon als Kind gelernt hätte.

    Ich find das nicht so schlimm. Wir tauschen uns hier ja auch aus, was man machen kann. Und wir sind alles gebildete Leute, die sich schon lange mit Technik und co. beschäftigen. Ich kann mir schon vorstellen, dass nicht jeder weiß, wie viel Energie man mit welcher Maßnahme sparen kann.



    Ein Thema fällt mir dabei noch ein: Abschalten der Zirkulationspumpe im Heizsystem. Hat damit jemand Erfahrung gemacht? Gerade im Sommer ist die Heißwasserzirkulation ja im Grunde eine große Energieverschwendung, weil man praktisch permanent Wärme ins (ggf. eh schon heiße) Gebäude gibt.

    Ich hab die Zirkulationshäufigkeit reduziert, eine Abschaltung habe ich familiär noch nicht durchsetzen können ;)

    (Disclaimer dazu: Zirkulation ist nicht nur eine Maßnahme, um schneller Warmwasser zu erhalten, sondern auch um Legionellen abzutöten. Das sollte man sich bewusst machen, und das Risiko für sich abwägen, bevor man da eine Entscheidung trifft)


    Hat jemand schon mal damit gearbeitet und kann berichten ob/wie viel Einsparung das gibt?

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  • Was ich halt nicht beeinflussen kann sind nötige Reparaturkosten und generell erhöhte Leistungen für medizinische Versorgung, weil die Krankenkasse leider nicht alles nötige abdeckt. Luxus läßt sich natürlich einschränken, keine Spiele kaufen, keine Bücher kaufen, keine sinnfreie (=unprofitable) Hardware kaufen, kein Zierrat oder sonstig unkritisches.


    Mit den Büchern hadere ich noch, das tut am meisten weh, was Luxus angeht...

    Dazu noch ein Gedanke: Ich habe den guten alten Büchereiausweis für mich wiederentdeckt. 12 EUR im Jahr oder sowas? Und ich kann lesen ohne Ende. Bücher und Zeitschriften. Heutzutage auch als Ebooks.

    Ich bin sehr begeistert. Es spart jede Menge Geld, und schont die Umwelt.

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