Zu einer Quartierlösung war meine Nachbarschaft leider nicht zu bewegen.
Energiepreise
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Ich habe auch voll die "Marketingprobleme". Obwohl im Prinzip niemand mit einer EEG irgendwas verlieren sondern nur gewinnen kann, habe ich bislang noch niemanden - außer mich selbst
- überzeugen können beizutreten. Warum auch immer.Selbst der Mensch der mir ursprünglich von der ganzen EEG Geschichte erzählt hatte (ich wußte davor nichts davon) ist noch nicht beigetreten, obwohl der auch eine PV Anlage hätte.

Was noch passiert ist: Unsere Wohnbaugenossenschaft hat eine Umfrage ausgeschickt, in der sie befragt hat, ob wir 1. eine PV-Anlage wollen, 2. ob wir E-Auto Ladesäulen wollen und 3. ob wir dafür bereit wären, für eine nachhaltigere Bewirtschaftung der gesamten Wohnanlage (Müßten 140 Haushalte sein) auch mehr Geld in die Hand zu nehmen. Ich habe alle drei Fragen mit "Ja" beantwortet und denen im Freitextfeld dazugeschrieben, sie sollen gleich beide Giebeldachflanken (Ost/West) vollmachen, und die Südwand auch noch, da gibt's keinerlei Schattenwurf, egal welche Jahreszeit.
Aber: Ich fürchte ich werde wohl auf weiter Flur alleine zurückbleiben... Speziell mietende Menschen dürften da Nein dazu sagen nehme ich an, weil die Mieten sind schon echt krank hoch bei uns. Und wir haben kaum noch Rücklagen, weil neues Dach, Wärmedämmung, Mülleinhausung, usw. Daher schätze ich die Kosten pro Haushalt für eine PV-Anlage mit Batterien, Inselbetriebsoption und Einspeisung rein für unser Gebäude mit 50 Haushalten auf ca. 6000 - 8000€. Da macht außer mir wohl kaum ein Mensch mit.
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Wobei der Invest mit 8.000€ wirklich lohnenswert ist, selbst Kredit finanziert.
Aber ja, wenn das Geld knapp ist, wird es hintenraus immer noch knapper.
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Die Leute bei uns hier kaufen oder leasen statt dessen lieber teure iPhones, teure Klamotten und fette BMWs, aber das ist ja ja jetzt kein rein lokales Problem.

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Bei 9.31 ct zu 24.3 ct kannst Du Dir sicher ausrechnen, ob es sich lohnen würde einen Akku anzuschaffen, um zu günstigen Zeiten zu speichern und dann nachts zu verbrauchen...
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Das hat mir Bier.jpg heute per Chat auch schon vorgeschlagen, aber ich weiß nicht wie einfach das integrierbar wäre. Ich weiß natürlich daß sowas bei einer PV Anlage in der Regel mitgedacht wird, aber wie isses ohne so eine Anlage? Wie leicht geht das?
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Ohne es mir im Detail angeschaut oder ausprobiert zu haben: Wenn Du Dir z.B. sowas kaufen würdest:
Tragbare Powerstation der EcoFlow DELTA 3-Serie - EcoFlow DE - DELTA 3 Plus / DELTA 3 Intelligente Zusatzbatterie - EcoFlow GermanyDas tragbare Kraftwerk der EcoFlow Delta 3-Serie ist die ideale Notstromlösung für den Einsatz zu Hause und im Freien und liefert zuverlässige Energie.de.ecoflow.comKönntest Du es per Steckdose aufladen, gleichzeitig Verbraucher dranklemmen, und programmieren, je nach Tageszeit aus dem Netz oder der Batterie zu versorgen.
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Ah okay, also das wird einfach dazwischen gesteckt. Alles klar. Das heißt, ich hänge da einfach meine größten Verbraucher drauf. Ich hatte zuerst an eine Anlage gedacht, die mein gesamtes Domizil abdeckt, inklusive Herd, Licht, alles halt. Aber so isses natürlich viel simpler machbar. Da könnte ich einfach meine IT draufhängen.
Dann is nur die Frage wie man dem Ding erklärt wann es auf Batterie umschalten soll. Und daß es auf KEINEN Fall zu einer Unterbrechung der Versorgung der Verbraucher kommen darf. Also z.B. wenn die Batterie langsam leer werden würde, dann muß das Trumm auf AC zurückfallen können. Eine USV schaltet ja nur um, wenn der Strom aus der Dose weg ist, Spikes liefert oder einen Phasen- bzw. Frequenzverschub erlebt. Hier müßte es quasi USV + Zeitschaltung sein, wie du erwähnst. Und das aber jahreszeitenspezifisch... Hm.
Da muß ich mich noch einlesen, was das Programmieren angeht!
Edit: Kurz durchgerechnet was ich so brauche in Sachen Leistung und Kapazität anhand dieser DELTA Serie von Powerbanks. Wirtschaftlich ist das aber schwer zu rechtfertigen. Da bräuchte ich für eine hinreichende Abdeckung auch im Winter die Delta Pro 3 mit zwei Zusatzbatterien. Vor allem wenn ich die LiOn-LFPs nur bis 80% laden und damit schonen will. Das bedeutet, daß ein Return of Investment erst nach ca. 10 Jahren eintritt, wenn sich die Energiepreise nicht mehr ändern. Das ist schon ein bissl hart, weil nach 10 Jahren Betrieb werden eventuell selbst LFPs nicht mehr ganz so gut beieinander sein, da stünde dann also wohl schon der Neukauf im Raume.
Da warte ich wohl besser erst Mal ab, um zu schauen ob die Genossenschaft uns nicht doch mit einer großen PV+Akku-Anlage ausstattet. Sprich: Da warte ich noch die Mieter- / Eigentümerentscheidung drüber ab. Weil das Trumm kann ich mir sparen, wenn wir eine dicke Akkuanlage im Keller stehen haben.
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Was sich für dich recht schnell rechnet, wäre ein Balkonkraftwerk. Du scheinst ja selbst eine Menge Energie selbst zu verbrauchen.
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Was sich für dich recht schnell rechnet, wäre ein Balkonkraftwerk. Du scheinst ja selbst eine Menge Energie selbst zu verbrauchen.
Hm, guter Punkt. Ich hatte - weil er ja hauptsächlich Nachts die teuren Preise hat - nicht darüber nachgedacht. Wenn man z.B. von 300 EUR Investition ausgeht, braucht man bei 9.31ct/kWh ca. 3200 kWh, bis die Amortisation da ist. Bei meinem eigenen Balkonkraftwerk (noch 600W), bin ich jetzt nach ziemlich genau 2.5 Jahren bei ziemlich genau 1600 kWh angekommen. Wenn er die voll verbraucht, wäre es also so nach 5 Jahren amortisiert.
Ich hatte zuerst an eine Anlage gedacht, die mein gesamtes Domizil abdeckt, inklusive Herd, Licht, alles halt.
Sowas geht natürlich auch, klar. Ich hatte jetzt erst mal so das einfachste für Deinen Usecase (xin.at) ausgedacht.
Dann is nur die Frage wie man dem Ding erklärt wann es auf Batterie umschalten soll.
Wie gesagt, einfache Zeitschaltung. Wenn ich das auf der Website richtig gesehen habe, geht das.
Und daß es auf KEINEN Fall zu einer Unterbrechung der Versorgung der Verbraucher kommen darf.
Das Ding gilt praktisch auch als USV. Es wird so ausgelegt sein, dass es nie zur Unterbrechung kommt.
Edit: Kurz durchgerechnet was ich so brauche in Sachen Leistung und Kapazität anhand dieser DELTA Serie von Powerbanks. Wirtschaftlich ist das aber schwer zu rechtfertigen. Da bräuchte ich für eine hinreichende Abdeckung auch im Winter die Delta Pro 3 mit zwei Zusatzbatterien. Vor allem wenn ich die LiOn-LFPs nur bis 80% laden und damit schonen will. Das bedeutet, daß ein Return of Investment erst nach ca. 10 Jahren eintritt, wenn sich die Energiepreise nicht mehr ändern. Das ist schon ein bissl hart, weil nach 10 Jahren Betrieb werden eventuell selbst LFPs nicht mehr ganz so gut beieinander sein, da stünde dann also wohl schon der Neukauf im Raume.
Man könnte auch anders an die Überlegung rangehen. Man will immer das absolute Maximum. Obwohl Du das ja jetzt auch nicht hast
Meine Herangehensweise ist: Jeder kleine Schritt hilft (der Umwelt, dem Geldbeutel). Weitere Schritte können ja folgen. Sprich, Du könntest mit einer Batterie anfangen, dann hast Du eben "nur" 1.5kWh pro Tag in den günstigen Bereich verschoben. Aber Du hast auch "nur" 750 EUR investiert. In den 10 Jahren wird viel passieren: Die Batterien werden voraussichtlich günstiger werden, der Strom voraussichtlich teurer. Dann lohnt der nächste Kauf plötzlich doch deutlich mehr.Und: Ich habe jetzt ja nur ein Beispiel genannt. Es gibt sicher noch zig andere, größere, kleinere, günstigere. EcoFlow sind, glaube ich, schon die Art Platzhirsche.
Da warte ich wohl besser erst Mal ab, um zu schauen ob die Genossenschaft uns nicht doch mit einer großen PV+Akku-Anlage ausstattet. Sprich: Da warte ich noch die Mieter- / Eigentümerentscheidung drüber ab. Weil das Trumm kann ich mir sparen, wenn wir eine dicke Akkuanlage im Keller stehen haben.
Das klingt natürlich auf jeden Fall sinnvoll.
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Noch zum Balkonkraftwerk: Das ist bei mir leider sinnfrei denke ich. Ich wohne im Erdgeschoß in einer Nord-/Süd-Häuserschlucht mit fünf Stockwerken. Die Giebeldachflanken sind Ost/West. Sprich: Ein Balkonkraftwerk sähe quasi fast nie die Sonne da wo ich bin. Und auf der anderen Seite drüben ist die nächste Häuserschlucht, also wieder dasselbe.
Zudem verändert ein Balkonkraftwerk das Gehäusebild, was genehmigungspflichtig wäre. Eventuell vielleicht ein Verhinderungsgrund, aber das kann ich nicht realistisch einschätzen.
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Schau an, der Strom ist wieder etwas teurer geworden. Bei den meisten Anbietern sind wir wieder über 20 ¢/kWh, bei einigen ganz wenigen um die 17 - 19 ¢/kWh. Dabei sah es kurz so aus, als würde sich der Österreichische Markt wieder in Richtung 10 ¢/kWh bewegen. Zudem ist die Erneuerbare Energiegemeinschaft wie erwartet im Winter nicht sehr nutzbringend. Sogar noch weniger als ich gedacht hätte. Im November hatten wir halt zusätzlich zu weniger Sonnenstunden auch noch echt mieses Wetter. Und das schlimmste steht noch bevor:


Links: Oktober mit 25% lokaler Solarenergieanteil und der bisherig desaströse November mit nur 14% Solarenergieanteil (Klicken zum Vergrößern)Annehmend, daß die Marktpreise nicht viel besser werden dürften habe ich grade Mal ein Angebot für ein weiteres Bindunsjahr von einem Energieanbieter abseits der EEG angenommen; Noch Mal ein Jahr für 14,90 ¢/kWh plus 30 Tage Gratisstrom. Immer noch besser als alle Verträge ich ich sonst so abschließen könnte aktuell.
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Ich freue mich tatsächlich, dass es bei mir ab dem 01. Januar 2026 mit - ich glaube 0,2988 EUR wieder unter die 30 Eurocent-Marke bei einer Kilowattstunde geht. Sind aktuell noch 0,32xx EUR.
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Sprich: Meine IT Infrastruktur könnte ich in Deutschland nach wie vor kaum betreiben, ohne nicht in Privatkonkurs zu gehen? Als es bei uns vorübergehend an die 50 ¢/kWh heranging, war's ja schon echt hart. Da habe ich LED-Birnen aus meinen Lüstern geschraubt, und den Balkon zu meinem Winterkühlschrank umfunktioniert. In Sachen Lebensmittel seid ihr ja maßgeblich billiger (selbst Österreichische Lebensmittel sind in Deutschland deutlich billiger als hier, was nicht wenige Menschen bei uns zornig macht), aber in Sachen Strompreise scheinen wir die Nase ja nach wie vor massiv vorne zu haben?
Ich frage mich woran es liegt. Einen liberalisierten Markt habt's aber schon? Ich meine, da zahlst ja mehr als das doppelte von mir bei Bezug rein vom Energieanbieter. Das ist schon ziemlich arg...
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Der November war in der Tat ein Monat mit wenig Sonnenstunden. Es gab einige Tage an denen der Akku nicht voll wurde und ich habe immerhin 17KWp auf dem Dach. Es reicht aber für tagsüber den Bedarfstrom zu decken. In der Nacht wenn die Wärmepumpe anspringt zieht sie den Akku natürlich schnell leer.
Im Anhang mal der Vergleich Okt / Nov und der Juni als krasser Vergleich. Ein sonniger Winter wäre toll.
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Sprich: Meine IT Infrastruktur könnte ich in Deutschland nach wie vor kaum betreiben, ohne nicht in Privatkonkurs zu gehen? Als es bei uns vorübergehend an die 50 ¢/kWh heranging, war's ja schon echt hart. Da habe ich LED-Birnen aus meinen Lüstern geschraubt, und den Balkon zu meinem Winterkühlschrank umfunktioniert. In Sachen Lebensmittel seid ihr ja maßgeblich billiger (selbst Österreichische Lebensmittel sind in Deutschland deutlich billiger als hier, was nicht wenige Menschen bei uns zornig macht), aber in Sachen Strompreise scheinen wir die Nase ja nach wie vor massiv vorne zu haben?
Ich frage mich woran es liegt. Einen liberalisierten Markt habt's aber schon? Ich meine, da zahlst ja mehr als das doppelte von mir bei Bezug rein vom Energieanbieter. Das ist schon ziemlich arg...
Zumindest ein Teil des Problems scheint in Norddeutschland zu sein, dass hier sehr viel Strom produziert wird. Dadurch sollen die Netzentgelte höher sein, weil ja auch mehr Stromerzeuger angeschlossen werden müssen. In Bayern war das in den letzten Jahren nicht der Fall, wodurch der Strom wohl dort billiger gewesen soll. Zusätzlich gibt es bei Hellbrisen das Problem des Wegwerfstroms, der anscheinend regional bezahlt wird.
Auf Korrektheit habe ich das jedoch nicht geprüft. -
Pfff... Stromverbrauch durch IT-Infrastruktur/LED Leuchten?

Ich habe in diesem Jahr zwei große Verbraucher dazubekommen:
1. meinen volleketrischen Firmenwagen samt Wallbox, 77kWh Batterie
2. meine Wärmepumpe
Ich sag mal so, bisher haben wir fürs gesamte Haus (3 Wohnungen) so 20 kWh Verbrauch gehabt. Jetzt braucht allein die Wärmepumpe bei Temperaturen zwischen 0-5 Grad ihre 30 kWh pro Tag, wenn ich dann noch das Auto lade nach ner längeren Strecke könnte der Tagesverbrauch auf die 100 kWh zugehen...
...das hab ich in meiner Singlewohnung im Monat verbraucht

Und so krass es klingt, aber das ist bei einem Strompreis von aktuell 25ct/kWh deutlich (!!!) günstiger als Diesel tanken und mit Heizöl heizen. Nur dass man das schlecht vergleichen/umrechnen kann, weil ich Heizöl sonst alle 2-3 Jahre mal bestellt habe, und nun sehe ich täglich was die Wärmepumpe sich - vor allem an kalten Tagen - gönnt...
Selbst wenn ich 30ct/kWh zahlen würde, wäre ich noch günstiger dabei... Aber das muss man echt ausrechnen, um ein gutes Gefühl dabei zu haben

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1. meinen volleketrischen Firmenwagen samt Wallbox, 77kWh Batterie
Auch wenn es OT ist:
- Du wirst die Vorklimatisierungsfunktion über die App lieben.
- Du wirst dich auf höhere Temperaturen und wieder mehr Reichweite freuen.
- Gute Fahrt!

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Jo, die Batterievorheizung ist echt wichtig im Winter. Merke ich mit'm Renault 5 auch. Aber ich lade dann auf der Arbeit um 28 ¢/kWh. Das geht noch. Unsere Wohnungsgenossenschaft hat zwar eine Umfrage bzgl. PV und Batterieanlage sowie Ladestationen ausgesendet, aber die Leute hier haben halt lieber fette Turbodiesel-BMWs, iPhones und geile Klamotten, daher geht das fix negativ aus, weil kein Mensch das Sparen gelernt hat.

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Ich hab den Enyaq ja schon seit April. Und ja, ich liebe das Vorkühlen und -heizen

Zu 3: Danke

Aber die Wärmepumpe ist neu, bzw habe sie ja schon seit 3 Monaten (siehe hier) aber jetzt wird sie erst so richtig stromhungrig

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