• Und wie siehts aus mit den Servicekosten im Vergleich zu einem Verbrenner?

    Ich rede jetzt aber nicht von Old/Youngtimer, wo man noch vieles selbst reparieren konnte, und hatten noch nicht soviel anfällige Elektronik.

    Edited once, last by Aslinger (January 28, 2026 at 1:56 PM).

  • Wartung soll bei eAutos ja viel billiger sein, weil die Motoren viel simpler sind, es weniger Verschleißteile und weniger Verbrauchsmaterial (Flüssigkeiten) gibt.


    Ich hatte mal einen Zoe geleast, der musste dann zur Inspektion. Hat 5 Minuten gedauert, sie haben den aufgebockt, druntet geschaut, Wischwasser aufgefüllt und angeboten, das Auto zu waschen ^^

    We are Microsoft of Borg. Assimilation is imminent. Resistance is... Error in Borg.dll. Press OK to abort.

  • Interessant wird es dann erst, wenn das gleiche eAuto nach über 20 Jahren noch immer rum kurvt wie heutige Old/Youngtimer.

    Vorrausgesetzt es wurde immer gut gepflegt.

    Der Akkuwechsel wird wohl am teuersten werden.

  • Bis der Akku stirbt ist mein R5 eh nur mehr eine Rostwolke. 8o Und der Markt definiert "sterben" ja mit "70% der Kapazität erreichen", was ja ein Schwachsinn ist, wenn wir ehrllich sind. Ich habe Papers eines Tesla Forschers dazu gelesen und Zoe-Erfahrungswerte von Vielfahrern (Vertretern) dazu herangezogen, und da muß ich sagen: Ich werde den Akku nie tauschen. Wenn der Vertreter mit der alten Zoe (Gen 1) bei >170.000 km noch mehr als 80% Kapa hat, was willst da noch? Und selbst wenn du 69% (no Puns intended) erreichst, ist dein Akku ja ned wirklich "tot". Also jo.

    Aber: Zu den Wartungskosten kann ich noch nichts sagen. Das erste Service ist im Februar angesetzt, dann habe ich mehr Daten dazu. Die Mechanikerstunde ist bei E-Autos teurer, soviel weiß ich. Die Schulungen kosten halt. Verstehe ich auch. Mal schauen. Ich werde berichten.

    Kaitou: Ich bin eher ein Freund der Planbarkeit. Sprich: Ich nehme lieber etwas marginal schlechteres, wenn es für 1 - 2 Jahre statisch verbleibt, und ich damit verläßlich planen kann. Danach wechsle ich halt eventuell wieder. Das ist meine aktuelle Strategie beim Haushaltsstrom. Ich habe mich jetzt auch für effektive 13.66 ¢/kWh bis Ende 2027 verpflichtet, wo es schon so 12 ¢/kWh Tarife gäbe (Netzentgelte exkludiert!). Aber egal, es ist planbarer, und ich kann meine Geldströme sicherer regeln.

    Aber ich denke: Den "Akkuwechsel" wird es in Wahrheit nie geben.

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700

    [//wp.xin.at] - No RISC, no fun!

    QotY: Girls Love, BEST Love; 2018 - Lo and behold, for it is the third Coming; The third great Year of Yuri, citric as it may be! Edit: 2019 wasn't too bad either... Edit: 2020... holy crap, we're on a roll here~♡! Edit: 2024, finally last year's dry spell is over!

    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Vertreter sind mit einem Renault Zoe unterwegs, echt? :/

    Was vertreten die denn? Ich dachte immer solche Leute sind mit wild gewordenen Vertreterkombis (original Alf Cremers, Youngtimer) unterwegs. Vorzugsweise drehmomentstarke Diesel.

    Permanent aufgebaut:
    M4A785TD-V EVO, Phenom II X4 955 BE, 4GB, GTX 580 DirectCU II, VIA HD
    A7V133, Athlon 1,4GHz, 512MB, GeForce3 Ti200 128MB, SB Live! X-Gamer
    Für die LAN:
    TUSL2-C, PIII-S 1,4GHz, 512MB, GeForce2 GTS 32MB, 2x Monster II 12M, SB Live!
    TUSL2-C, PIII-S 1,4GHz, 512MB, GeForce2 GTS 32MB, 2x Monster II 12M, SB Live!
    CUSL2-C, PIII 933MHz, 512MB, G400 Max 32MB AGP, 2x 3D Blaster Voodoo² 12MB, SB Live!
    CUSL2-C, PIII 933MHz, 512MB, G400 Max 32MB AGP, 2x Monster II 8MB, SB Live!

  • Bis der Akku stirbt ist mein R5 eh nur mehr eine Rostwolke. 8o Und der Markt definiert "sterben" ja mit "70% der Kapazität erreichen", was ja ein Schwachsinn ist, wenn wir ehrllich sind. Ich habe Papers eines Tesla Forschers dazu gelesen und Zoe-Erfahrungswerte von Vielfahrern (Vertretern) dazu herangezogen, und da muß ich sagen: Ich werde den Akku nie tauschen. Wenn der Vertreter mit der alten Zoe (Gen 1) bei >170.000 km noch mehr als 80% Kapa hat, was willst da noch? Und selbst wenn du 69% (no Puns intended) erreichst, ist dein Akku ja ned wirklich "tot". Also jo.

    Aber: Zu den Wartungskosten kann ich noch nichts sagen. Das erste Service ist im Februar angesetzt, dann habe ich mehr Daten dazu. Die Mechanikerstunde ist bei E-Autos teurer, soviel weiß ich. Die Schulungen kosten halt. Verstehe ich auch. Mal schauen. Ich werde berichten.

    Kaitou: Ich bin eher ein Freund der Planbarkeit. Sprich: Ich nehme lieber etwas marginal schlechteres, wenn es für 1 - 2 Jahre statisch verbleibt, und ich damit verläßlich planen kann. Danach wechsle ich halt eventuell wieder. Das ist meine aktuelle Strategie beim Haushaltsstrom. Ich habe mich jetzt auch für effektive 13.66 ¢/kWh bis Ende 2027 verpflichtet, wo es schon so 12 ¢/kWh Tarife gäbe (Netzentgelte exkludiert!). Aber egal, es ist planbarer, und ich kann meine Geldströme sicherer regeln.

    Aber ich denke: Den "Akkuwechsel" wird es in Wahrheit nie geben.

    Also du würdest es annehmen. Ja ich glaub ich nehm das angebot an. ich denke nicht, dass es in Deutschland deutlich günstiger wird

  • Aber es ist ja nachweislich schon günstiger geworden in letzter Zeit. Also der Strom jetzt.

    Matrox Mystique: Primär Domumentenmanagementsysteme und andere Softwarelösungen. Die waren auch Mal Vetrriebspartner für Xerox (Drucker), aber ich weiß nicht ob sie das noch immer machen. Seine Firma (wo auch ein alter Kumpel von mir arbeitet) hat den Fuhrpark komplett auf E-Autos umgestellt. Das war im Österreich der letzten Jahre ein genereller Trend, weil man damit Fördergelder für die Autos und private Ladestationen als Firma abgreifen konnte. Und weil es halt einen Werbeeffekt gehabt hat. Selbiges galt bis vor kurzem für PV-Anlagen und Gebäudebatterien. Mittlerweile existieren diese Förderungen m.W.n. alle nicht mehr. Die meisten E-Autos in meinem Land sind also Firmenwägen. Und Österreich hat halt den Vorteil, winzig zu sein. Die meisten Fahrten sind wohl weit kürzer als im großen Deutschland.

    Dem Kumpel übrigens haben's einen fetten dual-Motor Volvo mit ~650 PS auf's Auge gedrückt. Da bin ich eh ein bissl neidisch auf die Bude, weil die Mitarbeiter dort die Autos auch privat nutzen dürfen, ohne irgendwas zahlen zu müssen.

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Hm, okay. Also wir haben (nominal!) Vorkriegs- und Vor-COVID-Preise aktuell. Natürlich stimmt das so nicht ganz, weil es seit 2020 ja über 30,5% Inflation für mein persönliches Konsumprofil gegeben hat (deckt sich über diesen Zeitraum sogar mit der Durchschnittsinflation). 30,5% realer Kaufkraftverlust, das issn irrer Wert für ein paar wenige Jahre. Vor 2 Jahren war es hier noch deutlich teurer was Strom angeht, vor 5 Jahren eine komplette, teilweise für manche Menschen existenzbedrohende Katastrophe.

    Man darf aber auch ned vergessen, daß in Österreich viele Dinge empfindlich teurer sind als in Deutschland, Aslinger hat es angesprochen. Wenn ich österreichische Lebensmittel in Deutschland kaufe, sind sie empfindlich billiger als wenn ich sie hier kaufe, was schon ziemlich absurd ist. Das betrifft durch die Bank alles: Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Süßigkeiten, Getränke (auch Alkohole), einfach alles.

    Ist auch ned alles rosarot hier. Aber zumindest beim Strom isses besser geworden. Und der Strom war unser primärer Inflationstreiber, daher hoffe ich jetzt auf eine generelle, langsame Verbesserung der Gesamtsituation. Außer die Firmen betrügen uns einfach wieder alle und streifen die Margen selber ein. Zumindest bei der Mehrwertsteuersenkung auf bestimmte Lebensmittel aber gibt es bereits Zusagen aller Großketten, diese auch 1:1 an Kunden weiterzugeben. Schauen wir Mal.

    Ich werde den Verlauf ab jetzt auch in Deutschland weiter beobachten, wird interessant zu sehen wie sich die beiden Länder jeweils unterscheiden.

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Wenn ich österreichische Lebensmittel in Deutschland kaufe, sind sie empfindlich billiger als wenn ich sie hier kaufe, was schon ziemlich absurd ist. Das betrifft durch die Bank alles: Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Süßigkeiten, Getränke (auch Alkohole), einfach alles.

    Ich war schon immer ein ausgesprochener Gegner der sogenannten Globalisierung. Ich habe, bis heute, nicht verstanden, warum ein Schrank, den ich beim regionalen Schreiner bestelle, der Holz aus der regionalen Umgebung benutzt, teurer ist ist als ein Schrank dessen Holz in Sibirien/Kanada geschlagen wurde, zur Weiterverarbeitung nach China geschickt wurde, diese Hölzer (Warum auch immer) nach Osteuropa verschickt wurden, um dann schlussendlich in Schweden (Ikea) zu einem Bausatz verarbeitet wurden, um in unseren Versandkatalogen zu landen.

    Ich mein: Was soll das? Alle Welt fantasiert sich etwas von fiktiven CO2 Werten zurecht. Aber Holz - Kreuz und Quer über den Globus zu versenden ist dann in Ordnung? :topmodel:

    Daran stimmt etwas grundsätzlich nicht!

    Diskutiere niemals mit Idioten, sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich mit ihrer Erfahrung.
    Mein Herzblut:
    AMD 5x86-P75, 64MB-Ram, Voodoo I, Win3.11
    AMD K6-2+ 550 @ 600MHz, 256 MB-Ram, Voodoo II SLI, Win98SE
    AMD 3700+, 3072MB-Ram, ATi FireGL X3-256
    , WinXP SP3 (Sockel 754)

    Edited once, last by undertaker_2 (February 4, 2026 at 10:45 PM).

  • Ich habe, bis heute, nicht verstanden warum ein Schrank, den ich beim regionalen Schreiner bestelle, der Holz aus der regionalen Umgebung benutzt, teurer ist ist als ein Schrank dessen Holz in Sibirien/Kanada geschlagen wurde,

    Das ist ganz einfach, für das Geld, was es kostet, das Holz in Sibirien von Russischen Strafarbeitern zu schlagen und nach China zu schicken, würde ein Deutscher Förster noch nicht mal eine Flasche Bier aufmachen, geschweige denn den Baum zum Fällen markieren.

    zur Weiterverarbeitung nach China geschickt wurden,

    Für das Glas Wasser und die schale Reis, die ein Chinesisches Kind am Tag bekommt, würde das Deutsche Sägewerk noch nicht mal das Licht morgens anmachen.

    diese Hölzer (Warum auch immer) nach Osteuropa verschickt wurden,

    Weil man dann made in EU drauf schreiben kann.

    um dann schlussendlich in Schweden (Ikea) zu einem Bausatz verarbeitet wurde, um in unseren Versandkatalogen zu landen.

    Es ist ein Schwedisches Möbelhaus. also muss irgendein Schritt in Schweden passieren. Die Setz aus Einzelteilen in Schweden zusammen zu setzen, geht grade noch so. Wobei es auch schon deutlich teuer als Osteuropa ist.

    Ich mein: Was soll das? Alle Welt fantasiert sich etwas von fiktiven CO2 Werten zurecht. Aber Holz - Kreuz und Quer über den Globus zu versenden ist dann in Ordnung? :topmodel:

    Daran stimmt etwas grundsätzlich nicht!

    Der Rubel muss rollen, wenn wir an sinnvollen Stellen weniger CO2 verbauchen, die Natur schützen, Faire Preise für Arbeit zahlen, ist es nicht mehr möglich dem Kunden BIO, Grüne und Fair Trade Produkte zu verkaufen. Wo kämen wir da hin, da würde ja weniger Geld in unserem Portemonnaie landen.

  • Du begreifst aber schon das deine ersten beiden Zitatantworten widerlich und zudem purer Rassismus sind?


    Ganz ehrlich? Das hätte ich von dir nicht erwartet. (Überarbeite das am besten! )


    Ab der dritten & vierten Zitatantwort wird es dann endlich sachlich: Das mit dem EU Stempel klingt für mich zumindest nachvollziehbar.


    Die letzte Antwort wiederum verstehe ich nicht ganz: Falls wir an "sinnvollen Stellen" das derzeitige Heiligtum CO2 (nach dem Corona-Schnupfen) verringern wollen, warum versendet die Industrie dann Holz über den ganzen Globus? :gadget:

    Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach die regionale Forstwirtschaft zu unterstützen und eigene Waldbestände sinnvoll zu nutzen. Gerade DACH (Also Deutschland, Österreich und natürlich auch die Schweiz) haben eine hervorragende Forstwirtschaft! Frag da mal die Engländer, diese Trottel haben ihre Wälder fast komplett abgeholzt im Zuge der "neuen Welt (Amerika und die zahllosen Kriege (ca. 15 - 18 Jahrhundert) gegen Frankreich, Spanien, die Niederlande und sonst wem, der nicht bei drei auf dem Baum war :spitze:) Diese Geschichte mit Holz quer über den Globus zu senden ist ausgemachter Schwachsinn!

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  • Die letzte Antwort wiederum verstehe ich nicht ganz: Falls wir an "sinnvollen Stellen" das derzeitige Heiligtum CO2 (nach dem Corona-Schnupfen) verringern wollen, warum versendet die Industrie dann Holz über den ganzen Globus? :gadget:

    Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach die regionale Forstwirtschaft zu unterstützen und eigene Waldbestände sinnvoll zu nutzen. Gerade DACH (Also Deutschland, Österreich und natürlich auch die Schweiz) haben eine hervorragende Forstwirtschaft! Frag da mal die Engländer, diese Trottel haben ihre Wälder fast komplett abgeholzt im Zuge der "neuen Welt (Amerika und die zahllosen Kriege (ca. 15 - 18 Jahrhundert) gegen Frankreich, Spanien, die Niederlande und sonst wem, der nicht bei drei auf dem Baum war :spitze:) Diese Geschichte mit Holz quer über den Globus zu senden ist ausgemachter Schwachsinn!

    Auch du solltest deine Aussagen überarbeiten: Wenn du COVID hast läufst du nicht Gefahr Blut zu spucken (bzw. zu husten) und fast an einer Erstickung zu verrecken. Einem Kollegen von mir ist es aber genau so ergangen. Also nicht andere beschuldigen Steine zu werfen nur um dann selbst postwendend Steine zu werfen. ;)

    CO2 ist übrigens bei weitem nicht das einzige Problem an Verbrennungen z.B. von Benzin, vor allem aber Diesel / Heizöl und natürlich auch Kohle und Holz. Das ist ja nur ein Bestandteil. Und ich finde man sollte alles andere nicht einfach fallen lassen, weil da ist noch viel mehr, nur redet aus irgendeinem Grund niemand darüber:

    • Mikropartikel wie Ruß (säuern den Regen, und lösen Atemwegserkrankungen aus)
    • CO ([Kohlenstoffmonoxid], entsteht bei imperfekten Verbrennungsvorgängen, reagiert chemisch mit dem Hämoglobin des Blutes und reduziert damit die Sauerstoffabgabe an unsere Zellen, bindet an O2 und erzeugt O3 in Bodennähe, also giftiges Ozon)
    • Unterschiedliche Kohlenwasserstoffe (Lösen Atemwegserkrankungen aus und erhöhen das Risiko an Krebs zu erkranken)
    • SO2 ([Schwefeldioxid], säuert den Regen und kann Atemwegserkrankungen wie Asthma und andere auslösen)
    • C6H6 ([Benzen], erhöht das Risiko an Blutkrebs zu erkranken, wie auch diverse Toluene, Ethylbenzene, and Xylene die auch entstehen)
    • [Polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe] (Entstehen primär bei Dieselverbrennung, erhöhen unterschiedliche Krebsrisiken wie Lungenkrebs, Hautkrebs und andere)
    • CH2O ([Formadehyd], reizt nicht nur Augen und Atemwege, sondern ist auch krebserregend)
    • NO, NO2 ([Stickoxide], erzeugen Smog, säuern den Regen, binden mit O2 zu O3 in Bodennähe, bilden also wie CO giftiges Ozon und erzeugen Atemwegserkrankungen)

    Um den Temperaturverlauf und den Ablauf natürlichen wie künstlichen Klimawandels zu veranschaulichen erinnere ich gerne an [xkcd's grafischer Darstellung des sehr realen Problems]. Besser kann man's nicht mehr aufzeigen. Die Zeitlinie geht bei ca. -22.000 Jahren los und endet 2016 (der Rest des Diagramms sind rein prognostische Linien), der Beginn war also am Ende der letzten Eiszeit. Das sollte sich finde ich jeder einmal kurz angeschaut haben. Ein Augenöffner der mehr sagt als 1000 Worte es je könnten.

    So, und jetzt zum eigentlichen Punkt: Natürlich macht das unsere irrwitzigen, globalisierten Logistikwege nicht vertretbar. Holz quer über den Kontinent zu transportieren ist genauso schlecht wie das gleiche mit Metallen wie Aluminium oder Stählen oder auch Stoffen wie Lithium, Kobalt oder Grafikkarten, Prozessoren und Autos zu machen. Ein langer Logistikweg erzeugt erst Recht Unmengen der oben genannten Schadstoffe und natürlich auch CO2. Man bedenke LKW-Flotten oder gar Containerschiffe. Der schwere Schiffsdiesel ist noch giftiger als der Diesel den PKWs und LKWs verbrennen.

    Recht hat Bier.jpg aber klar damit, daß der Grund natürlich die Lohnkosten sind. Reiche Länder wie manche Europäischen oder die USA sind ja nicht nur deswegen so reich weil wir so supergeil sind, sondern weil wir den Planeten ausbeuten, sowie auch natürlich Menschen in Billiglohnländern.

    Daher bin ich sowohl für die Reduktion von Verbrennungsreaktionen wo sinnvoll möglich, wie auch für die Verkürzung und Kompression aller Transportlogistiknetzwerke. Manche Firmen machen das durchaus, und das unterstütze ich auch mit meinem Geld, da ist es mir dann auch komplett egal ob das resultierende Produkt teurer ist (solange es in einem für mich noch leistbarem Rahmen liegt). Und oftmals müssen Produktivbetriebe erkennen, daß sich da ganz schön viel Geld einsparen läßt, das die hohen Lohnkosten in der EU durchaus kompensieren kann. Ganz zu schweigen vom Abbau von geopolitischen Risiken.

    Logistikketten zu verkürzen spart also Geld und reduziert die Produktion von Schadstoffen. Jedes eingesparte Containerschiff bringt wirklich viel. Wenn ich ein voll beladenes Containerschiff von Shanghai nach Rotterdam schicke - keine ungewöhnliche Route - dann erzeugt das ca. 10 bis 15 Millionen Kilogramm CO2. Wenn ich diese Distanz mit einem Dieselauto zurücklege, dann produziere ich damit gerade Mal ca. eine, vielleicht eineinhalb Tonnen CO2, grob geschätzt. Den Rest kann sich jeder selber ausmalen.

    Die Kritik an den Logistikketten ist also ebenso richtig.

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • CO2 ist übrigens bei weitem nicht das einzige Problem an Verbrennungen z.B. von Benzin, vor allem aber Diesel / Heizöl und natürlich auch Kohle und Holz. Das ist ja nur ein Bestandteil. Und ich finde man sollte alles andere nicht einfach fallen lassen, weil da ist noch viel mehr, nur redet aus irgendeinem Grund niemand darüber

    Aus meiner Sicht "redet da niemand mehr drüber" aus zwei Gründen:

    1. An der Reduktion der genannten, giftigen Verbrennungsprodukte wird, im Gegensatz zum CO2-Ausstoß, seit Jahrzehnten erfolgreich gearbeitet. Immer schärfere Grenzwerte führen da zu deutlichen Luftverbesserungen. Natürlich gibt es auch da Gegenbewegungen, z.B. simpel durch Reboundeffekte, durch Betrug (Dieselskandal) oder durch "saubererer Verbrenner-Framing" (ebenfalls Diesel), aber die Tendenz ist da sehr klar. Hier ein Beispiel der Feinstaubbelastung der letzten Jahrzehnte (Quelle: Feinstaub-Belastung | Umweltbundesamt):

    [Blocked Image: https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_abb_trend-pm10-jmw_2025-09-22.png]

    Bei CO2 ist das einfach nicht der Fall. Da geht die Emission immer nur in eine Richtung: nach oben:

    [Blocked Image: https://energiewende.eu/wp-content/uploads/2022/12/EntwicklungBIPCO2Graph.png]


    Quelle: geld-magazin.at/klimawandel-co2-preis-entscheidend/


    Bei CO2 ist also einfach noch ein längerer Weg vor uns.


    2. Die Folgen von zu viel CO2 vs. zu vieler Luftgiftstoffen sind deutlich unterschiedlich. Während letzteres zu viel Leid, Krankheiten und Todesfällen auf lokal begrenzter Ebene führt, wird die Klimakatastrophe vor allem globale Folgen haben. Und die Ausmaße können, je nachdem wann es die Menschheit schafft, auf Verbrennung zu verzichten, bis hin zum Ende der Zivilisation führen.

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  • Meine Aussagen sind kein Rassismus. Evlt sind sie etwas übertrieben, oder aber zusammengereimt.

    Nehmen wir mein Russland beispiel. Ich möchte hier auf diesen Artikel verlinken:

    Wie viel Gulag steckt im russischen Strafvollzug? - дekoder | DEKODER
    Ausbeutung, Verfolgung, Quälerei der Inhaftierten – wie vergleichbar sind das sowjetische Gulag und die heutigen russischen Gefängnisse? Das Onlinemedium…
    www.dekoder.org
    Quote

    Das heutige russische Strafvollzugssystem umfasst dagegen etwa 550 Strafkolonien

    Quote

    2021 stand erneut die Frage zur Diskussion, ob Gefängnisinsassen zu Bauarbeiten an der Baikal-Amur-Magistrale (BAM) herangezogen werden sollten. Damals bekundete der FSIN die Bereitschaft, in der Nähe großer Baustellen, auf denen Arbeitskräfte gebraucht werden, Arbeitslager zu errichten. Abgesehen von der BAM waren auch der Autonome Kreis der Nenzen, die Tajmyr-Insel (im Norden des Gebietes Krasnojarsk – dek), die Oblast Magadan und Norilsk als potenzielle Standorte für solche Lager im Gespräch.

    Die Arbeitskraft von Gefangenen russischer Strafkolonien wird heute ohnehin genutzt, meist in der Leichtindustrie, etwa in der Herstellung von Berufskleidung. In manchen Kolonien nähen die Insassen auch Uniformen oder knüpfen Tarnnetze für das russische Militär in der Ukraine.

    Inwiefern der Artikel Russland nah ist oder nicht kann ich nicht sagen. Aber: Wir haben in Russland Strafgefangene welche Zwangsarbeiten durchführen. Ob die nun in Sibirien Bäume Fällen oder nicht, kann ich nicht sagen und habe ich hier einfach als Beispiel genommen.

    Hier sehe ich absolut keine Diskriminierung meinerseits. Die Umstände hier sind eine andere Sache....


    China:

    Mindestlohn in China 2023 – Ein aktualisierter Leitfaden
    Wir bieten einen Leitfaden zu den Mindestlöhnen in Festlandchina und erörtern, wie sich Änderungen des Mindestlohnniveaus auf die Arbeitskosten auswirken. Die…
    www.china-briefing.com
    Quote

    1.430 RMB/US$226 pro Monat

    220g Reis kosten in Deutschland aktuell: 2.29€ --> 30 Tage Reis 68.7€

    https://www.rewe.de/shop/p/ben-s-original-basmati-jasminreis-220g/7676917

    226 USD sind aktuell: 191.76€

    Natürlich ist der Reis in China Billiger. und die Kaufkraft von 1430 RMB deutlich mehr.


    Kinderarbeit in China ist existent:

    An SOS-Kinderdorf spenden und Gutes tun
    Helfen Sie mit Ihrer Spende vernachlässigten Kindern
    www.sos-kinderdorf.de

    Ich gehe davon aus, dass diese unter Mindestlohn bezahlt werden.
    Dafür habe ich ihnen eine ganze Schale Reis gegönnt...
    Aber ich denke das ich mir das Recht nehmen kann in meiner Aussage etwas zu übertreiben ohne gleich Rassistisch zu sein. Gut finden muss man es nicht.


    Das ist ganz einfach. Es ist Billiger das Holz um den Globus zu fahren, als lokal zu Produzieren, geh mal zum Tischler und frag nach einem neuen Hand produzierten Schrank. Und dann hast du deine Antwort.

    Wenn du Schränke aus Urwald Holz verkaufst, kannst du gleichzeitig Schränke verkaufen, für die kein Urwald abgeholzt wird. Und das 5 mal so teuer.

  • Weiterhin, muss ich sagen das ich Kinderarbeit vollkommen Unterstütze, solange sie für das Kind nicht Überlebensnotwendig ist.

    Zeitungsaustragen, beim Nachbarn Rasenmähen oder dem Vater in der Werkstatt helfen sind Dinge, die das Taschengeld der Kinder sehr gut aufstocken können.
    Als Kind hat man immer zu wenig Geld. Da gibt es tolle Spielsachen, Süßigkeiten, Sammelkarten und Fußballsticker in mengen zu kaufen. Und mit den 10-50 Euro im Monat von den Eltern kommt man nicht weit.

    Kinderarbeit sollte ohne irgendwelche Abgaben (Versicherung, Steuer, Kirche) möglich sein. Genauso sollten Firmen Kinder einstellen dürfen. 3 Stunden in der Produktion Donnerstags Nachmittags und dafür 60 Euro pro Woche? Welches Kind würde sich darüber nicht freuen.

    Stattdessen haben wir Zwangsarbeit in Form von Praktiken.

  • Und noch einmal zu Covid. Leute mit der Einstellung das das nur ein Schnupfen war, sollten als potentielle Mörder gelten. Sie sind nicht nur eine Gefahr für mich, sondern für die ganze Bevölkerung. Ohne diese Leute hätten wir das ganze Deutschlandweit innerhalb von 2 Monaten vom Tisch gehabt.

    Ich hatte Covid und ich kann sagen es war weder Lustig noch nur ein Schnupfen. Aber das ist hier nicht das Thema.

  • COVID ist kein Schnupfen. Wenn überhaupt, ist es vergleichbar mit der Grippe, die ja auch unzählige Todesopfer pro Jahr fordert.

    Ich möchte trotzdem stark darum bitten, Begriffe wie "Massenmörder" zu vermeiden. Wir hatten hier für mein Empfinden mehr als genug unsachlichen Streit zu dem Thema. Lasst uns versuchen, sachlich und menschlich zu bleiben.

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  • Wie würdest du jemanden nennen, der Sicherheitsmaßnahmen mit einer potentiell Tödlichen Krankheit ignoriert, Partys macht um sich und andere Anzustecken und schreit, das es Harmlos ist?

    Durch solche Leute sind verdammt viele gestorben. Ich gehe mal mit einem "Schnupfen" ins Altersheim meine Oma besuchen...

    Aber ok.