Windows 10 "Ultimative Leistung" (Energieoption) für Windows 7/8.x

  • Ich habe in letzter Zeit etwas mehr gebencht und habe mich daher auch ein wenig mit den Energieoptionen beschäftigt.

    Ich nutzen den Thread hier einmal, um meine Gedanken und Schritte festzuhalten. Vielleicht hilft es ja den ein oder anderen.

    Ein kleines ZIP-Archiv mit den Dateien ist angehängt.

    Windows 10 Ultimative Leistung

    Unter Windows 10 Pro for Workstations gibt es die Energieoption "Ultimative Leistung" bzw. "Ultimate Performance". Damit noch ein paar mehr Energiesparmaßnahmen deaktiviert als unter "Höchstleistung".

    Diesen Modus kann man auch unter dem normalen Windows 10 Pro aktivieren.

    Entwerder führt man die Datei Windows_10_Ultimate_Performance.bat mit Adminrechten aus, oder starten eine Eingabeaufforderung (ebenfalls mit Adminrechten) und gibt powercfg -duplicatescheme e9a42b02-d5df-448d-aa00-03f14749eb61 ein.

    Die neue Energieoption ist nun auswählbar.

    Windows 7/8.x

    Unter Windows 7 bzw. 8.x kann man diesen Modus ebenfalls aktivieren, hier braucht es aber einen kleinen Umweg.

    Hierzu muss erst die Energieoption aus WIndows 10 exportiert werden, damit sie unter Windows 7/8.x wieder importiert werden kann.

    Im Archiv liegt bereits mein Export.

    So importiert ihr die Energieoption:

    • Eingabeaufforderung mit Adminrechten starten
    • Die Windows 10 Energieoption importieren: powercfg -import <Kompletter Pfad zur Datei>/Windows_10_Ultimate_Performance.pow
    • Kopiere die angezeigte <GUID>
    • Korrigieren der Bezeichnung: powercfg -changename <GUID> "Ultimative Leistung" "Stellt ultimative Leistung auf Higher-End-PCs bereit." (das ist der Originaltext)
    • Energieoptionsmenü aufrufen: powercfg.cpl
    • Energieoption Ultimative Leistung auswählen

    Wer gerne eine eigene Energieoption unter Windows 10 exportieren will:

    • Eingabeaufforderung mit Adminrechten starten
    • Alle Energieoptionen auflisten: powercfg list
    • Kopieren der <GUID> von der gewünschten Option.
    • Exportieren der gewünschten Energieoption: powercfg -export %userprofile%\Desktop\<Name der Datei>.pow <GUID>

    Disclaimer

    Bringt das hier überhaupt etwas?

    Meine Meinung: Nein. Ich konnte keine Mehrleistung feststellen. Wirklich viel ändert sich auch nicht, was ein mehr an Leistung bringen könnte.

    Was steigt ist die Leistungsaufnahme, da noch mehr Sparmaßnahmen deaktiviert wurden.

    V.a. für Notebooks ist diese Energieoption komplett sinnfrei.

    Seht das hier eher als Placebo für das Benchsystem.

    Man hat alles getan, damit nicht irgendeine Energiesparoption den gerade laufenden Benchmark stört. ;)

  • Ob die CPU jetzt für 2 msec von C2 nach C3 wechselt, ist mir eigentlich ziemlich wurscht. (Gretas Gesicht: =O )

    Viel interessanter fände ich, wenn man mal versuchen würde herauszufinden, welche Hintergrundprozesse wirklich notwendig sind und welche man abschalten kann, ohne daß das System daraufhin mit Fehlermeldung um sich wirft, und ob dann mehr Leistung für die eigene Arbeit zur Verfügung steht. Als Beispiel sei der Indexdienst genannt, den ich unter Windows XP - was übrigens mein letztes Windows war, mit dem ich wirklich gearbeitet habe - immer deaktiviert habe, um das Gerödel auch der Festplatte zu reduzieren, oder die Suche nach Systemupdates, die immer dann ansprang, wenn es gerade am wenigsten paßte. :rolleyes:

    Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
    Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:

    Meine Begehren

  • Wobei ich den Indexdienst immer laufen hatte. Einfach weil die Dateisuchen dann viel schneller laufen, wenn der Index Mal aufgebaut ist. Habe sogar noch einen zweiten zusätzlich laufen, der Volltextindizierung macht (damit .txt, .docx, .pdf auch durchsuchbar werden). Das hat sich schon mehrfach als sehr nützlich erwiesen.

    Klar, während eines Benchmarks kann man das natürlich abdrehen. Was man wirklich so alles wegdrehen kann ohne daß es kracht hängt dann aber sicher auch von der jeweiligen Windows Version ab. Gab da ja schon ein paar Leute hier die Benchmarks auf alten Systemen einfach im abgesicherten Modus haben laufen lassen. ;)

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Suum cuique - jedem das Seine.

    Ich wünschte mir halt einfach eine Option, die mir erlaubt, alles unnötige mit einem Handgriff abzudrehen. Nur leider ist/war man halt bei Microsoft der Meinung, Cortana z. B. sei notwendig ebenso wie die ganzen E.T.-Funktionen = nach Hause telefonieren. Selektives Zuschalten ist mir bei einem OS wichtiger als Vollversorgungsmentalität. Leider kommt da dann noch das Problem hinzu, daß Fehlermeldungen oftmals einfach nur nichtssagend sind. Unter WinXP hab ich mal den Kryptographiedienst oder irgend so was in der Richtung deaktiviert. Danach ließ sich DirectX nicht mehr aktualisieren. Die Fehlermeldung gab aber in keinster Weise Auskunft darüber, woran es lag. Kam erst ein paar Jahre später drauf. :rolleyes:

    Ich bin geneigt zu glauben, die Systemmeldungen sind bewußt inhaltsleer, damit man aus Angst davor, etwas essentielles zu erwischen, gar nicht erst versucht, den Schrott abzudrehen.

    Und was Benchmarks betrifft, ganz heißes Pflaster im Moment... :grr:

    Bloß nicht erwähnen! xD

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  • Chosen_One & Lotosdrache

    Das sind alles bei mir deaktivierte Dienste, dahinter steht immer der Originalzustand,

    bis auf die paar unter Autoruns alles mit Boardmitteln.

    Alles raus bei installierten/aktiven LAN/W-LAN Controllern ausser TCPIPv4 und v6

    NetBios rausschmeissen

    QoS benutzte ich sinnigerweise mit Discord, könnte man ansonsten auch rausschmeissen

    " -duplicatescheme" da wird offensichtlich eh nur Höchstleistung in einem anderen PowerPlan-Namen "dupliziert" das ist also Schlangenöl :D

    GrandAdmiralThrawn

    Also ich weiss was ich wo habe, da brauche ich die Windows-Suche nicht :)

    Ist auf jeden Fall aber der elegantere Weg, als die ganzen Attribute pro Partition durchlaufen zu lassen, das dauert ewig, vorallem bei Systemen die schon ne Weile laufen

    Lotosdrache

    Cortana ist "ab Werk" garkein Problem

    Bei Windows 10 gibt es unter den Datenschutzeinstellungen noch die Hintergrundanwendungen/-Apps,

    einfach alles ausmachen

    Wenn man so wie ich das in der Anmeldung mit dem wechselndem Bild allerdings mag "Windows-Blickpunkt" dann darf man nicht alles mit dem einen Schalter abdrehen, sondern jede Anwendung für sich muss man eben abschalten.

    Zumindest war das mal so mit dem "Windows-Blickpunkt"

    Gruss Dennis

    Edited 2 times, last by Dennis_50300 (December 26, 2022 at 12:31 PM).

  • Das habe ich eigentlich auch so organisiert (also nach dem "ich weiß wo was ist" Schema). Aber mittlerweile habe ich z.B. über 7000 Dokumente rumliegen, wenn ich da irgendeine alte Rechnung (ich scanne alles zu PDF mit OCR) will, dann ist die Volltextsuche oft schneller als das manuelle Durchschauen. Weil dann gebe ich einfach ein, was weiß ich, "Core i7 980X", und habe meine Rechnung zu dem Chip gefunden. Gegebenenfalls liegt das aber auch an meiner Sortierung. Ich habe z.B. alle Hardware Rechnungen in einem Ordner Invoices\Hardware\, und die Files heißen z.B. "Alternate-2877.pdf", das hätte man natürlich auch anders organisieren können...

    Bei manchen Musikstücken ist die Suche manchmal auch schneller als sonst was, speziell bei den SID Files, wo ich knapp 100.000 habe.

    Ich führe sogar zwei Indizes: Einen für die klassische Suche (XP x64) und einen für die modernere Windows Search, die auch einen Volltextindex hat. Ich habe so derart viele Daten - auch bei Multimedia - daß die Suche einfach oft schneller ist als der klassische Weg. Auch bei chronologisch gruppierten Daten.

    Teilweise ist das aber auch dem "gewachsenen Datenbestand" geschuldet, ganz klar. Ich hatte nicht über mein ganzes Leben hindurch immer die selbe Ordnung. Anfangs war es eher heillose Unordnung. ;) Und ich halte meine Daten von 1992 bis 2022, da kommt schon ein gutes Chaos zusammen mit der Zeit.

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • " -duplicatescheme" da wird offensichtlich eh nur Höchstleistung in einem anderen PowerPlan-Namen "dupliziert" das ist also Schlangenöl :D

    In dem Fall wird Plan mit etwas anderen Optionen erstellt. Keine 1:1 Kopie vom bereits bestehenden Profil Höchstleistung.

    Einen echten, merkbaren Gewinn gibt es aber, wie oben schon gesagt, nicht. Zumindest bei mir.

  • " -duplicatescheme" da wird offensichtlich eh nur Höchstleistung in einem anderen PowerPlan-Namen "dupliziert" das ist also Schlangenöl :D

    In dem Fall wird Plan mit etwas anderen Optionen erstellt. Keine 1:1 Kopie vom bereits bestehenden Profil Höchstleistung.

    Einen echten, merkbaren Gewinn gibt es aber, wie oben schon gesagt, nicht. Zumindest bei mir.

    Du das ist ein unlängst erprobtes Tweak von mir, bringt genau 0

    Das ist nicht nur bei dir so :)

    GrandAdmiralThrawn

    Joa Datenbanken, kann man sicherlich besser als mit dem OS selbst :)

    Das blöde ist, diese Indizierung grabbelt dir oft während du im Gaming bist rein und stört dich beim Zocken

    Gruss Dennis

  • Gut, das glaube ich (obwohl das System Nutzeraktivität ja erkennen und den Indizierer stoppen sollte in dem Fall). Auf der Maschine wo ich meine Daten habe spiele ich nur mehr alte, kleine Indiegames. CPU-intensives A/V Encoding mache ich da auch kaum mehr und wenn, dann nur kleine Jobs. Dann spürst das einfach nicht, wenn der Indizierer einen Kern und ein bissl I/O wegfrißt im Hintergrund.

    Datenbanken in dem Sinn sind es übrigens nicht. Es sind einfach Dateien; Dokumente, Musik, Videos, Software, Firmware, sowas halt. Nur eben 30 Jahre davon. Ich habe auch schon versucht Teile davon im Web abzubilden, inkl. Index in einer SQL Db und Suchfunktionen.


    Aber wirklich besser als die lokale Suche funktioniert das auch nicht. Maximal gleich gut, wenn nicht schlechter.

    Hätte aber auf meiner Windows 11 (vormals 10) Maschine auch noch nicht bemerkt, daß irgendwas plötzlich angefangen hätte zu lahmen deswegen. Da sehe ich auch nicht auf einen Blick wann der Indizierer überhaupt arbeitet. Bei Windows Search 4.0 in XP x64 siehst die Aktivität anhand eines Tray Icons. Leistungstechnisch auffallend gestört hätte mich beim Spielen auf der Box bisher nichts.

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