• ???

    Im Bios kann ich keinen 133 FSB einstellen?!

    Oder erkennt das Board das von allein?

    Tatsächlich eher nicht... sehr guter Einwand übrigens :)

    Ein Coppermine 1GHz oder 1.1GHz mit manuell eingestellten 1,8V anstatt den benötigten 1,75V sollte wohl mit die beste Option in Sachen CPU Geschwindigkeit sein.

    Es sei ein Katmai mit 600MHz und einem FSB von 100MHz reichen dir aus. Dies wäre wohl das beste Setting, wenn man unbedingt innerhalb der vorgesehenen Spezifikationen bleiben möchte.

  • :topmodel:

    Okay... Ich steige jetzt hier aus.

    Ein Coppermine 1GHz oder 1.1GHz mit manuell eingestellten 1,8V anstatt den benötigten 1,75V sollte wohl mit die beste Option in Sachen CPU Geschwindigkeit sein.

    Ich kann einfach nichts im Bios manuell einstellen. Es ist alles "grau" hinterlegt. :spitze: Jumper auf 133MHz sind lt. Handbuch nicht vorhanden, oder ich bin zu blind, was ich nicht ausschließen will.


    Wenn ich diesen Thread hier querlese, weiß ich genau warum ich mich auf AMD spezialisiert habe.

    Nicht das ich mich vor Herausforderungen drücken will, aber das hier ist skurril & fast irre!

    Meine Frage lautete: P2B-S -> welche CPU ohne großen Aufwand möglich?

    Antwort: Eine Ingenieursdiplomarbeit über Intel Slot 1 CPUs :topmodel:

    Freaky!

    Beim Slot A wäre man im schlimmsten Falle nach 1 Tag an ein Ergebnis gekommen, womit man hätte arbeiten könnten:

    Die CPU läuft, die andere halt nicht.


    Ich lege das System mal beiseite und überlege was ich damit anstellen soll... :/

    Diskutiere niemals mit Idioten, sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich mit ihrer Erfahrung.
    Mein Herzblut:
    AMD 5x86-P75, 64MB-Ram, Voodoo I, Win3.11
    AMD K6-2+ 550 @ 600MHz, 256 MB-Ram, Voodoo II SLI, Win98SE
    AMD 3700+, 3072MB-Ram, ATi FireGL X3-256
    , WinXP SP3 (Sockel 754)

    Edited 2 times, last by undertaker_2 (July 19, 2024 at 9:32 PM).

  • *Brass an*


    Ich würde solche Experimente mit Adaptern und komischen Einstellungen mit FSB und AGP lassen. Nimm einfach ein CUSL oder TUSL und Du hast freie Wahl bis 1,4 GHz. Der BX ist sicherlich ein toller Chipsatz aber die CUSL/TUSL laufen auch einwandfrei. Beim BX ist halt auch immer viel Okkultismus dabei.

    So, ich hab mich wieder.


    *Brass aus*

    Permanent aufgebaut:
    M4A785TD-V EVO, Phenom II X4 955 BE, 4GB, GTX 580 DirectCU II
    A7S333, AthlonXP 2100+, 512MB, GeForce3 Ti200 128MB
    Für die LAN:
    TUSL2-C, PIII-S 1,4GHz, 512MB, GeForce2 GTS 32MB, 2x Monster II 12MB
    TUSL2-C, PIII-S 1,4GHz, 512MB, GeForce2 GTS 32MB, 2x Monster II 12MB
    CUSL2-C, PIII 933MHz, 512MB, G400 Max 32MB AGP, 2x 3D Blaster Voodoo² 12MB
    CUSL2-C, PIII 933MHz, 512MB, G400 Max 32MB AGP, 2x Monster II 8MB

  • Nimm einfach ein CUSL oder TUSL

    Nee, lass mal.

    Ich halte mich lieber an den AMD 750 oder an den Via KX133 und deren Derivaten.

    Dieses "Abenteuer" hat mir wieder für ein paar Jahre gereicht. :spitze:

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  • Nana! Das P2B ist ein geniales Board.

    Es unterstützt aber kein Jumper Free BIOS wie es vor dem Release geheißen hat! Das hat dann Asus erst mit dem P3B geliefert.

    Da du ein 550MHz Katmai hast, würde ich die CPU nehmen und gut ist's. ;)

    Zu deiner Frage. Die lumpigen 50Mhz bringen genau nichts. Mit positiver Einstellung bringt dir der 600 32 anstatt 30fps... Also egal.

    Von Klamath bis Katmai habe ich alle Slot 1 CPUs da und habe die Dinger vor Jahren gebencht. (OK der 300er fehlt)

    Beim Wechsel vom FSB 66 zu 100Mhz gibt es einen spürbaren Peak, sodass der Deschutes 350 eine sinnvolle Slot 1 CPU darstellt und zugleich auch noch die billigste.

    Also nimm einfach den Katmai 550 und freue dich auf ein mega stabiles Retro System. Als Athlon Jünger mit dem Hintergrund wissen, dass jeder Athlon mit dem Katmai den Boden wischt. ;)

    Gäbe es nicht die 133er Katmai's aber wir driften ab und es wird wieder kompliziert. :S

  • Nee, lass mal.

    Ich halte mich lieber an den AMD 750 oder an den Via KX133 und deren Derivaten.

    Dieses "Abenteuer" hat mir wieder für ein paar Jahre gereicht. :spitze:

    Wer wird denn gleich die Flinte ins Korn werfen? :topmodel:

    Da schaust Du in diesem Dokument auf Seite 2 von schlappen 11 eng beschriebenen und suchst aus den unteren drei Zeilen der Tabelle die für Dein Board passende aus.

    Die Erläuterung zu den Einträgen stehen auf den Seiten 2 und 3, die CPU-Beschreibungen auf den Seiten 3 und 4, weitere Problembehandlungen auf den folgenden.

    Bei weiteren Fragen zu den CPUs findest Du eine gute Übersicht hier.

    40 verschiedene Pentium III-Desktop CPUs inkl. Verwendung eines Slotkets und ggf. Übertaktung des FSB und des AGP-Ports sind halt schon etwas anspruchsvoller als nur 23 Slot-A Athlons mit langweilig einheitlichem DDR-FSB.

    So kompliziert ist das nicht. :bonk:

    Wir danken den Schlachtlämmern für ihren Dienst.

    Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
    Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:

    Meine Begehren

    Edited 2 times, last by Voodoogoetze (July 19, 2024 at 10:50 PM).

  • Meine Frage lautete: P2B-S -> welche CPU ohne großen Aufwand möglich?

    Antwort: Alles was NICHT 133Mhz FSB hat und alles was von deinem Board unterstützt wird. Sei es Sockel 370 via Slotket Adapter oder Slot 1.

    Sag mal an welche Revision dein Board hat, dann kann man eine konkrete Empfehlung geben. Die sollte mittig über dem AGP Slot stehen:


  • Da schaust Du in diesem Dokument auf Seite 2 von schlappen 11 eng beschriebenen und suchst aus den unteren drei Zeilen der Tabelle die für Dein Board passende aus.

    Aha. Das schaut ja mal sehr gut aus. :thumbup:

    Sag mal an welche Revision dein Board hat, dann kann man eine konkrete Empfehlung geben

    Ich habe tatsächlich nicht die Revision angegeben :topmodel:. Ich dachte sie stände im ersten Post. Ich Vollidiot!:mauer:.

    Dann werde ich das Teil nochmal aufschrauben und nachsehen....

    Diskutiere niemals mit Idioten, sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich mit ihrer Erfahrung.
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  • undertaker_2

    So lieber undertaker, jetzt kommt der harte Intel Gegenschlag auf dich zu:adsh::spitze:

    Grundsätzlich ist die Thematik "eigentlich" simpel ;)

    Anhand des Namens deines Mainboards, ist schon direkt zu erkennen, wofür dieses Mainboard damals konzipiert wurde.

    ASUS "P2"

    Also für den Pentium II

    Und so ist es auch bequem möglich, jeden X beliebigen Pentium II den es als Slot 1 Variante gibt, auf deinem Mainboard laufen zu lassen.

    Nur fix reinstecken und alles ist sofort Tip Top eingerichtet 8|:thumbup:


    Es wird sogar noch besser :love:

    Selbst CPU's die Jahre später auf dem Markt gekommen sind, laufen auf deinem System.

    Je nach Revision kann dein Mainboard zwar nur mit der CPU Voltage runter bis 1,8V, aber damals zur Herstellungszeiten deines Mainboards war die benötigte Voltage beim Klamath 2,8V oder beim Deschutes 2,0V.

    Einfach nur fantastisch, dein Mainboard besitzt sogar Voltage Einstellungen, die damals noch nicht mal benötigt wurden.

    Der Pentium II kam 1997 raus und dein Mainboard ist von 1997 oder die letzten Varianten/Revisionen laut Asus von 1998.

    Nun der Vergleich zu AMD...

    "Markteinführung des AMD Athlon mit K7 Mikroarchitektur für den Slot A war am 23.06.1999"

    Zeig mir doch mal bitte ein AMD CPU Mainboard von 1998 was SLOT A Kompatibel ist.

    Zu der Zeit gab es auf dem Markt also nur AMD K6 Prozessoren und Mainboards. Welches Mainboard was aus dieser Zeit für den AMD K6 erstell wurde, kann eigentlich ein Slot A fassen?

    Vermutlich kein einziges oder? Doch genau sowas erwartest du grade von Intel ohne das es auch nur kleinste Komplikationen gibt.

    Nun zu deinem Intel Mainboard.

    Auf deinem Intel Mainboard könnte im schlimmsten Fall je nach Revision die Coppermine CPU mit 1,8V laufen. Sicherlich nicht 100% optimal, aber sie wird zumindest laufen wenn auch möglich mit sehr leichter Überspannung. Die CPU wird diese sehr geringe Überspannung jedoch gut verkraften können.

    Es wird sogar noch besser, mit einigen SLOT 1 Adaptern ist es sogar möglich, die Spannung zu regeln selbst wenn dein Mainboard dies nicht von sich aus kann.

    Und mit einer Hardware CPU Modifikation wie sie viele hier Forum nutzen, dürfte wohl selbst ein Tualatin 1,4GHz auf dein System laufen.

    Diese CPU ist von 2002 :respekt:


    CPU-Typ:
    Kern:
    Sockel:
    CPU-Takt:
    Taktmultiplikator:
    Bustakt:
    Busbreite:
    Level1 Cache:
    Level2 Cache:
    Transistoren:
    Fertigungsprozess:
    sSpec:
    Produktionsdatum:
    [Blocked Image: https://www.cpu-galerie.de/assets/images/autogen/clearpixel.gif]
    370-pin FC-PGA2
    Tualatin
    370
    1266 MHz
    x 9,5
    133 MHz
    64/32 Bit
    32 KB (16/16)
    512 KB
    44.000.000
    0,13 µm
    QKF7
    21/2002


    Seien wir mal ehrlich, SLOT A ist sicherlich eine feine Sache, aber was da dein Pentium II Mainboard alles für Optionen hat ist schon stark.

    Edited once, last by Sajuk (July 20, 2024 at 11:32 PM).

  • Und ich sage dir, das all die Vorteile die du hier genannt hast, nicht das Ergebnis von Intel war/ist, sondern viel eher die Arbeit von Asus. (Oder anderen Boardherstellern wie EPoX, Abit und anderen.)

    Weiterhin denke ich das die Slotadapter auf Slot 1 Intel ein riesiger Dorn im Auge von Intel war.

    Intel war von jeher ein Sockelspringer und hat es immer so gesehen, das man mit neuer CPU Generation auch gleich das Board bzw. den Chipsatz mitwechselt. Man denke nur an den TX: 64 MB Ram max. :topmodel: Intels Aussage zu dieser Zeit: Kauf dir ein LX Board,- dann kannst du mehr als 64MB (sinnvoll) nutzen. Und Intel konnte es besser: Bestes Beispiel das berühmte ASUS P/I-P55T2P4 (512MB RAM) Mit HX Chipsatz!

    Von daher ist es albern und lächerlich!

    VIA, ALi und SiS haben es vorgemacht das der Sockel 7 noch längst nicht am Ende war. AMD hatte 3DNow! entwickelt und selbst der fast albernde 400MHz K6-2 inkl. einem V2 SLI System musste sich nicht hinter einem PII mit 400MHz verstecken, bei gleicher Konfiguration, versteht sich von selbst. Quake2 Benches im Netz sprechen hier Bände.

    Der K2+ oder gar der K6 III mit oder ohne "+" haben die FPS noch weiter in die Höhe getrieben. Der Slot A seitens AMD war nur deswegen geschuldet, weil Intel eine Marktmacht auf die Herstellen besaß, deswegen hatte sich wohl AMD auf diese Bauform angepasst. Dies änderte sich schlagartig mit der Aufsplittung von 370/423/478 vs 462er. Der 1400er TB hat mit dem 2000er P4 (423) den Boden gewischt.

    Weitere Vorteile:

    AMD: Hättest du dir seinerzeit einen Duron 600 gekauft, (462) du hättest ihn Jahre später auf einem völlig anderen Board noch weiterverwenden können.

    Intel: Hättest du dir seinerzeit einen Celeron 600 gekauft (370) hättest du ihn Jahre später schlicht wegwerfen können. (370, 423, 478)


    Kurz: Die Vorteile welche du hier Intel anlastest, sind Mainboardherstellern wie ASUS geschuldet und nicht Intel.


    Trotzalledem ist das P2B ein hervorragendes Board. Niemand, bei klarem Verstand, kann dies verneinen. :):thumbup:

    Diskutiere niemals mit Idioten, sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich mit ihrer Erfahrung.
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    AMD 3700+, 3072MB-Ram, ATi FireGL X3-256
    , WinXP SP3 (Sockel 754)

    Edited once, last by undertaker_2 (July 21, 2024 at 1:20 AM).

  • Intel hat durch die Upgrade Politik eine Vielzahl an (jungen) Käufern zu AMD gedrängelt.

    Als ich damals mein Pentium II zu einem Celeron 533 upgraden wollte, konnte mir niemand versichern ob mein Mainboard das schluckt. Jetzt wo Retro Hardware stellenweise bezahlbar ist, stellte sich heraus das sogar ein Celeron 1100 funktioniert hätte. Doch woher das wissen zur damaligen Zeit nehmen ohne viel Geld zu verlieren?

    Darüber gequatscht wurde am örtlichen PC Hardware an und Verkauf der von genialen Nerds geführt wurde.

    Da das schwer verdiente Geld zu knapp war und das Risiko zu groß wurde später die Intel Kiste verkauft und ein Athlon B 1000 gekauft. Und viele junge Menschen sind lange beim legendären Sockel A und so auch bei AMD geblieben.

    Selbe Spiel mit Ryzen.

  • Im Pentium II / Celeron Fall lag das dann aber nicht an der Unaufrüstbarkeit des Systems, sondern einfach daran, daß du dich noch nicht gut genug ausgekannt hast und dein Umfeld scheinbar auch nicht. Daran ist jetzt nicht direkt das Slot-1 Brett schuld, weil mit dem ging das nicht so viel schlechter als mit AMD Hardware.

    Ich kann mich jetzt nicht mehr ganz exakt daran erinnern wie gut das Internet zu der Zeit als Informationsquelle für sowas nutzbar war. Ich erinnere mich nur an IRC und ICQ genauer, aber wie weit die Hardwareseiten vor 2000 schon waren und ob es da schon zig Diskussionsforen gegeben hat weiß ich nicht mehr.

    Die Lage heute ist natürlich eine gänzlich andere. Mit AM4 und vielleicht dann auch AM5 gibt's da deutlich mehr Plattformbeständigkeit als bei Intel, da stimme ich sofort zu. Und jeder kann sich die Infos dazu mit ein paar Mausklicks beschaffen, was früher halt vielleicht schwieriger war.

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700

    [//wp.xin.at] - No RISC, no fun!

    QotY: Girls Love, BEST Love; 2018 - Lo and behold, for it is the third Coming; The third great Year of Yuri, citric as it may be! Edit: 2019 wasn't too bad either... Edit: 2020... holy crap, we're on a roll here~♡! Edit: 2024, finally last year's dry spell is over!

    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • Im Pentium II / Celeron Fall lag das dann aber nicht an der Unaufrüstbarkeit des Systems, sondern einfach daran, daß du dich noch nicht gut genug ausgekannt hast und dein Umfeld scheinbar auch nicht. Daran ist jetzt nicht direkt das Slot-1 Brett schuld, weil mit dem ging das nicht so viel schlechter als mit AMD Hardware.

    Da muss ich dir in diesem Fall widersprechen, was selten der Fall ist.

    In den 90ern sind die Menschen in Deutschland regelrecht ausgeflippt, wenn große Discounter ihre Hausmarken PCs angeboten haben. So waren Liftec, Medion und co. stark verbreitet.

    Die Teile waren nicht schlecht. In meinem Fall wurden die typischen Intel Slot1 Boards verbaut. (SR440/RC440)

    Laut Dokumentation seitens Intel wurde nur CPUs laut Release unterstützt und das wars. Keine Pflege seitens Intel. Auch heute noch wird im Internet wild spekuliert bzw. lautet der Konsens, dass keine Coppermine CPUs unterstützt werden. Sondern nur Klamath, Deschutes, Mendocino und Katmai (ähm Deschutes).

    Hier gilt also Versuch macht klug. Ich kann dir sagen, dass frühe BIOS Versionen Pentium III 600 und auch frühe Coppermines unterstützt. Auch wenn das BIOS diese als Pentium II identifiziert.

    Mies von Intel ist die Aktion, dass spätere BIOS Revisionen Coppermines sperrt. Natürlich völlig undokumentiert. Vielleicht um die Spannungswandler zu schützen, aber es wird nirgends dokumentiert.

    Du kannst dir vorstellen, das Ende der 90er Anfang 2000 keine Informationen vorhanden waren.

    Ich hatte das Glück 99 ein 56K Modem zu besitzen und richtige Hardware Seiten gab es in dem Ausmaß noch nicht. Da musste man auf Magazine mit den richtigen Artikeln hoffen.

  • ber wie weit die Hardwareseiten vor 2000 schon waren und ob es da schon zig Diskussionsforen gegeben hat weiß ich nicht mehr.

    Englischsprachige gab es schon ein paar. An Anand oder Sharky extreme erinnere ich mich. Ein sehr alte deutschprachige sind zum Beispiel hartware.net die gibt es seit 1998. Aber ich meine auch der Planet3Dnow ist so ein oldie aus den späten 1990ern... :/

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  • Auch spielt bei Intel der Rambus-Flopp mit rein. Intel wollte mit der Einführung des Pentium III EB komplett auf den intel 820 Chipsatz gewechselt sein (kamen beide Okt/Nov 1999). Die Rambuspreise machten Intel hier jedoch einen Strich durch die Rechnung.

    Im Hinblick auf die Fähigkeit von AGP Texturen direkt im Hauptspeicher abzulegen, war die Idee gar nicht so seltsam wie es heute anmutet, den Pentium III mit der Bandbreite von Rambus zu verwöhnen. AMD hat dies später bei den Fury-Karten auch noch mal aufgegriffen.

    Am Ende war der Mehrwert für den Aufpreis viel zu gering, wenn überhaupt vorhanden und die Boardhersteller lieferten BX Boards, die dennoch die Pentium IIIs mit 133 MHz FSB betrieben.

    Der BX Chipsatz, so gut er auch ist, war nicht in Intels Planung für die späten Pentium III.

    Bei AMD sah es damals ja ähnlich mit deren Irongate Chipsatz aus. Auf manchen Boards lief der Thunderbird Slot A und andere eben nicht oder nur bis 800 MHz.

    Nur Via war da eher drauf bedacht möglichst viele CPU auf deren Chipsatz laufen zu lassen.

    Und um zum Punkt zu kommen, dass zu einem gewissem Zeitpunt gesagt wurde, dass nicht mehr als ein Pentium II oder Katmai auf einem BX Board laufen wird, war vollkommen richtig, da von Intel so kommuniziert. Bis es eben schief ging.

  • Im Pentium II / Celeron Fall lag das dann aber nicht an der Unaufrüstbarkeit des Systems, sondern einfach daran, daß du dich noch nicht gut genug ausgekannt hast und dein Umfeld scheinbar auch nicht. Daran ist jetzt nicht direkt das Slot-1 Brett schuld, weil mit dem ging das nicht so viel schlechter als mit AMD Hardware.

    Da muss ich dir in diesem Fall widersprechen, was selten der Fall ist.

    In den 90ern sind die Menschen in Deutschland regelrecht ausgeflippt, wenn große Discounter ihre Hausmarken PCs angeboten haben. So waren Liftec, Medion und co. stark verbreitet.

    Das war hier - meiner Erfahrung nach - nie der Fall. Also nicht "nie", aber zumindest nicht zu dieser Zeit. Es gab einfach keine Diskonter, die damals solche PCs verkauft hätten. Oder wenn es sie gab, dann sind sie mir nicht aufgefallen. Du hast deinen PC beim lokalen EDV Laden individuell konfigurieren und bauen lassen. Du hast denen gesagt wieviel RAM, Disk und welche CPU und was sonst du wolltest, und die haben dir das gebaut und verkauft. Das war der Modus Operandi.

    Ich wäre in den 90ern niemals für einen PC zum Diskonter gegangen. Das wäre völlig abstrus und weltfremd gewesen. So wie eine CPU beim Bäcker zu kaufen. Das gab es hierzulande in den 90ern schlichtweg nicht, zumindest nicht soweit ich mich erinnern kann. Die Leute in den EDV Läden konnte man auch bzgl. Upgradeoptionen fragen, und man hat in der Regel zumindestens halbwegs brauchbare Infos bekommen.

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  • Im Pentium II / Celeron Fall lag das dann aber nicht an der Unaufrüstbarkeit des Systems, sondern einfach daran, daß du dich noch nicht gut genug ausgekannt hast und dein Umfeld scheinbar auch nicht. Daran ist jetzt nicht direkt das Slot-1 Brett schuld, weil mit dem ging das nicht so viel schlechter als mit AMD Hardware.

    Da muss ich dir in diesem Fall widersprechen, was selten der Fall ist.

    In den 90ern sind die Menschen in Deutschland regelrecht ausgeflippt, wenn große Discounter ihre Hausmarken PCs angeboten haben. So waren Liftec, Medion und co. stark verbreitet.

    Das war hier - meiner Erfahrung nach - nie der Fall. Also nicht "nie", aber zumindest nicht zu dieser Zeit. Es gab einfach keine Diskonter, die damals solche PCs verkauft hätten. Oder wenn es sie gab, dann sind sie mir nicht aufgefallen. Du hast deinen PC beim lokalen EDV Laden individuell konfigurieren und bauen lassen. Du hast denen gesagt wieviel RAM, Disk und welche CPU und was sonst du wolltest, und die haben dir das gebaut und verkauft. Das war der Modus Operandi.

    Ich wäre in den 90ern niemals für einen PC zum Diskonter gegangen. Das wäre völlig abstrus und weltfremd gewesen. So wie eine CPU beim Bäcker zu kaufen. Das gab es hierzulande in den 90ern schlichtweg nicht, zumindest nicht soweit ich mich erinnern kann. Die Leute in den EDV Läden konnte man auch bzgl. Upgradeoptionen fragen, und man hat in der Regel zumindestens halbwegs brauchbare Infos bekommen.

    So kenne ich es auch.

    Sowohl meine damaligen Freunde als auch ich selbst, haben alle ihre PC's in den örtlichen EDV Läden zusammenstellen lassen.

    Viel Später gab es dann noch die ALDi Medion Computer als Alternative.

  • Also Discounter PCs gingen so ab Mitte der 90er richtig los. Das fing mit 5x86-133 so richtig an.

    Davor ist mir Vobis sehr wohl bekannt mit seiner Highscreen, Colani Serie.... Oder Escom die beim Wechsel zum Pentium gestorben sind, weil se sich verspekuliert haben. Die haben teuer Pentium 60/66 eingekauft und das Klientel blieb aus und Escom lag auf ihren teuren Edelschrott. Discounter waren an der Misere nicht ganz unschuldig. Durch hochgetaktete 486 Systeme zu Spottpreisen (ich übertreibe) griffen die unbelesen Kunden lieber zu mehr MHz oder niedrigeren Preis.

    Den Urheber des Bildes ist mir leider unbekannt.