So, das war ein Erfolg mit Schlagseite... Prinzipiell: Die PCI und EISA Bussysteme des Ersatzboards arbeiten sauber. Lediglich der zweite CPU Risersteckplatz arbeitet nicht korrekt und meldet nur "defekte Prozessoren". XIN.at *ist* hochgefahren, läuft aber derweilen nur mit den halben CPUs.
Zudem meldet der Server das Fehlen eines System Management Controllers, der wohl Mal installiert und konfiguriert war. Zum Glück kein blockender Fehler. Nicht Mal die "kaputten CPUs" blocken den Boot, er will nur einen Tastendruck als Bestätigung haben. Am Display vorne hatte meiner ja "4 x Pentium Pro" und "System Ready" angezeigt. Das macht diese Maschine nicht. Statt dessen steht da nur "IBM PC Server" und in Zeile zwei "704". Liegt vielleicht nur an der BIOS Version?
Danach hat's mir die ganze Routingkonfiguration zusammengeschmissen und beide NIC und der Grafiktreiber haben reinstalliert, 640×480×4 und so. Offenbar hatte ich die Karten nicht in der exakt gleichen Reihenfolge eingebaut wie zuvor. Die Firewall war nicht dazu zu überreden die "neue" LAN Karte auch zu sehen. Habe es jetzt aufgegeben das in Software zu fixen und habe die Karten in der alten Reihenfolge wieder gesteckt, jetzt erkennt die Routingfirewall wieder alle Schnittstellen, die Routen und Filter stehen wieder korrekt. Auch alle Daten sind noch da.
Lediglich der Mailserver ist noch nicht "richtig" online, weil dazu noch der MX Record im Magenta DNS Server zurückgestellt gehört, das mache ich aber erst wenn ich das MultiPOP konfiguriert habe, damit die derweilen zum Magenta Mailserver umgeleiteten Mails auf XIN.at zurückgeholt werden, um die Konsistenz wiederherzustellen.
Wirklich "super" ist das jetzt aber auch nicht, weil diese Systemplatine offenbar eben auch einen Schaden hat. Die Kiste ist ganz schön zäh und lahm mit den halben CPUs...