Brauche Hilfe beim konvertieren von Videos

  • Moinsen Forum,


    bin etwas erschlagen von den vielen Codecs die am Markt existieren! :topmodel: Von den Einstellen in Diesen sowieso!

    Jetzt erstmal kurz eine genaue Aufgabenstellung die zu erledigen ist:

    Das Quellmaterial sind einfache DVD-Rips mit folgenden technischen Daten:



    Dies wurde mit WinX DVD Ripper Platinum korrekt erledigt. :spitze:


    Da 720x540 etwas bescheiden aussieht auf einem 4K-TV, wollte ich diese wenigstens auf 1280x720 hochrendern um zumindest SD zu haben. (Quasi die Auflösung, wie diese bei den Streamingdiensten vorliegt)

    Das sieht zwar immer noch blöd aus, aber deutliche besser als das original DVD-Zeug.


    Also habe ich mir eine Demo von Topas Video AI installiert, schlicht weil ich mit der Topas Photo AI die besten Erfahrungen gemacht habe.


    Nun hier das Ergebnis in Form eines Screenshots: (Links das org. DVD, rechts das Hochgerechnete [Klicken zum vergrößern!])


                        


    Die große Frage lautet: Ist das echt schon alles? :gadget: Zudem er für das neuberechnen von knapp 23min Filmmaterial etwa 30 Stunden veranschlägt? :topmodel:


    Falls ihr andere Ideen habt wie ihr persönlich eine solche Aufgabe lößt und welche Software ihr dafür nutzt - Immer her mit diesen Ideen! :)


    Ich meine das du dich GrandAdmiralThrawn hier sehr gut auskennst, oder? Aber jeder andere ist natürlich auch damit angesprochen. :) :thumbup:


    Ein kurzer Hinweiß zum Copyright: Soweit ich das deutsche Recht verstanden habe, kann man, solange es sich um eine Sicherheitskopie handelt deren Originalversion noch vorhanden (in eigenem Besitz) ist und man keine Kopierschutz Mechanismen aushebelt, das Kopieren eines Original völlig legal ist. Wie man der original Fassung (o.l.) entnehmen kann (krass schlechtes Bild :topmodel:), ist dies eine DVD-Version der ersten Auflage von etwa 1999(?). Auf diesen Originalen gibt es schlicht noch keine. Die Rip-Software von weiter oben erkennt einen solchen und bietet dementsprechend "umgehungen" an, dies ist bei keiner einzigen DVD geschehen!

    Diskutiere niemals mit Idioten, sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich mit ihrer Erfahrung.
    Mein Herzblut:
    AMD 5x86-P75, 64MB-Ram, Voodoo I, Win3.11
    AMD K6-2+ 550 @ 600MHz, 256 MB-Ram, Voodoo II SLI, Win98SE
    AMD 3700+, 3072MB-Ram, ATi FireGL X3-256
    , WinXP SP3 (Sockel 754)

  • Ohne allzuviel Praxiserfahrung zu haben: Ich finde das Ergebnis eigentlich ganz gut.

    Beim Hochskalieren können ja nicht magisch Bilddetails auftauchen, die durch die geringe Oroginalauflösung nie vorlagen.

    KI kann das zwar in Teilen simulieren, aber ob da jetzt noch wesentlich mehr drin ist? Würde ich nicht erwarten.

    We are Microsoft of Borg. Assimilation is imminent. Resistance is... Error in Borg.dll. Press OK to abort.

  • Du kannst versuchen das Original DVD Material auf einen Klassischen CRT Fernseher anzuschauen. Das sollte deutlich besser aussehen als auf einem TFT / Computer Monitor. Da die DVD Kompression so gewählt ist, dass sie auf CRT Fernseher nicht auffällt. War da neulich selbst erstaunt.

  • Hierzu kann ich nicht viel beitragen. Ich kenne mich zwar schon mit Videokodierung Recht gut aus, aber KI-Upscaling betreibe ich nur minimalst. Hin und wieder Mal ein Bild, aber keine Videos bis jetzt. Was je nach Inferenzmodell aber helfen sollte wäre es, eine starke GPU einzusetzen, um die Rechenzeit niedrig zu halten. Sofern dein Modell halt mit GPUs umgehen kann, also per HLSL, OpenCL oder NVIDIA CUDA.

    Was die Kodierung angeht, kann ich dir nur Codecs und dazu passende Parameterisierungen empfehlen; Einfach fragen, falls gewünscht, dann kann ich in's Detail gehen, zumindest bei x264 und x265:

    • 8-Bit H.264/AVC (Maximale Endgerätekompatibilität, Blu-Ray Standard, mit x264 als Encoder recht flott auf modernen CPUs, tlw. weit über Echtzeit, moderate Qualität pro Bitrate)
    • 10-Bit H.265/HEVC (Sehr hohe Endgerätekompatibilität, Blu-Ray 4K/UHD Standard, x265 Encoder deutlich langsamer als x264, dafür höhere Qualität pro Bitrate)
    • AV1 (Niedrigere Endgerätekompatibilität, rasend schneller Encoder, z.B. Intel SVT-AV1, wird gepushed von Amazon und Netflix, weil lizenzfrei, hohe Qualität pro Bitrate)

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    Stolzer Besitzer eines 3dfx Voodoo5 6000 AGP Prototypen:

    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700

    [//wp.xin.at] - No RISC, no fun!

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  • Beim Hochskalieren können ja nicht magisch Bilddetails auftauchen, die durch die geringe Oroginalauflösung nie vorlagen.

    Hmmm, die Informationen sind/sollten ja eigentlich auf Zelluloidfilm gebannt (sein). Das sieht man ja bspw. an Monochrome-Aufnahmen von 18xx oder 19xx (Bild- wie Videomaterial) die nachträglich coloriert wurden. Was ich mir vorstellen könnte, wäre das bei schnell/billigproduzierten Serien der 1990er einfach qualitativ schlechteres Zelluloid benutzt wurde um Kosten einzusparen und somit auch Informationen verloren gingen. :/ Kinofilme wie Ben Hur von 1959 auf DVD ( Trailer ) sehen jedenfalls um längen besser aus, als all dies, was mir bei diesen Serien untergekommen ist. :gadget:


    CRT Fernseher

    Wenn ich jetzt noch meinen Grundig TV vom Arbeitszimmer ins Wohnzimmerstellen sollte, würde mit jemand den Kopf abreißen.... :topmodel: xD


    Habe gestern aber noch etwas weiterexperimentiert: Ein, in meinen Augen, recht brauchbares Ergebnis hatte ich mit H.265. (Vorher H.264) Da werde ich noch etwas weiter rumforschen müssen.... Aber die Renderzeit.....:mauer:

    Was je nach Inferenzmodell aber helfen sollte wäre es, eine starke GPU einzusetzen, um die Rechenzeit niedrig zu halten.

    Das hatte ich auch schon im Gefühl. Obwohl ich der KI gesagt habe sie soll über die CPU rendern (i7-9700) hatte die GPU ständig 100% Auslastung und die CPU lediglich ca. 50%.

    Diese 100% Auslastung lagen aber nur bei "3D" im Task-Manager und nicht wie ich vermutet hatte bei "Encode" bzw. "Decode". (Warum?!? ?( )

    Die GPU ist eine RX550 mit 2GB.

    Ich werde das heute im laufe des Nachmittags mal mit einer RX580 und, wenn Zeit ist, noch mit eine 9060XT gegentesten... :gadget: :spitze:

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    Hmmm, die Informationen sind/sollten ja eigentlich auf Zelluloidfilm gebannt (sein).

    Ja, aber halt auf der DVD nicht. Du versuchst, zwischen die vorhandenen Pixel 1 und 2 noch einen weiteren Pixel zu rechnen. Der ist im Originalmaterial (und damit meine ich die DVD) eben nicht vorhanden. Sonst hätte die DVD ja schon alle drei Pixel.

    Wenn ein Publisher ne Bluray rausbringt, skaliert er ja auch nicht ne DVD hoch, sondern dann wird das Zelluloid erneut abgescannt - mit erhöhter Auflösung.

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  • Du meinst also das die Quelle also schon zu minderwertig ist? Stimmt eigentlich. Je länger man den Gedanken sacken lässt desto stimmiger wird dieser Gedankengang. Natürlich hat sich in den letzten 25 Jahren auch die Scan-Technik verbessert. :gadget: :thumbup: Daher wird man bei neueren Quellen auch mit Sicherheit bessere Ergebnisse erhalten.


    Ansonsten, zumindest bei Photographien, klappt das eigentlich schon fast sehr gut! Hier mal kurz ein Beispielbild von einem 512x1024 großem Photo aus der letzten Jahrhundertwende:


                


    Vielleicht bin ich deshalb von deutlich besseren Ergebnissen bei den Videos ausgegangen. :|


    Werde hier aber am Ball bleiben. ;)

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  • Es geht nicht mal darum, ob die Scantechnik besser oder schlechter war. DVD KANN halt nur SD-Auflösung, deswegen kann der Scanner so gut sein, wie er will - die DVD kann nicht mehr Pixel aufnehmen.


    Die Fotobearbeitung ist wirklich beeindruckend. Es bleibt aber dabei: Die fehlende Information ist dazuerfunden. Sie kann (und wird in Details) einfach falsch sein. Sieht trotzdem gut aus, ja.

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  • Achtung: "Encode" / "Decode" Lasten liegen schon länger nicht mehr auf der GPU an sich, sondern auf einem dedizierten ASIC der nebenbei in der GPU mit integriert ist. Das sind ultrahochoptimierte, separate Einheiten, keine "General Purpose" Kerne. Deiner Angabe nach dürfte der Upscaler auf der GPU gelaufen sein, wobei die CPU möglicherweise andere verwaltungstechnische Aufgaben zugekommen sind. Vielleicht sogar das eigentliche Encoding, also der H.265 Part. Das hängt vom Encoder ab; x264 und x265 nutzen zum Beispiel keine ASICs. Das liegt daran, daß ein ASIC "starr" ist, also nicht programmierbar. Der kann ein paar Features, und das war's dann. Dafür kann er die richtig schnell. Deswegen kannst da auch kaum was parameterisieren, weil nicht genug Flexibilität da ist.

    x264 und x265 sind ungleich höher entwickelt und viel effizienter in Sachen Qualität pro Byte. Aber dafür laufen's halt ungleich langsamer, weil in Software. Da helfen die ganzen SSE, FMA, BMI und AVX Optimierungen viel, aber da reden wir von Faktoren um die 5× im Vergleich zu normalem C/C++ Code. ASICs können teilweise hundertfach schneller laufen. Du musst nur ein paar mehr kbit/s reinstecken, um die gleiche Qualität zu erzielen, die Dateien werden also größer.

    Das zeiitlich optimale Ergebnis würde sich wohl erreichen lassen, wenn man auf der GPU upscaled und ggf. mit Handbrake o.a. auf'm GPU ASIC kodiert. Letzterer frißt durch seine extrem hohe Optimierung auch kaum Strom, ist somit ungleich kostengünstiger als vor allem x265.

    Zum Upscaling: LoB hat natürlich Recht, die KI "erfindet" hier einfach Details. Aber wenn sie das auf Basis von zig Millionen gut gelabelten Datensätzen tut, dann kann das psychovisuell schon gut rüberkommen. Psychovisuelle Optrimierungen existieren [übrigens auch in den Paramaterisierungen von x265] (Ctrl+f, dann nach "Psycho-Visual" suchen).

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

    Edited 3 times, last by GrandAdmiralThrawn (February 23, 2026 at 4:47 PM).

  • Unabhängig ob die verwendete Karte einen Hardware Encoder hat, würde ich bei dem Anspruch Qualität zu erzeugen auch nicht auf die GPU setzen, sondern immer in Software rechnen.


    Wenn doch GPU, dann entweder NVIDIA ab RTX 3xxx oder AMD ab Rx90XX.

    Ältere (gerade AMD) Encoder sind qualitativ leider im deutlichen Nachteil.

    Wie gut jetzt der Upscaler in deiner Software ist, keine Ahnung ^^

    Wüsste auch aus dem Stegreif kein Programm. Zum Encodieren nutze ich entweder OBS für Aufnahmen und Streams in AV1 Hardware auf ner RTX4070S oder ShotCut.

    ShotCut kann auch Upscalen, Deinterlacing und Sharpening. Also 1080P auf 4K sieht ganz gut aus. Aber AI Upsclaing ist das nicht.

    Für Fotos ist das Tool kostenfrei und super:


    Für Videos halt €

    Edited once, last by Karre (February 23, 2026 at 6:36 PM).

  • die KI "erfindet" hier einfach Details.

    Naja, "erfinden" tut eine KI in diesem Falle garnichts. Ich denke eher das diese Wahrscheinlichkeiten nach der Originalvorlage berechnet. ;)


    Hier mal ein Beispiel in 3200% Vergrößerung zur Verdeutlichung: (Oben rechts in Rot im Bild der Navigator)



    Nach den ganzen sepiafarbenen Pixeln wird eine KI nicht auf den plötzlich pinke Pixel oder einen Warpantrieb "erfinden". :topmodel: xD


    Aber ich verstehe schon was gemeint ist. :thumbup:


    Topic:


    Blöderweise Quittiert mir der Rechner mit der RX580 nach kurzer Zeit einen Black-SOD. :mauer:

    Wundert mich aber nicht wirklich da diese Windows-Installation ursprünglich eine Windows XP Installation war. Also: WinXP->Win7->Win10!

    War also nur ein Frage der Zeit bis dies passiert. :steinigung:

    Jetzt muss ich erst einmal in mich gehen was ich jetzt mache: Fallbacksystem rauskramen und aufbauen oder endlich mal meinen R9 3950X zusammenbauen.... ?( :/

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  • Für Fotos ist das Tool kostenfrei und super:

    Checke und teste ich gegen Topas. Danke für den Tip! :thumbup:


    Für Videos halt €

    Wurscht, wenn die Ergebnisse sehr gut sind dann zahle ich sehr gerne Taler als Gegenleistung! :)

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  • x264 und x265 sind ungleich höher entwickelt und viel effizienter in Sachen Qualität pro Byte. Aber dafür laufen's halt ungleich langsamer, weil in Software.

    Das hängt doch vom gewählten Encoder ab... Wenn ich Videostreams in Handbrake (Freeware!) schmeiße, dann kann ich dediziert CPU oder GPU Encoding wählen. Auf einem Ryzen 3300U bietet mir Handbrake sogar den iGPU Encoder mit H.265 (AMD VCE) an.

    Was die Qualität angeht, ist halt immer die Frage was erreicht werden soll. Die Hardwareencoder sind meist deutlich schneller als reines CPU Encoding, aber die Qualität ist schlechter. Ich "tausche" an dieser Stelle gerne Zeit gegen Dateigröße. Sprich ich nehme den Hardwareencoder und stelle die Datenrate etwas höher um die schlechtere Qualität ggü. CPU auszugleichen. Natürlich mit dem Nachteil, dass ich mehr Platz auf der Platte brauche.

    Handbrake ist ein reines Encoding Frontend, sprich für Bildverbesserung (und AI Upscaling) nicht wirklich zu gebrauchen. Sollte klar sein. Wenn das gewünscht ist muss man andere Tools nutzen.

  • Das wird gerne verwechselt, aber ich glaube gar nicht daß Tzk diesen Fehler hier gemacht hat, weil er explizit AMD VCE anspricht. Ähnliches gibt es natürlich auf für Intel und NVIDIA GPUs. Was er ansonsten sagt stimmt absolut. Handbrake dürfte aber einige ffmpeg Filter unterstützen, also sowas wie Denoising oder Deinterlacing? Würde ich zumindest annehmen, ich selber benutze es nicht, sondern verwende ffmpeg und x265 semi-manuell (Unterstützt durch Skripte und Intelligent Revese Search, daher "semi").

    Was es für ffmpeg noch als Library gibt wäre aber libzimg, einen sehr guten, deterministischen Scaler. Der könnte in Handbrake eventuell auch abgebildet sein? Ist natürlich ned mit einer KI vergleichbar, aber zumindest kriegt man den Lancocz Algorithmus

    Der Zeitgewinn bei der Nutzung eines GPU ASICs ist in jedenfall irrsinnig. Wenn einem der Platz auf den Platten egal ist, ist es völlig legitim diesen Weg zu gehen. Ich wollte es halt nie, weil ich einen gewissen Fetischismus betreibe, was maximale Qualität pro Byte angeht. ;)

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    Quote Bier.jpg@IRC 2020: "Je schlimmer der Fetisch, desto besser!"

  • du verwechselst grade die encoder x264 und x265 mit den codecs h264 und h265...

    Ne, eigentlich nicht. Der Encoder ist wie erwähnt AMD VCE (Hardware Encoder in der Ryzen iGPU) und der Codec H.265. So wie es bei Nvidia NVENC und bei Intel Quick Sync gibt.

  • Ja ok, sah in dem Post so aus:

    x264 und x265 sind ungleich höher entwickelt und viel effizienter in Sachen Qualität pro Byte. Aber dafür laufen's halt ungleich langsamer, weil in Software.

    Das hängt doch vom gewählten Encoder ab...

  • Aber auch das stimmt. Es gibt ja auch in Software verschiedene H.265/HEVC Encoder. Zum Beispiel freie Software wie eben x265 oder Intel SVT-HEVC, oder kommerzielle Encoder wie den von MainConcept der gern im Rahmen des Blu-Ray Masterings eingesetzt wird, oder Fraunhofers HHI HEVC. Die unterscheiden sich sicher auch alle in Sachen Qualität pro Byte und auch Geschwindigkeit. Aber einen ASIC wirst du beim Speed und energietechnischer Sparsamkeit in Software niemals nie auch nur annähernd schlagen.

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    • 3dfx Voodoo5 6000 AGP HiNT Rev.A-3700

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  • So.... noch einwenig weitergeforscht:


    Die gute Nachricht zuerst: Eine RX580 ist etwa 14x schneller als eine RX550 bei Topas! :hre:

    Die schlechte Nachricht - die nackten Zahlen:mauer:: bedeutet von ca. 0,4fps (RX550) auf ca. 5,6fps (RX580) ist nicht wirklich so der Bringer. :topmodel:


    Viel besser sieht es da mit der RX9060XT aus, diese Pendelt sich bei ca. 14fps ein. :respekt: Wobei man dazusagen muss, das die Tests der RX9060XT bei FHD gemacht wurden und der Test der RX580 bei 720p.

    Also vergesse ich das mit der RX580er und bau mir um die RX9060XT einen R9 3950X drumherum. :spitze:

    Damit verringert sich die Renderzeit von ca. 30std. auf ca. 40min. (RX550 vs. RX9060XT)


    Test:

    - RX9060XT (der dritte Test ist der mit Topas.)


    Nebenbei: Wer den integrierten Benchmark von Topas auch mal auf seinem eigenen System prüfen/durchlaufen möchte, hier der Link. Der ist, meiner Meinung nach, etwas versteckt.

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    Edited 2 times, last by undertaker_2 (February 26, 2026 at 9:41 PM).