Moin, ich hatte zu Hause die Gelegenheit bei der Renovierung neben Strom auch Netzwerkleitungen mit untern den Estrich und in die Wände zu legen.
Das ganze sollte üppig mit Anschlussdosen in den Wänden verteilt aus einem 19" Rack aus dem Keller ankommen. Soweit so gut.
Zahlenmäßig etwas über den wirklich Bedarf hinaus, aber das passiert ja schnell ![]()
Leider ist mir ein Fehler unterlaufen: die Unterputzdosen sind auf Anraten vom Elektriker sind nur die viel flachen 40mm Dinger. Tja, den falschen Typen gefragt, und nicht hinterfragt.
Ich habe jetzt schon mit extrakurzen Keystones unter Winkel, etc probiert, aber die Kiste bleibt unglaublich eng. Die starren Doppelleitungen...!
Ich stehe damit kurz vor dem Meißeleinsatz um mir mehr Platz zu verschaffen. Leider ist der Innenausbau bereits fortgeschritten und die Leitungen ragen schon seitlich in die Dosen hinein, sodass sich da auch nix mit dem Bohrer nachsetzen lässt.
Also es alles noch zu retten, aber der Aufwand ist immens verglichen mit anfangs einfach 2cm tiefer Bohren.
Meine Frage an Euch: habt ihr noch eine Idee für so eine super enge Installation bevor ich anfange Staub aufzuwirbeln?
(Ne gewisse Kabellänge benötige ich ja zum arbeiten/korrigieren, und im Leerrohr schiebt sich nix.)
Die Kabel selber sind ja bocksteif, und man könnte theoretisch den Mantel entfernen und dann sorgsam aufwickeln, andererseits ist das auch gleichzeitig ein guter Knickschutz und für die Zugentlastung beim Keystone, außerdem hinge dann das Drahtgeflecht da lose, also Pfusch im Quadrat machts insgesamt ja nicht besser...
vg spark