Posts by RaVeNsClaw

    Das klingt mir etwas nach Hardware Defekt oder RAM Inkompatibilität.

    Steck mal nur einen RAM Riegel rein und stell ihn auf minimalen Takt.

    Probier auch mal ein anderes SATA Kabel und ziehe die Soundkarte ab.
    Ein Wechsel der BIOS Batterie (incl. BIOS Reset) kann auch Wunder wirken.
    Die Elkos heben noch keine Kappen? Das war die große Zeit der BadCaps...

    Was man durchaus machen kann, ist aber mit einem "modernen" HDMI zu Composite Wandler den Emulator Mednafen zu befeuern.

    Diese Wandler quetschen das normale 16:9 720p und 1080p auf 4:3 in 480i. Also normalerweise unbrauchbar.


    Wenn man Mednafen aber richtig konfiguriert, dann entspricht 720p in 16:9 genau der nativen Auflösung von Saturn und PSX, wenn man die originale Auflösung per Integer Scale auf der X-Achse mit 4 und auf der Y-Achse mit 3 multipliziert. Damit wird jeder native Pixel um diesen Faktor vergrößert. Bilineare Filterung deaktivieren nicht vergessen, dann hat man die native Auflösung auf dem Schirm.


    Man kann damit auch die ganzen aktuellen Minikonsolen anschließen, wenn man in den Einstellungen der Konsole das Bild auf die Größe des Bildschirms zerrt.
    Durch den Wandler wird das 16:9 Bild dann wieder auf 4:3 gestaucht. Das geht sehr gut, da die native Auflösung von den Konsolen ein geradzahliger Teiler von deren 720p Ausgangssignal sind.


    Warum aber extra in ein schrottiges Composite Signal wandeln und nicht in S-Video / RGB / Component?

    Weil die Eigenschaften von Composite in Verbindung mit Dithering dazu genutzt wurden, Tranzparenz und Schatten zu erzeugen und den Farbraum der alten Konsolen zu erweitern.
    Hier ein schönes Video dazu.

    VGA über DVI Adapter ist bei 60Hz eigentlich recht gut.

    Bei 1080i und 120Hz ist das anders, aber bei der Auflösung sollte das kaum einen sichtbaren Unterschied geben. Nicht nach Wandlung zu S-Video.


    Alte Fernseher sind aber generell keine guten PC Monitore. Die 15,7kHz Begrenzung lässt nicht mehr zu als 640x480 und das interleaced, also effektiv 25/30 FPS.

    Deswegen hatten SNES, PS1 usw auch 320x240 progressive als Standard. Das Flackert nicht so und gibt 50/60 FPS.
    Dabei wird anstatt abwechselnd die geraden- und ungeradzahligen, immer nur die geradzahlige Bildzeile beleuchtet.

    Damit entstehen die bekannten "Scanlines". Die gibt es nur bei nativen 240p!


    Für perfekte RGB Bildqualität an SCART gibt man das Signal direkt über VGA aus.

    Dafür benötigt man einen Wandler um Vertikale und Horizontale Synchronisation zusammenzuführen, wie den da.

    Zudem eine Radeon Grafikkarte und einen "CRT Emudriver".

    Das funktioniert aber nur mit mancher Software, nur zwischen 320x240p und 640x480i und nur in D3D. Kein OpenGL!

    Das Installieren der Treiber ist auch eine Pest.

    Dafür gibt es aber spezielle MAME Builds, die Arcade Spiele in der nativen Auflösung der Arcade Hardware auf den CRT Zaubert.

    Auch die ganz verrückten Auflösungen und richtig mit Scanlines.

    Servus!


    Hat jemand eine Idee, welche PCI-E Grafikkarte zuletzt einen eigenen S-Video Ausgang hatte? :/

    Bei AMD war das wahrscheinlich die HD4870er Serie.


    Ich weiß, dass es HDMI Wandler gibt. Ich habe einen ganzen Stapel davon.

    Von den Dingern hält sich aber keiner an die tatsächlichen Normen. Mit dem Oszi kann man das schön nachvollziehen.

    Sodele, Restauration abgeschlossen:



    Das ist mein 1981er Sony Trinitron CVM-2000PSE Röhrenfernseher / Videomonitor.

    Den gab es damals im Set mit einem professionellen U-Matic Videorecorder, fünfstelliger Kostenpunkt.

    Das Gerät habe ich über viele Wochen hinweg komplett zerlegt, geputzt und die Elkos getauscht.

    Auch das Kalibrieren hat mehrere Tage gedauert. Das hatte ich bisher auch noch nie so umfänglich gemacht.


    Hier ein paar Bilder:




    Die 20 Zoll Bildröhre hat eine sehr starke Krümmung, was durch das Design gut kaschiert wird.

    Auch das Streifenraster ist extrem grobkörnig, verglichen mit späteren Geräten.

    Dafür, und sehr überraschend, ist die Röhre noch sehr leuchtstark und das ganz ohne Regeneration der Röhre.
    Durch die sehr helle Phosphorbeschichtung (noch kein "Black Trinitron") ist das Bild bei Tageslicht aber nicht besonders gut.

    Schwärzer als die Mattscheibe selbst kann es eben nicht werden. ;)




    Die beiden Eingänge habe ich auf zwei Chinchbuchsen gelegt, wo zuvor BNC Anschlüsse angebracht waren und die Mono-Klinkebuchsen entsprechend gegen Stereobuchsen getauscht. Das war ohne große optische Veränderungen möglich. Das Gerät ist sehr selten, deswegen wollte ich möglichst wenig verändern.




    Die Erfindung der Infrarotfernbedienung lag gerade ein Jahr vor der Herstellung dieses Gerätes. Das war damals etwas ganz besonderes.

    Leider kann das Gerät nur SECAM, PAL und PAL60. Es steht zwar NTSC drauf, aber das ist NTSC 4.43.

    NTSC 4.43 war ein ganz spezielles Kompatibilitätsformat um NTSC Videokassetten in PAL Regionen abzuspielen.

    Das Format wurde vor allem von den Amerikanischen Truppen in Europa verwendet. Auch das macht die Kiste sehr selten.


    Ich kann nun aber - selbst als großer Sony Fan - sagen: Die Deutschen Fernsehgeräte aus den 80ern waren besser.

    Klar war die Trinitron Technologie an Kontrast und Leuchtkraft überlegen, aber die Schaltungen und damit die Bildgeometrie und die Kalibrierung war bei uns einfach besser.

    Ich habe noch mehrere Geräte auf Lager, die ich restaurieren möchte.



    Vor kurzem für 1€ erstanden:

    Ein gut funktionierender Sony Trinitron CVM-2000PSE von 1981. Das Teil hat damals einen if Designpreis bekommen.
    Damals eine unheimlich teure Kombination aus Fernseher und Videomonitor.
    Das Teil wurde im Kit mit Sony U-MATIC VP5030 Videorecorder verkauft (war auch dabei).

    U-MATIC war die erste Videokassette und der professionelle Vorläufer von Betamax. Der Preis lag damals zusammen im 5 stelligen (DM) Bereich.

    Für sein Alter ist der Fernseher sehr modern. Infrarotfernbedienung (wurde 1 Jahr zuvor erfunden!), automatische PAL/NTSC/SCEAM Umschaltung, 2 AV Eingänge.
    Ich werde allerdings versuchen müssen, einen RGB Eingang einzubauen. Der Fernseher hat altersbedingt nur BNC Composite Eingänge.



    Der Fernseher wurde hier gebaut. Ob das eine Seriennummer ist, oder das 31. Gerät 1983 war, kp. An anderer Stelle ist 1981 eingeprägt.


    Die Restauration meines 1987er Grundig Monolith M70 396 ist abgeschlossen.
    Nach einer Woche des putzen und Lötens ist er für die nächsten 33 Jahre gewappnet. ;)
    Das Jahrzehnt, dass der Fernseher in einer Scheune verbracht hat, sieht man ihm kaum mehr an.
    Die Bilder sind etwas überbelichtet, da es schwer ist einen flimmernden Schirm zu fotografieren.



    Angesteuert wird der Fernseher direkt von einem VGA Ausgang mit einem CRT Emudriver, der das nötige 15kHz Signal ausgibt.
    Das erlaubt mit GroovyMAME eine native Ausgabe in der Auflösung der emulierten Arcade Hardware.
    Die Platine (USMA) im Bild kombiniert nur die vertikale und horizontale Synchronisation, erzeugt die SCART Steuerspannungen und bietet einen Audio Eingang.

    Um was für eine Art von Unternehmen bzw. um was für eine Branche handelt es sich da, falls du das preisgeben willst?

    Kein Scherz: Maschienenbau für die Pharma Industrie.


    Die Mails gingen an alle im Unternehmen, auch an die Leute im Betriebsrat.

    Ich bin mal gespannt, was passieren wird.

    Bei uns in der Gegend (Hohenlohe) sieht es derzeit schlecht aus.

    Wir haben in unserem Unternehmen (1k5 Personen) derzeit 4 bestätigte Fälle und 107 in Quarantäne.

    Mein Bruder (selbes Unternehmen) wartet derzeit auf sein Testergebnis.


    Leider ist die Unternehmensleitung sehr "Konservativ" eingestellt.

    Da es im Unternehmen keine offiziellen Informationen gibt, wer infiziert ist (aus "Datenschutzgründen"), kann man nicht wissen, ob man in Kontakt war.

    Es gibt keine Desinfektionsmittel oder sonstiges, als einzige Maßnahme wurden manche Brandschutztüren aufgesperrt.

    Alle Gruppen wurden in zwei Teile aufgeteilt und in Schichtbetrieb oder abwechselnd ins Home Office geschickt.

    Wir haben die (schriftliche!) Anweisung, dass man auch wenn man krank geschrieben ist, wieder zur Arkeit kommen soll, "wenn man sich besser fühlt".


    Am Dienstag wurde jemand aus unserer Projektgruppe abrupt von der Security vom Gelände begleitet.

    Wir vermuten, dass er wohl von jemand der infiziert ist als Kontaktperson genannt wurde...


    Ich habe jetzt immer eine Flasche mit selbstgemachtem Desinfektionsmittel dabei (Spiritus, Wasser, ein bisschen Handcreme).