Posts by hering

    Mal wieder ein Update nach langer Zeit. Mittlerweile läuft die Strange God auf einem Soltek SL-85DRV3 mit VIA P4X266A. Beim Versuch die Karte auch mit übertaktetem Board stabil zu bekommen habe ich festgestellt, dass sie unglaublich empfindlich auf die Einstellung "AGP Driving Control" reagiert. Standardmäßig ist "DA" gesetzt. Wenn die Karte und das System leicht übertaktet sind, stürzt der 3D Mark 2000 im Loop nach gerade einmal 25 Minuten ab. Mit werten ab "EA oder unterhalb von "9A" friert dabei das ganze System ein. mit "AA" läuft alles über 3.5h stabil. Länger hatte ich dann keine Lust, den Test laufen zu lassen.

    Da die Karte eigentlich keine AGP Features nutzt, finde ich das Verhalten schon sehr irritierend.

    Nachdem ich meinen PC für die Strange God endlich fertig gebaut und in Gehäuse vepflanzt habe, war es Zeit, ihn auch mal durch den x264 Benchmark zu jagen.

    Dafür, dass die Kiste unter SuperPi wie ein Sack Nüsse läuft mit dem Via Chipsatz, war ich von x264 Ergebnis positiv überrascht.

    23:01:22.240 | hering | 1/1/1 | Pentium 4 2.8 @ 3.4 (122x28) | 1 GB DDR1 2-2-2-5 152-162 MHz (Tools behaupten 5/4 Teiler, müsste aber ein 4/3 sein) | Soltek SL-85DRV3 (VIA P4X266A) | Windows 98 SE

    Das Soltek SL-85DRV4 will ich hier auch mal erwähnen. Es nutzt ebenfalls die Kombination aus VIA P4X266E and VIA8233A und läuft bei mir schon länger mit dem Voodoo 6000 Nachbau. Im Gegensatz zu vielen anderen Boards kann es die Karte out of the Box stabil betreiben und überlebt mit FSB400/100 CPUs sogar etwas OC (bis ~120MHz FSB), ohne das die Karte instabil wird. Ein Handbuch ist nicht zu finden und das Bios bietet nur AGP Spannungsoptionen von 1.5 bis 1.8V an. Es liefert trotzdem die korrekten 3,3V. Da ich die Karte nicht rösten wollte, habe ich das mehrfach nachgemessen.

    Probleme hatte ich allerdings mit USB 2 Karten. Auf VIA Basis habe ich sie überhaupt nicht stabil bekommen. Eine meine NEC Karten hat zumindest mal sporadisch funktioniert. Erst eine ALI M5273 basierte Karte läuft zuverlässig, wenn sie im richtigen Slot steckt und passend konfiguriert ist. Keiner der aktivierten OHCI/EHCI Controller darf IRQ-Sharing mit der Grafikkarte betreiben, sonst heißt es gute Nacht.

    Kurzes Update. Die Karte läuft auf dem Asus P4S533-E erstmal (unverschuldet) instabil. Mit dem normalen 1.04.01b Treiber schafft sie keinen einzigen Durchlauf 3DMark2000. Mit dem Raziel64 Evolution V1.01.16 schafft sie je nach Auslastung (abhängig von CPU und GPU Takt) 1-3 Stunden, bevor es zum Absturz kommt.

    Jetzt hat das Chipsatz einen Vmod bekommen und läuft mit 1.94V statt 1.82V. North und Southbridge bleiben kühl, aber die Karte läuft jetzt schon 30 Minuten mit dem 1.04.01b Treiber im 3DMark2000 bei 179MHz.

    3DMark 2000

    9944 | 16bit | hering | Strange God V5 6000 @ 183 MHz (AGP) | Pentium 4 3,06 GHz @ 3,4 GHz | SIS 645DX | Win98SE | raziel-evo 1.01.16

    Die ganze SIS Platform ist sehr schwierig mit dieser Karte. Der Treiber von Raziel ist der einzige, der stabil läuft, wobei der 1.01.16 noch mal besser ist, als der 1.00.09. Letzterer erlaubt 142-144 MHZ FSB, bevor das System einfriert (unabhängig vom GPU Takt). Der 1.01.16 hat hingegen sogar einen Lauf mit 148 MHZ FSB überlebt.

    Als Vergleich, ein VIA P4M266A bringt bei gleichem CPU Takt ~1000 Punkte weniger, läuft mit allen Treiber aber absolut stabil und unkompliziert.

    hering überprüfe mal die schabspuren der einzelnen Pins am AGP Anschluss der Karte. sind diese exakt mittig oder versetzt bzw. am Rand zum nächsten Pin?

    Ich habe meine vermessen und mit einer "normalen" 5500AGP (3dfx) verglichen. Ergebnis war das meine Karte um ca. 0,4mm versetzt gebaut war und somit nicht korrekt im Slot saß.

    Lösung: ich habe das was zu viel war weggefeilt, auf der anderen Seite konnte ich natürlich nichts dranbasteln ans PCB. Aber so funktioniert sie jetzt tadellos. Anthony wurde darüber informiert und ich denke es wurden Änderungen am PCB vorgenommen bei den neuer produzierten Karten. Meine war eine der ersteren denke ich.

    Auf den ersten Blick wirken die Spuren sehr ähnlich zu meiner alten 5500. Ich muss mal von beiden Bilder machen und das vergrößert auf dem Bildschirm vergleichen.

    Da ich seit dieser Woche auch eine Strange God zum rumspielen habe, poste ich mal meine bisherigen Erfahrungen.

    Ursprünglich sollte die Karte auf einem Asus TUSL2-C laufen, aber darauf wird sie nicht erkannt.

    Auf einem Gigabyte GA-7VX (KX133) und Asus P4V533-MX (P4M266A) funktioniert sie dafür problemlos. Das einzige ungewöhnliche Verhalten gibt es beim Starten. Ab und an piepen die Boards den typischen Grafikkartenfehler. Beim Gigabyte tritt das immer auf, wenn sie einen Moment länger als üblich zum Initialisieren braucht, bis sie ihre Bios Meldung bringt. Ansonsten ist die Karte stabil. Eine Stunde Voyager Elite Force mit Mesa FX, sowie etliche 3DMark2000 Läufe waren kein Problem (unter Win98, sowohl mit Amigamerlin 2.9 als auch dem offiziellen 1.04.01 Treiber).

    Wenn alles glatt läuft, kann ich sie demnächst noch auf einem Asus P4S533-E testen.

    Ich habe auch mal nen 8K Run während der normalen Nutzung des Rechners getestet. Es ist erstaunlich verträglich, trotz 100% CPU Auslastung. Auch die Temperaturen bleiben verhältnismäßig niedrig.
    Noch als Ergänzung zur CPU-Z Ausgabe: Die CPU läuft mit realen 4120MHz unter Last und das Board ist eigentlich ein P6T Deluxe (Es gibt sich durch nen Bios Crossflash als P6X58D PREMIUM aus. So kann man für die VCore mit Offsets statt absoluten Werten arbeiten.)

    Ich hätte ein paar ausführliche Ergebnisse zum HP Elite X2 2012 im Angebot.
    Hierbei handelt es sich um die Core m7-6Y75 Variante.

    Hp hat hierbei ähnlich dem MS Surface 4 eine recht intelligente Reglung verbaut, welche die vorgegebene TDP von 4,5 W ignoriert und sich an der Gerätetemperatur orientiert.
    Es werden hierfür zwei separate Powerlevel (PL) genutzt. PL2 bestimmt den Verbrauch des kurzzeitigen Turbomodus, hier standardmäßig 15 W für max ~28s.
    Anschließend fällt die CPU in den Langzeitturbo zurück, bestimmt durch PL1 mit 9,5 W.
    15 W reichen praktisch immer für den vollen Takt, solange die Cpu alleine belastet wird. 9,5W sind im hiesigen x264 Benchmark für 2,3-2,6 GHz gut.
    PL1 bleibt allerdings nicht konstant, selbst wenn es im Intel Extreme Tuning Utility (XTU) manuell gesetzt wird.
    In Abhängigkeit der Gehäusetemperatur (oder etwas eng Verwandtem) regelt das Tablet den Wert dynamisch nach.

    Hier 2 Beispiele um die Abhängigkeit von der Raumtemperatur aufzuzeigen.
    Alle Durchschnittswerte wurden mit Hwinfo64 über den Verlauf des Benchmarks aufgezeichnet.

    21-22°C Raumtemperatur:
    2:14:17.741 | hering | 1/2/4 | Intel Core m7-6Y75 1.20GHz (ø CPU Takt 2296 MHz ) | 8GB LP-DDR-III/1866 14-17-17-40-1T | HP Elite X2 1012 G1 | Windows 10 Pro x64 (Official r2665 x64 Build)
    ø PL1 9,238 W
    min PL1 7,75 W
    ø CPU Package Temp. 80°C


    26-27 °C Raumtemperatur:
    2:34:28.181 | hering | 1/2/4 | Intel Core m7-6Y75 1.20GHz (ø CPU Takt 1996 MHz) | 8GB LP-DDR-III/1866 14-17-17-40-1T | HP Elite X2 1012 G1 | Windows 10 Pro x64 (Official r2665 x64 Build)
    ø PL1 7,022 W
    min PL1 5,7 5W
    ø CPU Package Temp. 73°C


    Es ist schön zu sehen, wie die Reglung unabhängig von der CPU Temperatur arbeitet und bei höherer Raumtemperatur die Leistungsaufnahme des SoC deutlich stärker beschneidet.


    Möchte man dennoch durchgehend konstante Leistung erhalten, bietet sich folgende Lösung an.
    Im Bios kann man das Dynamic Platform and Thermal Framework (DPTF) abschalten, wodurch im Anschluss die Regelung deaktiviert und PL1 auf konstant 3,5W herabgesetzt wird.
    Trotz dieser Änderung ermöglicht das XTU weiterhin das Anpassen von PL1/2, Spannungsoffset, usw.
    Nach einigen Tests haben sich bei mir PL1 = 10,5 W als sinnvolles Maximum für Dauerlast ergeben, da Thermal Throttling selbst bei 26°C Raumtemperatur weitgehend vermieden wird.
    (Prime95 einzeln sowie in Kombination mit Furmark: kein Throttling, x264 pro Pass: gut 2 bis 3 kurze Peaks <1s)


    Nachfolgend nun die Ergebnisse mit angepasstes Lastverhalten bei durchgehend 10,5 W, 26-27°C Raumtemperatur und -50mv Offset für die CPU Spannung:

    03:34:04.693 | hering | 1/2/4 | Intel Core m7-6Y75 1.20GHz (ø CPU Takt 2704 MHz) | 8GB LP-DDR-III/1866 14-17-17-40-1T | HP Elite X2 1012 G1 | Windows 10 Pro x64
    ø CPU Package Temp. 93°C

    02:03:45.563 | hering | 1/2/4 | Intel Core m7-6Y75 1.20GHz (ø CPU Takt 2530 MHz) | 8GB LP-DDR-III/1866 14-17-17-40-1T | HP Elite X2 1012 G1 | Windows 10 Pro x64 (Official r2665 x64 Build)
    ø CPU Package Temp. 92°C


    Für ein passiv gekühltes Tablet finde ich die mögliche Leistung durchaus beeindruckend.
    Dank GATs Test mit dem m5-6Y54 sieht man allerdings, dass ein m7 praktisch keinen Sinn macht.
    Wer unbedingt Intels TXT oder vPro braucht, bekommt diese auch mit dem m5-6Y57.

    Lang lebe König Gallatin, Bezwinger der Athlons und Schrecken der Pressköpfe!

    09:24:30.562 | hering | 2/1/2 | Intel Xeon DP 3.2GHz @ 3.65GHz (Gallatin 2M @ 215*17)| 2GB DDR 430 2-3-2-5 | Asus PCH-DL (875P) | WinXP Pro
    07:26:01.078 | hering | 2/1/2 | Intel Xeon DP 3.2GHz @ 3.65GHz (Gallatin 2M @ 215*17)| 2GB DDR 430 2-3-2-5 | Asus PCH-DL (875P) | WinXP Pro (official r2665)

    Vielen Dank an Fujitsu Siemens für ihre Sockel 604 Heatpipe Towerkühler, ohne deren Fähigkeit 150W ab Werk abzuführen die armen CPUs (selbst auf Standardtakt) bis heute nicht aus dem Throttling kämen und natürlich an mein armes kleines Poti, das als "Spannungseinstellschraube" dienen muss. :topmodel:

    Ich habe mir vor ein paar Jahren mal ein Onkyo TA-2060 gekauft. Das gute Teil war/ist fast neuwertig und stand über 20 Jahr bei nem Sportverein im Lager.
    Ab und an überspiele ich mir ein paar Alben elektronischer Musik auf Metalbandkassette, denn einige Stücke profitieren durchaus davon, wenn sie nicht bitgenau aus dem Kopfhörerverstärker kommen.

    Fehler mit DOS/4GW sollten normaler Weise nichts mit dem Sound zu tun haben. Das Teil stellt dem Spiel sozusagen eine 32Bit Umgebung bereit, obwohl Dos nur ein 16Bit Betriebssystem ist. Hast du mal probiert das Spiel im Dos Modus zu starten? Entweder in den Eigenschaften der Spieleverknüpfung mit dem MS-Dos Logo einstellen oder beim Windows Start früh mit F8 ins Menü mit den Startoptionen gehen und "Nur Eingabeaufforderung" wählen und dich dann von dort zum Spiel hangeln.

    Den Onboardsound kannste unter Dos leider knicken, der läuft über PCI und macht damit bei vielen Spielen Probleme.
    Die Adressen und Co der EWS64 kann man über ein kleines Dos Tool einstellen.
    Unter http://terratec.ultron.info/Audio/EWS/64XL/TOOLS brauchst du "EWS64_Tool_EEprom.exe".

    Mit dem SET Blaster=... in der Autoexec.bat setzt du praktisch nur einen Umgebungsvariable beim Starten, mit der Programme wissen wie die Soundkarte konfiguriert ist.
    Erklärung

    Noch mehr Edits: Meine EWS64 ist als Soundblaster Pro 2 (also Typ 4) eingetragen.
    Um den Synthie zu initialisieren brauchst du noch Einträge für das Programm EWSInit (Bei mir mit den Parametern -F -V -M C:\"Pfad"\WIN.TTM
    WIN.TTM ist das Mixer Setting, dass ich mir unter Windows Exportiert habe.
    Um die Lautstärke des normalen Soundcodecs unter Dos einzustellen brauchst du noch das extra Tool "CS32MIX" (/M=15,15 /W13,13 /L=0,0 /X=1 /F=7,7 /C=11,11 /I=L)
    gibts hier

    Selbst mein fast 9 Jahre alter Eizo S2111 beherrscht schon die 3 möglichen Skalierungen

    Vollbild (Bild wird gestreckt und auf dem ganzen Bildschirm ausgegeben)
    Vergrößert (Bild wird unter Beibehaltung des Seitenverhältnisses so weit wie möglich vergrößert)
    Normal (Bild wird Pixelgenau 1 zu 1 in der Mitte des Bildschirms angezeigt)

    Dazu kann man den nicht benutzten Teil des Bildschirms auch aufhellen. Gerade bei Spielen im Weltraum ist ein grauer Rahmen sehr praktisch, dann spart man sich das Raten anhand der spärlich verteilten Sterne, was noch Weltraum und was schon unbenutzter Rand ist.
    Zumindest diese Feature ist mir bei der Skalierung durch die Grafikkarte noch nicht unter gekommen.

    Windows 98 kann selbst mit mehr Speicher problemlos laufen wenn man es anpasst. Ich habe es selber mit voll nutzbaren 2GB in Betrieb.
    Hier findet man neben den benötigten Einträgen in der System.ini auch die modifizierten vmm.vxd und vmm32.vxd um >= 1.5 GB Ram zu ermöglichen.
    Die Windows Installation und das Update auf das inoffizielle Servicepack sollte man aber mit weniger als 512 MB RAM durchführen. Auch wenn es bei vielen mit 512 MB klappt, auf meinem System hat es zu massiven Problemen geführt.