Posts by Roland

    1. Du hast keine meiner sachbezogenen Fragen beantwortet, sondern verweist auf eine Ausbildung. Toll - sollte die Ausbildung es dir nicht ermöglichen, Sachen zu erklären oder zu hinterfragen? Besonders, dass du auf Tode durch 400V Spannung verweist, anstelle die Kapazität der Bildröhre zu erklären und das Risiko sinnvoll zu bewerten zeigt sehr eindeutig, dass du den sachlichen Argumenten ausweichst, denn du weißt, dass das einen erheblichen Unterschied macht - da bin ich mir sicher!

    Fehler machen wir alle, auch Fachkräfte, auch du. Das Entladen einer Bildröhre ist auch wohl kaum mit einer Herz-OP zu vergleichen, oder? Das Restrisiko auf einen kleinen Schock ist für einen ordentlich instruierten Laien wie für einen ausgebildeten Techniker das gleiche, die Urkunde gibt nicht +20 gegen Blitzschaden.


    2. Was das Thema Schaltkreis angeht, erinnere ich mich, dass das Ersatzteil falsch eingebaut wurde: A4 gegen Masse gebrückt - das ist VSync, ohne das ist im Passthrough kein Bild mehr möglich. Du hast die Brücke dann entfernt und siehe da - es lief. Es war der QS2284, kein Kristall oder sonstwas, wie du vorher gemutmaßt hattest.

    Außerdem hast du auf Fotos nicht zu erkennende kalte Lötstellen am Spannungswandler festgestellt und gelötet. Da die Karte bereits vor allen Arbeiten im Gerätemanager erkannt wurde, können wir eine kalte Lötstelle an dem Transistor aals Auslöser der Probleme wohl verwerfen. Ne Messung habe ich auch nicht gesehen.

    Bevor ich das Datenblatt gepostet hatte, hattest du dich nichtmal damit beschäftigt, wie Passthrough auf der Karte realisiert ist.

    Leider konntest du auch hier nicht zugeben, dass auch Laien manchmal was richtig machen. Ganz ehrlich: Schade!


    Ich kann das ab und nehm das mit Humor, auch deine "Liste der besonderen Persönlichkeiten" ist eher witzig als bestrafend, aber es ist schlecht für eine Gemeinschaft von Hobbyisten und Bastlern, wenn immer einer dazwischengrätscht und sagt: "NEIN! Du musst das so machen wie ich! Improvisieren ist verboten!" Nebenbei auch noch in Bereichen, wo du offensichtlich keine Ahnung hast (Thema "Grünspan" nach alkalischer Korrosion auf Kupfer). Das hilft nicht, das ist schlecht für die Moral und entmutigt Neueinsteiger.


    Das ist alles nichts persönliches für mich und ich bin nicht beleidigt. Ich weiß aber nicht, wieso du den Leuten immer weißmachen willst, sie seien komplett unfähig. Vielleicht liest du das ja mal uneingeloggt und denkst drüber nach. "Ich höre nicht mehr zu!" ist allerdings eine kindische Reaktion auf sachbezogene Argumente.

    Ich bin zutiefst geschockt darüber, wie leichtsinnig man hier einen Laien ermutigt, an etwas zu arbeiten, das man nicht sehen, hören, riechen und schmecken kann und prinzipiell tödlich ist. Außerdem sollte man sich nie auf eventuelle Schutzmaßnahmen in defekten Geräten verlassen, besonders dann, wenn sie schon Jahrzehnte alt sind.

    Ich stimme Ravensclaw zu, denn ich vermute auch einen Defekt am Zeilentrafo.

    Auch sein Ratschlag zur Suche eines alten RFTlers ist Gold wert!

    Zutiefst geschockt? Anscheinend ist schon das Sprechen über Arbeiten an Bildröhren ausgesprochen gefährlich. ;-)

    Jetzt aber mal Butter bei die Fische, du bestehst darauf, dass es so gefährlich sei, also werd' konkret:

    Wie schwer ist es, eine Bildröhre richtig zu entladen? Wieso braucht es eine Ausbildung dazu?

    Welchen Strom braucht es, um einen gesunden Menschen zu töten und welche Kapazität hat so eine Bildröhre? Was sind die Fakten mit denen die Legende der tödlichen Bildröhre untermauert wird?


    Dass man sich nicht auf Ableitwiderstände verlassen soll, schreibe ich auch schon. Du tust hier so, also würde ich empfehlen, nen Chernobyl-Spaziergang zu machen, oder die Bayer CO-Pipeline mit Gewebeband zu flicken.

    Sollte ich zukünftig Industriekletterer beauftragen, meine Regenrinnen zu säubern weil 90% der Menschen irgendwann in ihrem Leben mal einen epileptischen Anfall haben und ein Sturz aus 6m Höhe schon mit wenig Pech tödlich ausgeht, wenn man genau in diesem Moment so einen Anfall hat?

    Oder sind das übertriebene Ängste, und mit ein Bisschen gesunder Vorsicht lässt sich der sichere Tod doch ganz leicht eintauschen gegen die Freude, etwas selbst gemacht zu haben?


    Mit Smartphone geschrieben und wenn meine Finger nicht so fett wären, könnte ich fehlerfreier schreiben.


    Fear, Uncertainty, Doubt.

    Realistisch betrachtet ist die Ladung, die nach Betrieb in einer üblichen Bildröhre gespeichert sein kann nicht ausreichend, um einen herzgesunden Menschen zu töten. Ich denke, das ist eine alte Gatekeeping-Legende der Fernsehwerkstätten.

    Der Stromschlag bei versehentlicher Entladung über den Körper tut weh, aber gefährlicher ist das unwillkürliche Zucken, durch das man sich mechanische Verletzungen zuziehen kann.

    Die meisten einigermaßen "modernen" Bildröhren haben einen Ableitwiderstand, über den die Röhre nach dem Abschalten relativ zügig entladen wird. Natürlich sollte man sich nicht darauf verlassen, sondern die Bildröhre manuell entladen. Das ist sehr einfach und auch für einen unerfahrenen Laien leicht durchzuführen, wie hier demonstriert wird: https://www.youtube.com/watch?v=0X28FX_XxtU

    Wer auf Nummer sicher gehen will, entlädt seine Röhre nach einer halben Stunde nochmal. Und wer seine Röhre danach noch benutzen will, entfernt den Stecker vorsichtiger. ;-)


    Darüber hinaus gibt es natürlich noch die üblichen Netz-Elkos, die auch noch eine Ladung aufweisen können und je nach Verarbeitungsqualität scharfe Kanten. ^^


    Ich hoffe, diese Infos helfen dir, selbst abzuschätzen, ob du dir die Bastelei zutraust. :-)

    Ein vernünftiges Netzteil schaltet bei Kurzschluß gnadenlos ab.

    Ja, ich mach das als Hobbyist und drücke mich da manchmal undeutlich bis falsch aus. Was ich meine ist vermutlich ein kurzschlussähnlicher Vorgang. Lässt sich m.E. auch aus dem Kontext verstehen.


    Meine These steht und fällt ohnehin mit dem Widerstand zwischen +5VSB und Masse am ATX-Steckverbinder des Motherboards. Warten wir also die Messung ab.

    Ich glaube, wenn AMIBIOS immer wieder kurz piept, bedeutet das ein Problem mit der Spannungsversorgung; Power Good wird nicht signalisiert und es findet ein permanenter Reset statt. Das rührt daher, dass das Netzteil keine stabile Spannung (wenigstens 95% der Nennspannung) generieren kann.


    Weil mehrere Netzteile dasselbe Fehlerbild produzieren, schließe ich einen Netzteilfehler aus.


    Die LED am Mainboard wird sowohl von +5VSB als auch von +5V gespeist. +5VSB scheint nicht auszureichen, um die LED zu versorgen.


    Für Soft Power On wird ebenfalls +5SB benötigt. Auch hier scheint keine ausreichende Spannung bereitgestellt zu werden.


    +5VSB hat nur einige 100mA, +5V hat wenigstens 10A. Ich vermute, deswegen, dass ein Kurzschluss besteht, der ausreicht, um +5VSB so weit runterzuziehen, dass die für die LED nötige Spannung nicht mehr bereitgestellt werden kann, +5V allerdings nur unter die für PWR_OK benötigte Spannung ziehen kann. Der Strom reicht aus, die LED leuchten zu lassen, wenn man das Netzteil brückt/manuell startet.


    Teste mal den markierten Pin (+5VSB) gegen Masse aus Widerstand. Wenn meine These richtig ist, sollte der relativ niedrig sein. Dann würde ich einen Kurzschluss in einem Elko für den verursacher halten.


    LG! :-)

    Für WinXP gibt es für viele SSDs TRIM über SSD Management oder Defrag Software.

    Man liest tatsächlich viel über TRIM. Wenn die SSDs in alten Systemen nur mäßig genutzt werden scheint es aber mehr oder weniger egal zu sein.

    Denk dran, die SSDs mit einem anderen OS SSD-gerecht einzurichten. WinXP baut da anscheinend Murks.

    Danke Backfire für die Beschreibung! :)

    Ich bin allerdings überrascht, dass Mini-DIN Pin 5 mit SUB-D Frame verbunden ist. Laut der Bastelanleitung oben sollte das doch Signal Blau sein? Oder nummerieren wir die Pins anders?

    Ich habe mal eine Zeichnung vom passenden Stecker gemacht und die Pins nach meiner Zählung nummeriert. Entfernt, weil geklärt.

    Ja, aaaber:

    Man sollte NIE eine Signalmasse auf die Schirmung legen, bzw. die Schirmung als Masseleitung verwenden, gerade wenn das Signal analog ist. Wer schon mal einen Verstärker gebaut hat, der weiß warum.

    Es funktioniert natürlich, aber eine Schirmung ist eine Schirmung und es kann bei diesem Fehler durchaus sein, daß man sich Störungen ins Signal holt und man am Ende nicht weiß, woher die kommen.

    Ich spreche da aus Erfahrung:spitze:

    Ich sage also nicht, daß das ein grober Fehler ist, sondern gebe nur einen Hinweis, daß so etwas eine nicht gänzlich auszuschließende Fehlerquelle ist.

    Ja, und wie gesagt ist es nicht die hochwertige Ausführung, aaaber:

    -Die Hersteller von billigen VGA-Kabeln machen das trotzdem. ;-) Wer teure Kabel kauft, bekommt mehrfache Außenschirmung, individuell angeschlossene Masse für die unterschiedlichen Signale, interne Coax-Kabel für die Farben und mit der jwlg. Masseleitung verdrillte, restliche Signalleitungen. Die Kabel sind damit aber viel dicker und deswegen schwerer mit den normalen mini-DIN Steckern zu verbinden.

    -Das ist kein HiFi. Das Ohr ist viel empfindlicher für Störsignale in den Boxen als das Auge am Ende beim Bildschirm. Klar ist das Bild bei schlimmen Interferenzen dann auch irgendwann Matsch, aber das Ohr bemerkt Störungen viel früher.

    -Die Miro sitzt im selben Gerät wie die 2D-Karte. Die Masse an der Karte liegt sowieso am Gehäuse an. Auf den Platinen befinden sich dann evtl. Filter, wenn der Hersteller es für nötig erachtet.


    Mich würde jetzt interessieren, wie das im originalen Kabel abläuft. Wer hat eines und kann mal ausgebaut Pin 1, 2 und 4 im mini-DIN Stecker gegeneinander und gegen Schirmung auf Kontinuität prüfen?

    VGA Pin 5+8 sind Masse, können also auf die Schirmung oder eine gemeinsame Masseleitung gelegt werden. Das ist besonders für die Farbsignale nicht die hochwertige Ausführung aber wegen der geringen Kabeldurchmesser oft nötig und durch den geringen Preis beliebt.

    Steckerseitig müsstest du dann evtl mit kurzer Litze die Masse wieder von der Schirmung zum Pin führen.

    Nein. Ich hatte aufgrund eines Autounfalls andere Probleme.

    Ich hoffe, dass nichts ernstes passiert ist! Ansonsten gute Besserung.


    Auf der Karte ist auch eine Zinnbrücke an U10 zwischen Pin 11 und 12.

    Das ist A4 gegen Masse. Fragt sich nur, ob das einen weiteren Schaden verursacht hat.

    Aber wenn der LX8587 am richtigen Pin in der Luft hängt, dann kann wohl wenigstens kein Kurzschluß entstanden sein.

    An A4/Pin 11 müsste VSync der 2D-Karte anliegen, der ist direkt mit VGA-in Pin 14 verbunden. Ein Kurzschluss gegen Masse sollte an der Voodoo eigentlich keine Schäden bewirken, auch wenn LX8587 regulär Spannung liefert. Ist allerdings sicherlich (auch?) ein Faktor, wieso mit dem neuen QS3384 kein Passthrough funktioniert. Ich bin optimistisch und gespannt auf die weitere Diagnose! :):thumbup:

    Ich glaube, die Kabel gibt es normal nicht einfach so zu kaufen. Die In-Line Verlängerung passt nur bei den "normalen" V1 mit VGA in.

    Die Miros haben eine 9 Pol Mini DIN Buchse. Belegung im Anhang. Stecker gibt's z.B. bei Ebay, meist braucht es ein VGA-Kabel mit geringem Durchmesser, weil die Stecker oft keine dicken Kabel aufnehmen können. Die Belegung siehst du hier. Viel Erfolg! :-)

    Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich verstehe nicht, was du meinst. Ich weiß auch nicht was eine Lumi ist. ;-)


    Ist es richtig, dass der IC die Signale durchlässt, wenn an BEA bzw. BEB keine Spannung anliegt?

    Ist es richtig, dass die Karte ausgebaut das 2D-Signal durchschleifen sollte?


    Oder benötigt der Switch VCC?
    Dann müsste man zum Prüfen des Switch im eingebauten, eingeschalteten Zustand VCC, BEA und BEB gegen GND messen (VCC~+5V = ok) (BEA<0,8V u. BEB>2V = 2D | BEA>2V u. BEB<0,8V = 3D)

    Sollten diese Zustände eintreten, aber kein Signal an VGA out anliegen, ist nach Datenblatt sicher der Switch defekt, oder?


    Ich verstehe nicht, was messen über Spulen oder Dioden bringen soll, wenn doch zwischen beiden Signalquellen nur der Switch hängt und sowohl 2D als auch 3D nicht laufen. Das 2D-Signal wird so wie ich das sehe gar nicht über Spulen geleitet sondern entweder direkt über PCB-Bahnen oder durch den Switch zum VGA out geleitet. Damit wären die Spulen eher interessant, wenn 2D läuft, aber 3D nicht. Oder sehe ich das falsch?


    Edit: ich lese morgen weiter, so spannend die Fehlersuche ist, ich muss morgen früh raus. ;-)

    Ich habe mir jetzt mal das Datenblatt von dem Switch angesehen.
    Sofern ich das richtig lese

    -schaltet der Switch zweimal fünf Signale gleichzeitig,

    -wird bei BEA low das Signal von A0-A4 an B0-B4 durchgelassen, bei BEA high wird es unterdrückt,

    -wird bei BEB low das Signal von A5-A9 an B5-B9 durchgelassen, bei BEB high wird es unterdrückt.

    Richtig?


    Soweit ich das PCB nachvollziehen kann sollten auf A0-A4 die Signale der 2D-Karte liegen, auf A5-A9 liegen die Signale der Voodoo.

    Damit sollten sich jeweils ein Kontakt von B0-B4 und B5-B9 einen Pin im VGA-Ausgang teilen.

    (Vermutlich handelt es sich bei den Signalen am Switch um die Farbwerte und Hsync/Vsync. Alle anderen Leitungen werden vermutlich direkt/permanent durchgeschleift.)


    Sofern oben alles richtig ist, gilt:

    -Im 2D-Betrieb sollte BEA low und BEB high sein.

    -Im 3D-Betrieb sollte BEA high und BEB low sein.

    -Sind beide low wird 2D und 3D parallel ausgegeben. (Wird natürlich kein verwertbares Signal.)

    -Sind beide high wird alles unterdrückt.



    Damit sollte die Karte im ausgebauten Zustand immer das 2D-Signal durchschleifen. (Da kein 3D Signal erzeugt wird, kann es das 2D Signal nicht stören.)

    Funktioniert das nicht, ist sicher der Switch kaputt. (oder der Signalweg in Kabel/PCB unterbrochen)

    Macht das Sinn?:/

    Dann könnte Storm relativ leicht herausfinden, ob sicher der Switch defekt ist oder ob in Betracht gezogen werden sollte, dass er möglicherweise nicht richtig angesteuert wird (BEA immer high oder BEB immer low).