Posts by OutOfRange

    Waaaas??? =O

    HL 1 ist immernoch genial spielbar! Man muss sich nur auf das Spiel einlassen.

    Gescheiter Monitor, Kopfhörer oder 5.1 System und ne A3D Soundkarte und das Spiel fetzt so richtig. :thumbup:

    So sehe ich das auch. Ein absolut zeitloses Meisterwerk.

    Ich weiss, dass ich damals HL1 als absolut genial und revolutionär angesehen habe. Inkl. Oppsoing Force und Blue Shift.


    Das war in meiner Erinnerung so, bis ich vor einiger Zeit zunächst Black Mesa und dann HL1 Source (als Folge meiner Erfahrung mit Black Mesa) angespielt habe... ich komme mit den Games überhaupt nicht klar! Die Haptik funktioniert bei mir einfach überhaupt nicht mehr?! Diese elendig nervösen Soldaten die dauernd am Rumrennen und Richtung ändern sind, irgendwas stimmt zwischen meinem Hirn, der Gegner-KI, dem Interface und den Hitboxen einfach nicht. Das Spiel verursacht bei mir enormen Frust.


    Wohlgemerkt spiele ich in anderen Shootern teilweise nur mit Pistole/Pfeil-und-Bogen und renne mit einem Headshot nach dem anderen durch die Landschaft, nur in HL1 geht das irgendwie einfach nicht (mehr).

    Verdammt, ich versuche gerade herauszufinden, auf welchem Sys isch HL1 gezockt habe.


    Ich würde behaupten:

    - Pentium III 450 Mhz

    - 64 MB RAM

    - Geforce 2 MX

    vermutlich 1280x1024x16 oder sowas.


    Ich hab das als gut erträglich in Erinnerung, muss dich aber ein wenig warnen: Das Spiel ist echt nicht gut gealtert, besonders was das Interface und die Gegner-KI angeht. Ich hatte echt Mühe in den Flow zu kommen und das selbst aktuellen "Black Mesa"-Refresh. Keine Ahnung wieso das so ist, ich finde das Spiel aber mittlerweile echt nicht mehr gut.

    Ich hab mit den Brother MFC LED/Lasern gute Erfahrungen gemacht.

    Das Ding kann monatelang rumstehen und funktioniert dann auf Anhieb.


    Meiner ist noch der L3770CDW und damit bestenfalls Midrange, das Preis/Leistungsverhältnis finde ich aber recht gut (ja... Toner ist teuer, das ist aber normal).

    Kann Duplexdrucken und -scannen inkl. Dokumenteneinzug (der auch mal leicht zerknitterte Dokumente frisst, wenngleich nicht immer perfekt ausgerichtet).

    Zudem ist bei der recht kompakten Bauart ebenso ein Fronteinzug vorhanden, z.B. für Fotopapier (das Ding taugt absolut nicht für Fotodrucke, das war aber nie mein Anspruch).


    Die Software ist ebenso schmerzfrei und kommt auf Wunsch ohne irgendwelchen Schnickschnack.

    Ich habe unsere nationale Sparvorschläge noch einmal angeschaut und bin ein wenig erstaunt.

    Da stehe nämlich nirgendwo drin, dass man die Heizung aktuell komplett ausschalten bzw. in den Frostschutzbetrieb nehmen kann (was ich seit Juli sowieso gemacht habe). Die Nächte fallen aktuell ja teilweise wieder in kühlere Bereiche, die Gebäudestruktur verliert aber auf Grund der Tageswärme noch nicht wirklich an Wärme.

    Meine Gasheizung hat letztes Jahr, als ich diese Massnahme noch nicht gemacht habe, trotz allem im Sommer ein paar Dutzend Kubikmeter Gas verbraten, würden alle aktuell darauf verzichten würde das sicherlich schon wieder zur Besserung beitragen.


    Stromverbrauch ist halt so eine Sache: Ich habe 2.5 Jahre alte Geräte und mein Haus(!) verbraucht ohne aktives Gerät (Kühl-, Gefrierschrank, Heizung, WP-Boiler) im "Standby" gerade einmal 110W. Da bei mir der Strompreis sowieso nicht steigen wird, ist da kaum Potential vorhanden. Die Investition in Steckerleisten etc. rentiert da schon fast gar nicht erst.

    Es gibt Zirkulationspumpen mit integriertem Temp.Sensor, welchen man einfach ans Rohr anschnallen kann.
    Wurde bei meiner Mutter vor einer Weile installiert und scheint auch messbar was gebraucht zu haben.

    Sorry für die energiepolitischen Ausschweife.


    Trotzdem ein kleiner Lacher für zwischendurch: Wir Schweizer haben nun auch unsere Empfehlungen vom Bundesrat erhalten.

    Mit dabei: Bitte mit Deckel auf der Pfanne kochen :topmodel: Mahlzeit!

    Ich denke nicht, dass es die Industrialisierung per se ist.

    Es ist die kapitalistische Geldmacherei unter dem Vorwand einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Lösung.


    Seit Jahren machen Konzerne einen riesigen Haufen Geld mit irgendwelchen Energieprodukten und -zertifikaten, die weder uns noch der Natur bisher wirklich etwas gebracht haben. Die aktuelle Situation ist nichts anderes als die blanke zur Schaustellung, dass bisher in keiner Weise wirklich irgendwas langfristig funktionierendes geschaffen wurde.

    Heute Morgen in den News:

    Eine kleine Gemeinde im Nachbarkanton hat ihre eigene kleine Stromgenossenschaft und kauft jedes Jahr aufs neue die Leistungen ein.

    Man hat anscheinend nicht kommen sehen, dass die Preise enorm ansteigen werden und hatte sich bisher nur dir Konditionen auf 50% der benötigten Liefermenge für 2023/2024 gesichert.

    Als man dann merkte, dass der Preis in die Höhe schnellt, hat man nach dem Prinzip "fire and forget" eine E-Mail an den Lieferanten rausgehauen, welche da irgendwie nie ankam und eben auch nie kontrolliert wurde. Nun sehen sich die Bewohner dieser einen kleinen Gemeinde mit einem plus von 276% der Stromkosten konfrontiert.


    Statement der Genossenschaft: "Sorry, wir können nur noch offen kommunizieren wie die Dinge nun liegen".


    Früher hätte man die am Dorfbrunnen gehängt.

    Ich habe einen WP-Boiler der normalerweise auf 52-55°C hochlädt und sich am effektiven Warmwasserverbrauch orientiert (am Anfang hielt ich das für Marketingquatsch, das Ding ist aber tatsächlich lernfähig). Da wir keine Warmwasserleitung haben in welcher sich Wasser dauerhaft anstauen kann, wird alle zwei Wochen eine Heizkurve >60° gefahren, um der Keimbildung vorzubeugen.

    Die Funktion ist im Boiler integriert und bisher hatten wir noch nie in irgend einer Form Probleme (man könnte es sogar auf 1x pro Monat reduzieren oder aber auf 1x pro Woche erhöhen).


    @CryptoNite: Meine Freundin ist echt ein Hochofen, da klappt das wunderbar <3 und da bei mir der Stecker raus ist, muss ich auch keine Angst um irgendwelche Nebeneffekte haben 8o

    Das mit den Pellets hört doch aber beim gebundenen CO2 gar nicht auf: Die Herstellung benötigt ja noch einmal zusätzliche Energie.


    Obwohl sie vorwiegend bei mir ist, besitzt meine Freundin noch ihre eigene Wohnung. Diese ist in einer Überbauung mit zwei Gebäuden, welche gemeinsam eine Pelletheizung inkl. Warmwasserproduktion nutzen. Mindestens drei(!) Mal im Jahr verklemmt das Ladesystem der Heizung.

    Das klingt nun eher nach einer trivialen Sache, ist aber ein echt bescheuertes Problem. Dies, da man den Lagerraum nicht betreten darf, bevor die gelagerten Pellets nicht entfernt wurden. Nur wohin damit? Es scheint Anlagen mit mehreren Kammern zu geben, dies ist hier aber nicht der Fall.


    Das bedeutet nun also: ein riesiger Sauglastwagen rückt an und saugt die Pellets aus der Vorratskammer. Im Anschluss kann die Störung behoben werden, was im Vergleich immer eine relativ triviale Angelegenheit ist, anschliessend werden dann werden die Pellets wieder zurückgepumpt.


    Soll mir einer sagen, dass sowas in irgend einer Form nachhaltig und fortschrittlich ist.


    Meine Mutter wohnt ebenso in einer älteren Überbauung. Dort hat man bereits vor langer Zeit die Aussenfassade sowie die Fenster saniert und damit bereits einiges in Sachen Heizkostenersparnis erreicht. Nun hat aber die "Energieberatungsstelle" eines örtlichen Energielieferanten den Besitzer dabei "unterstützt" die bestehende Ölheizung weiter zu optimieren. Bisher waren die Heizkörper mit dummen Handventilen ausgerüstet, neu werden nun gegen 100 Stück durch die Regelventile Marke Danfoss ersetzt (die mit der Gaskartusche). Nur sind diese dummerweise direkt unter dem Heizkörper angebracht und ich zweifle an einem effektiven Mehrwert bzw. einer messbaren Reduktion des Ölverbrauchs.


    Daneben wird an der Heizungsanlage selbst nichts gemacht: Das ist eine mittlerweile locker über 20 Jahre alte Ölfeuerung, die notgedrungen eine neue Steuereinheit erhalten hat, ansonsten aber keinerlei Intelligenz besitzt. So wird der Wasserspeicher permanent und komplett stumpfsinnig auf irgendwas gegen 70°C geheizt, ohne dass man mal über eine Absenkung und periodische Legionellenabtötung nachgedacht hat (dürfte nicht schwer sein, das System ist zirkulierend aufgebaut und benötigt damit keinen ewigen Vorlauf, bis Warmwasser in der letzten Wohnung ankommt).


    Ich befürchte, dass gerade oben genannte Massnahme mehr ein Tropfen auf den heissen Stein ist und eher der Geldmache und Augenwischerei als dem effektiven Nutzen dient.

    Ich habe einen Kollegen, welcher bei Siemens im Bereich Heizung/Lüftung/Klima für Grossbetriebe (Spitäler etc.) arbeitet.

    Er meinte auch schon, dass der Hybridbetrieb eigentlich was vom sinnvollsten wäre. Das setzt aber tatsächlich eine entsprechende Investition/Installation voraus und persönlich rechnet sich das bei mir tatsächlich nicht wirklich.


    Das andere Problem ist aber auch die Verfügbarkeit: Ich habe den grossen Vorteil, dass ich auf meiner Heizung einen "Gold"-Wartungsvertrag habe und der Hersteller das Ding quasi komplett an Lager hält bzw. bei Ausfall ohne dass mir Kosten entstehen ersetzen muss. Um dem vorzubeugen wird bei mir jährlich eine präventive Wartung durchgeführt und einige Teile schlichtweg komplett ersetzt. Das hat trotz Lieferengpässen auch dieses Jahr einwandfrei funktioniert, das ist bei anderen aber überhaupt nicht der Fall.

    Sowohl Ersatzteile wie auch Neuanlagen sind derzeitig extrem schlecht verfügbar und das quasi in der gesamten Branche. So könnte ich im Wohnzimmer - was ich übrigens super fände, wenn der Platz denn da wäre - ein Schwedenofen installieren könnte. Die sind aber auch überhaupt nicht verfügbar und sogar das Brennholz selbst(!) ist derzeit Mangelware (was beinahe ein Witz ist, zumal das bei uns Tonnenweise im Wald lagert und theoretisch dort einfach "geholt" werden könnte, was derzeit auch befürchtet wird).

    Man muss sich das mal vor Augen halten: Man hat derzeit Angst, dass Brennholz aus den offenen Lagern im Wald geklaut wird.

    Egal ob Strom, Pellets, Brennholz oder Gas: die Situation ist innert nicht einmal einem Jahr in eine Richtung gekippt, die man so nie erwartet hätte.


    Ich versuche mich so weit es irgendwie geht nicht negativ mitreissen zu lassen. Mein Stromversorger gilt als sicher und auch wenn das Gas teuer ist: es scheint für uns Private nicht einfach so auszugehen.

    Von daher versuche ich das tatsächlich ein wenig auszublenden und positiv eingestellt zu bleiben, es wäre schade deswegen das Leben nicht doch ein wenig zu geniessen.


    Meine grosse Hoffnung ist immer noch, dass wir aus der Sache am Schluss wirklich Lehren ziehen, wie wir eine nachhaltige, sparsamere Energiepolitik fahren können.
    Wäre dem so, hätte die Sache dann doch noch etwas Gutes gehabt.

    Ja die Sache mit der Energie...


    Bei uns hier in der Schweiz herrscht beinahe täglich Panikmache durch die Medien, sowohl bezüglich Strom wie auch Gas.

    Kleiner Hintergrund dazu: Etwa 1/5 der Schweizer Haushalte heizen mit Gas, so übrigens auch ich.


    Beim Gas ist es - wie überall - recht derb was mit dem Preis gerade geschieht. Im Vergleich zum Vorjahr ist der aktuell 3x höher(!) was Mieter und Besitzer gleichermassen erwischt und diversen Leuten grausam das Budget durchkreuzen wird. Da die Immobilienpreise in den letzten Jahren dauernd gestiegen sind, dürfte das dem einen oder anderen Eigentümer das Genick brechen.

    Daneben waren wir so clever *hust* die CO2-Abgaben auf Erdgas dieses Jahr zu erhöhen, damit mehr Leute auf Erdgas- und Atomstrom betriebene Wärmepumpen umsteigen (/ironiemodus).


    Ironie beiseite: Die Sache mit dem Strom ist bei uns extrem unterschiedlich. Dank dem liberalisierten Markt gibt es hier einen unglaublichen Dschungel an Anbietern und Genossenschaften zur Stromlieferung. So bezieht z.B. einer der Lieferanten aus einem Nachbarkanton dermassen viel dreckigen Strom aus dem Ausland, dass deren Strompreis 2023 um 43% ansteigen wird.

    Im krassen Gegensatz dazu steigt der Strompreis bei meinem Anbieter überhaupt nicht! Über Jahre war dieser dafür bekannt, im Schnitt höhere Preise als alle anderen zu haben, was bei dem lächerlichen Strompreis jammern auf sehr hohem Niveau ist. Warum das? Es wird kein(!) Strom aus dem Ausland bezogen. Der stammt zu 85% aus Flusskraftwerken und 15% aus erneuerbaren Energien sowie kleinen Beteiligungen an den verbleibenden, nationalen Atomkraftwerken.


    Das führt dazu, dass wir unglaubliche Unterschiede bei der Preisgestaltung und der theoretischen Versorgungssicherheit haben. Zudem kann mein Anbieter nun teuer überschüssigen Strom an andere nationale Anbieter verkaufen, dazu wird nun eine entsprechende Börse eingerichtet (wieso das Problem selbst angehen, wenn sich damit einen Haufen Geld verdienen lässt?).


    Mir selbst ist das ganze mittlerweile recht egal: Ich verbrauche irgendwo um die 700.- CHF an Strom im Jahr (Einfamilienhaus mit Wärmepumpenboiler und Gasheizung). Die Versorgungssicherheit ist gegeben, was beim Gas nicht anders sein dürfte. Da kommt natürlich eine massiv höhere Rechnung auf mich zu, ich habe das aber glücklicherweise immer mit Puffer kalkuliert. Lustig finde ich das natürlich in keiner Weise, ändern kann ich daran aber kurzfristig wenig.

    Daneben muss man sich fragen, was für Alternativen bleiben: Meine Heizung hält mindestens noch 10 Jahre und selbst bei hoch bleibenden Gaspreisen rentiert sich der Ersatz auf eine Alternative in meinem Fall erst dann. Ich werde vermutlich ein paar Grad runtergehen und irgendwann noch den Dachboden nachisolieren, mehr macht aktuell keinen Sinn.


    Ich warte gespannt darauf, was diesen Winter dann wirklich geschehen wird. Ändern kann ich an der ganzen Situation sowieso nichts.


    Was Sparmassnahmen angeht sind wir Schweizer aktuell übrigens mal wieder recht konservativ unterwegs, dabei wäre es eigentlich nicht einmal sonderlich schwer.

    Das ist aber aktuell ein dermassen mühseliges Politikum, dass ich mich damit langsam echt nicht mehr befassen mag und einfach meinen kleinen Beitrag leiste so gut es geht.

    Ein Beispiel eines Unterwasser-Fotos (hat unser Guide gemacht, die Schildkröte wurde nicht gestört und hat seelenfriedlich weiter gemampft, das sind unglaubliche Geschöpfe).


    Ist es wirklich die Elektrik, welche vorwiegend Fahrzeugbrände verursacht?

    Man hört immer wieder, dass Undichtigkeiten in der Kraftstoffversorgung oder Motoren-/Getriebeöl welches auf die Abgasanlage gelangt die grösste Ursache seien.


    Zu der 12V Sache: Ich finde das eine tolle Sache z.B. in Alphütten, welche vorwiegend von Solarstrom leben und keinen Netzanschluss haben. Dort betriebt man so dann z.B. die gesamte Beleuchtung und benötigt nur für die "groben" Sachen allenfalls einen Generator/Umrichter oder eine weitere Quelle (Wind z.B.).

    Zuhause möchte ich mir den Aufwand nicht machen, da eigentlich nur gerade das Licht davon leben kann und das auch nur mit Sonderlösungen.


    Bei einem Stromausfall würde zwar das Licht noch über 12V laufen, dafür gibts aber elegantere, einfachere Lösungen (Kerzen z.B.).

    Ich musste das Wochenende gerade derb lachen (leider finde ich den Link zu meiner ursprünglichen Quelle nicht mehr, man findet dazu aber diverseste Angaben im Netz).


    Zur Zeit befinden sich weltweit 1000-1300 Kraftwerke für fossile Brennstoffe im Bau, viele (besonders in China bzw. im asiatischen Raum) sind initial für Kohle ausgelegt, mit der "Option" auf alternative Brennstoffe umzustellen (nette Augenwischerei).


    Wir haben es einfach verkackt: Die Regierungen, Geldtreiber und grossen Produzenten/Industrien dürften es lange erkannt haben: Rein nur durch erneuerbare Energien werden wir nicht über die Runden kommen. Schon gar nicht, wenn wir dauernd noch mehr Strom benötigen (Elektrofahrräder, -scooter, -autos, Wärmepumpen, Cryptomining, etc.).

    Dem kleinen Mann kann man aber schamlos Umweltabgaben aufs Auge drücken, während man mit Klimazertifikaten eine neue Form der Geldmacherei erfunden hat (mit Immobilien wird es langsam aber sicher auch wieder schwieriger).


    Daneben ist ein herrlich grosser Markt entstanden, mit dem man Eigentümer wunderbar dazu animieren kann, einen Haufen Geld für irgendwelche PV-Anlagen, nachträgliche Energiesanierungen etc. auszugeben. Wirklich bringen tut es eigentlich nichts, da man für viele Isolationsmaterialien mehr Energie und Öl verblödet als sie jemals einsparen können. Aber hey: Die entsprechenden Firmen haben damit einen Haufen Arbeit und die Hersteller kassieren satt ab.

    Abgesehen davon lassen wir ja sogar zu, dass wir uns teilweise gesetzlich dazu verpflichten, neue Häuser von Anfang an mit entsprechenden Anlagen auszurüsten.


    Ich freue mich echt darauf die Sache in 15-20 Jahren zu erleben: Dann wird all das Zeuchs was wir heute installieren das erste Mal auf den Schrott wandern und ersetzt werden müssen. Vielleicht werden wir dann merken, dass wir eigentlich nur verarscht werden und besser schon vor langem wieder damit begonnen hätten, neue Kernkraftwerke zu bauen (ja Endlagerung und so Sachen... nicht schön aber vermutlich trotzdem alternativlos).

    Aus meiner Sicht machen Solaranlagen im grossen Stil in geografisch vorteilhaften Zonen auf jeden Fall Sinn.

    In unseren Breitengraden und mit der aktuellen Strategie halte ich diesen Industriezweig wirklich mehr oder weniger für reine Geldmacherei.

    Es mag tatsächlich ein klein wenig zur Verbesserung der Unabhängigkeit betragen, wir sollten uns parallel aber vielmehr mit dem Senken des Energieverbrauchs an sich beschäftigen.