Posts by lightstar

    Übrigens scheint "Naraeon SSD Tools 5.4.0" tatsächlich ab XP zu trimmen, zumindest laut Trimcheck! Habe mir da allerdings nicht nochmal die Mühe mit Windbg gemacht. Mit Everything im Hintergrund nach Create sortiert, sehe ich jedenfalls nicht die Erstellung von Dateien..

    Naraeon SSD Tools Download | Naraeon

    https://sourceforge.net/projects/naraeon-ssd/files/latest/download

    Getestet mit 2025 und 2026 gekauften Intenso TOP, HIGH und Performance sowie einer M.2 Transcend 120GB, die auf einem ZIF 1.8-Adapter hängt.

    ich hab mir bei XP nach dem Ende des POSReady-2009-Supports mal die Arbeit gemacht, ein Updatepaket für die Offlineinstallation einer frischen SP3-Installation zusammenzubasteln. Basierend auf der Vorinstallation üblicher Dinge wie WMP, .NET, Visual C++, ...

    Alles aus dem Ordner "Preinstall" installieren (da ist auch der aktuellste Windows Update-Dienst dabei, den du ggf. temporär beenden musst), den SoftwareDistribution-Ordner dann nach C:\WINDOWS extrahieren und alles überschreiben. Wenn du danach WUMT aus C:\WINDOWS\SoftwareDistribution\wumt startest und offline suchst (es geht mit einem WSUS-Proxy - HTTPS-Verschlüsselung ist das Problem - auch noch online), installiert es dir alle Updates offline, weil der Download nicht mehr notwendig ist. Die beigelegte wsusscan.cab enthält die vollständige Updateliste. Diese ist von 2020 und die letzte SHA-1-signierte für XP inklusive POSReady 2009. Die Office XP Post-SP3 Updates sind übrigens auch dabei..

    https://archive.org/download/wsusoffline-wxp-deu/XP%20post-SP3%20updates%202025%20ofcxp%20POSREADY%20netfx%20visualc.rar

    Und ferner holst du dir mit den TLS 1.2 Patches ein bisschen Internet-Access in WinHTTP-Anwendungen wie Outlook Express, IE8, .. zurück.

    retrospace - Beitrag lesen

    Sorry fürs hoch holen, aber mir war danach. Habe heute - Hirn nicht eingeschalten - angeblich damit eine Festplatte getrimmt. Und von der Ablaufdauer war es gar nicht viel anders, als ne Stunde zuvor bei einer SSD. Und damit habe ich die korrekte Ausführung des Programms - zumindest im Falle von Drittanbieter-Laufwerken schon in Zweifel gezogen.

    Ich habe mir das Teil mal mit WinDbg angesehen, und es macht nichts anderes als ModLoad 00a90000 00aa0000 fsutil.exe. Und immer, wenn eine neue solche Zeile im Debugger auftaucht, springt der Fortschrittbalken ein Stück weiter. So lange, bis das Trim erfolgreich abgeschlossen ist...

    Code
    0:003> da poi(esp+4) 
    0341f298 "fsutil file createnew C:\tmpxxxa" 
    0341f2b8 "data\xxxtmpxxxadataxxxwtf42.tmp "
    0341f2d8 "2147483648"

    Es erstellt also einen haufen von tmp-Dateien, die das Dateisystem voll schreiben. Und dann löscht es die alle wieder:

    Code
    Breakpoint 1 hit
    eax=03aae254 ebx=759e3db3 ecx=024a0000 edx=00000000 esi=03aaf4c8 edi=0034b8f8
    eip=759e8312 esp=03aad7dc ebp=751d65bd iopl=0         nv up ei pl nz na po nc
    cs=0023  ss=002b  ds=002b  es=002b  fs=0053  gs=002b             efl=00000202
    kernel32!DeleteFileW:
    759e8312 8bff            mov     edi,edi
    0:003> du poi(esp+4)
    03aae254  "C:\tmpxxxadata\xxxtmpxxxadataxxx"
    03aae294  "wtf1.tmp"

    Es ist offensichtlich: Das Programm verlässt sich billigst auf das Betriebssystem. Es erzeugt große temporäre Dateien, die freien Speicherplatz belegen und anschließend löscht es sie wieder. Wenn nun das Betriebssystem TRIM unterstützt, kann das Löschen dazu führen, dass NTFS die freigegebenen Cluster an den Treiber meldet und dieser schließlich TRIM an die SSD sendet. Und bekanntlich können XP und Vista das nicht.

    Der Prozess SSDToolbox.exe selbst hat immer nur mehrfach IOCTL=002d1080 (IOCTL_DISK_IS_WRITABLE) vor fsutil aufgerufen. Dieser IOCTL gehört zum Dateisystem, ist kein ATA-Befehl und es schaut wohl nur, ob das Dateisystem beschreibbar oder readonly ist, und aufgrund der Häufigkeit wohl, wie viel Platz noch frei ist. Vielmehr hätte ich da etwas in Richtung IOCTL_ATA_PASS_THROUGH sehen müssen, aber passiert nicht.

    Also dann, verwendet das Tool nicht unter XP/Vista, es bringt einem gar nichts. Funktioniert nur richtig ab Windows 7.

    https://files.thecybershadow.net/trimcheck/ <- falls jemand vorher/nachher selbst testen will. (Erst Trimcheck auf der SSD ablegen, öffnen, dann erst SSDToolbox Trim, dann wieder Trimcheck). Vielleicht nimmt man sich die SSD immer mal wieder unter Linux Live-CD zu herzen, dort gibt es ein fstrim. Für FAT32/FAT16 und ältere Win9x-Kisten bietet sich vom Loew das Programm TRIM an: https://rloewelectronics.com/

    Die Beobachtung von OP, dass es schneller geworden sei, kann ich somit nicht nachvollziehen, scheint mir mehr Placebo zu sein. Oder die Garbage-Collection hat geholfen.