Beiträge von LoB

    Eigentlich ist eher Alibaba das "China-Amazon". Teilweise (Gewinn, Umsatz an Aktionstagen, Anzahl versendeter Paket) kann Alibaba über Amazon nur müde lächeln.

    Vertrauenswürdig als Marktplatz(!) ist Alibaba definitiv. Was für Produkte dahinterstecken muss man im einzelnen prüfen...

    Ja, nur das der dann direkt im Netz für jedermann erreichbar ist und da hab ich gerade noch einen Knoten im Kopf, ob das irgendwie problematisch werden könnte.


    Hab z.B. im Log gesehen, dass sich irgendeine chinesische IP, unmittelbar nachdem mein Server bereit stand, permanent versucht hat per SSH als root anzumelden. Damit war dann mit dem Wechsel auf einen anderen Port schluss. Wäre jetzt die Überlegung, was man noch für weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen muss, wenn man so einen DNS Filter drauf installiert. Vielleicht bin ich auch nur etwas zu gedanklich verfahren da grade. Naja, dann test ich das einfach mal :spitze:

    Na ja, alles was offen im Netz verfügbar ist, ist halt angreifbar. Daher solltest Du, wenn Du den DNS-Server wirklich im Netz betreibst, noch mehr auf regelmäßige Updates achten, um nicht mit ungepatchten Sicherheitslücken angreifbar zu sein.


    Ich habe bei meinem vServer Nagios installiert, und ein Plugin aktiviert was quasi den status von "apt-get upgrade" erfasst. Dadurch bekomme ich gleich eine Mail, wenn für mein System Updates vorliegen.


    Edit: Ach so, und ich habe zusätzlich zu fail2ban auch noch OSSEC installiert, ein Open Source Intrusion Detection System. Dadurch kriege ich auch Mails (und nicht nur Autoban), wenn jemand versucht in die Kiste zu kommen. Das muss aber jeder selbst wissen, weil es natürlich auch eine Reihe E-Mails erzeugen kann, die eigentlich nicht notwendig wären (Z.B. bekomme ich Mails, wenn jemand automatisiert meinen Mailserver nach angreifbaren Scripten oder z.B. Wordpress-Plugins abgrast. Das ist jetzt keine direkte Gefahr, die Mails ignoriere ich auch geflissentlich.)

    Sowas gibt es eben nicht. Steam wird immer online installiert, und wurde es auch immer, soweit ich mich erinnern kann.

    Ganz ganz ganz früher (zur Steam Beta) gab es tatsächlich Offline Installer, die damals sogar die Spiele gebundelt hatten (z.b. einen Steam + CS Installer und einen Steam + TFC installer): https://www.neowin.net/news/st…steam-installer-released/

    Ich vermute, was Starcraft II braucht (oder zumindest in den frühen Versionen gebraucht hat) war ein hinreichend großer, tatsächlich auf Disk auslagerbarer Speicher.

    Ich behaupte, die Applikation bekommt von Swapfiles überhaupt nichts mit, sondern das wird vom System abstrahiert. Alles andere würde mich sehr wundern. Aber wissen tu ich das nicht.

    Was heißt "er macht ihn nicht größer"? Also es gibt ja den Non-Paged Pool (für Treiber/Kernel) und den Paged-Pool (für User). Wie die sich verhalten, wenn man mehr (physisches) RAM verbaut, weiß ich nicht. Ich hätte vermutet, sie wachsen im schlimmsten Fall proportional. Im besten Fall wächst der paged-pool stärker als der Non-Paged, da man ja nicht unendlich viel Platz für Kernel und Treiber braucht.


    Ich habe SC2 nicht gespielt, aber das klingt für mich eher nach Bug.


    Der Punkt war aber: Paged Pool und Page File sind zwei paar Schuhe. Paged Pool existiert auch ohne Page File. Damit sind (grundsätzlich, die richtige Menge physisches RAM vorausgesetzt) alle Programme ohne Page File lauffähig.

    Es gibt sehr wohl Software, die ohne Paged Pool nicht arbeitet.

    Du verwechselst hier zwei Dinge. Page Pool und Swap file sind nicht das gleiche. Oder anders ausgedrückt: Auch ohne Swap File hast Du einen Page Pool. Der ist halt kleiner, weil eben der gesamte adressierbare Speicherbereich kleiner ist. Damit gilt immer noch, was ich eingangs schrieb: Mit ausreichend großem RAM braucht man kein Swap File. Da startet dann auch Star Craft 2.

    Ja, das ist eine gerne erzählte Legende - die aber mit der Realität nichts zu tun hat. Windows ist nicht instabiler und auch nicht langsamer ohne Auslagerungsdatei. Einzige Ausnahme: Wenn das physische RAM wirklich zur Neige geht, dann stürzen Programme ab. Da hilft aber dann auch wieder nicht die Auslagerungsdatei auf der RAMdisk.


    Ich fahre seit 2 Jahren absolut problemlos ohne Auslagerungsdatei. Einzige echte Einschränkung: Dann gib es bei Abstürzen keine Dumps. Dafür sollte man, wenn man sie braucht, 800 MB reservieren.

    Bei der RAM-Disk bin ich mir unsicher...könnte was bringen, wenn man viel RAM verbaut hat. Windows lagert nicht nur aus, wenn der Speicher knapp ist, sondern generell-diese Daten könnten auf einer RAM-Disk dann wesentlich schneller abrufbar sein.

    Wenn man "zu viel RAM" hat, sollte man die Auslagerungsdatei vollständig deaktivieren.

    Bringt ein Ramdrive was um dort die windoof-Auslagerung abzulegen?

    Nein, das ist vollkommen absurd. Die Auslagerungsdatei wird ja gerade genutzt, wenn der Hauptspeicher nicht reicht. Wenn Du jetzt vom RAM etwas abknappst, um eine RAMDisk zu bauen, wird es früher/schneller zum swappen kommen. Dass das aus dem RAM kommt, ist nicht hilfreich, denn es muss trotzdem zwischen RAM und "Festplatte" hin- und herkopiert werden muss. Zusätzlich hast Du dann keinen echten Platz zum Auslagern mehr. Du hast also am Ende Deinen nutzbaren Hauptspeicher beschränkt und verlangsamt.