Posts by LoB

    Müsste ich mal drüber nachdenken. Aber tendenziell: Ich hatte nie die Disziplin, auch nur mit einer Festplatte zu backuppen. Wenn ich dann mit regelmäßig wechselnden HDDs hantieren muss, wird das erst recht nicht funktionieren...

    Ich will daher ein mal ein System aufsetzen, das ohne Eingriff funktioniert...

    Hallo, ich könnte mal Tipps gebrauchen, was den Kauf eines NAS angeht.


    Folgende Situation: Ich habe Backups immer sträflich vernachlässigt, bis auf ein wenig Kopieren auf ein USB-Drive, welches dann irgendwann zu voll wurde. Vor einem Jahr wäre mir das FAST zum Verhängnis geworden, ich hätte FAST wichtigste Fotos/Dateien verloren. Es ist zwar gerade noch mal gut gegangen, aber ich möchte das endlich vernünftig lösen.


    Idee ist praktisch ein kleines Home NAS à la Synology DiskStation DS218j zu kaufen.

    Jetzt war bei meiner USB-Festplattenlösung ja immer das Problem, dass ich zu schnell an Grenzen gestoßen bin - obwohl ich gar nicht viele Daten zu Backuppen habe. Daher hadere ich jetzt irgendwo zwischen

    1. "es soll nicht teuer sein"
    2. "ich will nicht nach 2 Jahren wieder das gleiche Problem haben und die Platten voll haben/aufrüsten müssen"
    3. "ich will aber auch nicht Riesenplatten haben, die mir dann schnell kaputt gehen".


    Wenn ich mir 2. und 3. anschaue, dann klingt das beides für mich, als ob ich besser ein mal richtig Geld in die Hand nehme, damit aber "ewig" safe bin.

    Denke daher:


    • Synology DiskStation DS218j
    • 2x Seagate IRONWOLF PRO 16TB

    Mit den Platten hätte ich das NAS komplett ausgereizt (keine "Gefahr", dass ich es irgendwann update), sie sind laut den MTBF die stabilsten auf dem Markt, bieten 5 Jahre Garantie und 2 Jahre Datenrettung gratis...


    Nachteil: Da bin ich dann schon weit über 1000 EUR.



    Was denkt Ihr? Was für Erfahrungen habt Ihr? Danke!

    Nicht eher die Medien ganz generell?

    Ne, Medien springen aus meiner Sicht erst auf, wenn es genügend Leute interessiert.

    Jetzt wird zwar aktuell "Fridays for future" gehypt, aber schon einige Jahre zuvor waren Öko-Themen im Trend und das nicht gerade wenig. Fukushima, Feinstaub, Diesel-Gate... im Zuge irgendwelcher Ereignisse kommen dann wieder die ganzen Themen, was man denn selber machen könnte, hoch.

    Na ja, aber kein Vergleich zu jetzt. Es gibt regelmäßig Befragungen in Deutschland, welche die aus Sicht der befragten drängendsten Probleme der Gesellschaft sind. Seit FFF groß geworden ist, hat Umweltschutz/Klimaschutz da Platz 1 eingenommen. Das dümpelte vorher mit wesentlich geringerem Anteil herum, auch nach Dieselgate, Fukushima etc. hat das keinen interessiert. Das ist aus meiner Sicht klar auf die Demonstrationen zurückzuführen.

    Was die aktuellen Demos evtl. erreichen könnten wäre eine längere Präsenz in den Medien, aber ich glaube da braucht es nur wieder ein anderes Ereignis und es hat sich erledigt. Irgendwann verlieren dann auch die Demonstranten wieder die Lust (nicht mehr cool genug) und alles läuft den gewohnten Alltag weiter.

    Ja, Aufmerksamkeitsökonomie ist ein Problem. Aber wir haben das Thema jetzt schon seit über einem Jahr recht präsent. Das finde ich bei der Schnelllebigkeit der Medien schon beachtlich. Das letzte Thema welches so lange auf Platz eins war, war diese Flüchtlingshysterie.


    Medien und die Demonstrationen beeinflussen sich hier aus meiner Sicht gegenseitig. Wenn die Bevölkerung jede Woche (oder in anderen Abständen) Zehntausende, Hunderttausende oder gar mehr Menschen auf die Straße bringt, werden auch Medien das Thema nicht ausklammern. Wenn drüber berichtet wird, kriegen wieder mehr Leute davon Wind und es gehen mehr hin...

    Stimme Dir voll zu. Ich meinte auch nicht (nur) Veränderung aus eigenem Antrieb, sondern (auch/vorrangig) durch Vorgaben aus det Politik. Auch dies kommt erst jetzt, durch dir Demonstrationen, ins Rollen.

    Danke für Eure Rückmeldungen, Biber und Avenger!


    Avenger: Klar, die Veränderung des Lebenswandels ist das, was die direkte Auswirkung auf den CO2-Ausstoß hat.

    Jedoch haben die Demonstrationen ja dazu geführt, dass die Leute das Problem wahrnehmen und diskutieren - und das ist nunmal Grundvoraussetzung für Veränderung. In dem Sinne glaube ich schon, dass die Demonstrationen einen mittelbaren Einfluss haben.

    Das Klimathema ist ein Langzeitprojekt.

    Die drohenden Folgen des Klimawandels sollten so langsam bei jedem angekommen sein. Wer damit leben kann ok, er darf in 20 Jahren dann aber nicht meckern.

    Ich glaube auch dass in Deutschland so fast jedem die Existenz des menschengemachten Klimawandels klar ist. Ich glaube aber auch, dass die große Mehrzahl der Menschen völlig ahnungslos ist, wie dramatisch es wird, und wie sehr die Zeit drängt.

    Wir reden ja immer davon ein Limit von 2° oder idealerweise 1.5° Grad Erhöhung der Durchschnittstemperatur nicht zu überschreiten.

    Zur Einordnung mal, ohne googlen: Was glaubt Ihr wie viel kälter die letzte Eiszeit war?

    Danke für Eure Sichtweisen! Ich teile (zeitweise) den Pessimismus, dass das Demonstrieren nichts bringt - aber ich zwinge mich selbst zur Hoffnung. Ich habe die Eigenart, wenn jemand zu mir sagt "das geht nicht, das bringt nichts, das schaffst du nicht", mit einer Trotzreaktion zu reagieren. Jetzt erst recht. Jedenfalls erträgt es mein Kopf nicht, sich der Katastrophe tatenlos gegenüber zu stellen.


    Das ist in gewisser Hinsicht Zweckoptimismus, aber ich finde eben auch, dass es durchaus Zeichen gibt, dass wir Einfluss haben (wie etwa das CSU-Beispiel, oder die Tatsache dass das Thema überhaupt groß und breit diskutiert wird - vor einem Jahr völlig undenkbar.)

    Und politisches Engagement ist halt immer ein langwieriger Prozess. Keine breite Meinungsänderung geht ad hoc. Auch Proteste starten ja nicht von null auf hundert, sondern wachsen. Fridays for Future hat mit einer Person angefangen ...

    Und dass Proteste erfolgreich sein können, zeigt die deutsche Geschichte.


    OK, ich glaube ich überzeuge hier vor allem mich selbst ;-) Ich freu mich über jeden der es teilt, und vor allem über jeden der mit geht. Nicht zuletzt die große Masse Menschen in einer Demo kann wieder Hoffnung erzeugen, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen: so viele gleichgesinnte, alle positiv und bereit anzupacken. Versuchts mal ;-)

    Hey Matrix, es geht bei den Demonstrationen natürlich um den menschengemachten Anteil am Klimawandel, sprich den Ausstoß von Treibhausgasen.


    Ich nehme das dann mal hier so auf, dass Du nicht zu den Demos gehst, weil Du den Anteil nicht für signifikant hältst. Danke für das Teilen dieser Sichtweise. Alle weiteren Diskussionen wie groß der Menschen gemachte Anteil ist, was es sonst noch für Klimaveränderung gibt etc., würde ich gerne hier raushalten. Hier geht es mir nur um den Bekanntheitsgrad der Demos. Mach aber gerne dazu neun eigenen Thread auf, da würde ich mich beteiligen ;-)

    Hey Sedan, danke für Deine Perspektive. Diese Verzweiflung, dass sich die Politiker nicht interessieren, kenne ich auch. Das ist natürlich auch ein Teufelskreis: Es geht niemand auf die Straße, weil die Politiker sich nicht interessieren. Doch wenn niemand auf die Straße geht, ändert sich auch das Interesse der Politiker nicht. Denn ich glaube GRUNDSÄTZLICH sind Politiker schon an der Meinung der Bürger interessiert, denn sie wollen ja ihre Macht erhalten.

    Ich finde man sieht das auch in den letzten Monaten. Jahre-/jahrzehntelang war das Thema CO2-Ausstoß nicht wirklich im Fokus der Parteien - und jetzt kommen sogar CSUler mit vergleichsweise radikalen Forderungen um die Ecke. Ich finde da bewegt sich schon etwas.


    Vielleicht kannst Du Dir ja nen Ruck geben, und doch hingehen. Mir würdest Du eine Freude machen ;-)

    Und/oder Du teilst die Info noch an andere, denn es zeigt sich ja wirklich dass nicht viele davon gehört haben.

    Danke für Deine Rückmeldung Chosen. Ja, in der Blase ist es bekannt. Ich fürchte aber, dass es nicht erreicht wurde, die Demo(s) auch in der Allgemeinheit bekannt zu machen, obwohl seit einigen Monaten das Thema Klimaschutz das wichtigste Thema in der Gesamtbevölkerung ist.


    Am 20.9. soll ja auch das Klimakabinett zu seinem Abschluss (? oder zu ersten Beschlüssen?) kommen, daher wäre eine starke Beteiligung noch wünschenswert als Signal an die Politik....


    Edit: Ich Frage mich halt, ob "wir" (die links-grün-versiffte Ökoblase) genug tun, um das in der allgemeinen Bevölkerung bekannt zu machen. Ich habe seit einigen Monaten angefangen, (zusätzlich zu Twitter, wo es eh die starke Blasenbildung gibt) via WhatsApp Status ein paar Infos zu streuen, weil ich darüber auch lose Kontakte, Verwandte, Nachbarn und co. erreiche, die jetzt nicht unbedingt zur engen Blase gehören.

    Anfangs bekam ich Rückmeldungen, dann irgendwann nicht mehr. Ich glaube (bzw. mir wurde auch gesagt), dass das Thema zu deprimierend sei... Dass man sich ja nicht immer nur mit sowas auseinandersetzen müssen.

    Ich glaube da ist ganz viel Verdrängung bis hin zu Defätismus im Spiel. Was ich auch nachvollziehen kann, die Situation ist ja fast aussichtslos. Aber ich sehr keinen anderen Weg als jetzt zu handeln so viel und drastisch es geht. Denn die Klimakatastrophe ist ja keine binäre an-aus-Geschichte, sondern kann in verschiedensten Ausprägungen kommen. Wir haben es in der Hand.



    P.S.: Bitte Diskussionen über einzelne eAutos, Preise oder andere Maßnahmen in einen anderen Thread auslagern. Hier geht es nur um die Demonstrationen, Teilnahme daran, Bekanntheitsgrad (und wie man diesen steigern kann)

    Tatsächlich ist es eine ganze Woche, mit den Höhepunkten am 20. und 27.9. - was ich nicht ideal finde, denn das zersplittert wieder...


    Auf jeden Fall interessant dass das bei Euch noch nicht bekannt war. Ich glaube in Deutschland ist die Aufmerksamkeit im Moment sehr hoch.


    Rückfrage: Was ist ZA?

    Disclaimer: Dies ist kein Thread, in dem über den "Glauben" an die Klimakatastrophe diskutiert werden soll. Wer diese nicht als real/menschengemacht ansieht, den bitte ich höflich, sich hier respektvoll fern zu halten. Danke!


    In Topic: Ich würde gerne auf den globalen Klimastreik am 20.9. hinweisen. Es wurde mich freuen, wenn so viele wie möglich daran teilnehmen würden.


    https://www.klima-streik.org/demos


    Mich interessiert: wer von Euch hat davon vorher schon gehört? Seit wann? Da ich in einer recht klimaaffinen Bubble bin, ist es für mich seit Wochen bekannt, aber mich interessiert, wie bekannt die Info so in anderen Teilen der Gesellschaft ist.

    Und: Wer von Euch nimmt teil? Wie macht Ihr das (bzgl. Arbeitszeit etc.)


    Discuss!

    Wenn ich zwischen Arbeitslosigkeit und Tod wählen müsste, würde ich die Arbeitslosigkeit wählen. Ich halte die Darstellung aber für überspitzt. Dass Industrien sich überleben, ist eine normale Entwicklung, das bringt der Fortschritt mit sich. Oder weint heute noch jemand Schustern, Küfnern, Köhlern oder Radmachern hinterher? Entscheidend ist halt, dass man das gesamtgesellschaftlich sozial vertraglich begleitet, die betroffenen Menschen auffängt. Und das ist im reichen Deutschland meines Erachtens nach sicher möglich.

    Wichtig ist aber außerdem, dass das Land entsprechend neue Industrien erzeugt und mitgestaltet, und DA haben wir seit 5 Jahren, was EV und Windenergie angeht, unserem Land wirklich einen Bärendienst erwiesen. Wir waren mal weltweit führend, haben es aber kaputtreguliert und an andere Länder überlassen. 20.000 Arbeitsplätze haben wir allein in der Solarenergie verloren.


    Ob sich die deutsche Autoindustrie noch mal erholt, wird vor allem daran entschieden, ob sie weiter das Tote Pferd Öl reitet, und das zur Not mit Betrugsstrategien, oder ob sie zurückfinden kann zu Innovation. Die meistverkauften Elektroautos Deutschlands kommen von Renault. Die meistverkauften Europas von Nissan.


    Das Elektroauto kann von unseren Stromnetzen übrigens verkraftet werden. Nach aktuellen Prognosen wird die Elektromobilität 2030 einen Anteil von 1.4% am deutschen Gesamtstromverbrauch haben. Das ist machbar.




    Was mich (nach ein paar Tagen Abwesenheit vom Forum) hier aber am meisten bewegt, mit welcher Aggressivität hier gestritten wird. Was für ein Gegeneinander, was für eine Krakelen, statt zuhören. Das Forum ist natürlich auch "nur" ein Spiegel der Gesellschaft, aber gerade die ängstigt mich. Ein weiteres Beispiel: https://m.youtube.com/watch?v=…hnn_SDeqK0L3byE3oGSlkPgPs


    Man kann ja von Greta und/oder der Ökobewegung halten was man will. Aber einer 16-jährigen zu wünschen, dass sie "zerfickt" wird? Und 1000 vermeintlich konservative laufen nebenher und sagen nichts.

    Wo führt das hin, wenn es keinerlei Empathie und Solidarität mehr gibt, nicht mal für die jüngsten und schwächsten?

    Ich wünschte mir, dass wir alle mal darüber nachdenken würden.


    An der Stelle mein Dank & Respekt an Ernesto.che für ruhiges, besonnenes Argumentieren.

    Es sollte genau so sein: egal was, immer https. Funktioniert aber nicht. Das ist frustrierend, habe bereits etliche Varianten durchprobiert.

    Woran hakt's denn da? Welchen Webserver setzt Du ein, Apache2?


    Ich habe da auf meinen Server (mehrere Domains, mehrere Subdomains) folgende einfache Regel im Einsatz:


    Code: /etc/apache2/sites-available/000-default.conf
    1. <VirtualHost *:80>
    2. RewriteEngine on
    3. RewriteRule ^/(.*) https://%{HTTP_HOST}/$1 [NC,R=301,L]
    4. </VirtualHost>


    Erklärung: Durch *:80 wird einfach ALLES, was auf Port 80 ankommt gematcht. Dann wird durch die RewriteRule alles gemerkt, was hinter dem ersten Slash folgt, dann wird auf den Host per HTTPS weitergeleitet, und das eben gemerkte wieder angehängt. Das ganze per HTTP-Status 301, damit die Browser (und Suchmaschinen) es sich möglichst merken.


    Ich habe noch keine Situation entdeckt, wo das nicht klappt.

    Heute hat mein Handy angefangen zu spinnen. Es wurde extrem langsam. Soft- und Hard Reset haben nichts geholfen, außer dass mir irgendwann aufgefallen ist, dass die Apps und Daten, die auf der SD-Karte liegen, nicht mehr da waren.

    SD-Karte ausgebaut, Handy wieder schnell. So weit so gut.


    Jetzt würde ich aber gerne noch an die Daten kommen. SD-Karte in den Card-Reader, wird erkannt, zeigt die Daten - nach wenigen Sekunden ist sie wieder tot (Windows sagt "legen Sie einen Datenträger ein"...). Das Spiel hab ich mehrere Male probiert, es ist reproduzierbar. Dann ist mir folgendes aufgefallen: Wenn ich die Karte (bzw. den Adapter von Micro-SD auf SD in den locked-Mode stelle (also Schreibschutz aktiviere), dann bleibt die Karte stabil zugreifbar. Ich kopiere gerade die 64 GB da runter...


    So weit so gut. Ich würde aber eigentlich gerne versuchen die noch mal zu formatieren, schauen ob ich sie wieder vernünftig in Gang kriege.


    Fragen:

    • Ist das überhaupt sinnvoll, oder ist die bei dem seltsamen Fehlerbild eher tot?
    • Falls sinnvoll, hat jemand eine Idee? Auch das Formatieren braucht ja den Write-Mode, und da wird er wohl wieder aussteigen.


    Danke für jegliche Tipps!