Posts by LoB

    Twitter hat doch gar keine Monetarisierung für Nutzer. Wie willst Du da Geld verdienen?

    Aber auch das wäre mir der Spaß wert. Lieber ein netter lustiger Fake - gerne einer der da mit Geld macht - als das Verhunzen dieser Marke.

    Ich halte es immer noch für Fake.

    * Marke announcen bevor die Trademark gesichert ist?

    * Ein Freemailer (arcticmail) anstatt einer eigenen Domain?

    * Keinerlei Hinweise auf die Firma Jansen Products, Inc. in SanFrancisco?

    Falls es kein Fake ist, wäre heute der traurigste Tag in der 3dfx-Geschichte. (Ja, nicht mal der zweittraurigste.)



    Edit: Weil oben nur drei Folien sind: Hier ist der ganze Twitter-Thread: https://twitter.com/3dfxofficial/status/1423162736473567236

    Eine Art offizielles Statement: https://twitter.com/3dfxoffici…/1422814559870455809?s=19



    Edit: Übrigens, das allerschlimmste was ich mir vorstellen _könnte_, aber auch hier nicht für realistisch halte: Irgendeine Firma sichert sich die Namensrechte, hat sonst nichts mit 3Dfx zu tun (weder Konzepte, noch Personal, noch sonstiges), und bringt dann irgendeine Schrotthardware raus und verschandelt damit den guten Namen. 🤮


    Daher: Faaaake. Aus Überzeugung und als Wunsch :)

    Halte ich für Quatsch. Die Marke 3Dfx dürfte doch immer noch zu Nvidia gehören, also müsste eine Ankündigung von denen kommen.


    Der Twitter-Account hat keinen "blauen Haken", man hat sich also nicht Mal um den Anschein von Authentizität gekümmert.


    Netter Spaß.

    Ob Dein Endgerät sich dann zu einem passwortfreien WLAN verbindet, ist die eine Sache. Keine Ahnung wie die unterschiedlichen Geräte da reagieren, könnte man mal testen.


    Nur auf diese Art "client-seitige Sicherheit" will man sich vielleicht nicht verlassen. Es dürfte für eine böswillige Person möglich sein, einen AP zu bauen, der einfach JEDES Passwort akzeptiert, das er entgegengeworfen bekommt.


    Edit: Ich habe mich noch mal etwas umgeschaut, es gab in der Vergangenheit auf jeden Fall schon konkrete Angriffsvektoren gegen Endgeräte, die versteckte SSIDs von OFFENEN WLANs suchten, beispielsweise KARMA: https://insights.sei.cmu.edu/b…arma-might-still-get-you/
    Ob es konkrete Fälle bei passwortgeschützten WLANs gab, weiß ich nicht.


    Die Minimum-Sicherheitseinbußen bleiben auf jeden Fall: Man verrät seine SSIDs, wenn man die SSID versteckt. Klingt komisch, ist aber so ;)

    In wiefern verringert eine unterdrückte SSID die Sicherheit? Das interessiert mich wirklich. Ich kann mir darauf atm keinen Reim machen.

    Es verringert die Sicherheit Deiner Clients.


    Das erklärt sich, wenn man sich vor Augen führt, wie WLAN und die Wiedererkennung von Netzen funktioniert:

    Woher weiß Dein Client, dass ein bekanntes Netz in der Umgebung ist? Ein normales, nicht die SSID unterdrückendes WLAN funktioniert wie ein Leuchtturm: Es feuert immer und immer wieder Beacons raus, die die SSID rausposaunen. Dein Client empfängt die (passiv), schaut in seine Liste, findet die gespeicherte SSID und verbindet sich mit den gespeicherten Zugangsdaten.

    Wenn Du Dich mit einem WLAN mit versteckter SSID verbindest - wie erkennt das Gerät DANN das WLAN wieder? Es "leuchtet" ja nicht? Ganz einfach: Die Sache wird umgedreht: Der Client merkt sich, dass das ein verstecktes WLAN ist. Ab dem Zeitpunkt, wo Du das WLAN abgespeichert hast, schickt der Client (aktiv) immer wieder Anfragen in den Äther, ob denn hier gerade ein WLAN mit der gespeicherten SSID lausche.


    Überall wo Du beispielsweise Dein Handy mitnimmst, posaunst Du also den Namen aller Deiner versteckten WLANs aus. Die Information kann abgefangen und gegen Dich verwendet werden. Es könnte also beispielsweise jemand einfach ein WLAN mit dem gleichen Namen aufmachen, Dein Gerät verbindet sich, und ab dann kann der Netzwerkverkehr belauscht werden. Um das auszunutzen, benötigt es dann natürlich noch unverschlüsselte Kommunikation auf der Transportebene (also z.B. HTTP statt HTTPS).

    Ah, danke für den Tipp! Phasmophobia war mir bei der Suche nach etwas neuem auch zwischen die Finger gekommen, aber da war ich mir nicht so sicher, ob das taugt. Letztlich war ich dann bei A way Out gelandet.

    Dann pack ich mir Phasmophobia Mal auf die Wunschliste für den nächsten Sale :-)

    Hallo zusammen,


    ich wollte Euch mal ein Spiel empfehlen, aber dafür nen eigenen Thread aufmachen hätte auch nicht gelohnt - daher mach ich den einfach als generellen "Geheimtipp-Thread" auf. Also packt gerne Eure Tipps dazu, die nicht unbedingt AAA-Blockbuster à la Grand Theft Auto oder Call of Duty sind ;)


    Mein heutiger Geheimtipp: "A Way Out"

    Genre: Co-op Action/Escape Game

    Story: Ein Ausbruch aus dem Gefängnis, zu zweit

    Besonderheit: Das Spiel kann NUR zu zweit gespielt werden. Alleine gehts nicht weiter. Auch wenn man es online spielt, ist es Split-Screen, man sieht also immer was der Partner macht. Dabei wechselt die Ansicht auch schon mal komplett zum einen oder anderen Spieler, wenn die Story vorangetrieben wird. Insgesamt fast mehr ein interaktiver Spielfilm als ein Actiongame, ein wenig Gepuzzle... aber atmosphärisch sehr cool gemacht, für ein paar entspannte Stunden zu zweit (nicht was IHR denkt :saint:) brauchbar.

    Link: https://www.ea.com/de-de/games/a-way-out

    Ja, die Schädigungen sind scheiße, aber sie sind bei allen zur Verfügung stehenden Optionen das kleinste Übel:


    • Variante 1: Weiter wie bisher: => Klimakatastrophe. Mindestens Zusammenbruch der Zivilistaion wie wir sie kennen. Je nach Ausprägung bis hin zur Auslöschung der Spezies Mensch.
    • Variante 2: eAuto: => Klimakatastrophe mit geringerer Ausprägung. Auslöschung der Spezies Mensch hoffentlich verhinderbar. Dafür schwere lokale Umweltverschmutzung vor Ort bei Lithium- und Kobaltabbau
    • Variante 3: Wasserstoffauto: Wie 1., da zum jetzigen Zeitpunkt nicht genügend Ökostrom zur Verfügung steht. Energiewende wird also stark verzögert, Klimakatastrophe zu spät gebremst. Mindestens Zusammenbruch der Zivilisation wie wir sie kennen. Je nach Ausprägung bis hin zur Auslöschung der Spezies Mensch.


    Daher ist meine Überzeugung, dass wir aktuell nur die größte Bedrohung mit Variante 2 abmildern können. Wenn wir dann bei 100% EE weltweit angekommen sind, die Netze stabil sind etc - können wir uns weiterentwicklen. Entweder sind dann Abbaubedingungen und Recyclingquoten dann schon so stark verbessert, dass wir nichts mehr zu tun haben, oder dann kommt der große Zeitpunkt der Wasserstofftechnologie. Wie ich schon mal sagte, ich halte jede Technologie für eine Brückentechnologie. Verbrenner sind vorbei, und auch eAutos werden irgendwann obsolet sein. (Wie bei Lampen. Glühbirne => "Energiesparlampe" (Kompaktleuchtstofflampe) => LED-Lampe.)


    Das ganze ist jetzt natürlich stark vereinfacht dargestellt, da es sich NUR auf den Verkehrssektor bezieht. Wenn in anderen Sektoren nicht ordentlich gearbeitet wird - oder andererseits Ziele schneller erreicht werden, verändern sich auch die Restbudgets und -zeiten. Aber so ganz an den Haaren herbeigezogen ist es nicht, da zumindest in Deutschland der Verkehrssektor der einzige ist, der den CO2-Ausstoß einfach nicht zu senken vermag...

    Ich mahne hier eher davon auszugehen was wir haben und in den nächsten paar Jahren wahrscheinlich haben werden, als von einem Optimalzustand auszugehen, den wir sowieso nicht umsetzen werden. Schnelle Verbrennerkraftwerke haben wir JETZT. Die zwangsweise abzudrehen, oder ihnen die Kaltstartfähigkeit zu nehmen ist eine Gefährdung die den Nutzen meines Erachtens nach übersteigt.


    Das können wir dann gerne machen wenn wir unseren e-Auto Batteriearray am Netz haben, aber bitte nicht jetzt.

    Das Abschalten von Gaskraftwerken habe ich auch nirgendwo gefordert, von daher kann ich Deinem Post 100% zustimmen.

    Oder sagen wir 99%, bei den Autobatterien als bin ich mir schon recht sicher, dass das so kommen wird. Aber wer weiß es schon. 🤷‍♂️

    Und da reden wir dann in einem blöderen Fall von richtig vielen Toten, fürchte ich. Laut einer Risikoanalyse unseres Bundesheeres (das übrigens bei als steigend bewertetem Risiko beklagt nicht gut genug dafür gerüstet zu sein, nachdem man ihnen unter anderem die mit Notstromaggregaten ausgestatteten Tankstellen weggespart hat) ist ca. ab Tag 3 eines solchen Ereignisses mit den ersten Toten zu rechnen, ab Tag 5 mit bewaffneten Auseinandersetzungen. Alles noch abhängig von der Jahreszeit (hier ging man von Winter aus).


    Bei der Klimakatastrophe, die bereits real ist, wird es mehr Tote geben als bei jedem Blackout. Und wenn der in 10 Jahren passiert, ist das schlimmste/wichtigste in Sachen Klimatastrophe oder deren Verhinderung schon passiert. Dann haben wir andere Probleme.



    Zu den dezentralen Netzen noch eine Frage: Wenn du ein europaweites Peak-Delta im dreistelligen Gigawattbereich hast, funktioniert das dann wirklich? Weil wenn ich mein Auto nachts anstecke, dann will ich daß das morgens voll geladen ist. Immer, zuverlässig. Wenn jetzt sagen wir 200 Millionen Menschen am Kontinent davon ausgehen, daß das so funktioniert... Haben dann alle 200 Millionen volle Akkus am nächsten Tag und das dezentrale Netz stemmt das? Über Nacht? Weil da will ich ja nicht daß mein Auto ENTladen wird, um dem Netz auszuhelfen. Ich brauche das ja am nächsten Tag voll.


    Ich frage dich das LoB, weil ich die genannten Technologien so wie dieses dezentrale Netz oder die Leistungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit von Power-to-Gas/Gas-to-Power einfach nicht einschätzen kann. Ist neu für mich.

    Ich bin da keiner, der in Planungen von Netzbetreibern auch nur im entferntesten involviert ist. Meine persönliche Einschätzung: Um Szenarien wie oben von Dir beschrieben (extremer Blackout) zu verhindern, würde ICH nicht ausschließen, dass auch dei privaten PKW angezapft würden. Aber in Extremsituationen werden immer Extremmaßnahmen getroffen. Siehe Corona-Ausgangssperren. Das halte ich auch für sinnvoll.

    Von diesen Extrempositionen würde ich aber nicht auf die Zuverlässigkeit allgemein schließen. Denn allgemein STEIGT ja die Stabilität durch die Dezentralisierung, also werden sollte Extremsituationen noch seltener auftreten als sowieso schon.


    Und wer plant das überhaupt? Weil der Staat und die Energiebetreiber scheinbar nicht, weil aktuell wird das Netz kaputtgespart.

    Also in Deutschland plant der Staat das meines Wissens nach. Jedenfalls die Großprojekte wie Stromtrassen etc. Sie scheitern (bzw. verzögern) an Klagen von Bürgern bzw. Bundesländern wegen NIMBY...

    Noch mal eben zu dem Standardlastgang, GAT: Der Standardlastgang ist überhaupt kein Problem. Bau einfach so viele Kraftwerke, dass Du jederzeit die Peakleistung des Standardlastgangs abdecken kannst. Musst Du eh, um Ausfälle, unerwartete Peaks etc. auch über längere Zeiträume abzudecken.


    Beim Thema Regelleistung geht es nicht um diese groben Zeiträume. Da geht es je nach Stufe um Sekunden (für die stabile Netzfrequenz) bis hin zu Minuten. Für Stufe 1 (die Primärregelung) ist daher ohnehin fast alles zu langsam, auch Pumpspeicherkraftwerke. So etwas wird heute schon größtenteils von Batteriespeichern erledigt.

    Wenn in ein paar Jahren jedes e-Auto ein Batteriespeicher im Netz ist => so ein stabiles Netz wird die Welt noch nicht gesehen haben.


    Zur Ausfallssicherheit habe ich hier nur Aussagen von Kraftwerksbetreibern und Technikern aus dem Bereich, laut denen die Lage eher zunehmend schlechter wird


    Dir ging's doch oben um den PLAN, nicht um die aktuelle Situation. Die Frage wollte ich beantworten. Dezentrale Netze. Das stockt leider am Ausbau, wöre aber der PLAN zur Lösung der EE-Herausforderung.

    Der einzige mir bekannte Öko-Weg für große, schnelle Ausgleiche sind die Pumpspeicherkraftwerke. Vielleicht gibt's ja noch was und ich weiß es nur nicht.

    Drei Sachen, die mir noch einfallen: