Jop, wenn das performant sein soll - so vermute ich zumindest - wird man halt die ganzen Serverdienste abdrehen bzw. gar nicht erst einrichten müssen, speziell die Funktion eines Domänencontrollers. Ich hatte vor Urzeiten Mal versucht meinen alten Homeserver mit den Pentium Pros zu einem Windows 2000 Domänencontroller zu machen. Das war echt unbrauchbar von der Leistung her.
Posts by GrandAdmiralThrawn
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[...] Ich Schwanke aktuell zwischen NT4.0, W2k oder tatsächlich WinXP. Tendenziell wäre mein Favorit W2k, aber ich weiß nicht, ob WinXP doch besser/vielfältiger mit SMP umgehen kann als W2K. [...]
Dieser Beitrag ist zwar schon älter, aber: Der einzige reale SMP-Vorteil den Windows XP gegenüber Windows 2000 hat ist die explizite Unterstützung für Intel Hyperthreading. Das allerdings spielt für deine Maschine keinerlei Rolle. Für den Pentium II würde ich auch eher Windows 2000 vorsehen, einfach weil's ressourcenschonender ist.
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Ja cool, das klingt nahezu identisch zu unserer Lösung.
Den Ausschluß von Großkonzernen und des gewerblichen Vetriebs finde ich auch gut, da weiß ich grade nicht wie das bei uns geregelt ist. Lediglich Gemeindebetriebe sehe bei der ESC nicht inkludiert, das wäre noch spannend, wie das geregelt ist. Bei uns dürfen Schulen oder das Gemeindeamt z.B. auch mitmachen. Was ich nur nicht erkennen kann ist, wo man dann am meisten spart. Das geht aus dem Text nicht ganz hervor. Oder ich überseh' was. Bei uns isses ja nicht die Energie, die um so viel weniger kostet, sondern es sind wie erwähnt die Ersparnisse bei den Netznutzungsentgelten. Und diese sind mittlerweile pro kWh schon teurer als die Energie selbst!Aber wird schon so ziemlich 1:1 ablaufen, gefällt mir jedenfalls! Selten, daß wir Mal irgendwas vor euch umgesetzt bekommen.

Die Erneuerbaren EnergieGemeinschaften werde ich aber weiterhin so nennen. Heißen halt nun Mal so bei uns, ist halt ein blöder Zufall. Aber jetzt auch kein großes Malheur.
Wie schaut's denn bei euch mit der Verbreitung von SmartMetern aus? Weil hier bei uns wurden die ja flächendeckend ausgerollt, ohne anfallende Kosten für die Haushalte und Firmen. Somit hat einfach jeder so ein Teil, und das ist ja eine der Grundvoraussetzungen für den Beitritt auch zu einer Deutschen ESC. Weil für euch war der SmartMeter ja glaube ich nicht verpflichtend, stimmt das so?
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Wochenenden sind auch hier schwierig, vor allem weil die (Miß)Wirtschaft in meiner unmittelbaren Umgebung sehr stark abgebaut hat, was Gastro angeht. Aber es ist (noch) nicht unmöglich. 4 oder 5 Optionen existieren noch, aber für die muß ich mich in's Auto setzen, zu Fuß geht es nicht mehr. Wochentags isses allerdings supereinfach. Ich kann im Umkreis meines Arbeitsplatzes zu Fuß innerhalb von 10 Minuten ca. 8 Restaurants erreichen ohne reservieren zu müssen, das ist in einer kleineren Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern. Daszu kommen dann noch etliche Imbissbuden (2 an der Zahl) und Kebapläden (4 an der Zahl), die sehr leicht zu Fuß zu erreichen sind, im selben Zeitrahmen.
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Ich bestelle genau gar nichts. Ich gehe einfach hin, setze mich an einen Tisch und bestelle. Abholung, das gab es für mich nur zu COVID-Zeiten. Mache ich auch nicht mehr. Wenn ich nicht selbst koche, dann setze ich mich einfach in's Gasthaus rein (so ich es mir halt leisten kann, in Österreich kostet ein Schweinsschnitzel mit Pommes ja schon 20 €...), fertig.
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Was wäre ein signifikanter Vorteil wenn Spiele tatsächlich nativ wären?
Schwer zu sagen. Ein Vorteil wäre, daß es keine Abhängigkeiten von Wine bzw. Proton und Steam mehr geben müßte, zumindest nicht zwingend. Ein Nachteil wäre die äußerst fluide Entwicklung der Bibliotheken auf Linux. Sprich: Es könnte leichter vorkommen, daß das Spiel auf einer bestimmten Version oder Distribution von Linux nicht läuft, weil die passenden Bibliotheken nicht vorliegen. Hier gibt es Abhilfen, die z.B. MathWorks mit deren Monsterprogramm MatLab nutzt, nämlich das statische Linken, wo du quasi alles was das Programm braucht vorab "mit einpackst", um Abhängigkeiten auszuweichen. Frißt nur mehr Speicherplatz. Ein vergleichbares Konzept wäre die Containerisieirung, wo Programme mit allen Abhänigkeiten in Snaps oder Flatpaks gepackt werden. Docker und Podman lassen grüßen.
Aber so gut wie Proton heute ist, wird das eher nicht mehr passieren. Zumindest nicht, solange die Marktanteile von Linux im Clientbereich so niedrig sind. Wenn es nicht so viele Linux Freaks bei Valve gegeben hätte (und ja, die gab und gibt es), dann wären Steam auf Linux und das Steam Deck eh nie zur Realität geworden. Das war wirklich ein Ausnahmeereignis.
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Kernel-Level Code wird's halt nicht spielen, da müßte man einen Linux Kerneltreiber schreiben, der den Linux Kern um die Windows Kernel32-API erweitert. Sowas ist meines Wissens nach nicht geplant.
Unter FreeBSD gibt es so einen Layer mit Kerneltreiber um Linuxprogramme laufen lassen zu können (nennt sich "Linuxulator"), aber für Wine und Windowsprogramme existiert auch dort keine Kernel-Level-Emulationsschicht.
Jetzt könnte man versuchen die Windows Kerneltreiber unter Linux im Usermode laufen zu lassen, aber ich habe keinen blassen Schimmer ob jemals jemand sowas angedacht hat.
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Escom war bei uns in Österreich leider eine Katastrophe. Die haben systemisch Kunden belogen und betrogen. Doublespace-komprimierte Festplaten die als größere Modelle verkauft wurden, übertaktete Prozessoren als höhere Modelle verscherbelt und einfach Mal nur die Hälfte vom bestellten und bezahlten RAM eingebaut (das ist mir damals passiert, 4 statt der bezahlten 8 MiB).
Escom war bei uns eine ausgesprochene Horrorbude. Sind auch einige leitende Angestellte hinter Gitter gewandert letzten Endes, dann das Konkursverfahren und die Wiedergeburt als Recom, die sich anschließend anständig verhalten haben.
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Es ist mehr als das; Wine ist oftmals sehr schwer richtig zu konfigurieren um ein Spiel lauffähig zu bekommen. Das kann in Stunden an Arbeit ausarten und manchmal steht man am Ende erst wieder ohne Erfolg dar. Proton basiert vielleicht auf Wine, ist aber ein ganz anderes Biest, weil du sehr gut vorbereitete Konfigurationsprofile bekommst, die auch getestet wurden.
Ich glaube auch, daß das Steam Deck hier eine maßgebliche Rolle spielt, weil's halt Linux ist, noch dazu sogar auf 64-Bit ARM statt x86_64. Das Deck hat also ned nur eine Proton Laufzeitumgebung, sondern auch noch eine aarch64 -> x86_32 / x86_64 Virtualisierungsschicht. Da steckt schon viel Wissen und Erfahrung drin.
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Diese Spiele sind nach wie vor nicht nativ. Also keine nativen Linux Binaries. Was du beobachtest sind die Fortschritte im Proton Framework, also der auf Wine basierenden Laufzeitumgebung in Steam, die Windows Funktionsaufrufe unter Linux entweder reimplementiert oder einfach besser auf die Linux Bibliotheken umsetzt. Die Fortschritte sind mittlerweile massiv, also wenn du passende Grafiktreiber hast, gibt es kaum noch ein Windows Spiel, das nicht laufen wird.
Beteiligt sind auch die Spieleentwickler selbst; Helldivers II hat unter Windows zum Beispiel einen Ring 0 Kerneltreiber als Cheatschutz am laufen. Das würde das Spiel mit Linux völlig inkompatibel machen, weil Windows Ring 0 Kernelcode unter Linux nicht ausführbar ist. Startest du Helldivers II unter Steam auf Linux, erkennrt es das, und schaltet den Cheatschutz einfach ab und läuft als wäre nichts gewesen.
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Das ist natürlich richtig, aber im Zeitalter der superschnellen NVMe SSDs weit weniger signifikant als es noch mit mechanischen Festplatten war. Nicht nur hast du heutzutage superschnelle Zugriffszeiten, sondern auch einen irren Durchsatz und regelrecht wahnwitzige IOPS/s. Da fällt der Dateisystemcache weit weniger in's Gewicht als es früher noch der Fall war. So eine mechanische HDD hatte ein paar hundert IOPS/s, bei einer modernen SSD bist im Millionenbereich. Und der Durchsatz hat sich von etwas über 200 MiB/s auf (gut!) über 10 GiB/s erhöht, das is schon ein beträchtlicher Faktor.
Das ist insbesondere aktuell von Bedeutung, wo DDR5 Preisregionen erklommen hat, die kaum mehr akzeptabel sind. Zugegeben, Gen5 SSDs sind preislich auch nicht mehr ganz so attraktiv, aber immer noch viel eher leistbar als moderner DRAM.
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Tipp: Der erste Titell kam mit purem Software Rendering raus, wurde aber später mit einem 3Dfx Glide Patch gesegnet (nicht MiniGL, sondern echtes Glide 2!), noch für die originale Voodoo Graphics gedacht. Die nachfolgenden Titel kamen schon mit einem Direct3D Renderer daher.
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Ah, habe meine eigenen Tipps ned mehr im Kopf, Hirn wie'n Nudelsieb.
Aber den Namen des Spiels hätte ich schon auch noch gern.

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Nächster Tipp: Auch wenn die Spiele alle in der selben Welt spielen, so unterschied sich Teil 1 doch durch eine technischere Raffinesse, die etwas realistischer wirkte. Die beiden weiteren Teile kamen im Vergleich dazu eher Arcade-lastig daher.
Hier sollte auch der Teil mit erraten werden!
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