Posts by Lotosdrache

    Sooo,


    die grundlegende BIOS-Modifikation ist fertig :topmodel:

    Folgende Registerwerte des Chipsatzes wurden geändert:

    Offset Bit alter Wert neuer Wert
    Funktion: Effekt
    41 0 0 1 External TAG RAM: disabled
    40 6 0 1 Internal TAG RAM: enabled
    48 0 0 1 SDRAM Trc=7T (davor 8T) und
    SDRAM Tras=4T (davor 5T),
    wenn im BIOS DRAM Timing=Fast eingestellt wird
    49 1 0 1 SDRAM Internal Page detection: enabled
    49 3 0 1 SDRAM Enhanced Page Mode: enabled
    86 3 1 0 LINEAR_WORD-Merge for Frame Buffer Cycle: disabled
    43 1 0 1 Fast NAJ asserted in single write cycle: enabled
    48 3 0
    1 SDRAM tRP=2T@FSB100 (davor 4T)
    C9 6 0 1 AGP Control Register II: Output delay control of AD_STB[1:0] : Default-1nsec=2,5nsec

    Die folgenden Offsets/Werte wurden mit modbin geändert:
    72 6 0 1 Separate setting for Trcd and CL: enabled
    72 7 0 1 Trcd=2T select when bit6 = 1: enable

    Die letzten beiden Änderungen haben keinen Einfluß auf die Speicherzugriffzeiten. Sie sind nur kosmetischer Natur ;)

    Damit sieht die Chipsatzkonfiguration meines Gigabyte GA-5AX jetzt fast so aus wie die des Asus P5A.


    Am meisten verrückt gemacht hat mich die Funktion Force Snoop INV. Die ließ sich durch keinen BIOS-Patch aktivieren. Hab dann einen .COM-Treiber versucht, der in der AUTOEXEC.BAT gestartet wird. Ebenfalls erfolglos. :(

    Schließlich aufgegeben, den Grafikkartentreiber installiert und ein paar Tests laufen lassen. Dabei mal zufällig in die Chipsatzkonfiguration reingeschaut und festgestellt, daß diese doofe Einstellung plötzlich aktiviert ist. Ein sauberes Image zurückgespielt. Dort war sie ebenfalls aktiviert. ?(?(?(

    Also deswegen hat kein BIOS-Patch geholfen. Man kann nichts aktivieren, was schon aktiv ist :steinigung: Aber warum war sie dann die ganze Zeit aus???


    Einen ALi AGP-Treiber installiert -> Funktion aus :huh:

    Den Grafikkartentreiber installiert -> Force Snoop INV wieder enabled :rolleyes:

    Während meiner ganzen Umprogrammierungsexperimente war immer ein System drauf mit installiertem ALi AGP-Treiber, aber ohne Grafikkartentreiber. Wer ahnt denn schon, daß der Chipsatztreiber eine leistungssteigernde (?) Funktion erst abschaltet und dann wieder einschaltet. :mauer:

    Hab wenigstens 4 Wochen an diesem Problem gesessen X/


    Jetzt kommen erst einmal ein paar Benchmarks und etwas Optimierung: SDRAM Enhanced Page Mode steht im Moment auf 4T und hat noch 3 weitere mögliche Werte. Evtl. schalte ich ihn auch wieder ab. Mal sehen...


    Und ein paar 1 MiB SRAM-Chips für ein Upgrade des L2-Caches sind auch schon unterwegs. Im Handbuch zum Asus P5A ist neben dem Chip "512KB/1MB Pipelined Burst L2 Cache" vermerkt. Ein Austausch könnte also funktionieren. Hoffentlich sind's Originale :/


    Fortsetzung folgt...

    Suche folgendes 512 MiB SD-RAM-Modul von Xelo:


    Es sollte genau dieser Typ sein:

    1. Es stecken schon 2 davon im Rechner

    2. Ich mag keine Mischbestückung

    3. 3 andere 512 MiB Speicher von Micron Technology (einer mit ECC, die anderen beiden ohne) werden jeweils mit 1 GiB erkannt und laufen daher nicht :(

    Ich will den L2-Cache meiner Aladdin V-Hauptplatinen Gigabyte GA-5AX und Jetway J542C aufrüsten. Dazu suche ich:

    I like to upgrade L2 cache of my Aladdin V motherboards Gigabyte GA-5AX and Jetway J542C. For this purpose I am looking for:


    4x EliteMT LP61L64128F-4 SRAM Chips


    und

    1x EliteMT LP61256GS-8 Tag RAM Chip


    Wenn jemand eine defekte Spenderplatine hat oder demnächst was bei einem Händler in China bestellt, der die gesuchten Teile hat, wäre es nett, wenn er mir eine kurze PM zwecks Absprache einer Huckepackbestellung schicken könnte.

    Also das ist schon eine sehr seltsame Collage:

    https://dlcdnets.asus.com/pub/…ep/tusl2-c/tusl2c-104.pdf

    Der Intel i815EP Chipsatz:

    - kann den Frontside Bus mit 133 MHz takten, der verbaute RAM verträgt nur 100 MHz

    - verwaltet max. 512 MiB RAM, die Gesamtkapazität des verbauten RAMs ist > 512 MiB (das sichtbare Modul hat 512 MiB + die Kapazität des zweiten Moduls, vermutlich ebenfalls 512 MiB, also 1 GiB insgesamt)

    - unterstützt kein ECC oder Parity (vielleicht ist er deshalb nur mit 100 MHz getaktet, manche Chipsätze können das nicht bei Maximaltakt, sondern nur deutlich darunter :/)

    (https://de.wikipedia.org/wiki/…hips%C3%A4tze#800er-Reihe).


    Ich glaube nicht, daß diese Kombi so läuft. Aber wenn's nur ums Board geht, was soll's...

    Ich bau mit gerade etliche (Super) Sockel 7 Rechner. Da wäre ein 17" eigentlich genau das richtige. Übergangsweise würde ich für den nächsten auch einen Belinea nehmen. Der 17" Belinea am gerade fertiggestellten Aladdin 7 hat nämlich einen gewaltigen Grünstich :S

    Vielleicht stellst Du speziell die Frage wegen der Röhren im falschen Forum. DOS-Liebhaber benutzen durchaus noch gerne alten Röhrenmonitore:

    dosreloaded.de

    dosforum.de


    Sony Triniton oder auch LG-Schirme mit flacher Maske sind durchaus noch gesucht.


    Aber wie bei Deinen anderen Fragen gilt auch hier: Ohne die genaue Bezeichnung läßt sich nur schwer eine Aussage treffen.

    naja von "Durchsatz" kann man bei netzwerk unter DOS ohnehin nicht sprechen. Ich denke hier kann der Anspruch nur der Treiber sein, bzw dessen Speicherbedarf. Ich fahre jedenfalls mit meiner gammeligen realtek Karte unter DOS sehr gut :)

    Mag schon so sein.

    Aber wie es aussieht, ist die Kiste eh nur schwer für DOS zu gebrauchen. Die Grafikkarte liefert ein viel zu dunkles Bild ab. Ist auch unter Windows so, aber da kann ich wenigstens noch an den Gammareglern drehen. (EDIT: Bildschirm defekt!)


    Aus Phils Benchmarksuite machen folgende Programme Probleme: (Bilder folgen, wenn der Kameraakku wieder geladen ist :rolleyes:)

    DR-DOS 7.03 MS-DOS 7.1
    (= DOS-Modus von Windows 98SE)
    Windows 98SE DOS-Fenster
    2) 3DBench 1.0c (Faster PCs)
    (nur diese Version)
    Balken im Bild
    4) Chris's 3D Benchmark 640x480
    (nur in dieser Auflösung)
    Linke Bildseite wird mehrfach dargestellt.
    Linke Bildseite wird mehrfach dargestellt. Linke Bildseite wird mehrfach dargestellt.
    6) PC Player Benchmark 640x480
    (nur in dieser Auflösung)
    Bild wird doppelt dargestellt.
    Bild wird doppelt dargestellt.
    a) Doom min. details (Slower PCs) Läuft nur mit EMM386.
    Mit HIMEM -> Absturz beim Laden oder im Spiel.
    b) Doom max. details (Faster PCs)
    Läuft nur mit EMM386.
    Mit HIMEM -> Absturz beim Laden oder im Spiel.
    c) Quake timedemo
    Läuft nur mit EMM386, reagiert aber nicht auf Esc-Taste.
    Mit HIMEM -> Absturz im Spiel.
    d) Quake timedemo 360x480
    Läuft nur mit EMM386, reagiert aber nicht auf Esc-Taste.
    Mit HIMEM ->Absturz im Spiel.
    e) Quake timedemo 640x480
    Läuft nur mit EMM386, reagiert aber nicht auf Esc-Taste.
    Bild wird doppelt dargestellt und flimmert.
    Mit HIMEM -> Bild wird doppelt dargestellt und flimmert.
    Absturz im Spiel.
    Bild wird doppelt dargestellt und flimmert.
    k) System Information 8.0
    Startet nicht.
    n) Sppedsys 4.78
    Kein Bild, nur 2 blaue Linien.
    t) CACHECHK (Cache ID tool)
    Hängt sich auf.
    Hängt sich auf. Hängt sich auf.


    Und als ob mich diese Kiste verarschen will, laufen Doom und Quake, während ich diese Tabelle erstelle und nebenher noch mal alles teste, damit ich nichts falsches schreibe, plötzlich auch mit EMM386 bzw. HIMEM. Nicht störungsfrei und mit vielen Abstürzen, aber immerhin schon mal mit Bild, vorher gar keins (Tabelle aktualisiert) :grr:


    Man sieht, keine DOS-Umgebung läuft völlig fehlerfrei. Die Probleme treten zudem nicht nur mit dieser Platine, sondern auch beim PC Chips 583lmr auf. Gleicher Chipsatz, aber mit AMI statt Award BIOS. Keine Ahnung wieviel Zeit ich noch habe, Lust in die Konfiguration des DOS-Systems zu stecken :rolleyes:

    Vielen Dank für die Arbeit und bitte lass die Liste hier im Forum und nicht irgendwo bei Google Docs wo man erst mal wieder ganz viele scripte zulassen muss... und man von einer 3. Partei abhängig ist. Ich habe oft genug gesehen wie informationen welche ich suche nicht mehr online waren, wenn man nur nen link in einem Forum hatte...

    Sehe ich genauso. :spitze:


    Nicht alles einer Datenkrake anvertrauen, die dann nach Gutsherrenart darüber befindet, ob die Infos bleiben oder gelöscht werden.

    was für ein rattengeiles layout das board hat

    ...und genauso bissig ist es auch ^^

    Ich zitiere mal aus dem Handbuch:

    Quote from PowerColor aus dem Handbuch zum P561A

    Note: Under the following two conditions, you have to press and hold the switch for longer than 4 seconds to power off your system, regardless of the BIOS setting.


    • Shortly after the system is powered on, when the BIOS message is not yet appear.
    • When CPU hangs.

    Da wird man schon im Handbuch davor gewarnt, daß das Board instabil ist und sogar direkt nach dem Einschalten bisweilen nicht mehr reagiert. :topmodel:

    PowerColor eben :bonk:


    Ist bei mir anfangs tatsächlich öfter mal passiert. Das Abschalten der "Auto Configuration" im Menü "Advanced Chipset Features" des BIOS brachte da zwar schon einige Besserung, aber zuverlässig startete es immer noch nicht. Dann die 3 Speicherriegel des ersten Aufbaus gegen die beiden NOS von Micron getauscht, was gefühlt weitere Besserung brachte. Vor ein paar Tagen noch die alte Batterie mit nur noch 2 V ersetzt. Jetzt steht das ganze Teil erst mal unter verschärfter Beobachtung...


    Ans Übertakten brauch ich, den Erfahrungen vom ersten Aufbau nach zu urteilen, wohl nicht zu denken. Selbst mit einem K6-2+/570ACZ, der auf dem GA-5AX 660 MHz schafft, komm ich hier nicht über 600 MHz hinaus, obwohl der Chipsatz angeblich 133 MHz kann.

    Selbst eine Spannungsabsenkung von 2,0 auf 1,7 V bei 550 MHz geht nicht, auf dem GA-5AX ebenfalls kein Problem.

    ?(


    Wie bayerntobi seine Platine auf 130 MHz und sogar 138 MHz bekommen hat, ist mir ein echtes Rätsel :huh:


    Realtek

    Tja, ich kann mich bis heute nicht entscheiden, wer von beiden Realtek oder VIA den letzten Platz auf meiner Beliebtheitsskala der Chipproduzenten einnehmen soll. :S Beide sind in meinen Rechnern wegen ihrer damaligen Marktüberschwemmung eher nicht so gerne gesehen.


    Bei Realtek habe ich bislang zwar nur wenig von Problemen bei den Chips gehört, was aber auch daran liegen mag, daß die schlicht nicht allzu viel machen - früher zumindest. Hoher Durchsatz wurde hier oftmals mit hoher CPU-Last erkauft X/ und verschwiegen X(

    Bei einem K6 vielleicht nicht ganz so ideal, da der von sich aus schon nicht soo stark auf der Brust ist :/


    Und VIA? Die Geschichte kennt man ja...

    Allerdings hab ich hier jetzt ein DFI K6XV3+/66 mit 2 MiB L2-Cache, das ich schon einsetzten will, trotz MVP3-Chipsatz - von VIA...


    Wenn mir in meinem Fundus mal 'ne Intel-NIC über den Weg läuft, werd ich mir mal deren DOS-Treiber anschauen.

    Hatte vorgestern wegen Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen :( keine Lust, stundenlang auf den BIOS-Code des GA-5AX zu starren, um die letzte noch fehlende Funktion Force Snoop INV zu aktivieren. Na ja, vielleicht auch vorletzte Funktion, man findet ja nie ein Ende, sondern immer nur noch mehr Haare in der Suppe, also dem BIOS. :rolleyes: Ich überlege noch, ob ich versuchen soll, die Cachefunktion für den Schatten-RAM von C0000-FFFFF zu aktivieren. Aber nur, wenn's nicht zu viel Arbeit macht :S Jedenfalls dachte ich mir, ich versuche mal, mein neu erworbenes Wissen im Reverse Engineering in der Praxis einzusetzen, um ein anderes Problem zu lösen.


    Zunächst die Hardware:


     


    - Enermax Silver Wizard II

    - PowerColor P561A (ALi Aladdin 7 Chipsatz)

    - AMD K6-III+/ATZ400@550MHz

    - 2x 256 MiB Micron PC133U-222-542-Z

    - ArtX onboard Grafik

    - 2x Diamond Monster 3DII 12 MiB (Rev. A) im SLI

    - NIC 3Com 3C905B-TX Fast Etherlink XL PCI

    - Diamond Monster Sound MX300 (Aureal Vortex2) mit Digital I/O-Board

    - Diamond Monster Midi 4 MiB (Roland GS Wavetable)

    - 2x 80 GiB Maxtor HDD

    - Samsung DVD

    - Aopen CD-RW

    - 3,5" Disketten-LW


    Betriebssysteme: Windows 98SE und DR-DOS 7.03.


    Und bei letzterem gibt's Probleme. Eines davon im REAL-Mode also mit HIMEM.SYS als Speichermanager statt EMM386.EXE:

    UMBPCI.SYS unterstützt den Chipsatz nicht ;( kann also die Chipsatzregister, die die Speicherbereiche für den Schatten-RAM aktivieren, nicht konfigurieren. Die Nummern der Offsets und die Funktionen der einzelnen Bits darin sind schlicht nicht bekannt. Und weil man auch nirgends ein Datenblatt für den Chipsatz auftreiben kann, ist es nicht so leicht, das heraus zu finden. Gibt ja nur 256 mögliche Offsets mit je 8 Bits für die Konfiguration. :bonk:Folglich hatte ich im Real-Mode keine UMBs zur Verfügung, um DOS-Treiber aus dem konventionellen RAM hochzuladen. Mir blieben nur 562.912 Byte freier Hauptspeicher - ohne Netzwerktreiber. Mit waren es nur noch 402.384 Byte. Da läuft keine Spiel mehr. Ein Ding der Unmöglichkeit... =O


    Aber ich hatte neulich Nacht eine Eingebung: Beim Revers Engineering des BIOS meines GA-5AX mit Aladdin V ist mir aufgefallen, daß das System-BIOS während des Bootvorgangs die Shadowfunktionen Read/Write für das E-Segment aktiviert und kurz darauf die Schreibfunktion wieder deaktiviert. Da die grundlegenden Schritte während des Bootvorgangs sich vermutlich nicht groß zwischen den Kisten unterscheiden, müßte ich also durch Reverse Engineering des Aladdin 7-BIOSes zumindest die Offsets für die Shadowfunktionen des E-Segments finden können.


    Nach ein bißchen surfen im KotCode hatte ich doch tatsächlich an der entsprechenden Stelle ähnliche Befehle gefunden, aus denen ich das Offset und verschiedene Funktionsvarianten ableiten konnte. Und mit ein bißchen Intuition beim Betrachten der Registerwerte, die mir WPCRedit unter Win98SE anzeigte, konnte ich auch die Lage der Offsets für das C-, D-, und F-Segment erahnen. :)


    Soweit ich die Funktionsweise von UMBPCI.SYS richtig verstanden habe, aktiviert es den Schreib-/Lesezugriff für die Schatten-RAM-Bereiche, indem es die entsprechende Konfiguration in den Chipsatzregistern ändert und unter MS-DOS die Funktion "Request XMS-UMB" bereitstellt. Zum Glück verwende ich DR-DOS und benötige daher letztere Funktion nicht. Lt. Dokumentation zu UMBPCI müßte es also reichen die RAM-Bereiche zu aktivieren, den Rest macht dann der Speichermanager von DR-DOS höchstselbst.

    Ich mußte also nur noch meinen BIOS-Code zur Umprogrammierung des Aladdin V mit den neuen Registeroffsets/-werten füttern, ein paar Compileranweisungen ändern und mit NASM eine COM-Datei daraus machen. In der autoexec.bat beim Booten von Win98SE gestartet funktionierte das Programm schon mal. Die Offsets wurden entsprechend geändert. Aber wie sieht das unter DR-DOS aus?


    Nun, der Treiber muß als erster in der config.sys noch vor dem Speichermanager geladen werden, da letzterer ja sonst den Schatten-RAM nicht in UMBs umwandeln kann. Und wie man aus einer COM-Datei einen SYS-Treiber macht, entzieht sich meiner Kenntnis. :( Aber DR-DOS kann mehr aus der config.sys heraus starten als MS-DOS. :)


    Also machte ich mich heute morgen frohgemut ans Werk. Erst ein Test vom DOS-Prompt aus: Programm lief, keine Fehlermeldung oder Abstürze. Soweit so gut :) Die config.sys editiert und...

    War dann doch etwas enttäuscht. Konnte die Datei nicht aus der config.sys heraus starten. Es kam irgendwas mit SECURITY.BIN 1.13 und das System hing fest. Auch die Versuche, nur einzelne Bereiche ohne die Cachefunktion zu aktivieren, scheiterten. ;( Vom DOS-Prompt aus ging es, aber das hilft ja nicht, wenn der Speichermanager nicht mehr mitbekommt, daß die Shadowregionen freigeschaltet wurden.

    ;(;(;(;(;(;(;(


    Wenigstens breitete der Lammbraten beim Mittagessen eine wohlige Wärme in mir aus und ich war tiefenentspannt, fast schon :sleeping:. Da fiel mir ein, ich hatte den falschen Befehl benutzt. EXE- und COM-Dateien in der CONFIG.SYS werden nicht mit DEVICE= sondern mit INSTALL=C:\COMMAND.COM /c geladen :mauer::mauer::mauer:


    Also zurück ans Reißbrett, CONFIG.SYS editiert und


    ES GEHT :hre::hre::hre::hre::hre:


    Also sofort für jede der 16 Regionen einen eigenen Treiber geschrieben und alle einzeln getestet. Ergebnis:

    Mein Reverse Engineering zum Auffinden der Registeroffsets für das E-Segment und zur Funktionsableitung der einzelnen Bits scheint richtig zu sein. Meine Intuition zur Ableitung der Registeroffsets für das C- und D-Segment aus den WPCRedit Registerwerten und deren Lage relativ zu den Offsets des E-Segments ebenfalls. :D Nur die Offsets für das F-Segment konnte ich nicht verifizieren. DR-DOS weigert sich bei mir beharrlich irgendwas nach F000-F7FF hochzuladen, obwohl das, nach allem was man so liest, gehen soll. Aber das war auch schon beim Aladdin V so X(


    Nun ja. Jetzt ist der DOS-REAL-Mode mit himem.sys jedenfalls schon viel praxistauglicher. Freier Konventioneller Speicher:

    ohne NIC, ohne UMB: 562.912 ( 550K ) REAL.TXT

    ohne NIC, mit UMB: 636.192 ( 621K ) REAL+UMB.TXT

    mit NIC, ohne UMB: 402.384 ( 393K ) REAL+NIC.TXT

    mit NIC, mit UMB: 560.336 ( 547K ) REAL+UMB+NIC.TXT

    Die 3Com-Netzwerktreiber bringen einen halt jedesmal ganz schön in die Bredouille. :rolleyes:


    Dank sei DR-DOS!!! Daß es nicht so dämlich ist wie MS-DOS :P und ohne UMBPCI.SYS auskommt. :spitze:

    Das könnte auch erklären, warum der tRP-Patch nicht funktioniert hat. Es gibt wohl eigene Chipsatzregister für den Betrieb mit FSB 100 MHz, die zusätzliche Wartezyklen einschieben. Wenn das Setup die erst nach dem Patch auswertet, überschreibt es natürlich meine Einstellung wieder :rolleyes:

    tRP=2@FSB100 funktioniert jetzt auch:hre:. Hab endlich eine Möglichkeit gefunden, den tRP-Patch auszuführen, ohne daß ich wieder von der Herstellerprogrammierung überschrieben werden. Dabei auch gleich "LINEAR_WORD-Merge for Frame Buffer Cycle" deaktiviert" und "Fast NAJ asserted in single write cycle" aktiviert. Mal schaun, was es bringt :/


    Nur noch ein paar Einstellungen... :S