Posts by Chosen_One

    Wenn nur 2 TB erkannt werden, hast du die Festplatte bzw. Partition mit MBR-Partitionstabelle erstellt. Die hat das Limit.

    GPT und hast den Stress nicht mehr.

    FLASH [filename] | [/?] | [/HELP] | [/RESET]

    Das bietet der Flasher als Optionen an.


    Ich weiß nur nicht, was er bei /RESET versucht. Muss eine SAVE.rom dafür bereitliegen? Nimmt er einfach die erstbeste .rom die er findet? Ist im EPROM noch das Original-BIOS, was dann wieder geflasht wird?


    Versuch einfach mal FLASH /RESET.

    Der AT49BV512 wird ab Version 2.00 unterstützt. Empfehlung ist die Version 2.14, welches auch die letzte offizielle Version war.

    2.15 bis 2.17 bringen nur Neuerungen für Napalm und Daytona, also uninteressant.


    Der AT49BV512 hat 1Fh/03h als manfacturer/device codes. Was nun 55h/ABh ist, ist eine sehr gute Frage. Wer hier eine Liste findet, der möge sich melden.


    Machst du mal bitte ein Foto der Voodoo3 und der Matrox. Keine Bilder von Google, sondern deine Karten.

    Aktuell kann man über das BypassESU-Skript auch den ESU bis 2023 bekommen.

    Ich tippe aber mal, dass wenn das Überhand nimmt, wird MS sich etwas einfallen lassen. Katz und Maus...

    Naja...er hat ja auch eine fehlerhafte Info von seinem Elektromeister bekommen. Evtl. nur Missverständnis, evtl. fahrlässig.

    Er hat nun aber eine Einschätzung von dir und auch von mir bekommen, dass die Anlage nach der Sachlage, wie sie auf den Bildern und der Erzählung geschildert wurde, nicht zulässig ist.

    Zwingen können wir niemanden, aber die Konsequenzen sind klar. Ich kann aber gerne mal nachfragen, ob jemand die Anlage stillegen darf. Ich könnte mir vorstellen, dass das EVU das darf, wenn die davon Wind bekommen.


    Zu den Adernfarben: Nach VDE 0100-510 ist die Verwendung der Farbe Grün-Gelb exklusiv dem Schutzleiter vorbehalten. Blau darf auch anderweitig verwendet werden, wenn eine Verwechslung ausgeschlossen werden kann. Das ist hier aber auch nicht gegeben. Das Farbenspiel ist demnach unzulässig und auch sehr gefährlich, wenn jemand an der Anlage arbeiten will. Wenn Spannung auf allen Farben lauern kann, ist das nicht gut.

    Durch ein einfaches Umverdrahten bestehender Komponenten kommt es zu einer Veränderung, da damit die unterschiedlichen Endstromkreise verändert werden.

    Bestandsschutz hast du dann, wenn du deine bestehenden Steckdosen 1:1 gegen Neue tauscht. Der Endstromkreis bleibt gleich, nur das Betriebsmittel ändert sich. Dort musst du dann auch die klassiche Nullung vornehmen. Änderst du jetzt die Aufteilung sind zwar die Betriebsmittel gleich, aber die Endstromkreise nicht und die müssen nun nach aktuellen Stand der Technik abgesichert werden. Und das zieht den Rattenschwanz mit 3-adrig, RCD, etc. nach sich.


    Das kann technisch trotzdem alles funktionieren, früher ist die Anlage ja auch nicht einfach in Feuer aufgegangen, aber ab jetzt greift halt kein Versicherungsschutz mehr.


    Wo die Schäden potentiell in die Mio. gehen, weil Strom im Haushalt lebensgefährlich ist und ich dabei ohne Haftpflichtversicherung unterwegs bin, ist der Punkt erreicht, wo man umdenken sollte. Ist es einfach nicht wert.

    Man kann viel machen, aber nicht da, wo Laien an der Anlage kaputt gehen können.

    Natürlich ist die Änderung nach VDE erfolgt das einzige was ich geändert habe ist:

    Schraubsicherungen durch Schraubautomaten getauscht. Nur weil ich die Verbraucher auf alle Sicherungen verteilt habe hab ich nicht gegen VDE verstoßen und auch den Bestandsschutz nicht verletzt.

    Damit hast du die Endstromkreise verändert. Nenne es verteilen, defacto ist es eine Änderung.

    Wenn nach VDE gearbeitet worden wäre, müssten nach VDE 0100-410 alle Endstromkreise mit einem RCD abgesichert werden. Und RCDs bedingen andere Sachen, wie z.B. die Kabel in den Wänden. Auf den Bildern sehe ich das nicht.


    Da gibt es jetzt auch keinen Interpretationsspielraum. Es ist mir auch egal, ob da bereits ein Elektriker war, der sich das angeguckt hat. Wenn das ein guter Elektriker wäre, hätte er dich darauf hingewiesen, dass das nicht gut ist, was da gemacht wurde.


    Der gefällt dir jetzt alles nicht, was ich sage, aber ich beschreibe gerade was Sache ist.

    Ich sag es mal direkt: Deine "Revision" der Elektroanlage kann als Änderung angesehen werden.

    Die Änderung ist nicht nach VDE erfolgt, es hat demnach auch keine Abnahme nach VDE 0701-0702 gegeben. Damit ist diese Bastelei dein Werk, deine Haftung. Die Versicherung wird es freuen.


    Mein Rat bzw. meine Bitte: Mach es richtig. Geld sparen in allen Ehren, aber das hier muss nicht gut ausgehen.

    Elektroanlage mit klassischer Nullung darf erweitert werden, wenn ab dem Erweiterungspunkt nach aktuellen Stand der Technik gearbeitet wird.


    Mich gruselt es immer bei diesen Altbauten und den Aderfarben.

    Hab auch schon mal einen Vormittag damit verbracht eine Leuchtenschaltungskonstruktion, wo nicht klar welche welche Adern jetzt überhaupt was machen, weil die Leuchten seit x Jahr(zehnt)en nicht funktioniert haben sollen, aufzuschlüsseln.


    Einmal neu und gut. Macht Dreck, kostet Zeit und Geld, aber man baut die Anlagen heute ja nicht ohne Grund so. Und man kann gleich Netzwerkkabel verteilen.

    Das ist aber eine unpopuläre Meinung, weil "es läuft ja"...