Posts by Avenger

    Ich könnte meine mal in dieses System fenstern:


    4780-ga-7ixe4-2ghz-png


    2,2 GHz, FSB 100, SDRAM und AGP 1.0 Spezifikation klingen nach optimaler Umgebung für die MAXX. 8o

    Obwohl ich eigentlich glaube, dass ~1 GHz für die Spiele aus der Zeit locker reichen sollte. Mal ausgenommen man nutzt nicht solch kurios, niedrige Auflösungen wie z.B. 480x360 oder so. ;)

    Hmm, bei mir ist das auch ohne Hack in der selben Zeile. Nur zuviele Leerzeichen sind mit Hack drin...

    Oh ja, sorry. Genauso ist das bei mir auch. Die Leerzeichen sind überall hinter (Datum, Uhrzeit), nicht speziell nur bei Ungelesene Beiträge.

    Wäre cool wenn du den Fehler finden könntest. :)

    Ich kann nur die Erfahrung teilen, dass der letzte Referenz Treiber V3.02.02 mit AMD Athlon Fix (gibt es ja auch ohne Fix), auf einem VIA KT333 Brett keine Probleme gemacht hat bei mir. https://3dfxarchive.com/downloads/athlon-voodoo2.zip

    Des Weiteren hatte kingkoolkata mal Probleme mit V2 SLI auf einem AMD Slot A Board und hat dort einen Treiber selber zusammen gestellt der das Problem angeblich beheben soll. Das waren zwar keine Grafikfehler aber schlechte Performance wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ausprobieren kann man den Treiber ja trotzdem: http://www.xin.at/kingkoolkata…katasAthlonK7MV2Driver.7z

    Oh, der Rechner (Optidopti) existiert schon leider nicht mehr so wie oben dargestellt.

    Sieht wie folgt aus und liegt damit nicht mehr in der Midrange Klasse:



    Ist jetzt ein Rechner für alle WinXP Games, Storage für Treiber / Software für die alten Kisten in meiner Bastelecke und für Recherche im Netz auch noch zu gebrauchen. :spitze:

    Nur die HDD muss ich noch gegen etwas größeres tauschen, liegt schon bereit. Noch nicht dazu gekommen. ;)

    Die Bauteile unterliegen den selben Bedingungen. Früher oder später wird es auch bei denen zum Tragen kommen.

    Das stelle ich auch nicht mehr in Frage nach deiner ausführlichen Analyse. Übrigens würde ich den Post im Startpost festhalten / verlinken, denn ich halte ihn für sehr informativ. Wer weiß wie lang der Thread noch wird, dann findet man es schneller wieder. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.


    Falls du schon mal früher auf die V5 PCI schauen möchtest, ich gehe da immer auf exxes Seite. Die Bilder sind gut aufgelöst im Gegensatz zu anderen Bildern im Netz. [Link] (3840x2160 Pixel Link nutzen)

    Ich hoffe das dieser Exkurs in die Elektrotechnik jene Bereiche zu erhellen vermochte, die vielen noch nicht so zugänglich waren.

    Sehr lehrreich untermauert! Dem habe ich nichts hinzuzufügen, geschweige denn etwas entgegenzusetzen. Ich bin überzeugt.

    Ich bedanke mich nochmals für deine Mühe, echt super Engagement:!::thumbup:


    Kannst du etwas zur V5 PCI Version sagen? Müsste das selbe sein wie bei der AGP, bloß mehr Bauteile (FETs/Tantals) oder gibt es dort noch etwas zu beachten?

    rockys82

    Das hatte ich in der Vergangenheit schon mit allen meinen Karte gemacht. Dazu kann ich sagen dass die RAM-Steine sich kaum erwärmen, die liegen auch mit Last bei ~35°C. Die VSA100 Chips lagen etwa bei ~50-55°C unter 3D. Gemessen im Gehäuse, also mehrere Minuten 3D Last im geschlossenem Gehäuse, dann Deckel auf und auf der Rückseite der VSA100 Chips gemessen. Muss aber dazu sagen dass ich die Karten immer von einem Lüfter mit Frischluft aus der Front anblasen lasse. Gekühlt werden meine Karten alle mit den original Kühlern/Lüftern, nur gewartet halt. ;)


    Einzig eine Karte ist mir aufgefallen, meine älteste, PCB Date 1900 mit Toshiba RAM. Dort bleiben die Chips unter Last ~5°C kühler. Vielleicht ein Hinweis auf eine nicht mehr ordentliche Spannungsversorgung...ich weiß es nicht. Müsste ich weiter nachgehen. Läuft auf jeden Fall noch.

    Backfire

    Vielen Dank für deine Erklärung zum Gütefaktor.

    Du möchtest unbedingt den Dingen, und offenbar auch meinem Wissen, auf den Grund gehen. ;)

    Warum auch immer...

    Richtig, ich möchte es verstehen aber ich will niemanden kritisieren ,"testen" oder ähnliches. Ich finde das Thema interessant und vor allem wichtig.

    Hatte am Anfang nur Angst das jetzt viele die Lötkolben wetzen und viele Karten ruiniert werden. Scheint sich aber jetzt ja doch herauskristallisiert zu haben dass viele ihre Karten zu dir schicken wollen. Finde ich gut!:thumbup:


    Trotzdem gibt es Werte/Erkenntnisse meinerseits. Ich will den Thread nicht stören oder wie GAT sagen würde "hijacken". Sollte das der Fall sein, dann bitte ignorieren oder die Mods um Verschiebung bitten. ;)


    Also ich habe jetzt mal eine Karte in einem schnellen, offenen Aufbau gemessen. System habe ich leider nur 20min im Biosscreen laufen lassen, also gibt es zunächst nur Idle - Werte. Für Last unter 3D müsste ich eine neue Platte/HDD aufsetzten wofür mir momentan die Zeit fehlt.


    Spannungen per Multimeter:


    PSU +12V Leitung am 4 Pin Molex = 12,35V

    PSU +5V Leitung am 4 Pin Molex = 5,06V


    Kondensator C106 = 12,33V

    Kondensator C90 = 5,03V


    Rippel:


    [Kondensator C106]


    [Kondensator C90]


    Temperaturen, gemessen bei 20°C Raumtemperatur:


    C90


    C106


    Q1-4, abgebildet nur einer, sind aber alle 4 fast identisch!


    Q6


    Resümee:

    Da der Wechselspannungsanteil im mV Bereich liegt, gehe ich von einem niedrigen Ripple aus. (Ich hoffe ich interpretiere das richtig, sicher bin ich mir nicht!) Ebenfalls würden das die Temperaturen im niedrigen 30er °C Bereich bestätigen. Eigentlich liegen alle Bauteile in der Spannungsversorgung bei ~32°C. Einzig Q6 fällt ein wenig höher aus aber kein Grund zur Sorge.

    Das Ganze muss ich jetzt noch unter Last machen. Wenn sich die Werte kaum ändern bzw. keine Auffälligkeiten zeigen, dann würde ich an der Karten nicht rumlöten wollen bzw. sie zu einem Fachmann schicken zur Reparatur. Denn ich selbst halte mich auf SMD Ebene für zu unerfahren.


    So wäre mein Vorgehen. :)

    Außerdem ist neben der Kapazität auch der Gütefaktor von Bedeutung. Etwas, worauf die meisten nicht achten.

    Das stimmt aber es ist ein Wert ohne Einheit. Also kein Prozentwert so wie von dir angegeben. Hatte ich mich schon gewundert weil du einen Wert von >100% gemessen hast.



    Der Gütefaktor ist abhängig von der Frequenz (Schaltkreis), Induktivität (Kondensator) und Widerstand (Kondensator). Da wäre es interessant welche Frequenz genau in der Schaltung der V5 anliegt. Ich denke nicht, dass das 120 Hz sind wie das Messgerät da durch jagt.

    Somit ist das Ergebnis für mich (Halbwissender) nichtssagend. Fakt ist, ein hoher Wert ist gut, niedrig ist schlecht. Aber wie genau ist von Bauteil zu Bauteil unterschiedlich. Da braucht es Vergleichswerte und die können sogar sehr hoch sein, teilweise im 4 stelligen Bereich.


    Genug der Theorie, wenn die Güte auf gut deutsch gesagt scheiße ist, dann wird mehr zugeführte Energie in Wärme umgewandelt. Was rein geht muss auch wieder raus. Also muss man das mit einem IR Thermometer (was wohl einige V5 Besitzer haben sollten) an den Bauteilen messen können. Wenn man da jetzt Grenzwerte festlegen könnte, dann wäre das ein guter Hinweis für eine Wartung. ;)

    Dann habe ich die Dinger gemessen und eben diese Fotos reingestellt.

    Es gibt dem ganzen doch mehr Gewicht, wenn man es wirklich einmal eindeutig sieht, die Messwerte eines 470µF Elkos der nur noch um die 300µF hat und ein Drittel der Güte.

    Ganz so drastisch finde ich die Kapazitätswerte von deinen Messungen gar nicht.

    Sollwert: 470µF - Istwert: 385µF. Das ist ein Kapazitätsverlust von 25%

    Das sind für mich ~18% Verlust, nicht 25.

    Alter 100µF Lade-Elko aus einer normal benutzten V5 5500. Ca 20% Verlust der Kapazität und 36 von 100% Gütefaktor.

    Dort sind es ~15%


    Korrigiert mich falls ich bei Prozentrechnung nicht aufgepasst haben sollte.


    Ich kenne die Spezifikationen der original Elkos nicht aber die neuen von Panasonic haben folgende Toleranz:



    20%! Das bedeutet, dass es möglich ist neue Kondensatoren zu erwerben die mit einem Wert von 376 µF ausgeliefert werden (Minimum). Also als Beispiel der 470er µF Kondensator. Ebenso könnte der Wert nach oben streuen = 564 µF (Maximum). Das ist produktionstechnisch so.

    Diese Toleranz müssen die Ingeniuere bei der Entwicklung einer Karte berücksichtigen. Deswegen sehe ich die gemessenen Werte als nicht so kritisch wie dargestellt. Falls die original Elkos die gleichen Kennwerte haben, dann wären sie noch in der Toleranz.


    Interessant wären Werte von Elkos einer Karte die definitiv einen Defekt in der Spannungsversorgung hat.


    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass deine angebotene Instandhaltungsarbeit Quatsch ist. Backfire Im Gegenteil, sie ist natürlich vorbeugend. Des Weiteren habe ich im Kopf, dass du selbst mal gesagt hast dass jeder Recap Stress für das PCB bedeutet (wechselnde Wärmezufuhr und -abfuhr). Deswegen bin ich da einfach vorsichtig und frage mich ob man jetzt alle V5 5500er über einen Kamm scheren kann oder ob es eventuell doch Unterschiede gibt.? Die hohe Anzahl der Reparaturen könnte auch darin begründet sein, dass die Leute in der letzten Zeit gemerkt haben was für ein Wert in den Karten steckt. Die Preise bei eBay sind in den letzten 4 Jahren extrem explodiert. Vielleicht lagen die Karten schon länger defekt rum und man hat den Hype zum Anlass einer Reparatur genommen.


    Ich hoffe ich werde jetzt nicht als Pessimist und notorischer Zweifler erschlagen. :topmodel:

    Cool wäre es wenn man den Verschleiß der Elkos temperaturabhängig machen könnte.

    Beispiel:

    • Temperatur [X] an bestimmter Stelle / Bauteil (vllt. FETs) der Karte mit alten Elkos
    • Temperatur [Y] an bestimmter Stelle / Bauteil (vllt. FETs) der Karte mit neuen Elkos

    Dazu gehört natürlich Erfahrung aber dann könnte man sagen ab einer gewissen Temperatur ist es zu empfehlen die Elkos zu wechseln.

    Weil jetzt "wahllos" bei allen Karten (also die auch jetzt noch funtkionieren) das Löten anzufangen stößt bei mir ein wenig auf Bauchschmerzen.


    Aber ist auch nur ein kurzer Einfall meinerseits.


    Auf jeden Fall sehr gut dass du deine Erfahrungen hier teilst. Also sehr nützlicher Thread. :thumbup:

    ...Nachdem Du mich drauf hingewiesen hast, dass die Benchmarkergebnisse gar nicht so schlecht sind, habe ich während des Spiels/Ladevorgangs mal mit Ressourcenmonitor und co. beobachtet, was passiert: Die Festplatte war übehaupt nicht aktiv. Stattdessen war die CPU (bz. ein CPU-Kern) voll ausgelastet. Ich hab noch mal die Liste von Diensten und Programmen durchgeschaut, und es war einer der üblichen Verdächtigen: Kategorie Antvirus, aber nicht direkt erkennbar...

    Genau das habe ich auch gemeint mit meinem Post - keine Benchmark Rekordjagd. ;)


    1 Minute ist doch schon mal etwas!

    Ein weiterer Tipp wäre, ich erinnere mich dass du auch Pi-Hole User bist, im Dashboard schauen ob viellleicht beim Spielstart irgendetwas geblockt wird. Das wäre aber nur von mir ins Blaue geraten weil ich dort auch schon Probleme hatte. Ich muss dazu sagen dass ich zu online Gaming keine Erfahrungen mehr habe, Steam und Co. nutze ich schon seit Jahren nicht mehr.

    Die Werte decken sich schon mal nicht mit dem Userbenchmark. Sehen für meinen Geschmack auch nicht so gravierend schlecht aus. Einzig die Zugriffzeiten hätte ich einen Tacken schneller erwartet, so im hunderstel ms Bereich (lesen). Ob das jetzt deine "Drossel" ist bezweifel ich aber.


    Vergleichswerte findest du hier: [Link].


    Übrigens kann man damit natürlich auch die HDD messen.


    Checken solltest du auch welche Programme so im Hintergrund laufen und ob irgendwelche Energiesparmaßnahmen aktiv sind.

    Ich würde auf jeden Fall dedizierte Tools für die einzelnen Komponeten verwenden und nicht ein Benchmark der alles in einem Rutsch misst und dann vermutlich mit aktuellen Systemen vergleicht.


    Wenn du die SSDs in Verdacht hast, dann würde ich mit dem AS SSD Benchmarkanfangen [Link], die Werte hier posten. Damit können hier sehr wahrscheinlich mehr Leute etwas anfangen.