Posts by ernesto.che

    Die genaue Verkabelung entzieht sich meiner Kenntnis. Einen gesonderten Zähler gibt es aber definitiv. Da muss man dann zyklisch den Zählerstand ablesen (mittlerweile über http) und den Stadtwerken eine Rechnung stellen.

    Für ihn hat sich das finanziell gelohnt, es gab damals auch einen freundlichen Zuschuss der KFW.


    Ob oder inwiefern das bürokratisch ist, das kann ich nicht sagen. Das ist ja nun auch schon so lange her, damals war gerade erst ATi von AMD übernommen worden.

    Mein Vater hat sich 2006 für Strom vom Dach entschieden. Beim Wechselrichter musste einmal eine Platine getauscht werden und vor gut 2 oder 3 Jahren dann der Wechselrichter als ganzes. Ansonsten gab es keinerlei Folgekosten oder Produktionsausfälle.


    Damals war es nicht möglich, den Strom selbst zu konsumieren - man musste ihn für 0,50 EUR pro Kilowattstunden verkaufen. Der Abnahmepreis wurde für AFAIR für 15 Jahre zugesichert, danach war/ist das Entgelt deutlich geringer. Genaue Höhe habe ich gerade allerdings nicht im Kopf.


    Der Wirkungsgrad ist mittlerweile höher, die Zuverlässigkeit kann ich nicht einschätzen.

    Geändert hat sich, dass man den Strom nun selbst verwenden kann, die Einspeisevergütung deutlich geringer ist und gleichzeitig der Bezugspreis für zugekauften Strom deutlich höher ist.

    Edit:  ernesto.che : Eigentlich spreche ich darüber niemals, aber dieses Mal mache ich eine Ausnahme, und lege den Wert transparent offen: Es pendelt um die 10.000 kWh. Davon fallen sicher 60-70% auf XIN.at. Kann man nicht leugnen. Ein Zeichen gegen die Obsoleszenz gesetzt haben zu wollen beginnt interessente (und unerwartete) Blüten zu treiben. ;) Ist in Wahrheit natürlich ein Luxus. Muß man auch klar sagen.


    10K - das ist eine Hausnummer. Jetzt mal rein aus Interesse und unter Missachtung aller Motivation deinerseits: Wenn du das mit aktueller Hardware machen würdest - was würde da genügend Performance haben und was würde das für den Strombedarf bedeuten?


    Stimmt nicht.

    https://blog.wwf.de/woraus-bestehen-fischstaebchen/

    Man kann gegen Kapitalismus sein, das ist völlig in Ordnung.

    Nicht in Ordnung ist es, dass du Kapitalismus-Befürworter in diesem Thread auf eine Stufe mit Menschen stellst, die für ihre Religion morden.


    Es ist zwingend eine Richtigstellung deinerseits erforderlich.



    Das ist die Frage, die man sich eigentlich im Kreml stellen sollte. Man hat die Bodenschätze und Agrarflächen, man hat eigentlich auch immer gute Akademiker gehabt und dennoch ist die Gesellschaft in Relation zu den Chancen bitterarm. Aus meiner Sicht lässt sich dieser Umstand nicht durch externe Faktoren erklären. Für mich ist das ein Zeichen, dass das in Russland etablierte System nachteilhaft ist.

    Es begünstigt ein paar wenige aber die sind auch nur so gut dran, weil sie sich das durch Rohstoffe vorhandene Geld gegenseitig zuschustern. An der Stelle sind aber auch Zweifel erlaubt, wie lange Russland ohne westliche Komponenten überhaupt dauerhaft Gas und Öl im heutigen Umfang wird fördern können.


    Russland hätte die Chance, ein paradiesisches Land zu sein. Es gibt Möglichkeiten für Landwirstchaft, es gibt Rohstoffe als Kapitalgeber und es gibt Universitäten. Statt sich eine Zukunft zu bauen, jagt man lieber UDSSR-Fantasien nach und ist krankhaft darauf erpicht, Weltmacht zu sein.


    Dass wir als "Westen" dennoch auf so Länder wie Russland angewiesen sind, zeigt, dass wir auch moralisch über unseren Verhältnissen leben. Bei allen Mängeln, unser System hier ist menschenfreundlich. Aus moralischer Sicht dürften wir mit recht wenigen Ländern Handel treiben. Russland als Beispiel hat gezeigt, dass Wandel durch Handel nur bei beidseitigem Erkennen der Vorteile funktoniert.

    Unser Wohlstand basiert darauf, dass wir Länder wie China als Werkbank benutzen und in Länder exportieren, die moralisch als Kunde nicht in Frage kommen. Zusätzlich gibt es immer mehr Investoren und neue Eigentümer aus der langen Liste dieser moralisch nicht qualifizierten Nationen.

    Muss dein 4K@120Hz HDMI-Signal denn zwangsläufig durch den AVR hindurch oder reicht da ARC?

    Doch, dein Nutzungsprofil klingt so als seist du eines OLEDs würdig. :spitze:


    Ich war da zuerst ein wenig skeptisch, habe mich dann aber doch für ein OLED entschieden. Was soll ich sagen? Wenn es dunkel ist, ist mir das Bild manchmal zu hell und ich nutze dann ganz gerne Dolby Vision Dunkel als Profil. Es ballert ansonsten oft einfach zu doll und ich muss die Augen zusammenkneifen. Nebeneffekt: Dolby Vision Dunkel hat etwas vom Charakter der Bilddarstellung im Kino.


    LG hat den Vorteil, Dolby Vision und HDR10+ zu können - letzteres kann Sony nicht. HDR10+ ist für mich persönlich aber kein Entscheidungskriterium.


    Ich habe den Sony mal im Betrieb gesehen und war erstaunt, wie gut die Dimming Zones funktionieren. Aber klar, es ist nicht derart "perfekt" wie bei einem OLED. Aus Kostensicht würde ich oberhalb von 65 Zoll aber aus Vernunftgründen so einen wie den beispielhaften Sony bevorzugen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ein Begriff wie "Kaugummifresser" bei solch einem ja doch emotionalen Thema besonders wertvoll ist

    Gut, ersetzen wir den durch "Demokratiebringer". Das ist mindestens genau so fies.

    Von diesen Wesen da drüben halte ich nicht viel. Daß deren Aktionen nichts gebracht haben, sieht man ja in Afghanistan.


    Einen Atomkrieg würde niemand überleben. Weder die Russen, noch die Demokratieaufzwinger. Das weiß auch Putin. Dennoch haben die Russen NIE Atomwaffen gegen andere eingesetzt, die USA hingegen schon. Das ist der kleine, aber feine Unterschied. Kein Machthaber der Sowjetunion hat jemals derartige Waffen in einem Krieg eingesetzt und das, obwohl die Russen die besseren Knallbonbons bauen können (Zar-Bombe, 60 Megatonnen TNT gegen Castle-Tests mit rund 15 Megatonnen TNT). Und wenn man bedenkt, daß die Forschung daran weitergeht, dann will ich nicht wissen, welche Waffen beide entwickelt haben.

    Mal angenommen Russland würde jetzt zwei Atombomben einsetzen - womit soll dann gegen USA Stimmung gemacht werden? Alleine das wird sie schon hemmen, eine einzusetzen. Man kann sich moralisch immer so wunderbar überlegen fühlen. Ohnehin glaube ich nicht, dass Russland Atomwaffen einsetzen wird. Nutzt man sie in der Ukraine, kann man vielleicht den Wiederstand brechen. Aber wer soll dann da leben oder Landwirtschaft betreiben? Lässt man es irgendwo im NATO-Gebiet krachen - dann hat nicht die NATO Russland angegriffen.


    Russland wird keine Atomwaffen einsetzen. Sie haben die als Markierung ihrer roten Linie und vor allem als Lebensversicherung. Russland hätte bereits im zweiten Weltkrieg nicht auf der Seite der Sieger gestanden, wenn es nicht derart viel Material, Nahrung und Treibstoff aus den USA hätte nutzen können. Russland ist groß, nutzt sein Potential überhaupt nicht und profitiert davon, dass man ihnen alles - egal wie verrückt es ist - zutraut.


    Was ich an der Atomwaffenthematik merkwürdig finde: Es gibt Menschen, die fordern, Deutschland müsse sich endlich mal von Hitler-Deutschland befreien, man könne nicht immer in der Täterrolle verhaftet werden. Das sei nicht fair und man selbst hätte damals nicht gelebt.

    Warum gilt dann der gleiche Maßstab nicht auch für die Amerikaner? Die Atombombenabwürfe sind gleich lang her wie Nazi-Deutschland. Irgendwie entsteht da bei mir manchmal der Eindruck, man sucht sich Argumente für seine bereits vorher festgelegte Position und Meinung.