Es war auch bezeichnend, daß die Spritpreise nach oben geschossen sind, wo unsere Öllager in Wien quasi randvoll waren und noch immer sind. Und wir beziehen in AT ned Mal Öl von dort unten, weder aus dem Iran noch aus Saudiarabien oder aus Kuwait oder aus den V.A.E.! Im Prinzip hätten wir Benzin, Diesel, Heizöl und Gas für Monate auf dem gleichen Preis halten können, ( ... )
Im Verkauf wird der Preis als Berechnungsgrundlage genommen, der für die Wiederbeschaffung aufgerufen wird. Meine Beobachtung ist, dass das eigentlich ausschließlich bei steigenden Preisen so gehandhabt wird.
Aber man kann die teilweise geringe Motivation des Staates da was zu machen schon verstehen. Denn auch der schneidet aus steuerlichen Gründen natürlich voll mit...
Für den Staat scheint die Situation keine sprudelnde Steuerquelle zu sein. Am Produkt verdient der Staat nichts, bei den festen Sätzen für Energiesteuer und CO2-Abgabe verdient der Staat unabhängig vom Verkaufspreis nicht mehr oder weniger.
Variabel ist lediglich der Betrag für den Anteil der 19 % Mehrwertsteuer. Rund 60% der abgesetzten Menge an Diesel und Benzin wird gewerblich genutzt. Da nimmt der Staat keine Steuer ein.
Nachteilig ist, dass Verbraucher durch höhere Treibstoffkosten weniger Kaufkraft für andere Dinge haben und dadurch weniger Mehrwertsteuer bezahlt wird. In Summe scheint der Staat nur recht wenig Mehreinnahmen zu generieren.